gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

Altenpflege-bitte helft mir (Wie gehe ich mit dem Tot um?)

gefragt von sweety777sweety777 am 13.08.2009 um 2:04 Uhr

Vor 2 Tagen Verstarb eine Patientin auf unserer Stadion,ich arbeite schon lange in der Altenpflege aber das passierte bisher nicht,ich fragte aus angst die Chefin nicht wo Fr.S hin sei,ich sah nur ,als meine schicht begann das ihr bett leer war,die sachen gepackt an der seite standen,ich mochte sie sehr sie Ass und Trank auch nur bei mir,ein tag zuvor lächelte sie mich noch an,bevor sie von uns ging. Als ich die Chefin heute kurz vor Dienstschluß frage wo sie sei und sie mir die antwort gab darauf kammen mir die Tränen,allerdings nicht sofort erst als ich raus bin ich wollte es niemanden ziegen es tut einfach nur weh.

NUN STELLE ICH MIR FRAGEN WIE:

Hat sie etwas gemerkt als sie von uns ging?

Was passiert alles mit dem mensch im anschluss?

Die Chefin sagte sie schlief friedlich ein stimmt das oder sagen das alle?

Warum komme ich nicht damit klar das sie ging?

Bitte helft mir darauf antworten zu finden GLG eure Sweety777


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Altenpflege (162)
Krankenpflege (54)
Tot und Tränen (1)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


ichhalt85
beantwortet von ichhalt85 am 13. August 2009 02:09
5x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich denk, der erste Tote in so einem Beruf ist immer schlimm. Versuche etwas professioneller zu arbeiten und weniger emotional. Aber nicht so, dass du nur stumpf deine Arbeit machst. Bei so einer Arbeit braucht man immer genügend Abstand, sonst geht man kaputt. Ich denke aber nicht unbedingt, dass du den falschen Beru hast. Leute die so herzlos sind, dass sie das einfach so wegstecken haben da eher den falschen Beruf. Die alten Leutchen brauchen ja auch Zuwendung und nicht nur Pflege.


quopiam
beantwortet von quopiam am 13. August 2009 09:43
5x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich schließe mich dem an, was Ratznase und Siam gesagt haben. Eine Antwort wie "Du hast einfach den falschen Job" kannst Du vergessen. Ob diese Aufgabe für Dich richtig ist oder nicht, wirst Du mit der Zeit herausfinden. Es ist nicht nötig, daß Du schon am Beginn des Berufs mit allem umgehen können mußt, was Dir an Schwierigem da begegnen kann. Du bist in der Ausbildung, damit Du das lernst und das braucht Zeit; manches wirst Du auch erst dann gelernt haben, wenn Du schon einige Jahre in der Pflege gearbeitet haben wirst. Die Auseinandersetzung mit Tod und Sterben ist besonders schwierig - vielleicht deshalb, weil man dabei ja auch das eigene Ende des Lebens mit im Blick hat. Deine Ausbildung wird wahrscheinlich noch auf diese Fragen eingehen und Dir Gelegenheit geben, dabei weiterzukommen (frag doch Deine Lehrkräfte mal danach). Aus meiner Berufserfahrung heraus rate ich Dir, Deine persönliche Erfahrung mit dem Tod dieser Patientin und Deine Gefühle nicht auf die Seite zu schieben, zu ignorieren oder zu verbergen. Es kann sein, daß sich auf Deiner Station niemand findet, der selbst in der Lage ist, das Sterben einer Patientin mit aufzufangen und mit Dir darüber zu reden. Daran kannst Du in dem Fall dann leider nichts ändern. Doch grundsätzlich sollte man auf Station miteinander sprechen, wann und wie jemand gestorben ist, wie die Kollegen dabei empfunden haben, was nun weiter geschieht, wie mit den Angehörigen umzugehen ist und so weiter. Das alles sollte offen und taktvoll besprochen werden. (Wenn Du auf Station niemand hast, suche nach anderen Kollegen oder Lehrern und Mitschülern, die schon ähnliches erlebt haben.)Meiner Erfahrung nach schließt sich bald nach dem Tod eines Patienten eine Art "stationsinterne Trauerarbeit" an; die Kollegen sprechen miteinander über den Patienten, wie er war, als er noch lebte, was er mochte, was man Schönes oder Lustiges mit ihm erlebt hat und so weiter. Diese Dinge machen dann ein paar Wochen lang die Runde - immer wieder mal - und dann ist ein Sterbefall verarbeitet. Daß sich PflegerInnen gefühlsmäßig an ihre Patienten binden ist völlig normal. Diese Bindung darf nur nicht so stark werden, daß sie den professionellen Blick einschränkt. Mit der Zeit und mehr Praxis im Beruf (und professioneller Aus- und Fortbildung) wirst Du lernen, das besser einzuordnen und so damit umzugehen, daß Du nicht leidest. Eine ganz andere Frage ist, was mit einem Menschen geschieht, wenn er gestorben ist, ob es eine Seele gibt, die weiterlebt oder nicht und was mit Toten zu geschehen hat. Verschiedene Religionen und Kulturen geben darauf verschiedene Antworten. Eine einfache Antwort oder gar einen wissenschaftlichen Nachweis gibt es nicht. Auch da wirst Du mit der Zeit selbst herausfinden müssen, welcher Überzeugung Du zustimmen kannst oder willst. Auch das ist ein Prozeß, der unter Umständen sehr lange dauern kann. Laß Dich nicht entmutigen, alles das für Dich zu klären! Du hast einen sehr wichtigen und schönen Beruf und die Chance, auf Deinem Weg sehr viel zu lernen und zu erfahren. Das ist eine gute Perspektive und ich wünsche Dir viel Glück dabei! Gruß, quo.


