War gerade u. a. Thema in einer TV-Talkshow. Stimmt es wirklich, dass der Beruf seelisch und körperlich so belastend ist, dass viele ihn vorzeitig aufgeben müssen (oder ist das ein Gerücht)? Anderseits gibt es doch sehr viele offenen Stellen, so dass Altenpfleger sich eigentlich um ihren Arbeitsplatz keine Sorgen machen müssen? Wer arbeitet in diesem Beruf (oder kennt jemanden) und möchte von seinen Erfahrungen berichten?
Altenpfleger - ein harter, anstrengender Beruf? Wer kann von eigenen Erfahrungen berichten?
Antworten (18)
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5Antwort von
laurellaurel
Allein körperlich ist der Beruf sehr belastend.
Das Lagern, Waschen, Betten beziehen, Versorgung bei Inkontinenz etc. der Pflegebedürftigen geht tierisch auf den Rücken.
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4Antwort von
estrellita77 zum einen mal die körperliche belastung- du musst den menschn natürlich ständig helfen aus dem bett zu kommen, sie in den rollstuhl zu setzen, sie zu baden... das ist mit sehr viel körpereinsatz verbunden und nicht zu unterschätzen
die psychische belastung ist nicht auf die sorge um den arbeitsplatz bezogen! duerlebst sehr viel in diesem beruf: krankheiten, schlimme schicksalsschläge, du baust eine beziehung zu einem menschen auf und plötzlich stirbt er... das kann einen ganz schön mitnehmen.
ich möchte dir damit aber nicht vom beruf abratem, es gibt ja durchaus menschen, die in der lage sind so etwas leichter zu verarbeiten
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4Antwort von
MuenzenfreundMuenzenfreund
Ich bin zwar kein Altenpfleger, kenne aber Leute, die diesen Beruf ausüben und lieben.
Tenor ist allerdings: Man muss dafür geboren sein. Alten Menschen den Hintern abzuwischen ist halt nicht jedermans Sache ! Außerdem führen die Einsparungen im Gesundheitssytem dazu, dass man die meisten, auch anstrengenden Arbeiten, alleine ausführen muss. Hinzu kommen häufig Schichtarbeit auch am Wochenende, Überstunden und eine relativ schlechte Bezahlung.
Wer den Job macht, hat einen ziemlich sicheren Arbeitsplatz. Aber man muss den Beruf lieben und leben, da man eine hohe Verantwortung trägt.
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Der Job des Altenpflegers, sowohl examiniert als auch als Hilfskraft ist ein absoluter Knochenjob!! Viel körperliche Arbeit, wenig Geld, oft zusätzliche Arbeitseinsätze (krankheitsbedingt durch Kollegen), viel Verantwortung für alte Menschen, oft Arbeitsvertag auf 2 Jahre begrenzt, dann wird man für weitere 2 Jahre genommen oder kann gehen, unbefristete Arbeitsverträge sind eine Rarität. Immer Arbeiten unter Zeitdruck und wenig Personal auf die zu Pflegenden gesehen. Hat man Frei ist man total ausgelaucht und die Zeit reicht oft nicht, um sich zu regenerieren. Du arbeitest im Heim im 3-Schichtsystem.
Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen ist gefragt, gleichzeitig hat es eher mit einer Fliessbandarbeit zu tun. Es ist ein ewiger Kreislauf, den haben wir, wir nehmen auf, wir kommen dem Bewohner näher, wir begleiten, er geht von dannen, wir bleiben zurück und ein neuer Kreislauf beginnt.
Liebevolles Miteinander, dies ist möglich, Ehrlichkeit und Abgrenzung, Verständnis und Problemlösung bezüglich der Bewohner. Man muss gewillt dafür sein und wach sein, dann funktioniert es.
Gewaltfreies Handeln, dies muss unser Bestreben sein, wir kommandieren nicht, wir fordern nicht ein, wir geben Hilfestellung und wir lassen dem Bewohner seine freie Entscheidung.
