Hallo,
wieviel geld sollte man auf die hohe kante legen, um im hohen alter seinen lebensstandard halten zu können. was meint ihr dazu?
lg: olaf :D
Hallo,
wieviel geld sollte man auf die hohe kante legen, um im hohen alter seinen lebensstandard halten zu können. was meint ihr dazu?
lg: olaf :D
das hängt von Deinen Lebensumständen ab. Schätze doch Deine Gesetzliche Rente z.B. hier: http://www.finanzvergleiche24.eu/lebensstandard/Rentensch%C3%A4tzer.html
und überlege dann wie Du eine evtl. Lücke schließen möchtest. (Tipp: Finger weg von Lebensversicherungen)
Anhand meines Beispiels: 4 % Riester-Rente = 170 Euro pro Monat; Bausparvertrag = 169 Euro pro Monat; private Rentversicherung = 100 Euro pro Monat; Lebensversicherung = 75 Euro pro Monat; Investment-Fonds = 250 Euro pro Monat; Tagesgeld oder Sparkonto = 500 Euro pro Monat.
Anlage ca. ein Jahresnettogehalt = Investment-Fonds.
Für größere Anschaffungen ein fünfaches Monats-Netto-Gehalt auf Sparkonto.
Für kleinere Anschaffungen ein dreifaches Monats-Netto-Gehalt auf dem Tagesgeldkonto
Nach Abzug aller Versicherungen (Unfall, Kfz, Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, Rechtsschutz), sonstiges (GEZ, Telefon, Spenden, Kfz-Steuer), Miete, Reise, Restaurant bleiben immer noch rund 1.000 Euro zum Leben im Monat.
Von einer Lebensversicherung kann man in diesem Fall nur abraten. Wer etwas für sein Alter anlegen möchte sollte auf flexiblere Anlagemethoden zurück greifen. Sollte man mal ins Hartz4 rutschen sind alle Altersvorsorgen vor Zugriff durch den Staat geschützt. Eine Lebensversicherung ist auch daher nicht mehr zeitgemäß da von der oft schmackhaft gemachten Überschußbeteiligung durch Besteuerung nicht mehr viel bleibt, man nach einer Zahlpause wie z. Bsp. Hartz4 der gesammte Ausfall fällig wird. Liegt man mit der Zahlpause bei über 1 Jahr, wird fast immer eine Gesundheitsprüfung fällig. Das ist schlecht für denjenigen der in den letzten Jahren eine chronische Krankheit erlitten hat, da nun neben der hohen Nachzahlung auch noch eine höhere Einzahlung der LV nötig wird und das bei gleicher Ausbeute. Ich selber habe mich für ein sehr flexibles Modell entschieden, hier bestimme ich die Höhe der Beiträge, kann mir diese auch ausbezahlen lassen wenn ich es zwischenzeitlich mal brauche, kann nach einer gewissen Einzahlzeit einen Stop setzen damit bereits erspartes Geld durch Wirtschaftskrisen nicht verloren geht, mein Einzahlbetrag selber ist immer sicher und dieser wird auch im Todesfall an die Hinterbliebenen ausbezahlt. Mir gefällt dieses Modell auch daher sehr gut weil ich die Höhe des Betrages nach oben und unten frei wählen kann und ich jederzeit an mein Geld kann. Derartige Anlagemethoden lohnen sich besonders in Krisenschwachen Zeiten da der Einkauf der Anteile besonders günstig im Einkauf ist, so können die vielen Anteile einen schnelleren Gewinn bewerkstelligen. Ich habe meine Rente letztes Jahr nach dem großen Wirtschaftsgau, hab gleich hohe Beiträge genommen die sich bereits jetzt schon durch den Anstieg der Börse rechnen.
