Was macht denn diese Seiten so teuer für den bzw. die Anbieter?
Das ist eindeutig Abzocke.
Hier müsste es mal einen merklichen Shitstorm gegen MyHammer geben.
Inkl. erwünschtem Streisand-Effekt wenn sie versuchen ihn rechtlich zu bekämpfen.
Evtl. kann auch jemand einen Anti-MyHammer-Spot erstellen und bei YouTube hochladen.
Evtl. lässt sich deren Spot so umschneiden und neusynchronisieren, dass MyHammer der um sich schießende Abzocker ist.
Die meisten Auftraggeber wissen gar nicht was da für Gebühren anfallen.
Die sind sehr überrascht, wenn man ihnen das erzählt. Und das damals nur bei der Provision.
Z.B. wenn man erzählte dass auch bei 35-50 Euro für das ausrichten bzw. an fertigen Mast montieren einer Satantenne 6 Euro Gebühren anfallen.
In Deutschland scheinen einmal bekannt gewordene Unternehmen wie eBay oder MyHammer bei den Kunden zur festen Institution zu werden, und Narrenfreiheit zu haben.
Auch wenn eBay jetzt 9% Provision nimmt.....
In China steht eBay z.B. nur auf Platz Zwei.
Geht doch am besten alle in Google Maps auf den Eintrag zum Firmensitz von MyHammer, hinterlasst einen bösen Kommentar und klickt eine 1-Stern-Benotung.
Das Gleiche geht auch bei Klicktel und wohl anderen Telefonbüchern/Branchenbüchern.
Dazu gibt es noch das Google SideWIKI, welches eine Art Pinnwand im Browser darstellt die zu jeder Webseite (auch die Unterseiten von Foren usw.) geöffnet werden kann.
Wenn ein anderer Besucher von MyHammer, MyHammer.de, deren Impressum usw. (muss man für jede Unterseite einzeln eintragen) aufruft, sieht er links am Bildrand einen Hinweis dass dort jemand einen Kommentar hinterlassen hat.
Die SideWIKI-Einträge kann man auch gleich nach dem Eintragen bei Facebook und Twitter verbreiten.
Facebook und Twitter wären auch noch Orte an denen man unabhängig vom SideWIKI etwas machen kann.
Bei Facebook kann man ja Gruppen eröffnen.
Eine Anti-MyHammer-Gruppe wäre doch mal etwas.
Dann könnte man auch einen DinA4-Flyer entwerfen, den sich Unterstützer ausdrucken, und z.B. hinter der Heckscheibe oder Seitenscheibe(n) ihres Fahrzeuges zeigen.
Man könnte auch Flyer anbieten, die ausgedruckt in die Briefkästen der Umgebung geworfen werden könnten. Die könnten natürlich kleiner sein, damit nicht jeder Massen ausdrucken muss. DinA7 (lch glaube wie der letzte laminierte Führerschein) oder DinA8 (müsste Scheckkartengröße sein).
Ein Anti-MyHammer-Flashmob wäre auch eine Möglichkeit.
Und im gleichen Zuge könnte evtl. eine kostenlose Alternative verbreitet werden.
Dafür bräuchte es mindestens jemand der eine solche Seite programmieren kann.
Also z.B. ein php-Script "coden".
Den Serverplatz muss die Person ja nicht selbst haben, dass kann auch jemand anders sein.
Dafür könnte sich dann wenn sinnvoll auch ein Verein gründen. Dann wäre auch keine Einzelperson juristisch angreifbar.
Ich weiß ja nicht welche Kosten die mittlerweile haben, aber ich schätze dass ohne Gebührenpflicht die Kosten viel geringer wären.
Dann bräuchte es keine Horde von Angestellten (keine Ahnung wie viele es sind), keine Anwälte die Mahnungen bzw. Inkasso machen usw..
Eine kostenlose MyHammer-Alternative braucht nur einen vernünftigen Webspace (der mit den Anfroderungen aufgerüstet werden kann), später eigenen Server, und eine im Grunde alleine laufende Webseite.
Ohne Gebühren fällt jeder buchhalterische Aufwand weg.
Der Rest sollte wie bei Foren oder CMS, die auch jeder "Idiot" installieren und bedienen kann, kein Problem sein.
Und wenn der Shitstorm oder Streisand-Effekt nachlässt, feuert man ihn wieder an.
Das ist nämlich das Problem mit den meisten Shitstorms, sie lassen nach und das war es.
aus wikipedia (zitat)
Das erste Online-Auktionshaus für Handwerk und Dienstleistung, das in Deutschland mit diesem Geschäftskonzept online gegangen ist, war Yellout im April 2000 (Insolvent 2001). Es folgten Undertool im Oktober 2003, smartorder, LetsWorkIt, Jobdoo und blauarbeit im Jahr 2004. Mit großem finanziellen Aufwand zog My-Hammer im Mai 2005 nach. My-Hammer ist unter den Auktionsbörsen für Handwerk und Dienstleistung Marktführer, gefolgt von Blauarbeit, PROFIS (eingestellt zum 14. Februar 2008), Quotatis (früher LetsWorkIt), WORK5 und Jobdoo (Stand: August 2007). Grund dafür dürfte u.a. der Werbeauftritt von My-Hammer im deutschen Fernsehen sein. Dies zeigt aber auch wie hoch das Potenzial dieser Auktionsform bei den beteiligten Unternehmen eingeschätzt wird. Seit dem Jahr 2006 steigt das Interesse an diesem Segment nicht nur bei den Nutzern dieser Auktionsplattformen. Im Frühjahr 2006 wurde bekannt, dass sich die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (Handelsblatt, Wirtschaftswoche etc.) bei My-Hammer mit 31,25% beteiligt hat. Der französische Marktführer Quotatis hat die Firma Letsworkit komplett übernommen und plant den europäischen Markt mit seinen Portalen in diesem Segment zu bedienen. Ebenso stieg im März 2007 der Gelbe Seiten Verlag - Euro Serve Media mit einer 7 stelligen Investitionsumme bei blauarbeit ein um das strategische Wachstum in diesem boomenden Markt zu beschleunigen. Der Trend der Auktionshäuser zeigt, dass diese mit immer größerer Beliebtheit angenommen werden und auch die Qualität der Dienstleister steigt, was durch die Anzahl der positiven Bewertungen deutlich wird.