1

Altersvorsorge Rentenversicherung etc

Frage von halloerstmal123 halloerstmal123

Hallo ich habe da mal eine Frage, ich bin 29 Jahre alt und mache mir Gedanken über die Altersvorsorge, ich weiss nicht wie ich mich absichern soll. Bin verheiratet und werde im Mai Papa :) Was könntet ihr mir so vorschlagen in Sachen Altersvorsorge? Da gibts ja viele Varianten, aber mir fehlt da einfach so der überblick...

MfG Peter

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (8)

  • 1
    Antwort von constein constein

    Hi, das Thema hier zu beantworten ist romanverdächtig. Jedes Produkt hat Vor-und Nachteile und jeder Vermittler, Makler usw. hat sein "Lieblingel". Hole dir mehrer Angebote und Beratungen um eventuelle Unterschiede zu erkennen. Dabei achte darauf, das dein Kopf mehr entscheidet als dein Bauchgefühl. In Verkaufsschulung wird den Beratern beigebracht deine Gefühlswelt zu nutzen ihre Produkte zu verkaufen. Meine Empfehlung bekomme erst mal raus was du eigentlich im Alter an Geld wert aus heutiger Sicht brauchst. Wenn in der Beratung nicht die Inflation mit einberechnet wird - beende das Gespräch- denn dann ist nur der Verkauf wichtig. Nicht nur die Garantien(unterhalb der Inflation) sind wichtig, sondern wer kann transparent dir einen Sparvertrag flexible darstellen mit der benötigten Ablaufleistung. Viel Glück!

  • 1
    Antwort von MST1971 MST1971

    Hallo Halloerstmal123,

    das erste was jede sozialversicherungspflichtige oder förderberechtigte Person bei der Altersvorsorge tun sollte ist zu Riestern. Ob bei einer Bank/Versicherung, einer Bausparkasse, oder auch über einen Fondsanbieter ist erstmal vollkommen egal. Hauptsache man nimmt die Förderung mit. Für Dein Kind gibt es jährlich 300 Euro Zulage. Hinzu kommen 154 Euro Grundzulage für Dich und 154 Euro Grundzulage für Deine Frau. Für jedes weitere Kind gibt es weitere 300 Euro jährlich. Die Kinderzulage gibt es solange Du für Dein Kind das Kindergeld beziehen kannst. Dies ist max. bis zum 25. Lebensjahr des Kindes möglich. Dieses Geld bekommst Du, indem Du einen sogenannten Mindesteigenbeitrag bezahlst. Nur 4% Deines Brutto-Vorjahreseinkommens abzgl. der jährlichen Zulagen geteilt durch 12 Monate und Du weisst was Du für die Zulagen monatlich selbst zuzahlen musst. Da die Riesterbeiträge bis zu einem jährlichen(!) Höchstbeitrag von 2.100 Euro steuerlich, im Rahmen der Sonderausgaben, geltend gemacht werden können, kommt ein positiver Steuereffekt zur Zulagenförderung dazu. Bis zu einem jährlichen Beitrag von 2.100 Euro ist Riester also konkurenzlos ggü. jedem anderen Altersvorsorgeprodukt. Da hier einige zweifelhafte bzw. sehr bedenkliche Antworten auf Deine Frage kamen, bitte ich Dich nur um folgendes: Lass Dir mehrere Riesterangebote ausrechnen. Dann vergleiche einfach nur Deine selbst eingezahlten Beiträge mit dem ausgewiesenen Garantiekapital aus dem die Garantierente gebildet wird. Überschüsse aus dem Gesamtkapital oder einer Fondsanlage können das Garantiekapital deutlich erhöhen. Der Sinn von Riester bzw. der besondere Vorteil wird Dir dann schon sehr schnell selbst klar! Zwar wird die Rente vom Grundsatz her voll nachgelagert besteuert aber frag hierzu mal Deinen Steuerberater. Er wird hier schnell Entwarnung geben können. Rechnen wird sich ein Riester für Dich immer. Weiterhin Thema Sicherheit: Wusstest Du das Riesterverträge zum Sondervermögen zählen, also der Staat dieses Produkt besonders schützt. In Zeiten einer Bankkrise (mehr als aktuell) und/oder der Staatskrise(n) anderer EU-Länder (siehe z.B. Griechenland) nicht unwichtig. Denn wer hat schon eine Glaskugel und weiss was morgen passiert! Aber leider gibt es immer noch zu viele ewiggestrige, die nicht mitbekommen haben, dass sich der Wind deutlich pro Riester gedreht hat. Anfänglich im Jahr 2002 vollkommen zu Recht massiv gescholten, wurde das Produkt Riester in den letzten Jahren richtig gut und entpuppte sich heute vom hässlichen Entlein zum .......! Komisch auch das heute alle Fachzeitschriften, Publikationen und sogar sämtliche Verbraucherschutzverbände etc. etc zum Riestern raten. Da leider immer noch viel zuwenige Förderberechtigte Ihre Zulage abrufen, kann sich unser Finanzminister jährlich über 1 Milliarde an Zulagen einsacken. Gelder für die vielleicht Straßen gebaut werden, nur weil Du Deinen Anteil nicht willst. Übrigens informiere Dich mal wie die Zulage in 2002 überhaupt finanziert wurde. Geh mal auf Wikipedia und gebe "Riesterrente" ein. Viel Spass und Gruß MST1971