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2Antwort von
grssmaedlegrssmaedle
Laut einer ganz neuen Studie ist Pflegepersonal, egal ob im Krankenhaus oder in der Altenpflege, physisch und psychisch nach 5 Jahren so krank, daß sie eigentlich Frührente beantragen könnten. Außerdem ist der Job gar nicht so sicher, da viele Pflegeheime auch nur noch begrenzte Arbeitsverträge und zudem noch sittenwidrige Verträge anbieten. Vor allem Kirchliche. Die suchen sich rechtzeitig andere Kräfte die noch billiger arbeiten. Es stehen ja genug auf der Straße. Und genau diese vielen offenen Stellen gibt es, weil es unmenschlich ist, dort zu arbeiten. Viele Verlangen den Verzicht auf Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld. Überstunden ohne Ausgleich usw.. Außerdem haben gerade diese sozialen Einrichtungen sehr gute Anwälte, so daß sie auf jeden Fall einen Grund finden werden jemanden rauszuschmeißen. Das fängt ganz klein mit Mobbing an. Es sei denn, man kann so schleimen, daß man nicht negativ "auffällt" und alles unmenschliche, was dort passiert, hinnimmt. Außerdem dürfen in solchen Einrichtungen Harztler für einen Euro arbeiten. Da diese ja auch gerne wieder in den Arbeitsprozeß reinkommen wollen, machen sie alles was ihnen aufgetragen wird und dadurch werden Pflegekräfte gekündigt, die sind ja viel teurer.
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deMadl Ich weiß ja nicht wo Sie gearbeitet haben,aber mir kommt das alles etwas spanisch vor...Ich habe in einem privaten Pflegedienst gelernt,2 Jahre in einem anderen privaten Pflegedienst gearbeitet und bin jetzt in einer sog. kirchlichen Einrichtung!Einen besseren Arbeitsvertrag wie jetzt hätte ich garnicht bekommen können!Bei meinem alten Arbeitgeber habe ich 40Std./Woche gearbeitet,hatte innerhalb eines Jahres 170Überstunden und diese wurden mir nichtmal ausgezahlt und absetzen konnte ich sie auch nicht!!Ich weiß ja nicht was negativ Auffallen heißt,aber man sollte wenn möglich auf keinem Arbeitsplatz negativ Auffallen!Ich bekomme Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld/Überstunden bei meinem jetzigen Arbeitgeber bezahlt und das auch noch sehr gut!
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grssmaedlegrssmaedle Na denn, herzlichen Glückwunsch!!! Ich konnte andere Erfahrungen sammeln.Das sind nur ein paar Kleinigkeiten die ich bei der Arbeit in der kirchlichen Pflege gesammelt habe. Mit nicht auffallen meinte ich z. B. Nicht Austeilen von abgelaufenen Fertigspeisen, angeschimmelten Brot. Bewohner bzw. Pat. die nicht mehr selber essen konnten mußten vor dem vollen Teller sitzen gelassen werden. Die vollgesch... Windel wurde von 6 bis 19 Uhr getragen. Meine wenigsten Überstunden waren 154 in einem Monat!Ohne Ausgleich. Wobei meine Kolleginnen ohne Umstände noch mehr angesammelt hatten. Auch arbeiten in Doppelschicht, monatlang am Stück sind dort normal. Immer mit dem Hinweis, wenn Sie nicht einspringen, also die Arbeit verweigern, müssen wir uns von ihnen trennen. In 2 Jahren war ein Wechsel von mind. 50 Kolleginnen. Inzwischen sind so viele entlassen worden, daß das Haus ganz verzweifelt neue Arbeitskräfte sucht, aber leider im Umkreis von ca. 150 km keine mehr findet. Inzwischen gibt es nicht mal von der ARGE mehr 1 Euro Jobber noch werden sonstige Stellenangebote weitergeleitet. Da sich die ARGE persönlich von der Situation überzeugt hat. Na ja und weiterhin sind wir ein ländliches Gebiet wo solche Sachen von den Spatzen von den Dächern gepfieffen werden. Selbst die Anzahl der Bewohner ging zurück, die Angehörigen fahren lieber ein paar Kilometer weiter, wo etwas bessere Bedingungen herrschen. Weiterhin viel Spaß bei Deiner Arbeit und sei froh daß Du es so gut getroffen hast. Leider ist so etwas noch immer nicht normal.
