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Altersvorsorge für Selbstständige: Alternativen zu Rürup?

Frage von dominik dominik

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Antworten (5)

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    Antwort von hermosaashanti hermosaashanti

    allianz und die Deutsche Bank bieten auch solche Altersvorsorge verischerungen für selbstständige wo du z.B. nur 50 euro im monat einzahlen musst..

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    Antwort von CosmosDirekt CosmosDirekt

    Hallo dominik,

    Selbständige (außer Gesellschafter-Geschäftsführer) können die Steuervorteile eines Riestervertrags bzw. betriebliche Altersvorsorge nicht nutzen.

    Für Selbstständige ist die Rürup-Rente die einzige Möglichkeit zur Altersvorsorge mit staatlicher Förderung.

    Als Alternative hierzu wäre eine private Rentenversicherung denkbar. Hier können die gezahlten Beiträge in der Ansparphase nicht steuerlich geltend gemacht werden. Allerdings wird im Leistungsbezug (Rentenzahlung) nur ein kleiner Teil der Rente besteuert (Ertragsanteilsbesteuerung). Alternativ kann auch eine Kapitalabfindung bei Ablauf des Vertrages gewählt werden. Hier sind nur 50% der Erträge zu versteuern, sofern der Vertrag bis zum Endalter 60 (gilt für einen Abschluss in 2011) bzw. Endalter 62 (gilt für einen Abschluss in 2012) abgeschlossen wird.

    Zudem gibt es bei den privaten Rentenversicherungen Produkte mit besonders hoher Flexibilität bezüglich Beitragszahlung und Verfügbarkeit. Schauen Sie sich doch einfach mal um ;-)

    Viele Grüße
    Frank Torbing, CosmosDirekt

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    Antwort von nicaraguan nicaraguan

    Die Rürup-Rente zeichnet sich durch die staatliche Förderung, Pfändungssicherheit und lebenslange Garantier aus: http://www.ihre-ruerup-rente.de/grundlagen.php Eine ähnliche Alternative dürfte in dem Sinne schwer zu finden sein. In jedem EInzelfall ist abzuklären welche Form der Vorsorge für einen Sparer am besten geeignet ist. Einzelne Vorsorgeformen direkt zu vergleichen sollte aber Aufgabe von Beratern sein und direkt und individuell auf den jeweiligen Sparer bezogen stattfinden.

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    Antwort von Gianna6 Gianna6