    Kommentar von unsterblichkeit unsterblichkeitunsterblichkeit

    Vermutlich hat der Fragesteller schon verstanden worum es mir ging. Nämlich nicht darum etwas zu verkaufen (was denn auch?), sondern ihn zu animieren, sich zu informieren. Und zwar nicht in dem er sich Angebote von Vertretern einholt, sondern einfach mal das gute alte Internet befragen. Ich muss wirklich nicht lange googlen. Aus den Links konnte ich auf die schnelle folgende Punkte raus suchen, die man gern verfeinern kann. - Kein Garantieschein - Beschäftigungslos heißt Förderlos - Ungleiche Behandlung - Keine „Rückfahrkarte" - Volle Kraft zurück kann teuer werden - Wer im Ausland seinen Ruhestand antreten will (wer weiß das heute schon?) zahlt alle Zulagen zurück - Geringverdiener müssen die Mindestrente mit Riester selbst auffüllen, statt der Staat - Vererbbar nur bei Zusatzversicherung und auch hier keine einheitlichen Regelungen Der Stern hat übrigens auch einen Artikel dazu geschrieben. Nur mal so als Anreiz. Aber ist sicher alles veraltet und heute ist die Welt bunt und schön. Wer sich seine Riesterabrechnung mal anschaut nach 1,5 Jahren wird auch bei 150,- monatlich eingezahlt immer noch ein MINUS auf der Abrechnung finden. Aber toll, er hat ja immerhin Zulagen bekommen, das amortisiert sich dann ja nach wenigstens .. äh 100 drillionen Jahren. Wie kann es eigentlich sein, dass soviele Versicherungsvertreter hier GF rumlungern und nur auf potenzielle Opfer warten und sich dann auf sie stürzen?

    Ich persönlich finde übrigens besonders den Teil mit der Vererbung am fiesesten! Denn darauf spart man ja, dass man entweder selbst eine gute Rente hat oder wenigstens die Hinterbliebenen abgesichert sind.

    Kommentar von MST1971 MST1971

    Zitat "Ich persönlich finde übrigens besonders den Teil mit der Vererbung am fiesesten! Denn darauf spart man ja, dass man entweder selbst eine gute Rente hat oder wenigstens die Hinterbliebenen abgesichert sind."

    Richtig ist das die selbsteingezahlten Beiträge vollkommen frei vererbbar sind. Hier gibt es ein widerrufliches Bezugsrecht. Nur die staatliche Förderung ist personengebunden und muss zurückgezahlt werden. Die staatliche Förderung kann aber auf einen Partnervertrag BEIM EHEGATTEN übertragen werden. Dann bleibt alles erhalten.

    Kommentar von unsterblichkeit unsterblichkeitunsterblichkeit

    Setzt voraus, dass der Ehepartner auch einen Riester Vertrag hat. Wenn dies aber nicht möglich ist, weil bspw die Partnerin Hausfrau ohne eigenes Einkommen oder eben einfach kein Gedanke daran gebracht wird. Oder die Partnerin bei Abschluss schon in Rente ist? Es gibt diese Option natürlich, ABER nur mit Zusatzversicherung und auch dann nur mit gewissen Zeiträumen. Was soll ich mit 5 Jahren? Wenn der Partner nach 5,1 Jahren stirbt ist alles Geld auch futsch.