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deMadl Hm...also wenn Du soviel Courage besitzt,wie es mir hier scheint,dann geh doch zur Krankenkasse und mach Anzeige...die prüfen dann (bei solchen Anzeigen auch unangemeldet) ob da was schief läuft und wenn ja,dann wird das auch ganz schnell geschlossen!Bloß aufregen bringt da nichts und man kann nicht alle Träger über einen Kamm scheren -was Du allerdings tust- "...zudem noch sittenwidrige Verträge anbieten.Vorallem die kirchlichen." -->Wenn man seine Ausbildung gut abgeschlossen hat,kann man sich seinen Arbeitsvertrag und seinen Arbeitgeber weitestgehend selbst aussuchen und auch Bedingungen stellen...man muss sich nur Verkaufen zu wissen!Auf wieviel Std. warst Du denn angestellt?
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grssmaedlegrssmaedle Keine Angst KK weiß genau Bescheid. Und im übrigen habe ich meine Ausbildung vor über 30 Jahren mit 1,0 abgeschlossen. Arbeite seitdem. Um- und Weiterbildungen, auch in der Freizeit sind selbstverständlich. War ganz genau davon 10 Tage im KH (Sectio cesare) und 12 Tage krankgeschrieben. Inzwischen bin ich bei meinem vierten Arbeitgeber, 2 davon gingen mit 70 Jahren in ihre wohlverdiente Rente. Und inzwischen arbeite ich auch wieder in meinem erlernten Beruf. Ich denke daß ich weit mehr Arbeitgeber in meiner vita c. hätte, wenn ich mich nicht zu benehmen wüßte. Noch anmerken möchte ich(bitte nicht als Beleidung sondern nur als Tatsache auffassen), daß heutzutage selbst Menschen mit einem guten Studium auf der Straße sitzen. Von selbst aussuchen kann heutzutage keine Rede mehr sein. Wirf auch nur einen Blick in die Arbeitslosenstastik, willst Du all den Millionen Arbeitslosen vorwerfen sie verkaufen sich schlecht? Ich denke wir unterhalten uns weiter, wenn auch Du über 3 Jahrzehnte gearbeitet hast.
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deMadl So,einen Moment bitte...ich komme,wie schon irgendwo mal erwähnt aus den neuen Bundesländern...d.h. Arbeitslosenzahl etwas höher als in den alten!Habe nicht den besten Schulabschluss,nicht weil ich dumm bin-aber mir war ein Mittelmaß ganz recht!Habe nach meinem FSJ 4 Bewerbungen geschrieben und hatte 2 Ausbildungsstellen zur Auswahl,habe nach meiner Lehre - die ich auch "nur" mit 2,3 abegeschlossen habe - 1 Bewerbung geschrieben und hatte Arbeit!Gleiches jetzt wieder - wohlbemerkt,ich habe freiwillig gewechselt!Und das hat auch nichts mit Glück oä. zu tun!Also erzähl ne das man keine Ansprüche in diesem Beruf stellen kann - weil wie schon von Dir angemerkt - es herrscht in diesem Berufsfeld ein Mangel an guten Fachkräften - aus Gründen des wachsenden Alters!Und nochmal gesagt-ich komme aus den sog. neuen Bundesländern und ich muss bei weitem nicht auf der Straße sitzen!