anonym
beantwortet von Serienchiller am 13. August 2009 02:52
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Dass du mit dem Tod der Bewohnerin nicht gut umgehen kannst, liegt einfach daran, dass du eine völlig falsche Einstellung zum Tod hast. Für dich ist der Tod etwas ungeplantes, unvorhergesehenes, was man um jeden Preis vermeiden muss. Dabei sollte doch jedem Menschen klar sein, dass man irgendwann in einem gewissen Alter das zeitliche segnen wird und dass es daran nichts zu rütteln gibt. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, der von Anfang an eingeplant ist. Wer in ein Altenheim zieht, wird nicht irgendwann mit 129 wieder entlassen und hüpft über die Wiesen. Jeder Bewohner, den du betreust, wird früher oder später bei euch sterben und das ist in Ordnung. Alle hatten die Gelegenheit, ihr Leben zu leben und sie haben es gelebt. Wenn du dich mal ein bisschen mit den Bewohnern über dieses Thema unterhältst, wirst du feststellen, dass sich viele danach sehnen, einen Schlussstrich unter die letzten 70, 80 oder 90 Jahre zu setzen.

Du solltest in diesem Beruf auch eine gewisse Distanz wahren. Wenn sich der Tod eines Bewohners ankündigt, dann versuche ihm die letzten Stunden noch möglichst angenehm zu gestalten und wenn du denkst, dass dir das gelungen ist, dann sei zufrieden. Es gibt nichts, worüber du traurig sein musst, anscheinend hast du der Bewohnerin, die gestorben ist, in den letzten Tagen sehr geholfen und sie konnte bis zum Ende in Würde leben.

Kommentar von nany31 am 20. August 2009 20:18

@serienchiller:der tod ist ungeplant,also keiner kann mir sagen wann ich sterben werde, außer du bringst jemanden um, dann hast du den tod eines anderen geplant


ChibiMassacre
beantwortet von ChibiMassacre am 13. August 2009 02:05
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Du hast eindeutig den falschen Beruf!

Schule auf Kindergärtnerin um.

Kommentar von 484ebe1dd22d417ad48bb36f4c2760e6smallschnanani am 13. August 2009 02:07

ach quatsch. zähne zu und durch.

Kommentar von F670db5926bae9767a0eb89ad4da986asmallChibiMassacre am 13. August 2009 02:10

Und stetig unglücklich sein, mit dem Schmerz leben der immer wieder kehrt, wohl kaum.

Kommentar von 484ebe1dd22d417ad48bb36f4c2760e6smallschnanani am 13. August 2009 02:13

ist doch nicht jedes mal so schlimm wie beim ersten mal. sonst würden sie ja heute noch flennen, wenn sie sich das knie anhauen.

Kommentar von Cd5c903c3a9a460b8b96b566e6531798smallichhalt85 am 13. August 2009 02:09

Ja genau...weil Kinder ja nie sterben...warum ist dann meine Kita in Trauer?

Kommentar von E9ebf0a45c8695e31714bc8ff0967457smallSheol am 13. August 2009 02:12

Na, in nem Altenpflegeheim kommt das Ableben der betreuten Personen dafür aber weniger überraschend. o_O

Kommentar von F670db5926bae9767a0eb89ad4da986asmallChibiMassacre am 13. August 2009 02:15

Wenn es überhaupt so ist, behauptet werden kann vieles!

