Altersarmut nimmt stark zu, wozu lebt man noch?

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7 Antworten

Ja das ist in der Tat ein Problem,wenn die Politik das alles und noch viel mehr ausblendet,propagiert,wir sind ein reiches Land,und behebt die Probleme nicht,bekämpft nicht die Ursachen und stockt auch nicht die Töpfe der Sozialkassen auf,gewährt aber einem unbekannten Kreis von Fremden Leistungen ,die unser Land noch attraktiver macht.Krank und arbeitslos,ein Los ,wo man schon die Frage stellen kann,wozu lebe ich noch.Auch Grundsicherung ist nicht einmal Automatismus,sondern Antrags-Formalismus.Nicht umsonst wandern auch Rentner im Augenblick massenweise aus.Da nicht nur Rentner sondern auch junge Leute keine Zukunftschance mehr  sehen,wandert hier auch der Steuerzahler,die ausgebildete Fachkraft aus.Der Auswanderungsüberschuß beträgt etwa 150.000 Menschen pro Jahr.Ein ausbluten unseres Landes,der Wanderungssaldo kostet zusätzlich Mindereinnahmen und wird die Probleme unseres Staates verschärfen.Gute Frage.Letztlich hilft nur Kopf hoch,Augen zu und durch.^^ Oder es ändert sich doch noch etwas.Nur sehr lange darf das nicht dauern.() Liebe Grüße

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Kommentar von soprahin
18.09.2016, 08:21

Nicht nur viele Rentner wandern aus, sondern auch viele die noch nicht im Rentenalter sind, da sie in D mit befristeten Arbeitsverträgen, Arbeitslosigkeit trotz Fachkraft keine Zukunft mehr sehen und sich woanders eine bessere Chance erhoffen. Viele davon kommen wieder zurück, weil sie feststellen, dass es anderswo auch nicht besser ist.

Vorsorgen, ist auch nicht für jeden möglich.

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Hallo soprahin,

Sie schreiben:

Altersarmut nimmt stark zu, wozu lebt man noch?

Antwort:

Sie haben Recht:

Daß die Altersarmut zunimmt, ist kein Geheimnis, die Politik hat kein Gegenmittel im Köcher, sondern schüttet jedes Jahr irre Summen zusätzlich aus dem Steuertopf in unser Rentensystem, damit die Renten überhaupt ausbezahlt werden können! (2019 sollen es bereits ca. 100 Milliarden Euro im Jahr sein)

https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/01MagazinSozialesFamilie/2011/11/11.html?context=Inhalt%2C3

Zum Glück ist nicht Jede/Jeder betroffen und viele Leute sind an Ihrer Situation selbst schuld, weil Sie nicht rechtzeitig vorsorgen und es versäumen, neben der gesetzlichen Rente in private Zusatzabsicherungen zu investieren!

Man muß also ganz klar unterscheiden zwischen den Bevölkerungskreisen, welche in der Tat kaum eine Chance haben, aus eigener Kraft aus diesem Dilemma rauszukommen und dem großen Bevölkerungsanteil, welcher zu bequem ist, rechtzeitig einen Teil seines Einkommens "Sinn- und Verantwortungsvoll" anzulegen!

Daß private Vorsorge für die Aufrechterhaltung des Lebensstandarts unverzichtbar ist, das wissen wir bereits seit den 50-er Jahren!

Leider wurden die angesammelten Überschüße in der DRV Mitte der siebziger Jahre zweckentfremdet und ersatzlos aus der Rentenkasse entnommen!

Unsere Politiker handeln unverantwortlich, wirtschaften von einer Legislaturperiode zur nächsten (gönnen sich regelmäßig einen großen Schluck aus der Diätenkasse) ohne daß sie die Konsequenzen für Ihr tun tragen müßen!

Kluge Politiker wurden und werden mundtot gemacht und geächtet!

Es gab von einem klugen Mann in den siebziger Jahren den Vorschlag, jeden durch Automatisierung wegrationalisierten Arbeitsplatz mit einer Maschinensteuer zu belegen! Dieser Mann hat damals Weitsicht bewiesen! Wäre man seinem Modell gefolgt, wäre heute die Rentenkasse voll! 