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Tessa13Tessa13
die Belastung wurde schon angesprochen,die körperliche ist viel zu hoch,ständig alte Leute tragen,lagern windeln,etc.Da kommt auch noch dieBelastung der Geduld dazu,bei Dementen und das sind fast 85%,immer das gleiche zu sagen,ohne Resonanz,die Aggresivität und Sturheit der alten Menschen,sie machen das Pflegepersonal für ihre desolate Lage verantwortlich und lassen sich bedienen,was sie selbst noch könnten,nur um ihre Wut abzureagieren.Sicher gibt es auch nette,freundliche Bewohner,doch die sind selten und in gehobeneren Heimen zu finden.Man soll es nicht schön reden,denn viel Schönes hat der Beruf nicht und noch eine misserable Bezahlung,das erklärt auch die freien Stellen,wer macht das schon lange mit.Ein Hoch auf unsere Osreurop.Pflegerinnen,sie sind nahezu von grenzenloser Geduld und Freundlichkeit,ohne sie,müßte so manches Heim schließen.
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wernileinwernilein DH wenn es ginge 100 x, so treffend und ehrlich,
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deMadl ENTSCHULDIGEN SIE BITTE...ABER MIR KAM GERADE ETWAS KO..E HOCH!!Wenn ich sowas lese wird mir ganz schlecht...Du hast eindeutig den falschen Beruf oder arbeitest in einer bescheidenen Einrichtung!Klar sind manche Klienten anstrengend,fordernd oder wütend...aber hast Du Dir mal überlegt,dass diese Menschen von der Gesellschaft ausgegrenzt,abgeschoben und ignoriert werden?Da wäre ich auch wütend...Demenz ist ein Krankheitsbild,wenn Du eine gute Pflege(fach)kraft wärst würdest Du Dich damit auseinandersetzen und Dich weiterbilden,um fachgerecht mit diesem Klientel zu arbeiten!!
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ratznase51ratznase51
Natürlich ist der Beruf körperlich sehr anstrengend. Lagern, Umsetzen (Bett - Rollstuhl u.s.w.), Waschen geht schon auf die Knochen. Man darf sich nicht vor den Ausscheidungen (Kot, Urin) ekeln. Besonders belastend ist die seelische Seite. Nähe geben, auch zulassen und trotzdem Distanz waren ist ein schmaler Grad. Mit dem Tod umgehen. Wenn die Bewohner einen beschimpfen und beleidigen nicht auf sich persöhnlich zu beziehen. Den Angehörigen gerecht werden. Schichtarbeit, am Wochenende und oft wenig Freizeit. Man muß schon sozial eingestellt sein um den Beruf auszuüben. Deshalb: Immer vorher ein Praktikum machen!
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GothicgirlVeraGothicgirlVera
Ja, es ist wirklich wahr, dass der Beruf in der Altenpflege sehr hart ist. Ich habe selber einen solchen Beruf erlernt und muss ihn leider wegen gesundheitlichen Gründen aufgeben. Die Arbeit macht sehr viel Spaß, aber ist auch sehr anstrengend. Denn du musst ständig für die Leute da sein, sie rund um die Uhr betreuen. Körperlich anstrengend, weil man die Leute heben, lagern, waschen und anziehen muss. Und seelisch ist es auch nicht immer einfach, weil dich manchmal das Schicksal der alten Leute leider sehr mitnimmt oder dich leider auch oft noch nach dem Alltag begleitet. Daher müssen viele Pflegekräfte eher mit dem Beruf aufhören.
Hinzu kommen übrigens noch die Angehörigen, die immer etwas genaues über den Zustand ihrer Eltern wissen möchten.
Diese Dinge muss man wissen, bevor man sich auf den Beruf einlässt. Aber wenn man das alles weiß und sich selber mit dem Beruf identifizieren kann, dann hat man schon halb gewonnen. Ist wirklich ein schöner Beruf, der viel Spaß macht. Wenn du dich für den Beruf interessierst und noch nicht so genau weißt, ob das das Richtige für dich ist, dann mach doch mal ein Praktikum in einem Altenpflegeheim. Dann kannst du dir selber ein Bild von dem Beruf machen.
