Was meint ihr dazu? Kann man den Beruf sein Lebenlang machen! Wie sieht es mit verdienen aus! Muss man dafür gute Nerven haben. Würde gerne ein Praktikum machen um zu sehen ob es was für mich ist! Oder könnte ich dies auch nur am Wochenende machen ? Vielleicht 2x im Monat, da ich unter der Woche arbeite!! Da ich gerne älteren Menschen helfen würde. Wer arbeitet in dem Beruf und kann mir vielleicht Tipps geben! Danke

Also, ich würde dich gerne über diesen Beruf aufklären. Zunächst einmal, um jeglichen Vorurteilen vorweg zu greifen, es ist ein sehr ehrenwerter Job, der viel Fingerspitzengefühl und Engagement erfordert. Das können nicht viele machen und wenn die Arbeitsbedingungen besser wären, wäre das sicher auch was für mich gewesen. Nun aber zur Sache:
Zur Hintergrundinfo: Mein Vater war jahrelang Schulleiter einer Berufsschule für Pflegeberufe und hat Krankenpfleger, Altenpfleger, Krankenshcwestern, Arzthelferinnen, etc. ausgebildet. Heute arbeitet er aufgrund der schlechten Arbeitszeiten- und bedingungen nur noch als Lehrer für diese Pflegeberufe. Meine Mutter hat 10 Jahre lang als Altenpflegerin gearbeitet und arbeitet heute als Arzthelferin im Klinikum. Meine Schwester ist auch Lehrerin für Pflegeberufe und Krankenschwester. Ich selbst bin Sekretärin. Ich komme also aus einer Familie in der sehr viele in dieser Branche arbeiten, aber ich selbst tue das nicht und das hat seinen Grund:
Als ich mit 16 nach der Mittleren Reife meine Ausbildung beginnen wollte sagte mir mein Vater er respektiere meine Zukunftswünsche, lässt mir auch so weit freie Wahl was meine berufliche Weiterbildung angeht, aber er wird mir nicht die Unterschrift für einen Pflegeberuf geben, niemals! Die Gründe dafür sind wie folgt:
Du machst dein Kreuz und überhaupt deine Knochen und Gelenke kaputt. Kaum eine Frau muss in ihrem Job so harte körperliche Arbeit vollbringen wie die Pfleger. Trotz Verschärfung der Arbeitsschutzgesetze bekommt jeder ausnahmslos mit den Jahren körperliche Beschwerden wegen ihres Berufes. Meine Mutter hatte selbst 2 Bandscheibenvorfälle deswegen.
Was früher 8 Pfleger gemacht haben, machen heute 3! Du wirst kein Krankenhaus, kein Klinikum und keine Privatpraxis vorfinden, in der andere Gegebenheiten herrschen. Überall ist der Stellabbau so massiv, dass die übrigen Mitarbeiter total überlastet sind. Vor 20 Jahren war das noch anders. Aber heute soll einer die Arbeit von Dreien erledigen und das auf Kosten der eigenen Gesundheit. Meine Mutter hat oft Tage an denen sie erst Abends kurz vor Feierabend das 1. Mal auf die Toilette kann, eine Pause zum Essen während der Arbeitszeit? Vergiss es, Arbeitsschutzgesetz hin oder her, das interessiert niemanden.
Schichtdienste, Wochenenddienste, 24-h-Dienste, Rufbereitschaft! Du wirst in dieser Branche nicht drum rum kommen mind. 2 der 4 genannten Dienste zu machen, das kann ich dir garantieren. Später wird es dir dann bewusst sein wie viel ein Arbeitsverhältnis mit normalen geregelten Arbeitszeiten in einer Montags- bis- Freitags- Arbeitswoche wert sind. Du glaubst nicht wie hart eine Woche ist in der man Rufbereitschaft hat. Nachts mehr als 3 bis höchstens 5 Stunden schlafen ist eine Seltenheit. Du wirst nie mit Sicherheit sagen können, ob due Weihnachten oder Sylvester feiern kannst oder ob du deinen Urlaub wirklich genehmigt bekommst.
Die Mitarbeiter die über dir stehen, zeigen dir das auch. Egal ob Ärzte oder leitende Schwestern, das spielt keine Rolle. Selbst nach 12 Jahren treuer Dienste im Klinikum, etlichen Fortbildungen die teils vom Klinikum bezahlt wurden, teils privat bezahlt wurden, hat sie noch heute die niedrigste Lohnstufe von allen. Selbst mit Diensten, die sie übernehmen muss, verdient die mtl. netto gerade mal €1.500 - wohlgemerkt mit 24-h-Dienst 3x pro Woche (obwohl das verboten ist lt. Arbeitsschutzgesetz) und Wochenenddiensten.
Aber am heftigsten wird dich die Unterbesetzung treffen die ich oben erwähnt habe. Es geht in diesem Job nicht so sehr darum dass es manchmal ein "dreckiger" Job ist, denn es gibt Menschen, die können das machen, denen macht es nichts aus und man kann auf diese Menschen nicht verzichten. Es geht vielmehr darum, dass es ein furchtbar undankbarer Job ist. Deshalb überleg es dir gut ob du diese Arbeitsbedingungen bis an dein Lebensende durchhalten kannst. Jeder, der das ein 20 Jahre gemacht hat, bereut es sich in jungen Jahren dafür entschieden zu haben, denn damals war eben alles anders. Aber heute ist dieser Job einfach zu undankbar.
Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen und wünsche dir alles gute für deine Zukunft
ich bin altenpflegerin, mach da mal ein praktikum und dann siehst du ob es was für dich ist