Wer sein Einkommen in sinnlose Konsumgüter reinsteckt, die private Vorsorge aber vernachlässigt, darf sich nicht beklagen!

Wie Sie dem nachfolgenden Link entnehmen können, kümmert sich der größte Deutsche Sozialverband "VDK" seit Jahren um dieses Thema und wird immer wieder in Berlin vorstellig!

Je mehr eingeschriebene Mitglieder der VDK hat, desto mehr Gewicht erhalten dessen Argumente bei den Regierenden in Berlin!

http://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/vdk-zeitung/71657/vdk_im_einsatz_fuer_eine_gerechtere_rente

wozu lebt man noch?

Antwort:

Was für eine Frage!

Für einen Menschen, der mit beiden Beinen im Leben steht, stellt sich diese Frage nicht, sondern dieser Mensch wird jeden Tag auf`s Neue bestrebt sein, aus seinem Leben/aus seinem Tag das Beste zu machen!

Für diesen Menschen ist jeder neue Tag ein Geschenk!

Viele Menschen leben aber heutzutage unnatürlich, gehen zuwenig raus in die Natur, verschanzen sich unter einer unnatürlichen Käseglocke, bewegen sich zuwenig, ernähren sich ungesund, haben keine Hobbys, kein Selbstbewußtsein und sind nur am Jammern!

Hoffentlich gehören Sie zu den Menschen, welche mit beiden Beinen im Leben stehen und aus jedem Tag "das Bestmögliche" für sich und für Ihre Lieben herausholen! 

In diesem Sinne beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Riester und ähnliche Altersvorsorgen kann man fast schon kündigen, da dir erzielte Rente kaum höher ist als Hartz4. Die Rentenkasse waren auf die Situation nicht vorbereitet. Die Alten werden immer älter und die Jungen bekommen zu wenig Nachwuchs - Plöpp - Seifenblase zerplatzt

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Kommentar von kevin1905
10.09.2016, 17:35

Riester und ähnliche Altersvorsorgen kann man fast schon kündigen

Dann hat man gar keine Vorsorge mehr und noch weniger Kohle.

da dir erzielte Rente kaum höher ist als Hartz4

Schön dass du die Höhe der gesetzlichen Rente jedes Menschen kennst und auch genau die Ablaufleistung jedes Vertrags bzw. den Wert jedes Investments und das X Jahre in der Zukunft.

Ich glaube ich sollte dich anstellen, du scheinst Hellseher zu sein.

Die Alten werden immer älter und die Jungen bekommen zu wenig Nachwuchs - Plöpp - Seifenblase zerplatzt

Demographie ist ein Faktor, aber nicht der einzige. Zuwanderung wirkt dem durchaus entgegen.

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Kommentar von Wiesel1978
10.09.2016, 20:52

Anschreiben immer gern gesehen @Anstellung. ;)

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Hallo,

ja, und wenn man sich richtig erkundigt würden meine Kinder (5 zwischen 27-36 Jahren) gerade mal bei um 1.200 € Rente auslaufen, davon sind noch Krankenversicherung und Pflegeversicherunsgbeiträge zu leisten.

Noch gibt es per Gesetz die Grundsicherung, wenn es unter 800€ geht.

Beste Grüße

Dickie59

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Wenn man das Problem erkannt hat, kann man ja was dagegen tun. Das die gesetzliche Rente alleine nicht mehr reicht weiß man doch schon seit über einem Jahrzehnt.

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Kommentar von kevin1905
10.09.2016, 17:36

Das lustige ist ja, die gesetzliche Rente war nie dafür konzipiert die Altersversorgung alleine sicherzustellen. Selbst vor 50 Jahren waren betriebliche und private Vorsorge eingeplant.

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Wer heute noch im Beruf steht, kann ja noch was dagegen tun

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Dann tu doch was dagegen. So schwer ist das nicht.

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Kommentar von soprahin
10.09.2016, 17:38

Was für ein "geistreicher" Kommentar

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