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Alter Hund?

Frage von Himbaerli Himbaerli

Ein Freund trägt sich mit dem Gedanken, einen alten Hund zu übernehmen. Der Hund ist ein Schnauzermischling, ist 12 und lebt zur Zeit bei einer Familie, die dringend ein neues Zuhause für ihn sucht. Altersbedingt hat der Hund einige Zipperlein: Er leidet unter warmem Wetter, kann nicht mehr gut sehen, hat leichte Arthrose und im fehlt an zwei Pfoten jeweils eine Kralle, ist ansonsten aber laut Halter gesund. Er bekommt Spezialfutter, dessen Kosten etwa 70 Euro pro Monat betragen und täglich eine Schmerztablette. Die Tierarztkosten inklusive der Schmerzmittel lagen laut aktuellem Halter nie über 200 Euro pro Jahr.

Dieser Betrag kommt mir sehr niedrig vor.

Mit welchen Routineausgaben sollte mein Kumpel rechnen? Was gebt ihr pro Monat für euren Hundesenior aus? Sind 200 Euro pro Jahr für Tierarzt und Pillen überhaupt realistisch? Entwurmungen, Entfernung von Zahnstein, Impfungen, Schmerzmittel etc.

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Antworten (4)

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    Antwort von Morpheus99 Morpheus99

    Es ist lobenswert, dass der arme Kerl (Hund, nicht Kumpel) nicht abgeschoben wird, sondern ein gutes Zuhause bekommt. Aber mit 200 € im Jahr kommt er nie und nimmer hin. Allein ein weiterer Besuch beim Tierarzt - und die Summe steigt rapide an.
    In dem Alter musste meine Hündin auch zwischendurch schnell mal zum TA - ich würde mal 500 € / Jahr veranschlagen. Wenn's günstiger wird - umso besser.
    Vielleicht kann sich die Familie ja weiterhin mit einer "Patengabe" an den anfallenden Kosten beteiligen?

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    Antwort von NorbertPeter NorbertPeter

    also ich habe einen Hund mit drei Beinen. Futter kann man fertig kaufen aber auch selber zubereiten. Ich muss vierteljährlich zum Tierarzt und Blutwerte kontrollieren lassen. Impfung ist nur einmal im Jahr. Entwurmen ist auch nur notwendig, wenn er draußen alles frisst was auf dem Boden liegt. Da kommen schon gut 200 Euro zusammen. Aber täglich ne Schmerztablette....dann reichen die Kosten nicht mehr bei jährlich 365 Tabletten.

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    Antwort von silvia140359 silvia140359

    Mit Sicherheit reichen 200€ im Jahr nicht aus, habe selbst einen 13 Jahre alten Hund übernommen der eigentlich noch ganz fit ist aber die regelmäßigen Tierarztbesuche, Impfungen, mal hier und da 'ne Aufbauspritze, Versicherung, Steuern etc. kommen bei mir so etwa an die 400€ jährlich. Aber ob 200€ oder 400€ im Jahr, der arme alte Kerl wird deinem Freund dankbar sein für ein liebevolles Zuhause und das wären mir die Kosten wert.

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    Antwort von horbach horbach

    Tja, ich würde sagen : nie und nimmer. Nicht aufgelistet sind Hundesteuer, die Hundeversicherung - alleine das sind schon 200 im Jahr. Dazu die Spritze und bei einem alten Hund dann noch die Wehwehchen die im Alter anfallen...dazu besonderes Futter wenn die Zähnchen wackeln...naja - ohne aussergewöhnliche Tierarztbesuche kannst du ruhig 5-600 Euro rechnen. Ich finde es ja toll, dass der Hund nciht eingeschläfert werden soll, aber dein freund soll bedenken, dass er sein Herz an den Hund hängen wird. Im Alter kommt Inkontinenz, nix hören, Eingensinn, Rheuma und vieles andere dazu - will er das wirklich ? Und wie alt wird der Hund? Kaum hat man ihn liebgewonnen, muss man sich zwangsläufig trennen. Meine Frage: warum will sich die Familie von dem Hund trennen? Wissen die etwas, was dein Freund nicht weiss? Eine anstehende op? Ein Umzug? Man kann sich auch eine Wohnung suchen, wo ein Hund willkommen ist. Immerhin haben sie den Hund ja schon eine ganze Weile, oder nciht? Dann haben sie ja auch die Verantwortung übernommen - meine Frage: wieso trennen die sich dann??? Rate deinem Freund lieber, ins Tierheim zu gehen und sich dort einen Hund zu holen. Einen, der zu ihm passt und sofort die Chemie stimmt. Nicht zu alt, wenns geht - ich weiss noch, wie schlimm es war, als unser Hundi gestorben ist....

    Kommentar von Himbaerli HimbaerliHimbaerli

    Die Fragen, die du stellst, stellt sich mein Kumpel auch. Eigentlich hatte er ein gutes Bauchgefühl bei der Familie und dem Hund, nur kommt es ihm immer mehr so vor, als ob ihm der Hund um jeden Preis schmackhaft gemacht werden soll, und dass der Hund mit jedem Telefonat gesünder dargestellt wird. Da zweifelt man dann auch am Wahrheitsgehalt der übrigen Angaben.

    Dass es ein alter Hund werden soll, steht fest. Er hat vor einigen Jahren einen alten Hund gesittet und fand, dass ein Senior gut in sein Leben passt. Auch die Wohnbedingungen sind ideal.

    Ach ja, und die Familie hat den Hund vor vier Jahren offenbar geerbt. Jetzt ziehen die Kinder aus, so dass er den ganzen Tag allein wäre ... das ist zumindest die offizielle Version.

    Zur Info: Die 200 Euro bezogen sich auf die reinen Tierarztkosten.

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