Frage von wdp45, 61

aluminiumablagerungen? Fußbodenheizung

Unsere Fußbodenheizung ist 28 Jahre alt, davon 24 Jahre mit einem Vissmann Edelstahlkessel betrieben worden. 2012 wurde ein Brötje-Brennwertkessel eingebaut. Bei Ausbau wurde in der Heizung und in den Kunststoffheizschlangen der Fußbodenheizung keinerlei Ablagerungen festgestellt!

2013 begannen sich Ablagerungen in Form von "Krümel" zu bilden. Der Wärmetauschen in der Heizung setzte sich zu.

Jetzt will man mir eine Systemtrennung verkaufen! Für mich sieht es so aus, dass mir ein nicht geeigneter Heizkessel verkauft wurde! 24 Jahre keinerlei Probleme, jetzt nur noch! Das kann es doch nicht sein!

Wer weiß was?

Antwort
von PoisonArrow, 14

Das ist halt Brötje....

Eigentlich im Handwerk hinlänglich bekannt, dass die Wärmetauscher der WGBs usw. sich schnell dichtsetzen.

In meinen Augen unverständlich, wie ein Fachhandwerker ein solches Gerät von vorne herein ohne Entkopplung der alten FBH einbaut.

Dem alten Viessmann Kessel war das egal, nicht aufgrund des Edelstahl-Wärmetauschers, sondern weil das noch ein "echter" Heizkessel mit größer dimensionierten Wasserkanälen war.

Die heutigen Geräte werden vom Ausmaß immer kleiner und haben tw. mehr Leistung als die damaligen großvolumigen Kessel.

Der Wasserinhalt wird immer geringer, der Wärmetauscher immer kompakter, alles komprimiert und auf Effizienz gebürstet - das geht leider zu Lasten der Unempfindlichkeit.

Hat denn der versierte Heizungsbauer einen Schlamm- und Magnetitabscheider eingebaut oder zumindest nachgerüstet?

Weil DAMIT hätte man das Problem ganz sicher eindämmen können, wenn schon bei der Installation auf eine Systemtrennung verzichtet wurde.

Grüße, ----->

Antwort
von wdp45, 15

Soweit ich vor 28 Jahren mitbekommen habe, wurden die Leitungen lediglich geklebt, wenn der Strang zu Ende war. Die Leitungen bestehen also zu 100 % aus Kunststoff bis zum Verteiler. Dieser war früher aus Messing und absolut rückstandsfrei als er ausgebaut und gegen sog. Taco-Setter ausgetauscht wurde! Die Dinger haben wir dann nach knapp 1,5 Jahren ausgebaut, da sie sich dauernd zugesetzt haben. Das Wasser wurde mitlerweile 3 x ausgespült und durch neues Leitungswasser ersetzt. Zusätzlich wurde mir dann ein Wasserfilter empfohlen. Den muss ich nun alle 3-4 Wochen reinigen!

Kommentar von PoisonArrow ,

Ein Taco-Setter ist ein Durchflussbegrenzer. Diese wurden eingesetzt um die Stränge abzugleichen, bzw. einzuregeln.

Wenn diese sich zusetzen, dann sollte man eine Gegenmaßnahme ergreifen anstatt sie zu entfernen.

Wenn beim Auto eine Bremse quietscht, baut man die ja auch nicht aus, sondern geht der Ursache auf den Grund.

Grüße, ----->

Antwort
von harmersbachtal, 15

wie wurden die Leitungen montiert zusammen gebaut PressFiting oder verlötet es könnte Lötzinn sein weil das hat man früher gemacht heute nimmt man Mappress-Fiting

Kommentar von PoisonArrow ,

Hat damit nichts zu tun.

Kommentar von wdp45 ,

Wie schon vorher gesagt: 100 % Kunststoff bis zum Verteiler.

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