@ichhalt85

Kommentar von 395919fd7f63cc69613f7a27b442c63asmallSiam1 am 13. August 2009 02:23

@ChibiMassacre, dann hätte ein Maler, weil er (momentan) keine Aufträge hat oder sonst wer auch seinen Beruf verfehlt. Tzz.

Kommentar von F670db5926bae9767a0eb89ad4da986asmallChibiMassacre am 13. August 2009 02:27

@Siam1

Du hast den ersten Preis für den dümmsten Kommtar des Jahrers erlangt.

Voll am Thema vorbei!

Kommentar von 395919fd7f63cc69613f7a27b442c63asmallSiam1 am 13. August 2009 03:40

@ChibiMassacre Dein Kommentar ist auch nicht besser... eindeutig falscher Beruf. Schule als Kindergärtnerin um. Woher willst Du das wissen?... eindeutig... kennst Du die Fragestellerin.

Dumm ist derjenige, der das Wort in den Mund legt. Dir noch einen schönen Abend.


holzstapel
beantwortet von holzstapel am 13. August 2009 02:10
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

das geht am anfang den meisten so. aber gerade im altenheim sind die menschen ja am ende ihres weges angekommen und sie selbst wissen das doch auch. gräm dich nicht zu sehr.du mußt lernen damit umzugehen. versuch an eure schönen zeiten zu denken und das sie jetzt von all ihren evt. leiden erlöst ist.



Siam1
beantwortet von Siam1 am 13. August 2009 03:15
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

So erging es mir letztes Jahr aus, ging in das Krankenhauszimmer und das Bett war leer… die Matratze abgezogen, nur was es eine von mir sehr eng befreundete Person.

>>Ich kann mir gut vorstellen, dass es passieren kann dass man zu einer Heimangehörige ein emotionaler Kontakt entstehen kann. Du schreibst ja selber, sie aß und trank am liebsten bei mir.

Dem einen gelingt es leichter, das lächelnde Gesicht sinnbildlich wegzuwischen, dem anderen weniger. In Deinem Beruf wirst Du das noch öfters erleben und ich denke mal die Alltagsroutine, (nicht negativ gemeint) wird dieses Bild blasser erscheinen lassen. Neue Aufgaben erwarten Dich, andere Menschen brauchen Deine Hilfe. Grund genug weiter zu machen und auch Glück zu empfinden.

>>Du fragst,ob das alles sagen. Hätte ich mich auch gefragt. Es macht wohl ein Unterschied aus, ob jemand unter Schmerzen stirbt oder nicht. Die Leiterin muss nicht im Unrecht sein, weil sie gesagt hat, die alte Dame sei friedlich eingeschlafen. Ob die Dame es gemerkt hat, dass es Zeit ist zu gehen? Ich glaube schon daran, dass manche es merken. ( aber sagen es nicht, um den anderen nicht zu ängstigen.

(Es gibt ein DVD "Antonias Welt" Willeke van Ammelrooy, kann ich dir wärmstens empfehlen.)


ratznase51
beantwortet von ratznase51 am 13. August 2009 08:55
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo sweety777 ich hoffe du ließt die Antwort noch und sie hilfz dir. Das du rausgegangen bist als dir die Tränen kamen war falsch. Jeder kann(und sollte)deine Tränen sehen das zeigt das du, obwohl du schon einige Jahre in dem Beruf arbeitest, noch nicht abgestumpft bist. Wer nicht mit dem Herz bei der Arbeit ist, ist in diesem Beruf fehl am Platz. Du wirst sicher wissen das es immer Bew. gibt die man mehr mag als andere und dann trifft es einen natürlich mehr wenn sie Versterben. Ja manche Menschen merken wenn sie Sterben. Manche verabschieden sich direkt noch von dir(,,Ich möchte mich von ihnen verabschieden weil wir uns morgen nicht mehr sehen´´.Nächsten Tag sind sie wirklich Tod).Die meisten schlafen wirklich friedlich ein.Ob die Seele weiterlebt darüber streiten sich viele.Hab ihr bei euch Mitarbeiter die in Sterbebegleitung geschult sind? Dann wende dich ruhig an sie,(Trauerarbeit gehört auch dazu)sie können dir in Gesprächen helfen oder rede mit deiner Cheffin darüber.


