Frage von alphaclasch, 49

Alternatives Wohnen rechtlich nicht gestattet, kann man das irgendwie umgehen?

Hallo, seit ewigkeiten überlege ich in einen Bauwagen o.ä. zu ziehen, nun ist es so, dass man innerhalb von Kommunen Bauvorschriften etc. hat (Das Haus muss an der Grundstücksgrenze stehen, eine Dachneigung von so und so aufweisen, die und die Farbe haben etc.), somit fällt ein "Kommunaler Stellplatz" schon mal weg zumal mir das örtliche Amt auf Anfrage mitgeteilt hat, dass es so oder so wohl nicht gern gesehen ist. Mit einem Trailer von 3,5x 11 Meter passt man nicht auf einen dafür vorgesehenen Dauercampingplatz, auf dem Land sind die Fläche für Landwirtschaft und nicht zum Wohnen ausgewiesen und selbst auf einem Freizeitgrundstück darf man sich wohl nicht das ganze Jahr über aufhalten. So gesehen ist es einem eigentlich unmöglich gemacht dauerhaft legal in einem Bauwagen o.ä. zu wohnen. Zumal ein Wasseranschluss so wie Müllabfuhr und Briefkasten wohl vorhanden sein Müssen, Stromanschluss nur bedingt. Wenn ich das alles zusammenfasse kann ich meinen Traum quasi in die Tonne treten, nun stellt sich mir die Frage, ob es nicht irgendwo doch ein Hintertürchen gibt??? Könnte man nicht den Erstwohnsitzt bei z.B. einem Freund anmelden (der auch die Post für einen entgegennimmt) und den Bauwagen als Zweitwohnsitzt oder gar nicht wenn dieser auf einem Grundstück stehen würde dass keine Offizielle Adresse besitzt??? Grauwasserentsorgung, Müllentsorgung kann man auch anders regeln (Umweltfreundlich versteht sich!!!).

Ich bin gespannt auf eure Antworten, Danke schon mal im voraus.

Antwort
von mariannelund, 11

gut wenn man ein eigenes Grunstück hat wo man so einen Wagen abstellen kann

Wagen sind meist ohne Genehmigung aufstellbar, eventuell kann die Behörde sagen wo oder wie der Wagen zu stehen hat.

persönlich denke ich wenn das ganze stimmig aussieht, harmonisch in die Landschaft passt dann wird auch keiner meckern

wichtig ist immer das man gut mit den Leuten umgehen kann

Wohnsitz muß man haben, kann auch in einer WG sein etc. Briefkasten ist ziemlich egal muß man mit der Post klären.

Die Post bringt Briefe überall hin wo ein Tisch und Bett steht.

Wasser, Müll etc kann man klären.

Dauercampingplatz gibt es in Norddeutschland auch für Wohnsitz ( Name des Campingplatzes fällt mir grad nicht ein, gibt es aber )

auf einem Campingplatz ist es sehr gut möglich da muß man sicher etwas mehr bezahlen, eventuell auch in einem Kleingarten Verein wenn man zwei Pazellen nimmt.

also Möglichkeiten sowas aufzustellen gibt es schon, auch in Städten.

Antwort
von rudelmoinmoin, 32

wichtig ist, dass, das Grundstück dir/jemand gehört, und dem das gehört auch als Postadresse genehmigt, denn was man drauf stellt ist egal, Bw,Ww,Wm, ist egal, nur muss du dem Eigentümer nachweisen, wie/wo du deine "Abfallprodukte" entsorgst, mir sind solche "Fälle" bekannt, und keiner stört sich daran, Licht,Strom, kann man über Propan, Solar sich versorgen 

Kommentar von alphaclasch ,

Kannst Du mir das ganze etwas detailierter auführen??? Das heißt ich kann jetzt zu nem Bauern gehen, kann ihn fragen ob ich mich an Feldrand so und so stellen und dort Wohnen darf und es ist o.k.??? So einfach bekommt man dafür doch keine Postadresse oder seh ich das falsch, Wenn gegenden keine Gemarkung als Wohngebiet haben krigt man denn da überhaupt eine Postadresse??? Wie machen Deine "Fälle" das im Detail??? *sehr gespannt :) *

Kommentar von rudelmoinmoin ,

die Postadresse ist die, dem das Grundstück gehört, warum mietest du dich nicht auf ein Dauercampingplatz ein, da bist du alle Sorgen los, da mir scheint das du nicht Ortsgebunden sein willst/bist, was ist denn dein alter, das muss man auch dringend berücksichtigt werden, oder sind es nur "Flausen" im Kopf 

Kommentar von alphaclasch ,

Wenn es flausen währen, würden sie nicht seit fast 10 Jahren bestehen und sich immer mehr erhärten ;). Es ist nicht so einfach einen Dauercampingplatz in der nähe zu finden, der Plätze frei hat, (in der nähe weil mein Mann verständlicheweise seinen Arbeitsplatz behalten will). Das nächste ist, ich bin noch am ausarbeiten vom Umfang des "wagens", es soll flexibel sein (vielleicht auch nur wegen dem Flair, wenn es mir irgendwo gefällt, warum nicht für immer dort bleiben), müsste aber etwas größer sein als ein Wohnwagen oder Mobil, mein Mann will nicht ganz so beengt leben und ich hab nen knapp zweijährigen dem es auch an nichts fehlen soll. Also eigentlich auf s Minimalistische beschränkt, aber auch so, dass man sich wenns ist gemütlich drinnen aufhalten kann. Und allein die Grünflächen sind so weit ich informiert bin auf nem Dauercampingplatz nur für kleine Mobile ausgelegt, glaub beim Umfang kann man derzeit eher von nen mittleren Amitrailer ausgenen. Ich bin jetzt 30. Vor fast 6 Jahren währ ich um ein haar in einen Bauwagen gezogen, dann hab ich meinen Mann kennengelernt und die Wege verliefen etwas anders, damals stand ein Standplatz bereits fest zumindest vorerst, etwas Geld für einen Bauwagen ohne Extras sprich kleiner Gasherd, Matzratze, Biotoilette und Ofen waren auf der Seite. Und immerwieder heult der Wunsch in mir auf, von Jahr zu Jahr stärker.

Kommentar von rudelmoinmoin ,

ich glaube das du/ihr dringend "Ortsgebunden" sein müsst, denn wo soll/muss das Kind zur Schule gehen ? und dein Mann € verdienen soll/muss, warte solange bis du/ihr "Rentner" seit, denn nur dann stehen alle "Türen" offen, vor 10J war man ja noch "frei" und konnte seinen Träumen noch ausmalen, heute ist es in dein/euer Alter nicht mehr möglich, ich habe diesen Traum auch vor 60J gehabt, heute hab ich diesen "Traum" viel Spaß beim "suchen" ist aber im Jetzigen "Zeitalter" sehr schlecht

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