    Kommentar von MST1971 MST1971

    Hahaha jetzt wird es langsam wirklich lustig. Also was passiert den wenn die Ehefrau kein eigenes Einkommen hat? Du Held dann ist Sie nämlich mittelbar zulagenberechtigt. Das heisst Sie bekommt einen eigenen Vertrag OHNE EIGENEN BEITRAG. In diesen Vertrag fliesst nur Ihre EIGENE staatliche Zulage von jährlich 154 Euro. Und sollte Ihr Mann, also der unmittelbar zulagenberechtigte(!) versterben wird der erhaltene Steuervorteil seines Vertrages und alle gewährten Zulagen, also die erhaltenen Kinderzulage und die Grundzulage des Ehemannes in Ihren Vertrag übertragen. Dieser Zusatzvertrag ist KOSTENLOS für alle mittelbar Zulagenberechtigten. Weiterhin sprach die Unsterblichkeit von der Rentengarantiezeit. Hier wird die Rente im Rentenbezug vererbbar gestaltet. Dies hat überhaupt nicht`s mit der vererbbarkeit während der Aufschubdauer zutun. Völliger Quatsch sind 5 Jahre. Die Rentengarantiezeit kann auf bis zu 24 Jahre erweitert werden. So bleibt sämtliches Kapital, dass noch nicht als Rente ausbezahlt wurde zu 100% vererbbar!

    Kommentar von MST1971 MST1971

    Zitat "Beschäftigungslos heißt Förderlos" Nein, falsch als Bezieher bei Leistungen vom Arbeitsamt bleibe ich förder- und damit Riesterberechtigt!

    Kommentar von unsterblichkeit unsterblichkeitunsterblichkeit

    "berechtigt" ist das Zauberwort. Welcher Arbeitslose hat denn genug Geld über um noch bei Riester einzuzahlen? Internet: "Einzige Voraussetzung dafür ist der Erhalt von Arbeitslosengeld und die Einzahlung des jährlichen Mindestbeitrages in den Riester-Vertrag. Der Mindestbeitrag bei Arbeitslosen richtet sich nach der Höhe der Lohnersatzleistungen, in jedem Fall sind aber jährlich 60 Euro einzubezahlen. Wer auf Grund der Arbeitslosigkeit nicht oder nicht ehr in der Lage ist die eigenen Beiträge aufzubringen muss den Vetrag nicht sofort auflösen, sondern kann ihn für die Zeit der Arbeitslosigkeit ruhen lassen." Klar klingt 60,- erstmal nicht viel, aber das muss man im Einzelfall eben sehen wieviel tatsächlich bezahlt werden müssen, damit die Förderung zu erhalten ist. Und den Arbeitslosen will ich sehen, der sich da nicht denkt "ich lasse es lieber ruhen, wer weiss wann ich wieder arbeit habe".

    Kommentar von MST1971 MST1971

    Ja natürlich, wer rechnen kann sollte mal den Sockelbeitrag von 5 Euro im Monat --> also 60 Euro im Jahr mal schnell ins Verhältnis zu den Zulagen setzen. Nach Adam Riese macht 2 x 154 Euro + 1 x 300 Euro eine schnuckelige Gesamtzulage von jährlich 608 Euro aus. Also manche können wirklich nicht rechnen. Übrigends ich kenne massig Arbeitssuchende die rechnen können :-)

    Kommentar von unsterblichkeit unsterblichkeitunsterblichkeit

    Was bringt das denn? "mindestens" heißt, dass nicht jeder Arbeitslose einfach nur 5,- pro Monat beiseite packen muss um 154,- vom Staat zu erhalten. Entschuldigung, die Leute ziehen sich doch nicht die Hosen mit der Kneifzange an. Ich beende die Diskussion hier. Meinen Sparkassen-Berater habe ich an dieser Stelle schon dreimal sitzen lassen. Der Fragesteller wird seine Infos schon selbst aus allem ziehen.