Aennie28
beantwortet von Aennie28 am 13. August 2009 16:27
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Sweety777 Ich glaube schon das deine Stationsleitung dir mit dem das sie sagte sie sei friedlich Eingeschlafen die Wahrheit gesagt hat. Da wenn dies nicht der Fall ist die Bew nicht nur einen Tag liegen sonder eher mehrere age und es für sie dann eine Erlösung ist. Du bist wahrscheinlich noch in der Ausbildung, ich würde dir raten ein gutes buch zu lesen was sich mit diesem Thema auseinandersetzt. vielleicht setzt du dich auch einmal mit jemanden auseinander der Sterbebegleitung macht. Da es dir helfen Kann mit dem Tod umzugehen. So ist es ja auch in jeder Einrichtung unterschiedlich wo der verstorbene Aufgebahrt wird. Einige Heime haben einen Andachtsraum oder ähnliches. Bei mir in der Einrichtung verbleibt der Bew. in seinem Zimmer. Da wir Doppelzimmer haben, wird der Zimmernachbar in ein anderes Zimmer verlegt. Als leichter empfinde ich es wenn man sieht es geht zu Ende, weil man sich darauf vorbereitet, das es jederzeit sein kann, als wie wenn es plötzlich ist. Leicht ist es jedoch nie! Sprich auf jeden Fall mit deiner Praxisanleitung und deiner Stationsleitung darüber und frag was sie machen wenn jemand verstirbt. In meiner Einrichtung machen wir z.B. keine Sterbebegleitung wo eine PK am Bett sitz während der Schicht. Wir beobachten den Bewohner gehen öfters ins Zimmer, machen Einreibungen mit Lavendelöl zur Beruhigung und stellen eine Farbwechsellampe auf. Zudem lassen wir wenn es soweit ist auch eien Geistlichn Kommen je nachdem wie ob der Bew sich in diesem Sinne geäußert hat. Was mir noch aufgefallen ist bei deinem Schreiben ist, das du sehr an diesem Bew. gehangen hast. da er ja nur bei dir gegessen hat. Dies ist nicht immer so. Der Bew. sucht sich dich aus und nicht du den Bew. Lass Ihn nicht zu nah, schaff dir immer so weit abstand zu deinen Bewohnern, das du wenn sie Verstorben sind auch loslassen kannst. Nimm wenn möglich noch abschied von ihm/ihr, frag ob es noch möglich ist. Egal ob du eine Bew. magst oder nicht so, es werden dir immer die schönen Momente in Erinnerung bleiben, Oder Begebenheiten worüber man immer wieder zu spreche drauf kommt und darüber Schmunzelt. Bei uns ist es so die Aussage einer Bew. die sagte: "I hab net gelitten!"


Sheol
beantwortet von Sheol am 13. August 2009 02:11
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Menschen sterben nun mal. Wir sind da nicht anders als Tiere, Pflanzen und alle anderen Lebewesen. ChibiMassacre hat recht - als Altenpflegerin nicht mit dem Tod umgehen zu können ist in etwa so fatal wie als Berufssoldat nicht auf Menschen schießen zu können. Ein etwas bitterer Vergleich, ich weiß.

Ob sie was gemerkt hat? Was mit dem Menschen im Anschluss passiert? Das kann dir kein Mensch sagen. "Sie schlief friedlich ein" bedeutet aber höchstwahrscheinlich, dass das Ganze ohne unnötige Qualen stattfand. Mit der Zeit wirst du dich aber daran gewöhnen müssen, dass immer mal wieder Menschen von einem gehen. Der Tod gehört zum Leben dazu.

Kommentar von Feb957061a2060d546bc641aa3e6a384smallMedienmensch am 13. August 2009 02:13

DeHa

Kommentar von Simple_avatar4smallAennie28 am 13. August 2009 16:42

weiß ja nicht ob du in der Altenpflege Arbeitest, aber wenn ja würde ich dir wenn ich deine Vorgesetzte wäre sagen mach einen Sterbeseminar mit. Weil das was du in deinem beitrag so schreibst, hört sich halt so an wie : " Ach ja na dann hat es mak wieder eine geschaft wann kommt die Neue." Für jeden Kommt irgendwann mal der erste Tot in der Altenpflege, für den einen kommt er vorbereitet und für den nächsten so plötzlich, das man im ersten moent da steht und nicht weiß was man tun soll. Mein erster toter den ich mitbekommen habe als ausgelernte FK war so ein Fall, in eienm Moment noch erzählt er neben dir du setzt ihn aufs Bett und im nächsten Moment ist er Tod. Also es ist nicht alles nur Abwarten und Tee Trinken. Und man sollte Auzubi in der Altenpflege nicht gleich sagen schule um weil du solche fragen stellst. Man sollte Ihm /Ihr die fragen vielleicht beantworten damit sie dann als FK auch damit umgehen kann!!!


anonym
beantwortet von sdsdfst am 13. August 2009 02:06
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

ja, kann dich verstehen. mmh mir fällt auch kein tipp ein.. aber irgendwann kommt der tod. Damit musst du leider leben.