Liebe Grüße. Vera
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deFleeschadeFleescha
Nein, es ist kein Gerücht. Betrifft allerdings nicht nur die Altenpflege, sondern auch die Krankenpflege. Beide Berufe sind körperlich und psychisch anspruchsvoll. Man muss eine gewisse Leidenschaft mitbringen, da er letztlich nicht mit dem entlohnt wird, was geleistet wird. Demjenigen muss oftmals der Dank in den Augen der zu Pflegenden reichen... Warum viele ihre Tätigkeit in diesen Bereichen aufgeben liegt in der Regel an zwei Gründen: zum einem macht der Rücken irgendwann nicht mehr mit. Zum anderen (vor allem junge Schwestern und Pfleger) zu geringe Aufstiegsmöglichkeiten. Letztlich ist z.B. in der Krankenpflege die Stationsleitung das 'höchste' was eine Schwester werden kann (ohne zu studieren), weiterhin heißt Weiterbildung oder Qualifizieren nicht mehr Geld. Man steigt lediglich innerhalb einer Tarifgruppe mit höherem Alter auf... Man kommt trotz Qualifizierung etc. nicht weiter ...
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Tessa13Tessa13 naja,ich bin Anaesthesiefachschwester und verdiene ganz gut,auch kann man BWL nebenher studieren,ist in Kliniken sehr gefragt und PDL_Managemant etc,man kann einiges erreichen,was in der Altenpflege völlig unmöglich ist,da werden noch immer die Krankenschwestern favoritisiert.
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1Antwort von
wiwiwo62 hallo, ich arbeite zur Zeit bei einem privaten ambulanten Pflegedienst. Dort ist es leider auch so, dass die aktivierende Pflege gar nicht durchgeführt wird, weil manche Patienten denken, sie haben das ihr Leben lang selbst getan und haben nun einfach keine Lust mehr darauf. Für sie sind wir so eine Art moderne Sklaven, die sie von oben bis unten waschen müssen, auch wenn sie vieles selbst tun könnten. Und leider bekommen wir von unserer Pflegedienstleitung keine Rückendeckung für die aktivierende Pflege, weil die Angst hat , Patienten zu verlieren. Also informiere Dich bitte genau über den Pflegedienst und die Miteinbeziehung der Patienten in die Pflege, bevor Du eine Arbeitsvertrag unterschreibst.
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1Antwort von
Vanse Hey bin selber Altenpflegerin eines muss ich noch klar stellen wir wischen nicht nur Ärsche ab wir sind für soviel andere Sachen zuständig! So es kommt immer auf den Menschen an ob er dafür psychisch geeignet ist oder nicht. Wir arbeiten in einer profession und da muss man einfach mit sterben zurecht kommen können man sollte halt keine zu engen bindungen aufbauen sonst geht man psychisch daran kaputt und körperlich ist es nicht sooooo anstrengend wenn du nur die richtige Arbeitsweise hast sprich Kinästhetik für sowas gibt es Fortbildung Rückenschule etc. außerdem gibt es Aufstehhilfen Lifter ect. Noch was zum Thema Geld klar könnte es mehr sein wer hätte das nicht gerne. Ich arbeite im Öffentlichen Dienst (Diakonie) befinde mich jetzt noch in Stufe 2 und arbeite 90% ich habe locker meine 1400€ netto auf Steuerklasse 1 mit Schichtzulage und Stellenzulage und Sonntagszuschäge von dem her ist es gut.... Mach ein Praktikum und schnupper mal rein Liebe Gruesse
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1Antwort von
Ronys Jeder der ein examen hat, der kennt das Wort, samt bedeutung Kinaesthetic.
JAJA jetzt schreien ALLE wieder. kann ich nicht, unrealistisch, dauert zu lange... usw..