    Kommentar von MST1971 MST1971

    Also ich habe nichts zu entschuldigen, beteilige ich mich ja auch nicht an der Verteilung von Halbwahrheiten. Das Problem liebe Unsterblichkeit ist doch, dass keine Ihrer Thesen pauschaliert werden kann. Ihr Problem ist das Sie erstens nicht rechnen können und zweitens dass Sie sich mit der Tatsache abgefunden haben ARBEITSLOS zu sein. Ich bezeichne diese immer als ARBEITSSUCHENDE und wer Arbeit sucht, KANN und SOLLTE weiter riestern. Da ich nicht anmassend bin, beende ich nicht einfach eine Diskussion, sondern werde mich immer falschen Fakten entgegenstellen. Ich hoffe Sie finden bald Arbeit und verdienen sich Ihre Rente selbst!

    Kommentar von unsterblichkeit unsterblichkeitunsterblichkeit

    Ist ja wirklich köstlich. Wie kommen Sie auf den Trichter, dass ich arbeitslos bin? Da glauben Sie jemanden zu kennen, allein an der Art der Argumentation und nennen sich selbst nicht anmaßend? Das Internet ist wirklich voll von negativen Dingen über Riester und das nicht nur geschrieben von frustrierten Arbeitslosen, die ihren Riestervertrag zwecks Geldmangel auflösen wollten in der Hoffnung das Angesparte wieder raus zu bekommen und am Ende sich einem DRAUFZAHLgeschäft gegenüber sahen. Ganz im Gegenteil. Da haben sich einige die rechnen können wirklich Gedanken gemacht. Und zum Glück muss ich mir nur eine Meinung bilden anhand der Dinge die ich höre und lese. Ich muss mir nicht eine Meinung bilden anhand von "Berateraussagen". Wenn ich sehe wie ein Bankmitarbeiter leuchtende Augen kriegt, weil er glaubt wieder jemanden durch den Kakao ziehen zu können mit seinem Riester-Mist wird mir gleich ganz anders. Und ich gebe mein Bestes allen dazu zu raten, sich eigenständig zu informieren und sich dann eine eigene Meinung zu bilden. Wer dann immer noch frohen Mutes ins riestern rein rennt, na der soll doch seinen Spaß haben. Aber dann kann er nachher wenigstens sagen, dass er wusste auf was er sich einlässt.

    Kommentar von MST1971 MST1971

    Zitat "Ich persönlich finde übrigens besonders den Teil mit der Vererbung am fiesesten! Denn darauf spart man ja, dass man entweder selbst eine gute Rente hat oder wenigstens die Hinterbliebenen abgesichert sind."

    Richtig ist das die selbsteingezahlten Beiträge vollkommen frei vererbbar sind. Hier gibt es ein widerrufliches Bezugsrecht. Nur die staatliche Förderung ist personengebunden und muss zurückgezahlt werden. Die staatliche Förderung kann aber auf einen Partnervertrag BEIM EHEGATTEN übertragen werden. Dann bleibt alles erhalten.

    Kommentar von Shakotai ShakotaiShakotai

    Kompliment zur Ausarbeitung, MST1971. Faktisch sauber und neutral

  • 0
    Antwort von andy2711 andy2711

    Also meiner meinung nach ist der kauf einer Immobilie das beste was es in sachen Altersvorsorge gibt. Habe vor 2,5 jahren eine Eigentumswohnung gekauft,der abtrag wird durch die Mieteinnahmen voll gedeckt.Beim Finanzamt ist die Wohnung als Altersvorsorge anerkannt,und viel absetzbar. Im April 2011 wirds eine Mieterhöhung von 8% geben,und in Berlin werden die Mieten in den nächsten jahren noch viel mehr steigen,das Geld is dann schon mal meins. Wenn ich 62 jahre alt bin ist die Wohnung bezahlt und meine,und ich habe nichts dafür bezahlt,kann sie verkaufen. Bei Lebensversicherung und CO steht der Staat immer hinter dir und hält die Hand auf,und du zahlst viel viel Geld ein was dir irgendwann im Leben mal fehlen wird.

    Andy

  • 0
    Antwort von Sven32 Sven32

    Ohne auf Details einzugehen oder groß Fragen zu stellen, gibt es ein paar Basisempfehlungen für den Anfang:

    Direktversicherung über den Arbeitgeber und oder die RiesterRente.