Ein schwerer Beruf , der durch die Politik ( Bürokratie ) noch verschlimmert wurde . Du müsstest dich in diesem Beruf auf Durcharbeiten einstellen , da zu wenig Personal da ist . Bis zur Rente kannst Du diesen Beruf nicht ausüben , da er körperlich , psychisch zu anstrengend ist . Privat wirst Du auf vieles verzichten müssen , bedingt durch die Schichtdienste . Am besten , wie Du schon geschrieben hast , schau dir ein Heim am Wochenende an . Vor allem ist da die schlechteste Besetzung , mach Augen , und Ohren auf . Ich bin seit 22 Jahren im Beruf , und habe gedacht , es kann nicht schimmer werden . Aber die Politik , und die Pflegeversicherung haben es geschafft , der alte Mensch interessiert den Staat nicht . Laut MDK Liste hat man 1 Minute Zeit einen alten Menschen zu kämmen , am besten dabei nicht sprechen , damit der Zeitplan nicht überschritten wird . Hört sich schlimm an , aber ist Realität .

Hm, also ich arbeite ehrenamtlich im Altenheim. Von daher hab ich nur geringfügig Einblick in den Job, aber ich kann soviel für mich sagen...dass ich das nicht täglich machen wollen würde und vermutlich auch nicht könnte.
Du musst wirkliche extreme Nerven haben, da ältere Menschen durchaus sehr starrsinnig werden können, deinen Geruchssinn komplett ausschalten können, du musst damit rechnen, dass du auch mit schwerst-Demenzkranken arbeiten musst etc etc. Und vor allem, du wirst dich an Menschen gewöhnen, die dir eines Tages "wegsterben".
Aber warum meldest du dich nicht einfach mal im Altenheim für ein Praktikum oder machst es auch ehrenamtlich...die freuen sich wie bolle, wenn jemand ehrliches Interesse zeigt und sich freiwillig um die Leute kümmert.

Hallo! Also ich bin Altenpflegerin und ich würde dir dringenst raten, dass du dir vielleicht mal Urlaub nimmst und in dieser Zeit ein Praktikum machst. Der Beruf ist sehr weitläufig. Und der Umgang mit Menschen ist zwar in dieser Hinsicht wichtig, aber doch nur ein sehr sehr kleiner Teil. Du musst psychisch belastbar sein und auch bis an deine Grenzen gehen können. Todesfälle darfst du nicht allzu nah an dich heran lassen und das ist gar nicht so einfach wenn du mit ihnen Jahrelang zusammen arbeitest. Krankheiten haben oft kein schönes Bild. Selbst wenn es nur eine verschleimung ist... Ein längeres Praktikum wäre wirklich ratsam :-) LG
Also als Altenpflegerin brauchst du sehr starke Nerven und vor allem einen starken Rücken! Überleg dir das genau, ich persönlich rate dav on ab, weil meine Schwester selbst Altenpflegerin ist. Das kann man nicht sehr lange machen, also ohne körperliche Schäden, wenn man nicht seinen Rücken trainiert oder den nervlichen Belastungen nicht standhalten kann. Du musst die kraft haben Tote zu sehen, und diese in einigen Fällen auch zu waschen. Ich persönlich zeuge allen einen großen Respekt, die diesen beruf ausüben, aber ich finde es ist einer der härtesten, die es gibt. Oft sind Altenheime mit personal unterbesetzt und daher wird man ständig, auch wärend seiner freien Tage angerufen, ob man nicht doch arbeiten kann und man hat zuddem eine große verantwortung. Ich kenne viel Altenpfleger, die aus ihrem Beruf raus, also eine andere Richtung einschlagen,wollen. Ich rate dir also auch zu einem Praktikum, bevor du dich entscheidest.