Kommentar von Simple_avatar8smallMary07 am 13. August 2009 02:14

Lebst Du damit ???. Jeder lebt gerne, Keiner sieht das Ende.


anonym
beantwortet von Noel1994 am 13. August 2009 02:06
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Sie verwest jetzt unter der erde bzw wird jetzt erstmal einbalsamiert usw


ziuwari
beantwortet von ziuwari am 13. August 2009 02:07
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

glaube der chefin...

kann mir vorstellen, wie Dir ist, aber Du solltest sowas nicht zu stark an Dich heranlassen


anonym
beantwortet von Botfrau am 13. August 2009 02:08
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hier bist du mit solchen Frage falsch.

Hier krigst du nur dumme Antworten.

Kommentar von Feb957061a2060d546bc641aa3e6a384smallMedienmensch am 13. August 2009 02:10

Ein gutes Beispiel einer sinnentleerten Antwort.


Mary07
beantwortet von Mary07 am 13. August 2009 02:08
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Das denke ich auch. Du bist nicht der Typ für den Job.


Elch67
beantwortet von Elch67 am 13. August 2009 02:08
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Da gewöhnst du dich mit der Zeit dran.Is halt dein Job.



IlonaSch
beantwortet von IlonaSch am 13. August 2009 02:16
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Du bist sicherlich noch nicht lange in der Altenpflege, aber Du hättest damit rechnen müssen, dass sowas passieren kann. Ich kann mir vorstellen, dass es Dir nahe geht, wenn eine Person verstirbt, die Du vielleicht auch noch gut kennst. Das Arbeiten, in einem Altersheim, ist sicher nicht immer leicht, damit meine ich die psychische Belastung, aber ser Tod kommt dort öfter, als in anderen sozialen Einrichtungen. Es währe jetzt einfach zu sagen, das ist Dein Job, -und nehme nichts mit nach Hause, dennoch sollte man sich etwas mehr von der Arbeit distangzieren. Sehe nicht einfach nur, dass die Person gestorben ist, sondern wie gut Du diese Person das Leben noch machen konntest. Wenn es Dich zu sehr belastet, dann hat fast jede soziale Einrichtung, einen "Seelsorger", wenn es bei Euch sowas geben sollte, dann setze Dich unbedingt mit ihm in Verbindung.

LG: Christian


sevendayson
beantwortet von sevendayson am 13. August 2009 22:27
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo, also ich habe schon vile Leute gehabt, die gestorben sind und konnte nur damit umgehen, indem ich wusste, dass ich alles für sie getan hatte, damit sie es noch halbwegs angenehm hatten. Denn mehr konnte ich nicht tun. Einmal habe ich einer Frau gesagt ich käme noch mal rein und hab es dann vergessen, das hängt mir nach, aber die anderen nicht. Vielleicht ist das für dich eine Lösung, wenn du für dich sagt, ich habe alles mir mögliche für die Frau getan, sie hat mich gemocht, denn nur deshalb hat sie bei mir gegessen und getrunken. Und an der Tatsache dass jeder mal stirbt, kannst auch du nichts ändern. Aber du kannst die Zeit bis dahin noch schön gestalten.


elenore
beantwortet von elenore am 13. August 2009 23:42
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Du kommst momentan damit nicht klar, wiel du ein sehr gutes und inniges Verhältnis zu dieser alten Dame gehabt hast. Aber auch sie war dir sehr zugetan und hat dir vertraut und dich sehr gemocht. Du hast diese alte Dame so sehr gemocht, dass ihr Tod für dich ein Verlust bedeutet, den du verarbeiten musst. Ich habe schlimme Dinge in der Altenpflege erlebt und von meinen besten Freunden gehört!!!

Vielleicht tröstet dich folgendes: Du hast die alte Dame einem Teil ihres Lebensweges menschlich, liebevoll und fürsorglich begleitet. Dafür war sie immer dankbar, sie muss geahnt haben, dass es zu Ende geht, das Lächeln war ihr Abschiedsgruss und zugleich eine Dankesbotschaft an dich, dass du immer für sie da warst und ihr eine gewisse Wärme, Geborgenheit, Respekt und Achtung entgegengebracht hast. Alte Menschen fühlen genau, wer ehrlich und liebevoll mit ihnen umgeht und sind unendlich dankbar für menschliche Wärme. Jetzt ist sie erlöst und bestimmt friedlich und mit innerer Gelöstheit gegangen, was sie besonders dir zu verdanken hat. Was du alles positives für sie getan hast wird dir bei der Trauer um diese alte Dame helfen, so weiter zu machen in deinem besonders schweren Beruf.