    Was auch immer hier zum Thema Riester und Co geschrieben wird. Man muss immer die Alternativen beachten und diese sind nicht besser. Wenn Du genauere Fragen zu Vor- und Nachteilen hast, gebe ich gern Antworten. LG Sven

  • 0
    Antwort von halloerstmal123 halloerstmal123

    Ich danke euch für eure Tips, ich werde mich mal mit einem Finanzexperten zusammensetzen und mal schauen was man so machen kann!

  • 0
    Antwort von Shakotai Shakotai

    Hallo Halloerstmal123,

    zunächst alles Gute zur Geburt ihres Kindes.

    Erster Tipp: lassen sie sich von den ‚Tipps’ hier nicht verwirren. Riester passt möglicherweise auf sie nicht, muss aber nicht. Dies hier zu bestimmen, gleicht der gezielten Ferndiagnose eines Kfz-Mechanikers bei einem modernen Auto, ohne das er es jemals sah. Also: Scharlatanerie!

    Zweiter Tipp: Verzichten sie auf konkrete Produktempfehlungen aus dem Internet, ohne das eine Hintergrundprüfung stattfand. Oder würden sie ein Ersatzteil bestellen ohne den Fahrzeugtyp zu bestimmen? Der ‚Fahrzeugtyp’ ist ihr Leben, wollen sie auf der Hälfte einer Strecke liegenbleiben?

    Mögliche Formen der Altersversorgung welche zunächst zu prüfen wären, sind betriebliche Altersvorsorge (bAV) und Riester. Unter gewissen Voraussetzungen könnte auch Rürup für sie interessant werden. Grund: Hier schießt der Staat etwas dazu, sie werden zum Teil über Steuer und Sozialversicherungsersparnisse finanziert.

    Das wichtigste Element einer guten Vorsorge ist jedoch das Tagesgeldkonto. Hier sollten sie vor Beginn jeder Altersvorsorge etwa 3 Monatsgehälter liegen haben. Grund: Was nützen Ihnen Rentenversicherungen, wenn sie diese ggfls kündigen müssen weil das Auto den Geist aufgab oder sie eine neue Kauleiste brauchen?

    Erst wenn sie diese beiden Bereiche abgecheckt haben sollten sie an mittel und langfristigen Kapitalaufbau denken. Wie dieser aussieht ist jetzt noch nicht ersichtlich. Es können die eigene Immobile sein, Kapitalanlagen jedweder Art.

    Noch eine grundsätzliche Empfehlung: Suchen sie sich vor Ort eine Fachmann, entweder einen Versicherungsberater oder aber einen Makler. Wenn sie selber keinerlei Fachkenntnisse haben, werden sie auf diese angewiesen sein.

    Kommentar von unsterblichkeit unsterblichkeitunsterblichkeit

    Eine Krähe hackt der anderen natürlich kein Auge aus und hier schreibt ja einer vom Fach, nicht wahr? Mir hat ein Versicherungsmakler mal im Vertrauen gesagt, unter allen privaten Renten, wie bspw Rürup, Eichel und Riester und Riester noch das beste aller Übel. Ich kenne keine einzige Möglichkeit unter der Riester etwas Gutes wäre, aber ich lasse mich auch gern belehren. Die Versteuerung, die Nachteile bei Auflösen und/oder Erbschaft, die HOHEN Provisionen!!! Um nur mal einiges zu nennen. Riester rechnet mit einem Durchschnittslebensalter von 105 !!! So alt muss einer werden, damit sich das ganze für ihn selbst rentiert und nicht nur für die Versicherung. Die niedrige Rendite tut letztlich ihr Übriges. Hinzu kommt, dass Geringverdiener die größten Verlierer bei der Sache sind, denn ihre geringe Rente wird nicht vom Staat aufgefüllt, sondern Riester füllt auf. Aber am liebsten wird es an genau dieses Klientel verkauft, hauptsache Provision. Für mich ist ein Makler, der Riester anpreist sofort durchgefallen als Geschäftsmacher für mich.