Ich bin 60 Jahre und habe für mich erst mal für den normalen Geldverkehr ein Online-Konto bei der ältesten Online-Bank, der netbank, gewählt. Dort gibt es bei regelmäßigem Geldeingang, egal welche Höhe, ob Lohn, Nebenverdienst, Gehalt o.ä. einen akzeptablen Zins von zur Zeit 2,25 % mit Zinseszinseffekt im 3-monats-rhytmus. Das reicht für den Notgroschen, der da das dreifache Monatseinkommen sein sollte. Da hast Du Girokonto und Sparbuch in einem. Wenn Du jedoch vernünftige Zinsen bekommen willst auf lange Sicht dann mach einen Sparvertrag in Aktienfonds. Ich habe mir die Fonds selber ausgesucht über boerse-online.de auch dort Portfolios mit verschiedenen Fonds angelegt. Die Bewertungen der Fonds - werden in Sterne angezeigt. Und die Sparverträge habe ich bei der ING DiBa eingerichtet. Zuvor hatte ich mir ein Extra-Konto dort angelegt, ist auch so was wie ein Sparbuch. Vorteil aller dieser Sachen ist, dass Du zu jeder Zeit sagen kannst, dieses oder jenes Geld nehme ich und mache damit was ich will. Beschäftige Dich damit, sammle Wissen und lasse Dich auch von einem Fachmann beraten, lass Dir aber nichts aufschwatzen. Ehe Du Dich versiehst, haben Sie Dir was angedreht, worüber Du Dich jahrelang ärgerst. Das schlimmste ist, wenn Du das Jemandem einzahlen musst laut Vertrag und Du kommst jahrelang dort nicht ran. Siehe zum Beispiel Bausparvertrag oder Kapitalversicherung. Das Geld gehört dann denen und Du musst Zinsen darauf bezahlen, wenn Du vorher was haben willst. Als Lohn- oder Gehaltsempfänger hast Du noch die Möglichkeit, meist steuerlich gefördert, über Vermögenswirksame Leistungen, in Fonds zu sparen und bekommst eventuell was vom Arbeitgeber dazu. VL-Verträge werden 6 Jahre bespart und nach dem 7 Jahr kann mann sich das Geld auszahlen lassen. Wenn man weiter sparen will, nach dem 6. Jahr fängt ein neuer Zyklus an. Denk dran, je jünger Du bist und Geld anlegst, um so eher kannst Du in "Rente" gehen. Aber tu es. Das habe ich schon einem anderen geraten,aber sammel Deine eigenen Erfahrungen.
Das hängt von deinen Zielen und Vorstellungen ab. Ein guter Berater kann das mit dir errechnen.
Diese Frage beantwortet dir völlig unabhängig die Verbraucherzentrale in Deinem Bundesland. Lass dich dort mal zur Altersvorsorge beraten.
ein, wie ich finde, sehr hilfreiches portal zum thema eigene altersvorsorge ist
informiert mit zahlreichen artikeln, worauf man achten sollte und was für möglichkeiten es gibt.
Kommt natürlich auf dein monatliches Einkommen an und was du erübrigen kannst. Ich würde vielleicht mehrgleisig fahren: Betriebliche Altersvorsorge, Rentenfond usw. Lass dich mal bei deiner Hausbank oder einem Versicherungsvertreter deines Vertrauens beraten.
In der Rentenversicherung zahlst du ca 20 % deines Bruttoeinkommens. Das wird aber nicht reichen. Über einen Riestervertrag kannst du noch mal 4 % begünstigt anlegen. Das Problem ist, du musst jetzt auch noch leben. Alles kannst du kaum fürs Alter zurück legen.
würde monatlich Geld sparen und Lebensversicherung machen, Geld anlegen in Wertpapiere, auch Aktien sind nicht verkehrt, es gibt auch Sachen wo man monatlich sich ne Rente auszahlen lassen kann, Riester ist vielleicht auch interessant.
Natürlich ist das eine sinnvolle Idee. Auch deshalb, weil die staatliche Rentenversicherung sich immer weiter aus Geldmangel aus ihrer Verantwortung zurückzieht.
hohe Kante ist schlecht. Da bei Arbeitslosigkeit, Hartz zu schlagen kann. Besser eine Lebensversicheung, die nur für die Rente ist.
Vom Zinssatz her gesehen gehe ich mal von einem Tagesgeldkonto aus, für eine Altersvorsorge nicht unbedingt zu empfehlen. Um den Zinssatz halbwegs halten zu können müsste man mehrere TG Konten besitzen um immer im richtigen Moment zu wechseln. Die meisten Banken locken mit schönen Zinssätzen die nach max. 1 Jahr auf dem Tiefststand sind und meist auch dort bleiben wenn man nicht wechselt. Kann mich hier aber nur anschließen bei der Aussage recht jung mit der Altersvorsorge zu beginnen. Wer mit 18 beginnt, brauch sich bei seiner Rente keine Gedanken mehr machen, der nimmt die staatl. Rente dann fürs Porto. ;)