Frage von ThorstenHollweg, 49

Altenpflegeausbildung und dann?

Hallo.

Momentan mache ich eine Ausbildung zum Altenpfleger und muss diese bereis verlängern, weil ich aufgrund meiner Krankheit zu viele Fehlzeiten habe. Ich habe seit ca. einem Jahr einen diagnostizierten Morbus Crohn und der Stress des Berufes in Kombination mit der körperlichen Arbeit kommt meiner Gesundheit nicht zu gute.

Ich würde mich gerne vom des Altenpflegers abkapseln. Mein Arzt hat mir geraten, den Stress zu minimieren indem ich mir nach meiner Ausbildung beispielsweise einen Job suche, bei dem ich "nur" unter der Woche arbeite und mich körperlich wie geistig nicht unbedingt überanstrengen muss. Nun ist es so, dass es nicht leicht ist, solch einen Beruf zu finden und ich persönlich aus keine Ahnung habe in welchen Berich ich gehen könnte. Stationsleitung/ Pflegedienstleitung etc. würde für mich nicht in Frage kommen.

Ich wüsste nun gerne ob jemand das selbe Problem oder gar Lösungsvorschläge für mich hat.

MfG Thorsten Hollweg

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Dudelsack92, 32

Also erstmal muss ich sagen, dass es definitiv richtig ist aus diesem Beruf rauszugehen mit dieser Diagnose. Es würde nämlich niemanden etwas bringen. Die Ausbildung machst du aber noch zu ende ja ? Würde ich dir empfehlen, damit du wenigstens eine abgeschlossene Ausbildung hast. Und danach kannst du dir ja auch eine geeignete Umschulung bezahlen lassen. Aber auch so... geh mal zum Arbeitsamt und lass dich beraten, wenn sich jemand mit vielen verschiedenen berufszweigen auskennt, dann die. Ich würde es machen !

Antwort
von Rollerfreake, 27

Haus- oder Facharztpraxis würde mir da spontan einfallen, da arbeitest du nur unter der Woche und hast auch nicht so eine hohe körperliche und geistige Belastung. Allerdings müsstest du dafür medizinische Fachangestellte oder Gesundheits- und Krankenpfleger sein, als Altenpfleger wirst du in einer Arztpraxis wohl eher nicht's bekommen. 

Antwort
von FlyingCarpet, 28

Evtl. hast Du noch die Möglichkeit eine Schule für "Heilpädagogik" zu besuchen.

Antwort
von Joshua18, 16

Ist mir nur gerade so eingefallen:

Vielleicht könntest Du Mitarbeiter in irgend einer Kunstgalerie oder einem Museum etc. werden. Da verkehrt meist überaus angenehmes Publikum und Deine Ausbildung wäre auch eine schon mal eine durchaus positive Grundlage.

Am besten wäre es natürlich, Du könntest aufgrund Deiner Krankheit formal eine Schwerbehinderung erreichen. Dann wäre es nämlich noch leichter an so einen Job heranzukommen, da immer ein gewisser Prozentsatz Behinderter eingestelltt werden muss, bzw. bei öffentlichen Stellen diese Personen oft bevorzugt werden.

Oder Du schulst auf so was ähnliches einfach um, z.B. auf Bibliothekar.

Antwort
von DougundPizza, 16

Vlt wählst du einen anderen Berufszweig der nicht deiner Gesundheit zu sehr schadet ? Kannst dich ja weiterbilden und dann ganz woanders quer einsteigen.

Antwort
von blubbi45, 7

Hallo,

Ich habe nach 5 Monaten meine Ausbildung aufgegeben, wegen gesundheitlichen Problemen und ich bin grade mal 19. ich habe mir eine andere Ausbildung Gesucht und jeder Arbeitgeber wo ich mich beworben habe, hat mich verstanden. Es war die beste Entscheidung meines Lebens. Der Beruf macht auf Dauer Kaputt, 12 Tage am Stück, körperliche und seelische Belastung. Ich habe im Kollegen Kreis rumgefragt, jeder hatte schon grundehrliche Probleme wie zB . Bournout oder Bandscheibe.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Mit freundlichen Grüßen

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