    Kommentar von Shakotai ShakotaiShakotai

    Was soll eigentlich die halbgare Polemik, welche sie hier an den Tag legen? Gehören sie etwa zu den halbgebildeten Vertriebsschluris und können nicht ausreichend Fakten vorlegen? Mit dem, was sie hier auffahren, können sie doch nur jemanden hinter dem Ofen herlocken, der sich auf Finanzen und deren Grundlagen, wie deren Berechnung nicht versteht. Habe ich also einen Nachfahren der Versicherungsstrukkis der 90er Jahre vor mir? Nur diesmal mit irgendwelchen ominösen Kapitalprodukten? Keines der von Ihnen vorgelegten Argumente ist neu, wenn man mal von den behaupteten 105 Jahren absieht. Bislang lagen diese immer zwischen 94 und 97 Jahren und waren genauso unsinnig wie ihr Wert. Und jedes Ihrer Argumente wurde schon mehr als einmal widerlegt.

    Kommentar von unsterblichkeit unsterblichkeitunsterblichkeit

    Nein ganz im Gegenteil. Ich bin jemand in genau der gleichen Situation wie der Fragesteller und habe mich mit Riester befasst, weil es DAS Wundermittel Nummer 1 sein sollte. Es gibt sehr renommierte Sendungenwie Wiso bspw die das Thema Riester unter die Lupe genommen hat und u.a. auch das Thema 105 Jahre beleuchtet hat. Ich wüsste nicht, dass sich seitdem etwas daran geändert hat. Meine Intention ist lediglich, dass jemand, bevor er Geld investiert, sich alle Seiten genau anschaut. Und die Nachteile von Riester wird nunmal kein Vertreter, der etwas verkaufen will, offen auf den Tisch legen. Am Beispiel der Provision kann man in einem der Wiso-Beiträge sehen, dass so gut wie KEIN Vertreter dieses zugegeben hat. Im Gegenteil es wurde sogar eiskalt gelogen und behauptet sie würden keine Provision erhalten. Google ist dein Freund. Mehr muss man dazu nicht sagen. Und ich glaube in meinen Kommentaren kann man keinen einzigen Schluss darauf setzen dass ich irgendwas verkaufen möchte. Das zeigen Sie mir doch bitte mal. Was ist überhaupt ein Strukki??

    Kommentar von DerMakler DerMaklerDerMakler

    Bis jetzt kann ich in der ganzen Diskussion nur erkennen ,das sich netterweise ausgewiese Experten um Neutralität in Ihren Aussagen bemühen und wieder mal eine "Alles schlecht Kundin" in Sachen Altersvorsorge mit einem in die Runde rufenden "Tut es nicht" ihre eigene Einstellung hierzu auf andere übertragen möchte..By the Way : Die Zeiten HOHER Provisionen ist für solche Vorsorgen ist längst vorbei, die Aussagen einzlener, wenn es auf Berufskollegen sind, die "das aller Übel ,die Riester noch das kleinste ist" bezeichnen ,dies mehr als Polemik im feinsten Sinne ist..Wäre so als wenn der KfZ Meachniker uns im Vertrauen sagen würde ,das er die Bremsen fester anzieht bei der Reparatur als das üblich seine Kollegen tun..Subjektive Meinungen sind das Salz in der Suppe jegweiligen berufses..Kollgen ,die aber als verteufeln und so auch Kunden wieder auf Ihre Freunde und bekannten loslassen..halte ich für fraglich..By The Way : Wir reden hier nicht über Vor / Nachteil einer Vorsorge ,dies geschieht auf einer ganz anderen Grundlage ! HG DerMakler

    Kommentar von Shakotai ShakotaiShakotai

    @’ unsterblichkeit’ Also ein Laie, der hier seine ‚fachmännische’ Meinung, resultierend aus Internet und Fernsehen kund tut? Und dabei übersieht wie er Druckfehler und Bildstörungen mit verbreitet? Bei allem Respekt vor den durchaus engagierten Journalisten und Reportern von Sendungen wie Wiso oder ähnlich: Es wird keiner von diesen auf den Gedanken kommen, das der Genuss einer oder mehrerer Sendungen dieser Art ein Studium oder eine langjährige Fachausbildung ersetzt. Im Internet noch weniger, dort sollten sie die Art der Quelle mit berücksichtigen. Natürlich ist die Riester kein ‚Allheilmittel’, diesen Anspruch hatte sie auch nie. Primär sollte sie eine einzelne Rentenlücke beschlossen im Jahr 2001 decken. Und diesen Job erfüllt sie gut. Zu meinen, sie sei eine alleinstehend ‚selig’ machende Altersversorgung ist dennoch unsinnig. Für diese ist sie einzig ein einzelner Baustein. Wobei sich dann durchaus die berechtigte Frage stellt, welche Bausteine für den Gesamtbau Altersversorgung zu verwenden sind.