In diesen Beruf geht es real nicht darum dem Menschen zu helfen, ihn dort abzuholen wo er ist und ihn auf seinen letzten Weg zu begleiten.
Dieser Beruf ist, so wie jeder Beruf, der Marktwirtschaft untergeordnet.
Das bedeutet, es ist wichtig wirtschaftlich zu arbeiten.
Zu dem wird sich der Beruf der Altenpflegerin immer mehr dazu verändern, dass sie organisatorisch Arbeitet, Aufgaben verteilt evtl. noch Behandlungspflegen selber durchführt.
Ihre Hauttaufgaben bestehen darin die Dokumentation zu pflegen und zu betreuen.
Aber die Verantwortung für alles was in der Schicht passiert trägt man trotzdem, auch wenn man einen größteil der Bew. nicht mal gesehen hat.
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Mein Tipp such dir etwas anderes.
Nicht nur dass die Ansprüche die an diesen Beruf unmenschlich sind und nicht einhaltbar sind mit den Moralischen empfinden jeder PP, ist dieser Beruf körperlich und Psychisch sehr anstrengend.
Psychisch zum einen durch die Belastung zum anderen aber durch den Druck und das Mobbing was man als gute PP ausgesetzt wird.
Die Bezahlung ist nicht angemessen und Aufstiegschancen hat man auch kaum.

der Verdienst ist zum Leistungsumpfang viel zu gering

Hallo Bahini ; schön, das Du dich für die Altenbetreuung interressierst. Wenn es aus Deiner Überzeugung heraus ist, wirst Du sehr viel Spass an diesem Beruf Haben. Zuerst musst Du die Altenpflegefachschule besuchen. Das dauert 3 Jahre.Dann nach abgelegter Prüfung bist Du Examinierte Altenpflegerin. Du hast dann die Möglichkeit, im laufe Deines Berufslebens bis zur Heimleitung aufzusteigen.Da ist dann für Dich auch nichts ekeliges dabei.Denk immer daran das auch Du vielleicht mal im Leben auf Hilfe dritter angewiesen bist. Alles Gute Peter

AP ist ein sehr schöner Beruf, allerdings sehr anstrengend, körperlich und psychisch. MAn muss schon was aushalten können, und sehr sozial-kompatibel sein. Man muss schnelle Entscheidungen treffen können, stets improvisieren können, starke Belastungen ertragen können, kräftig sein, Schichtdienst arbeiten wollen (inkl. Wochenende),es darf einen vor nicht viel ekeln, man muss Nähe zulassen können und man muss jeden TAg gleichbleibend gut drauf sein, Die alten Menschen müssen sich auf dich verlassen können. Dass man sich stets fortbilden sollte und medizinisch gut ausgebildet und up-to-date sein sollte ist klar.
Deine Einstellung find ich sehr gut.Aber ich denke das man den Beruf nicht sein lebenlang ausüben kann.Hab mal eine Zeit im Altenheim gearbeitet(nicht Pflege)und kenne auch viele die als Pflegekraft arbeiten.Es ist eine sehr schwere körperliche sowie auch psychische Tätigkeit,die meiner Meinung nach unterbezahlt ist.Frag doch zwecks Arbeit am Wochenende mal bei Diakonien,Pflegeservices etc.nach,die nehmen auch "Aushilfen".

Ein Praktikum ist gut. Sicherlich kannst du auch nur am Wochenende dort arbeiten. Gute Nerven braucht man manchmal schon, gerade im Umgang mit Demenz Kranken.Wenn du den Beruf aber lehrnst würst du spezielle Schulungen dafür haben. Der Verdienst ist unterschiedlich, kommt daraufan ob du nur Helfer (Altenpflegehelferin/Schwesternhelferin)bist oder ob du Altenpflegerin mit Examen bist. Außerdem ist die Bezahlung von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Vielleicht ist auch in die Betreuung im Altenheim was für dich. Mache ein Praktikum und rede dort offen mit der Chefin und den Kollegen darüber die werden dir (fals du selber noch zweifel hast) sagen ob du dafür geeignet bist. Du must auf alle Fälle Sozial eingestellt sein um in diesem Beruf zu arbeiten. Du mußt auch oft am Wochenende arbeiten.

Toller Beruf,aber: sehr anstrengend,wenig Verdienst,blöde Arbeitszeiten,brauchst super gute Nerven,ruinierst dir die Knochen.Zukunftssicher ja,ich würde trotzdem gut drüber nachdenken.
ich bin Azubi und kann dir sagen es kann hart sein verdammt hard aber die Menschen geben dir so viel dankbarkeit zurück das ist wundervoll, jedoch bedenke du arbeitest jeden Tag mit dem Tod den es kann einer deiner Betreuten personen sterben das muss dir bewusst sein ....

Glaube Ich nicht.Das ist sehr anstrengend.Sehlisch und körperlich

Hut ab vor Leuten die das Tag ein Tag aus machen.Mir wäre das zu eintönig.Bin Krankenschwester u. schon froh wenn uns so ne nervige Oma nach ein paar Tagen verläßt.Im Heim hast du die unter Umständen Jahre lang zu pflegen.Tag ein Tag aus erzählen die dir das selbe.Krankenhaus ist doch wesentlich abwechslungsreicher.