murmeltier7
beantwortet von murmeltier7 am 14. August 2009 07:25
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Fast hätte ich nichts mehr geschrieben, weil du eh schon so viele Antworten bekommen hast. Aber ich möchte doch einen Aspekt aufzeigen, der bisher nicht genannt wurde. Ich finde, man muss einem alten Menschen den Tod gönnen. Damit meine ich, er hat schon einen großen Schritt gemacht, als er ins Altenheim zog. Das ist ja die große Hemmschwelle, sich damit zu beschäftigen, dass man alt ist, vieles nicht mehr kann, die Gesundheit einen weit einschränkt. Das hat dieser Mensch akzeptiert und ist ins Altenheim gezogen, wohl wissend, er wird es nicht mehr lebend verlassen. Dann lebt er hier und erwartet je nach Gesundheitszustand den Tod. Vielleicht ging es dieser Person schon ziemlich schlecht, dann ist der Tod oft eine Erlösung und ich meine, man sollte diesem Menschen diese Erlösung gönnen. Ich habe einmal ein Buch gelesen, da beschreibt jemand, wie er stirbt und alles von oben sieht. Er möchte die Erde verlassen, aber alle, die um ihn trauern weinen und jammern und ihre Gedanken halten ihn und er kann nicht dahin, wo er eigentlich hin möchte. Klar, das war nur ein Buch. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass man den Toten auch in Gedanken loslassen muss, dass man sagt ja, geh hin und habe deinen Frieden, hier unten kommen wir schon klar und schicken dir unsere guten Gedanken. Wenn du gläubig bist, kannst du ihm ja ein Gebet schicken.


jacky1966
beantwortet von jacky1966 am 14. August 2009 11:47
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

In der Altenpflege mußt du aber da mit umgehen können! Wenn sie friedlich eingeschlafen ist dann ist das auch so. Ich weiß nicht wie alt deine Bew. war aber die zeit kommt für jeden mal das ist ein normaler Prozeß. Wenn du mit deiner Cheffin gut kannst rede mit ihr, das ist ganz normal das du traurig bist, weine auch ruhig auf arbeit, das ist keine Schwäche. Lerne damit um zu gehen sonst kannst du den Job nicht ausführen. LG


Nekrose
beantwortet von Nekrose am 14. August 2009 15:15
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Alles einfach nur eine Frage der Zeit. Das klingt vielleicht nicht wirklich befriedigend, aber im Prinzip ist es so. Ich bin jetzt "erst" seit 3 Tagen dabei und es gehört mittlerweile einfach schlicht weg zum Alltag. Am Anfang habe ich Tage lang am Sterbebett von meinen Klienten gesessen und Tage lang getrauert. Und es hat mir gut getan. Zu weinen. Zu fühlen. Um irgendwann los lassen zu können. Ich finde es ok, traurig zu sein und damit nicht sofort umgehen zu können. Aber sei es nur um deines Willen, nicht um den, des Sterbenden. Denn für ihn ist es meist, keine traurige und heute auch meist keine schmerzhafte Angelegenheit. Nicht im Schmerz über den Verlust vergehen, sondern daran wachsen und froh darüber sein, dass man fühlt und dass es einen berührt.


Stefalie
beantwortet von Stefalie am 14. August 2009 16:28
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Liebe Sweety, lass Dir nicht einreden dass Du falsch bist in dem Beruf. Dass es Dir nahe geht wenn ein Bewohner verstirbt ist ganz normal, besonders wenn Du eine innige Beziehung zu ihm/ihr hattest. Ich arbeite seit 12 Jahren in der Altenpflege und es geht mir bei jedem Bewohner nahe der stirbt ob es nun vorhersehbar war oder nicht. Natürlich kommt es vor dass man auch weint. Man hat schließlich eine Zeit mit dem Bewohner verbracht und es ist doch im Grunde gut dass es weh tut weil es heißt dass Dir die Leutchen nicht egal sind. Du bist mit Herz dabei und deshalb genau richtig. Am Besten Du redest mal mit einer Kollegin mit der Du Dich gut verstehst über das Thema.