  • 0
    Antwort von unsterblichkeit unsterblichkeit

    Mein persönlicher Tipp was man NICHT tun sollte: Riester. Egal was Vertreter dir sagen: Tu es nicht!

    Interessant zu wissen wäre für eine Antwort, was du beruflich tust und wieviel Geld du zur Seite legen kannst.

    Kommentar von halloerstmal123 halloerstmal123

    Ich bin Maschinenbautechniker und kann so 150-200 Euro für Absicherung weglegen. Von Riester halte ich auch nicht so viel, wie siehts aus mit privater RV?

    Kommentar von unsterblichkeit unsterblichkeitunsterblichkeit

    Wenn du auch an deine Erben denken möchtest (Papawerden und so), dann ist sicherlich eine Lebensversicherung nicht verkehrt. Da ich aber die Erfahrung gemacht habe, dass Versicherungsvertreter und Bankangestellte allgemein gern Dinge aufschwatzen um irgendwelche Quartalszahlen zu erhöhen solltest du dich vorher wirklich selbst informieren. Und auch mal nach "Rieser Nachteile" googlen, dann wirst du sehr schnell sehr viel Zeit in Foren und Video gugn investieren und weißt auch bald besser Bescheid.

    Für dein Kind könntest du bspw ein Sparkonto anlegen, dass eine gewisse Zahl an Jahren nicht angerührt werden kann. Das gibt etwas mehr Zinsen als ein normales Sparkonto. Und dein Kind hat dann einmal einen schönen Start zb für Führerschein und Auto oder eine erste Immobilie oder so.

    Für dich selbst kannst du dich mal über das Thema Firmenrente informieren. Deine Firma muss dir ermöglichen vom Bruttogehalt Geld beiseite zu legen. Manche Firmen geben auch selbst noch etwas oben drauf.

    Kommentar von halloerstmal123 halloerstmal123

    ja das Sparkonto wird auf jeden Fall eingerichtet, das habe ich vor. Ich weiss nur nicht was ich machen soll, private RV oder LV abschliessen?

    Kommentar von unsterblichkeit unsterblichkeitunsterblichkeit

    Betriebliche Firmenrente: Sprich mit deinem Chef, ob die Firma sowas anbietet (also eine eigene Versicherung firmenintern beauftragt hat) und wenn ja, ob sie vielleicht selbst was dazu steuern. Wenn ja: Idealfall und abschließen! Wenn nein: Such dir eine Direktversicherung und schließ es ab. Reicht ja wenn du 100,- vom Brutto nimmst. Dann könntest du noch eine LV abschließen mit 150,- pro Monat, dann hast du insgesamt 200 Netto weniger, sparst aber 250 an. Besser wäre es verschiedene Sachen zu haben, als eine große. Weil, wenn das bspw das Drecks-Riester wäre, würdest du im Rentenalter schön doof da stehen und dir denken: Hätt ich mal...

    Kommentar von halloerstmal123 halloerstmal123

    Ich bin Maschinenbautechniker und kann so 150-200 Euro für Absicherung weglegen. Von Riester halte ich auch nicht so viel, wie siehts aus mit privater RV?

  • 0
    Antwort von insertname insertname

    Erstmal...für mai alles gute:-DJahaa da hast du so ziemlich jede möglichkeit...in erster linie würde ich daran denken meine familie abzusichern mit einer entsprechenden lebensversicherung...für das muckel ein sparkonto wo ich es wichtig finden würde das dort immer schön die zinsen das meiste machen und für das alter rista wa???und zusätzlich aber würde ich privat auf die hohe kante legen...viel erfog...lg...insertname

    Kommentar von unsterblichkeit unsterblichkeitunsterblichkeit

    Das Sparkonto würde ich gern mal sehen, das hohe Zinsen bringt :) Und für Riester wie gesagt: KEINE Empfehlung.

    Kommentar von insertname insertnameinsertname

    du kannst es mal über deine hisige bank versuchen...:-Ddann bleibt ja also nur privat dafür sorgen

    Kommentar von unsterblichkeit unsterblichkeitunsterblichkeit

    Den Kommentar versteh ich nicht. Was meinst du genau?

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.