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Altersheim bzw. Pflegeheim für Alkoholiker

Frage von hannahostsee hannahostsee

Halo, mein Schwievater ist starker Alkoholiker, nun ist-mit 63 sein Nervensysthem so geschädigt, das er z.Zt. in der geschlossenen Psychiatrie liegt. Da kann er natürlich nicht bleiben und soll entweder in ein Heim bzw. nach Hause-davor hat meine Schwiemutter aber Angst, er ist 1,90 groß und wird schnell aggressiv...Nun meine Frage, muß sie ihn zu Hause pflegen oder kann er gegen seinen Willen ins Heim? Was kostet ein Platz in Meck-Pomm bei Stufe1 bzw. gibt es Preislisten? Wer muß das bezahlen? Seine Rente wird ja sicher dort einbehalten, sie hat dann allein noch ca. 700, steht ihr dann Wohngeld o.ä. zu oder muß sie sich eine andere Wohnung suchen? Muß das ein bestimmtes Heim sein f.Alk.?

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Antworten (4)

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    Antwort von petra066 petra066

    Wenn der Mann aggressiv wird, dann würde ich entsprechend die Ärzte informieren. Deine Schwiegermutter muss das nicht hinnehmen. Wenn er Pflegebedürftig ist Antrag auf Pflegestufe stellen. Darauf den Arzt ansprechen, der leitet das in die Wege. Wenn deine Schwiegermutter die Restkosten der Pflege nicht aufbringen kann, greift das Sozialgesetz. Hier sind entsprechende Anträge bei den Ämtern notwendig. Bei uns macht das die Kreisverwaltung. Zuerst mal empfehle ich alle notwendigen Stellen Ärzte, Verwaltung, etc. anzufragen wegen Hilfen und Infos. Dann geht es voran. Zwingen kann man niemanden ins Pflegeheim, das ist richtig. Man muss sich aber auch keiner Gewalt aussetzen.

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    Antwort von LittleDammi LittleDammi

    man kann sie nicht zur pflege zwingen! klar wird seine rente einbehalten, dann wird gebrüft, bei ihr, seinen kindern, ob einer für die kosten im heim aufkommen kann. spezielle heime für alkoholiker gibt es, soweit ich weiss, nicht. also käme ein normales pflegeheim in betracht. seine frau müsste ggfls. in eine kleinere wohnung ziehen, bei 700 euro gibt es sicherlich keine unterstützung

    Kommentar von anjanni anjannianjanni

    Wohngeld wird es wohl geben. Aber das hängt dann auch von der Größe der Wohnung ab.

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    Antwort von anjanni anjanni

    Wenn ich die Schwiegermutter wäre, wäre für mich dann der Zeitpunkt der Trennung tatsächlich gekommen.

    Nein, einen Alkoholiker, der aggressiv wird, zu pflegen, das kann der Frau sicherlich nicht zugemutet werden. Und wenn die "Ämter" meinen sollten, sie könnten den Mann nicht in ein Pflegeheim zwingen, dann würde ich ihm eine ganz eigene Wohnung zugestehen. - Finanziell steht sie sicherlich auch nicht schlechter da, wenn sie sich offiziell trennt.

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    Antwort von LowNils LowNils

    Vermutlich müssen beide ins Heim. Die Ämter bezahlen nicht gern Wohnungen für allein stehende Frauen, die verheiratet sind und ihren Gatten nicht pflegen. Warum? Mit seiner Rente deckt er oft den Großteil der Wohnungskosten für beide. Schon mal über ambulante Hilfe durch Pfleger zuhause nachgedacht? Die Schwiemutter wäre entlastet, und der Schwievater hätte ein männliches Gegenüber, das seinem Mißverhalten deutlichere Grenzen setzen kann.

    Kommentar von anjanni anjannianjanni

    Wieso sollen beide ins Heim müssen? Die Frau ist doch topfit? Und billiger ist das unterm Strich bestimmt nicht.

    Ambulante Hilfe zu Hause? Und wenn der Pfleger weg ist, hat sie den Streß trotzdem?

    Das mag gehen, wenn der andere friedlich und umgänglich ist, aber nicht, wenn er leicht aggressiv wird.

    Man kann sich als Frau auch vom Mann trennen...

    Kommentar von LowNils LowNilsLowNils

    Letzteres habe ich mir auch gedacht. Warum beide ins Heim? Ich habe diese Praxis der Behörden beobachtet: Wenn einer alkoholkrank ist, geht man offenbar automatisch dort von einer Co-Abhängigkeit des jeweils anderen aus. Auch will man für die bzw. den Nichtbetroffenen nichts zahlen müssen, solange gemeinsamer Haushalt und/oder Ehe besteht. Die Pflege zuhause wäre für ihn besser nach dem Aufenthalt in der Klinik, gib ihm doch auch eine Chance. Wenn es nicht klappt, kann immer noch - auch besser begründet - geschieden werden.

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