DEFINITIV NEIN. dauert nicht zu lange, wer sich ein bissl INTENSIVER damit beschäftigt. der kennt tipps und kniffe und tricks mit denen es eben doch rückenschonend geht.. Anstrengen ist der Beruf auf jeden Fall.. Für leute die faul sind ist der job mit sicherheit nichts. und auch nicht für leute die unter stress nicht mehr lächeln können.
sicherlich gibt es menschen die man alleine nicht rückenschonend versorgen kann. aber deswegen gibt es fachkräfte. solche menschen müssen sorgfältig und vernünftig geplant werden. zum beispiel mit 2 leuten versorgen etc.
Wenn du dich dazu entscheidest.. die ausbildung ist kein zuckerschlecken und die meisten arbeitgeber ärsche.
SETZ DICH AUF DEN HINTERN. werde eine gute altenpflegerin, denn schlechte gibt es genug, noch mehr schlechte brauchen wir nicht.
der job ist toll. Aber du darfst nie aufgeben.. - er ist nur was für kämpfer mit rückrad. und lass dir gesagt sein für die zukunft als altenpflegerin. bewahre haltung. mach dich gerade, stehe zu deiner meinung. BILDE DICH WEITER! nimm kritik an, setze sie konstruktiv um. und das wichtigste.. GIB NIEMALS AUF. aus dieser antwort kannst du ggf. schon erkennen was für ein mensch du sein musst um altenpflegerin (GUTE!) zu werden..
viel spaß und glück für eventuelle ausbildung und zukunft.. und vegiss nich. Altenpflegerin wird man nicht um reich zu werden..
liebe grüße Ron - Krankenpflegelehrer
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Ronys und um dem noch etwas hinzuzufügen altenpfleger UND krankenschwestern haben definitiv kein problem einen job zu finden. die arbeitgeber liegen dir zur zeit zu füßen. ABER NUR MIT DREIJÄHRIGEM EXAMEN!
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deMadl Diesen Beruf!! muss man mit Leib und Seele machen...nur des Geldes halber oder der Meinung "Es ist ein sicherer Berufszweig" ist sinnlos!Ich habe den Beruf erlernt und an manchen Tagen gehe ich mit einem schweren Kopf nach Hause...aber immer glücklich und zufrieden.Klar gibt es,wie in jedem Beruf,Höhen und Tiefen...Rückenschmerzen kommen mehr von nicht fachgrechtem arbeiten!Ich habe nur Rückenschmerzen wenn ich wiedermal zu faul war das Bettgitter runter zu machen bzw. das Bett hoch zu stellen.Im Pflegeheim ist man ja auch nicht immer auf sich alleine gestellt und Hilfsmittel,wie Hebelifte oder Pflegebetten sind dort ein MUSS-in der ambulanten Pflege hat man Bettlägerige Patienten nicht allzu häufig und dort werden auch genügend Hilfsmittel angeboten um Rückenschonend zu arbeiten.Seelisch muss man einfach damit rechnen das man mal unangenehme Dinge mit macht...Sterben und Tod ist Alltag und man muss sich damit auseinandersetzen...Vorallem darüber reden und sich eingestehen damit dieses Thema zum Leben gehört!Und die meisten Menschen,die wir in diesem Berufszweig betreuen,auch dadurch erlöst werden.Ansonsten ist dieser Beruf wunderschön,lehrreich und vorallem DANKBAR!
