Frage von JannikKr, 70

Alternativ Lösung wenn der Beruf nur in der Theorie Spaß macht?

Habe vor etwa 4 Jahren ein Praktikum bei einer kleinen Steuerberaterkanzlei (3 Mitarbeiter) gemacht , was ich bis auf wenige fordernde Aufgaben als relativ langweilig empfand. Trotzdem konnte ich von der Materie in der Freizeit nicht loslassen und in der Schule ( Wirtschaftsgymnasium) war Rechnungswesen mein absolutes Lieblingsfach, sodass ich nach bestandenen Abitur eine Ausbildung bei einem Steuerberater begann in einer mittelgroßen (ca. 40 Mitarbeiter) Top Kanzlei ( zertifiziert und mehrfach von Focus ausgezeichnet ). Die Ausbildung brach ich nach einem halben Jahr ab . Mir fehlte die Abwechslung und alles war mir zu bürokratisch und EDV-Lastig. In der Berufsschule bereitete mir die Arbeit mit den Gesetzen jedoch riesige Freude. Mittlerweile studiere ich im 3. Semester erfolgreich BWL und war gestern in der Steuerlehre Vorlesung und hatte dabei einfach die ganze Zeit ein Grinsen im Gesicht, weil ich es so spannend und interessant fand. Sollte ich nun nocheinmal ein Praktikum in dem Bereich wagen oder habt ihr vielleicht irgendwelche alternative Ideen oder Gründe, warum der Beruf nur aus der theoretischen Sicht Spaß macht.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von are2705, 30

Mach doch mal ein Praktikum bei einer Big-4 WP-Gesellschaft. Da könntest Du Glück haben, auch wenn es dort auch Abteilungen mit jeder Menge stupider Arbeiten gibt. Aber tendenziell arbeitet man dort eher mal an Gutachten und Stellungnahme als bei einem Wald- und Wiesensteuerberater.

Ansonsten ist vielleicht eine Karriere an der Uni was für Dich.

Antwort
von Helmuthk, 33

Für Dich wäre wohl die Zeit vor etwa 50 Jahren genau richtig gewesen.

Da hatten die Steuerberaterbüros noch keine PCs, und die Buchführung erfolgte durch Hand- Durchschreibe- Methode  oder in Form eine Journals, je nach Größe mit 20 Spalten und mehr.

Für die Zusammenrechnung gab es natürlich noch keine elektrischen Rechenmaschinen.

Die Steuererklärungen waren Riesenbogen, die mit der Hand oder mit der Schreibmaschine ausgefüllt wurden, und für die Steuerberechnungen gab es natürlich keine Programme, weder in den Steuerberatungsbüros noch in den Finanzämtern.

Alle Berechnungen erfolgten von Hand, und mit dem Ergebnis ist man dann in die Steuertabellen gegangen 

Ich habe diese Zeit noch mitgemacht und finde daher die heutigen Mittel mit EDV- Buchführung und EDV- Steuererkärungen um einiges komfortabler.

Antwort
von Moringalife, 44

Du solltest dir eine Network Marketing Firma suchen, die Produkte anbietet, die du tagtäglich selbst verwendest. Dann starte dort als Geschäftspartner und investiere pro Tag 30-60 Minuten in Empfehlungsmarketing. Nach drei bis fünf Jahren hast du so ein Zusatzeinkommen, das es dir ermöglicht, davon gut zu leben. Dann kannst du jeden Beruf ausüben auf den du Lust hast!

Kommentar von are2705 ,

Schneeballsysteme...

Kommentar von Moringalife ,

Unser Rentensystem ist ein Schneeballsystem. Network Firmen, die konsumierbare Produkte anbieten nicht.

Kommentar von are2705 ,

Ja, ist klar. Und die Erde ist eine Scheibe.

Wer behauptet, durch ein wenig Arbeit nebenher in ein paar Jahren davon Leben zu können, ist entweder leichtgläubig oder ein Betrüger.

Kommentar von Moringalife ,

Von wenig Arbeit war nie die Rede. In 30-60 Minuten pro Tag kann man in drei Jahren eine Menge erreichen - egal ob im Network, im Sport oder in der Allgemeinbildung.

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