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Alter Börsenmythos "Sell in May"- ist da was dran?

gefragt von Villon11 am 29.04.2007 um 11:02 Uhr

Habe seit einem halben Jahr ein paar Aktien und schaue mich deshalb ein wenig auf diesem Parkett um. Dabei lief mir dieser Mythos über den Weg und ich wüsste gern, ob da was dran ist? Soll ich etwa schon wieder verkaufen?


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doro52
beantwortet von doro52 am 29. April 2007 11:15
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FRANKFURT. Die genauere Betrachtung, was Mythos und was Dichtung ist, zeigt hingegen ein weit weniger dramatisches Bild. Beispielsweise sind die Kurse der im Dax vertretenen Top-30 der deutschen Wirtschaft im Mai in den letzten 20 Jahren durchschnittlich um 0,6 Prozent gestiegen. Gerade die Entwicklung der letzten Jahre hat diesen Wert eher nach oben denn nach unten getrieben und die These von „Sell in May ...“ widerlegt.

Nun ist ein Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zu anderen Monaten sicherlich kein toller Wert. Er ist aber immer noch besser als der eher für Aufbruch stehende Januar, der es nur auf 0,5 Prozent brachte. Ganz zu schweigen von den wirklich schlechten Börsenmonaten August mit minus 1,3 Prozent und September mit minus 4,4 Prozent.An anderen Börsenplätzen weltweit schaut es übrigens ähnlich aus.

Gefunden siehe hier: www.handelsblatt.com/news/Vorsorge-Anlage/Bulle-Baer/pv/p/203978/t/ft/b/1259047/default.aspx/sell-in-may,-aber-warum.html


optimist
beantwortet von optimist am 29. April 2007 11:41
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Börse und Aktien sind mehr als 80% Bauch, Gerüchte und Herdentrieb. So hält sich auch das Gerücht um den bösen Mai. Sollten Sie ein sog. Kleinanleger sein, rate ich eher zu Aktienfonds. Damit erreichen Sie eine größere Risikostreuung.


geheim
beantwortet von geheim am 29. April 2007 14:39
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optimist hat Recht: Börsenmakler haben oft nicht mehr Glück als Schimpansen oder Kleinkinder, wurde einmal bei Spiegel o.ä. getestet... irgendwelche Teenies hatten bei dem Versuch viel mehr Glück als die erfahrenen Börsenmakler... alles nur Bauchgefühl... und Psychologie...


warrenbuffet
beantwortet von warrenbuffet am 30. April 2007 14:19
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Toller Artikel, den Doro gefunden hat! Ich persönlich halte es eh mehr mit langfristiger Anlage und da tut ein guter oder schlechter Monat eh nichts zur Sache. Also bleibe langfristig investiert und wechsle eher die Werte aus fundamentaler Überzeugung

Konkret diesne Mai würde mich aber einen Korrektur nicht überraschen, nach der irren Perfommace seit nun mehr 3 Jahren, aber das denke ich eigentlich schon seit Januar 07.


anonym
beantwortet von HaraldKramer am 2. Mai 2007 15:35
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Sell in may an go away, but remember come back in november. Nach der statistischen Auswertung der letzten Jahrzehnte hat nach Aussagen einer Börsenzeitschrift jemand, der sich nach dieser Regel beim Aktienindex gehalten hat, sein Vermögen wesentlich stärker vermehrt. In den letzten beiden Jahren 2005 und 2006 hat diese Regel auf den deutschen Aktienmarkt nicht zugetroffen. Wer im Mai verkauft hat, mußte in der Regel zusehen, wie der Aktienkurs weiter gestiegen ist. Aus steuerlichen Gründen ist es in der Regel am günstigsten Veräußerungagewinne erst nach einem Jahr zu realisieren, da diese dann steuerfrei sind. Ich persönlich bin mit dieser Regel schon ein paar mal hereingefallen und ich halte mich nicht mehr daran. Früher oder später setzten sich immer die fundamentalen Daten einer Aktiengesellschaft durch.


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