Altes Klavier Stimmen Gefährlich?

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3 Antworten

Ja, für das Klavier. Wenn du ohne Ausbildung ein Klavier stimmen willst, ist es nach diesem Versuch sicher nicht mehr spielbar. Warum wohl lassen sich selbst erfahrene und sehr gute Klavierspieler ihr Klavier immer von einem Klavierbauer stimmen?

Weshalb kommst du noch dazu auf die Idee, die Saiten um 2 Stufen tiefer zu stimmen zu wollen, als normal? Was soll das bringen? Wenn du einen Ton zwei Stufen tiefer willst, schlag doch einfach die betreffende tiefere Taste an.

Und was du beim Klavierstimmen mit einer "Bratsche" anfangen willst, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. https://de.wikipedia.org/wiki/Bratsche

Klär mich doch mal auf....^^

lg mary

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Grundsätzlich ist ein Klavier stimmen nicht gefährlich. Auch ein altes nicht. Ein Klavier sollte aber immer auf die Höhe gestimmt werden, für die es konstruiert wurde. Das ist bei neuen Klavieren 440 Hz, für ältere (100 Jahre und älter) 435 Hz. Ein paar Hz. tiefer oder höher ist problemlos. Ein Tieferstimmen um 3 Halbtöne ist nicht zu empfehlen, da es so tief nicht mehr wirklich gut klingt. Außerdem müsste es dann mehrfach gestimmt werden, da es einige Zeit dauert, bis es sich an die neuen Spannungsverhältnisse ( bei a1 = 440 Hz etwa 16.000 bis 18.000 kg) anpasst. Lass die Finger davon, Du ruinierst das Klavier bei einer solchen Aktion, da vor allem ein wieder Höherstimmen mühsam ist und möglicherweise Saiten reissen. Nebenbei: Klavierstimmen ist etwas für Profis, das muss gelernt werden. Und Du brauchst ein gutes Werkzeug welches teuer ist.

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Himmel!... mach das bloß nicht! Zum einen, wie schon aufgeführt, wird es nicht mehr klingen, da die Saitendicken auf den "richtigen" Zug berechnet werden und man kann ein Klavier NICHT mit einem "normalen" Stimmgerät stimmen. Warum wohl dauert es Jahre, bis man das Klavierstimmen beherrscht??

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