Liebe Grüße, Steffi


anonym
beantwortet von kraft01 am 14. August 2009 22:38
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

wenn man mit dem tod eines menschen konfrontiert wird - werden eigene ängste aktiviert. viele menschen können über dieses thema nicht sprechen, mach dir deshalb also keine sorgen, das ist normal. der tod ist für uns etwas was angst macht. wir wissen nicht was danach kommt - und ich denke , das ist auch gut so, denn diese "angst" hält uns am leben. es gibt nicht wirklich einen rat wie man damit umgehen soll. jeder mensch hat einen eigenen bezug dazu. wenn du dich mit diesem thema auseinander setzen willst - tu es - gehe jedoch nicht über deine grenzen. vielleicht kennst du jemanden, der sich mit großem einfühlungsvermögen - mit dir - damit auseinder setzt. lg heide


anonym
beantwortet von autsch31 am 15. August 2009 04:16
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Sorry, jede Geburt bedeutet früher oder später den Tod. Auch du wirst zu 100% wieder einmal die Welt verlassen. Alles andere ist nicht vorhersehbar. Den Tod anderer Menschen wirst du annehmen können, wenn du dich mit deinen eigenen Tod auseinandergesetzt hast. Das braucht klaren Verstand und Menschenliebe. Nicht hilfreich ist deine Beschreibung in deinem Profil .... und sehr realitätsfern: ..."Was gibts noch zu sagen ich Studiere Med um in kurzer zeit meine eigene Praxis eröffnen zu können ich machte die Ärztliche Zulassung Arbeite im Pflegeheim als Krankenschwester"... Also was den jetzt wirklich ... mit 32 ?


anonym
beantwortet von tanni67 am 15. August 2009 09:14
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Liebe sweety, ich bin keine Psychologin, aber aus Deinem Profil und aus Deiner Frage kommen Stichworte, mit denen ich ein psychologisches Krankheitsbild assoziiere: narzisstische Persönlichkeitsstörung. Bitte fasse meine Antwort nicht als Beleidigung auf. Ich kenne Dich zuwenig um darüber abschließend zu urteilen, nur, wenn Du dies in Dir trägst, wirst Du in medizinisch-pflegerischen Berufen auf Dauer immer Gefahr laufen, einem Burn-Out zu erliegen. Kennzeichen für einen 'hilflosen Helfer' sind, sich unabkömmlich zu halten, "sie sehr sie Ass und Trank auch nur bei mir". Eventuell ist das auch die Erklärung dafür, dass Dir der Tod der alten Dame so nahe geht, in gewisserweise warst Du vielleicht emotional von ihr abhängig.


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 15. August 2009 20:05
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Sieh den Tod nicht als etwas Endgültiges. Menschen die sterben, gehen uns nur voraus. Wir meinen, sie sind nicht mehr da, weil wir sie nicht sehen können. Wir trauern um das, was wir verloren haben.

Der Geist jedoch kann nicht sterben. Deshalb können wir sicher sein, dass wir uns irgendwann wiedersehen. Ich möchte Dir das Buch "Jenseits-Leben" von Sylvia Browne empfehlen. Es ist nicht nur witzig geschrieben, es enthält auch viele tröstliche Antworten.


anonym
beantwortet von Wutpickel am 17. August 2009 18:45
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo Es ist klar das dies für dich ein hartes Brot ist,ich habe jetzt in den letzten 3 Jahren und 8 Monaten in meinen Beruf ca. 25 Bewohner sterben sehen, und die meisten sagten zu mir bevor sie gegangen Sind...es ist schön das ich bald gehen darf und meine Freunde und Liebe Menschen aus meiner Familie wieder sehe...das Leben ist endlich...Lebe es so als ob es dein letzter Tag ist...klammere Dich nicht an den Bewohnern fest...und laß Sie gehen...es ist ihr größter Wunsch...und du hast die Aufgabe ihnen das Leben was Sie noch haben soo schön wie möglich zu gestallten...wenn du merkst das Sich ein Bewohner auf den letzten Weg macht..frage deine Kollegen und deine Chefin was Sie von der Idee halten..einen letzte Hilfe Koffer zu machen Inhalt eine Kerze,Beruhigende Musik,duftöle,eine Duftlampe und begleite den Bewohner auf seinen letzten weg,setz dich neben ihn Lies ihn etwas vor...und du wirst merken wie dankbar er einschlafen wird. Der Tod ist in unseren Beruf ein ständiger Begleiter...du mußt ihn akzeptieren. Ich selbst hatte früher Panische Angst vor dem Tod,dieses gab sich als ich in der Pflege anfing zu Arbeiten...die ersten schritte sind immer die schwersten...aber es lohnt sich LG Wutpickel