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1Antwort von
Catwoman25w also der beruf is nicht einfach aber auch sehr schön, wen man die älteren leute lachen sieht und ihnen helfen kann.. aber es is körperlich sehr anstrengend wen man nicht rückenschohnend arbeitet und das geht leider nicht immer und seelisch is sie auch weil es is nicht leicht immer mit demenz umzugehen oder andere krankheiten..viele meine arbeitskollegen hatten schon ein bourn out oder bandscheibenvorfall..kommt sehr häufig in dem beruf vor..also mir geht es noch gut :)
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1Antwort von
jacky1966 Guten Tag, ich bin Altenpflegerin seit 2000. Die arbeit kommt meist mit nachhause ob man will oder nicht. Psychische Belastung auf jeden fall, stell dir vor du hast einen Pflegekunden sehr lieb gewonnen in den Jahren (fast zu vergleichen wie deine eigene Familie) und dann stirbt der jenige, du trauerst aber du mußt feststellen es ist nicht deine Familie denn die echte Familie streiten sich übers Erbe oder sprechen schlecht von ihr/ihm du mußt allerdings Unparteisch sein. Körperlich ist es auch schwehr (100Kg und du mußt ihn/sie lagern. Die meißten sind nach 8 Jahren fertig und suchen sich was anderes oder bilden sich weiter wie ich jetzt als Pflegedienstleiterin.
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Christina3 Ich kenn jemanden. Er selbst und seine Frau sind beide Altenpfleger. Er sagt, dass es körperlich shcon sehr belastend ist. Was ihn allerdings mehr zu schaffen macht ist die Mobilität durch PCs, die er zu seiner Arbeit zusstzlich machen muss. Er hat quasi mehr Arbeit, verdient dadurch aber nicht mehr. Schichtarbeit gehört dazu. D.h., wenn beide Partner den selben Beruf ausüben, kann es gut sien, dass sie sich selten sehen und sich das auf die Beziehung auswirken kann. Der Beruf stirbt nciht aus, schließlich gibt es genug alte Menschen und es kommen natürlich auch immer mehr dazu. Dass der Beruf gefragt ist, steht nicht zur Debatte. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass man in dem und in allen sozialen Beruf einen Hungerlohn verdient.
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AzubisterAzubister
Also anstrengen ist er sicher, aber ich denke man muss nur einen Weg finden wie man damit umgeht, dann kann einem der Beruf denke ich auch sehr viel geben!:) Frag mal ein paar Azubis:
http://www.azubister.net/nn/412/Ausbildung/Altenpfleger-Altenpflegerin/Mitglieder
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1Antwort von
marildamarilda
Es ist Körperlich schwer und du siehst selbständige Menschen die immer schwächer werden und immer mehr Hilfe brauchen. Viele ältere Menschen werden Demenz oder bekommen Alzheimer oder andere Krankheiten. Leider gibt es fast immer personalmangel und wenn eine Krank ist mußen die anderen ihre Arbeit auch noch mitmachen. Es ist schade weil der Beruf sehr schön ist aber das Personal unter ein viel zu großen drück steht. Nehme Kontakt auf mit FigaroFigaro, er ist heute leider nicht da.
Nur der Vollständigkeit halber: Der Verdienst liegt je nach Dienstalter, Position und Anzahl der Nacht- und Wochenendschichten bei ca. 2000-2500 € brutto.
Eine der größten Herausforderungen ist es, eine professionelle Distanz zu den Patienten bzw. Bewohnern aufzubauen. Auf der einen Seite will man den Leuten natürlich helfen, auf der anderen Seite sieht man ständig Leute wegsterben. Daran kann man psychisch kaputtgehen.
Mein Tip wäre: Mach ein Praktikum und schaue ob das was für dich wäre. Ein Großteil der Mitarbeiter wird über ein soziales Jahr bzw. den Zivildienst rekrutiert.
Ja, das klingt abschreckend. Ich kann mir auch vorstellen, dass manche Heimbewohner aggressiv und beleidigend sein können - das dann nicht persönlich zu nehmen ist sicher schierig.
2000-2500€ -- wo lebst Du denn???Also ich wohne in den sog. neuen Bundesländern und da träumen wir vo so einem Verdienst!Wenn man bei privaten Trägern angestellt ist,dann kann man froh sein wenn man zwischen 1500-1700€ Brutto bekommt---mit Zuschläge für WE bzw. Spät-Nachtschicht!