Ist die Abschlussprüfung nach 3-jähriger Altenpflegeausbildung schwer? Wer weiss es? Danke.
kommt darauf an wie du dich anstellst und wieviel du lernst
ja, manchmal schon. Ich bin examinierte Altenpflegerin und hatte auch ab und zu Mühe. Am schwersten war es für mich in der ersten Zeit die Patienten zu pflegen, d.h. waschen, Windeln wechseln. Dann wurde es besser. Es ist aber immer noch schwer, Abschied zu nehmen, wenn sie sterben. Man hat manchmal seine Lieblinge. Die Theorie ist mir nicht schwer gefallen.
Ameise3 am 19. September 2008 16:15 Deine Antwort finde ich gut und ehrlich!
Quandt am 19. September 2008 16:24 Nette Antwort, aber leider an der Frage vorbei!
wieso an der Frage vorbei: "Die Theorie ist mir nicht schwer gefallen".

Sicher, einfach ist sie nicht. Ein Bekannter von mir ist Ausbilder der Altenpflege. Es kommt aber ganz auf Dich drauf an, wie stellst du dich an?! Theoretisch mußt du natürlich viel lernen! Kannst du gut lernen?! Praktisch... entweder es liegt dir oder eben nicht. Manche schaffen die Prüfung ohne Probleme, anderen fällt es schwerer. Es kommt auch auf den Ausbilder an, wie streng oder locker er ist. Wichtig ist ein gutes Arbeits- und Kollegenklima!

Wenn Dir der Beruf Spaß macht und Du im Unterricht gut aufpasst, dann wird Dir die Prüfung sicher nicht schwer fallen.

So schwer kann die Prüfung nicht sein, bei so vielen Altenpflegern die es in Deutschland gibt. Wenn du regelmäßig gelernt hast und dich gut vorbereitest, ist jede Prüfung zu schaffen.
Quandt am 19. September 2008 16:22 Du bist ja lustig! Die Krankenschwester-Ausbildung sitzt Du auch auf einer Backe ab? Gibt ja auch ´ne Menge von Ihnen. Man das ist ein STAATS-Examen, kein Segelschein für die Optimisten-Klasse!
moon73 am 19. September 2008 16:31 Es ist eine Ausbildung wie jede andere auch - d.h., wenn man sich für sie qualifiziert hat - hat man auch das geistige Niveau diese Ausbildung zu schaffen. Ohne Fleiß-kein Preiß - habe nie etwas anderes behauptet - nur das der Beruf Altenpfleger nun nicht so ungewöhnlich ist und unerreichbar, dass die Prüfung nicht zu schaffen wäre. Bin mit nem Krankenpfleger verheiratet - ich weiß wovon ich spreche ;-) Und STAATS-Examen ist nicht gleich STAATS-Examen, erzähl das mal nem STAATS-Anwalt ;-)
moon73 am 19. September 2008 16:46 Im übrigen macht man nicht sein STAATS-Examen, sondern man legt eine staatliche Prüfung ab, hat man diese Prüfung abgeschlossen gilt man als examinierter Krankenpfleger. Der Begriff hat sich so geprägt, hat aber mit einem Staatsexamen an sich nichts zu tun, sonder hat sich von den Begriffen
Abschlußprüfung = Final Examination
Prüfungen = Examinations
abgeleitet.
Wenn Dir dieser Beruf wirklich liegt,dann wirst Du es schon hinbekommen.Ich habe Theorie und Praxis gut geschafft.Das vierwöchentliche Praktikum hat mir immer sehr gut gefallen und habe mich dann immer schon aufs nächste Praktikum gefreut.Bei der Theorie muß man manchmal ganz schön büffeln,aber wie gesagt,hat alles geklappt.Man kann sich auch unheimlich an einzelne Bewohner gewöhnen,beiderseits.Wenn Dein Gefühl dafür da ist,wirst Du es sicherlich auch gut packen.
Also es wird alles andere als leicht,als ich damals mein Examen gemacht habe,dachte ich Monatelang mein Kopf platzt!Ich gebe dir einen gut gemeinten Tip:Versuche zwischen der letzten Prüfung und dem Tag an dem du deine erste Stelle als examinierte Altenpflegerin antritst,mindestens 2 Wochen Urlaub zu machen,glaube mir den wirst du brauchen! Viel Erfolg

Ich war auch ex.Altenpfleger und habe meine Abschlußprüfung mit 52 Jahren als Klassenbester abgeschlossen, weil ich motiviert und idealistisch eingestellt war. Hatte vorher nichts mit Pflege zu tun, nur mit den med.Fachausdrücken habe ich mich ein bißchen leichter getan, weil ich in jungen Jahren mal jahrelang bei einer Krankenkasse beschäftigt war. Meine Tipps:
1)Nehme vor der Prüfung ungefähr 1 Woche Urlaub und pauk dir von morgens bis abends soviel wie möglich in die Birne. Das bleibt dann abrufbereit bis zur Prüfung, auch wenn vieles hinterher wieder durchs Raster fällt.
2) Während der ganzen Schulzeit habe ich die Themen/Antworten für Klausuren zuhause statt nur zu lesen auch auf Cassette gesprochen und diese dann auf meinem 2o km langen Anreiseweg zur Schule immer und immer wieder im Cass.-Rec. meines Autos abspielen lassen. Auch wenn man nicht voll konzentriert zuhört, bleibt durch die sogenannte Sublimierungsmethode viel hängen.
Vielleicht kannst du dir das auch irgendwie zunutze machen. Aber das A und O bleibt die Motivation und der tatsächliche Wille, auch wirklich diesen Beruf ergreifen zu wollen, dann brauchst du überhaupt keine Bange haben. Viel Glück.
Hallo
Also soweit ich das von unseren Azubis mitbekomm wird einen das Examen nicht geschenkt,jedenfalls möchter der Prüfer schon wissen ob du Fachlich wie Praktisch gut drauf bist,den besten Tip den ich Dir geben kann ist nicht erst 3 Monate vor Examens Ende zu Lernen,sondern sich gut Vorzubereiten und zwar schon 0,5 bzw.1 Jahr vorher, Es wird alles möglich über Antomie,Pflegeplanung,und Medi wissen gefragt,und du mußt eine eigene Pflegeplannung erstellen von einen Bewohner Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen das es klappt