    Altersvorsorge richtig, weil sinnvoll zu gestalten, ist heutzutage (und die Aussichten sind nun ganz und gar nicht rosig) ein schwieriges Unterfangen; zunächst ist so etwas immer eine Frage der ganz persönlichen Vorstellung (Empfindung), das könnte sich in Fragen wiedergeben, wie: was ist mir wichtig und wie viel davon? Welche Dinge sollten -nach meinen ganz persönlichen Vorstellungen - unbedingt zu meinem Leben gehören bzw. worauf kann ich eben gut verzichten? Weil z.B. immaterielle Werte mir wichtiger sind. Das vorneweg. Dann sollte man nicht in "die Falle" gehen und sich vorrechnen lassen, wieviel GELD man vorgeblich im Alter dann bräuchte, wie groß die "Versorgungslücke" von heute gesehen sei und wie allein oder mit wenigstens wieviel Sparbeitrag HEUTE (also sofort!) beginnend man diese schließen könnte. Kein Mensch kann in die Zukunft blicken, und selbst Mephistopheles hat damit seine Schwierigkeiten, weil selbst auf die Seelen kein Verlaß mehr ist in einer Welt angefüllt von Lug und Trug, wo allein die Spekulation triumphiert und durch Korruption und Manipulation das Licht immer knapper wird - so wie gerade der Witterung in diesen Tagen. "Rürup" ist (wie "Riester" für abhängig Beschäftigte) ein Faß ohne sicheren Boden, das heißt Du zahlst immerfort ein, wovon schon einmal nur etwa 60 Prozent überhaupt sparwirksam im Topf ankommen, der Rest sind Kosten (Risiko, Verwaltung, Vertriebskosten) - alles ganz legitim ! Der Fachbegriff dafür heißt "Kosten-Barwert-Quote". Knapp ausgedrückt, Du legst einen 100-er hin, alle möglichen Leute nehmen sich was weg und der Rest geht in einen Topf, aus dem sich dann recht ungezügelt die bedienen, die eigentlich dein Geld vermehren sollten, was vielfach (der bösen, bösen Finanzkrise geschuldet) nicht so gut gelingt; na, macht ja nix,* is ja nich* deren Geld, die haben sich ihren Verdienst ja schon abgezwackt, den sie nämlich (Fondsverwaltungsgebüren usw) abzweigen, ob sie nun Zuwachs mit ihrer Anlagepraxis erzielen konnten oder aber dein Geld in den Sand gesetzt haben; eben dumm gelaufen: wer Chancen will, muß Risiken wegdrücken können! Dann könntest Du besser dein Geld selbst in die Hand nehmen und anlegen. Wen man die Weisheit kennt: SACHWERT SCHLÄGT GELDWERT, meint man, man sei angekommen auf dem richtigen Weg. Aber VORSICHT: Sachwertanlagen binden dein Geld auch auf Dauer ein im zudem die Geschäftspolitik der Kontenverwaltungen. Jedenfalls sollte man sich keinesfalls verlocken lassen von den vermeintlichen Vorteilen aus staatlicher Förderung in Modellen wie "Riester" oder "Rürup". Bedingung in allen diesen Modellen ist: keine Kapitalauszahlung, nur Rente möglich und bei Ableben = Schluß der Rentenzahlung. Das isses doch, oder? Du sparst und sparst, hast dann am Ende eines hoffentlich möglichst durchgängigen Arbeitslebens ein beachtliches Häuflein an Ersparnis generiert, kriegst dann ein paar Monate oder sagen wir Jahre deine Rente hieraus und plötzlich - aus welchen Gründen auch immer - ENDE. Und : Geld weg! Der ganz Rest fällt dann nämlich "der Versichertengemeinschaft" zu, soll heißen dem Versicherungsunternehmen. Tolle Sache, oder ? Um es einmal abzukürzen, ich könnte gern noch vertiefen (frag' mich dann direkt an nach einer weiterführenden Auskunft), behalte dein Geld möglichst dicht "am Mann", lebe davon Qualität (mach's dir so schön wie möglich), solange es noch geht. Oder meinst Du wirklich allen Ernstes, daß das so noch lange weitergeht? Pomp auf Pump, wie es sogar ein EX-CDU-Generalsekretär Geißler vor laufender Kamera ausdrückte, kann nicht auf Dauer funktionieren. Wenn Du meine Worte bezweifeln solltest, hier einer, der es wissen muß aus seiner Profession heraus und vor allem aus langjährigem Einblick in dem Bürger verborgene Unterlagen von Staat und Finanzwirtschaft: "FINANZMAFIA, wie Banker und Banditen unsere Demokratie gefährden" von Dr. Wolfgang Hetzer, erschienen im WESTEND-Verlag FfM. 2o11, 22,5o EUR. Besser als jeder Krimi, weil so schön gruselige REALITÄT. Solange dieser Staat den Selbständigen noch nicht vorschreibt, Geld abzugeben für eine Pflichtversicherung zur Altersvorsorge (das wird noch kommen), soltest Du dein Geld behalten und in vollen Zügen für Schönes ausgeben, das macht dich innerlich zufrieden, hält dich damit gesund (wo doch Krankheitskosten die höchsten sind) und munter für den nächsten Tag. Und wenn schon etwas beiseite legen, dann so, daß Du jederzeit gut ran kommst. Früher waren dies mal Postsparbücher in der Schweiz, weil auf der ganzen Welt am Postschalter verfügbar, einigermaßen gut verzinst und praktisch hier unsichtbar, wenn nur in der Schweiz eingespart wurde. Dann dachte ich einmal kurz über Gold als Zahlungsmittel nach; aber auch hier und heute: Fehlanzeige bzw. keine Empfehlung mehr wert, weil Kurs wegen des Kaufansturms zu hoch (überbewertet) und in kleinen Stückelungen wertgemindert, mit Alterung abgewertet usw.usf. LEBE IM HEUTE, so hast Du morgen zumindest die schöne Erinnerung, Rürup-Sparer eher nicht!

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    Antwort von constein constein

    Hi, Rürup ist nicht die Grundlage für eine Altersvorsorge für einen Selbständigen. Rürup kann genutzt werden steuern zu sparen um damit ein Teil der benötigten Altersvorsorge aufzubauen. Hier ist die Empfehlung einen geringen monatlichen Beitrag zu zahlen und zum Dezember mit dem Steuerberater über eine eventuelle Zuzahlung (steueroptimiert) zu entscheiden. Eine Analyse kann die steuerlichen Vorteile aber auch die ca. zu erwartenen Steuern im Alter aufzeigen. Um so mehr Einnahmen im Alter sind um so höher wird die Rürup zur steuerlichen Belastung .
    Eine flexible private Altersvorsorge ist für ein Selbständigen immer ok. Es gibt leider zu wenig gute Anbieter auf dem Markt die wirklich flexibel für den Kunden sind. Was heißt flexibel aus meiner Sicht eines Versicherungsmaklers?

    Jeder Zeit Beitragsferien oder Pause möglich(ohne Zusatzkosten)

    Aus dem angesparte Kapital kann jeder Zeit Geld ohne Stornogebühren entnommen werden(nur Abgeltungssteuern auf die Gewinne- Staat)

    Die Anlage des Geldes kann jeder Zeit der wirtschaftlichen Notwendigkeit angepasst werden z.B. aufbauende Garantien, Vermögensverwaltungen(Banken) bis hin zu Fondsanlage aller Klassen. (Unterstützung und Betreuung durch Experten, taggenaue Auskunft)

    Die Verwendung des Gesparten im Alter muss erst dann bestimmt werden. Z.B. 40% wird verrentet- die Art der Rente muss erst jetzt festgelegt werden.(Rentenoption) UND das restliche Kapital bleibt bis ins hohe Alter flexibel nutzbar. Auch eine 2 oder 3 Verrentung mit unterschiedlichen Bausteinen ist möglich.

    In keiner Phase des Vertrages geht Geld bei Tod verloren(Ehefrau voll abgesichert) Viel Glück! constein

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