anonym
beantwortet von Kanuelenfuzzy am 19. August 2009 09:20
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo, ich hoffe dir ein bisschen helfen zu können. Ich arbeite selber in der Krankenpflege und sehe tag täglich Menschen unser Haus verlassen, die Meisten gehen einigermaßen gesund nach Hause. Doch einige schaffen es nicht und verlassen unser Haus nicht lebend. In einigen Fällen ist es tragisch doch oft ist es auch eine Erlösung für diese Menschen. In der Altenpflege ist es ja so das Ihr den Menschen einen würdigen Lebensabend bereitet. Das heißt aber auch das es irgendwann nedet, das Leben und somit der Aufenthalt in eurem Haus. Da ist der Weg schon vorgegeben, nur die Zeit nicht. Dessen solltest du dir bewußt sein. Ob deine Bewohnerin etwas gemerkt hat kann ich dir auch nicht mit Sicherheit sagen aber da sie dir Tags zuvor noch zugelächelt hat sehe ich als Zeichen dafür das ie zufrieden war. Da du erwähnt hast, daß die Dame nur bei dir gegessen hat gehe ich davon aus das es sic um einen Pflegefall gehandelt hat. Vielleicht hat sie aber auch etwas von der Erlösung schon gespürt und sich mit dem Lächeln bei dir für die Pflege und Zuneigung bedankt. So würde ich das werten. Was und ob sie etwas gespürt hat, das kann dir auch keiner sagen. Gewissheit gibt es darüber nicht. Da bleibt uns nur unser Glauben. Zu dem ob Menschen alle friedlich einschlafen ?! Tja grundsätzlich ist es so das es 2 Arten von Todesursachen gibt. Jetzt mal ganz oberflächlich. Entweder hört das Herz auf zu schlagen oder die Lunge hört auf zu arbeiten. Im letzteren Fall bekommt das Herz keinen Sauerstoff mehr um ihn durch den Körper zu pumpen und somit auch keine "Nahrung" mehr. Meistens ist es bei alten Menschen so, das die Kraft im allgemeinen nachlässt, also auch bei der Atmung. Gerade Nachts entspannt sich der Körper, die Aktivitäten werden heruntergesetzt um Energie zu sparen. Dann ist es bei Menschen die am Ende ihrer Kraft sind so, das die Atmung nicht mehr ausreichend ist, das Kohlendioxid im Körper ansteigt, dann setzt irgendwann ein Zustand ein den man Kohlendioxidnarkose nennt. Das ist ein Zustand wie eine echte Narkose nur hier steigt das Kohlendioxid weiter an und der Mensch hört auf zu atmen. Also ist die Frau wohl wie deine Chefin sagt friedlich eingeschlafen. Zum Schluß fragst du warum du damit nicht klar kommst. Ich kann in der Fragestellung nichts erkennen bzw raus lesen das du mit irgendwas nicht klar kommst. Wenn du es daran ausmachst das du geweint hast...finde ich nicht schlimm. Es zeigt mir nur das du noch ein Herz hast. Damit bist du auf keinen Fallfalsch in dem Beruf sondern goldrichtig. Auch wenn es manche Leute es hier anders sagen. Wie gesagt bin ich selber Krankenpfleger und sehe viele in unserem Beruf die abgestumpft sind und gefühlskalt. Das sind genau die, die verkehrt sind! Du solltest dir aber auch bewußt sein das keiner der Bewohner euer Haus lebend verlassen wird, es sei denn er/sie zieht um in ein anderes Haus und noch andere wenige Ausnahmen. Auch das längste Leben endet irgendwann mit dem Tod. Wenn du dir dessen bewußt bist und es schaffst dein Herz für die Menschen offen zu halten werden die Bewohner in eurem Haus noch recht schöne Zeiten mit dir erleben und das kann auch dir dann wirklich Spaß machen!!! Lass dich nicht entmutigen!!! Ach ja und Gefühl(e) darf man ruhig zeigen gerade in der Pflege dazu gehört auch Trauer aber auch Freude...nur muß man gerade in dem Beruf wissen wie man damit umgehen muß. Liebe Grüße


anonym
beantwortet von nany31 am 20. August 2009 20:08
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo! Also ich denke das deine Reaktion ganz normal ist. aber was hättest du getan wenn du sie tot gefunden hättest. ich habe am sonntag auch einen sterbefall auf meinem wohnbereich gehabt und glaub mir ich habe auch geweint. ich hatte schon mehrere sterbefälle in meiner bisherigen ausbildung miterleben müssen( bin in einer woche fachkraft), die mich auch alle berührt haben, aber dieser fall war auch für mich schon etwas anderes als die vorhergehenden. ich habe mich mit dem bewohner sehr gut verstanden. man sollte seine gefühle zulassen dürfen, das zeigt einem selbst das man noch nicht abgestumpft ist. ich finde es nicht schlimm um die bewohner zu trauern, immerhin hat man manche eine lange zeit ihres lebens begleitet und es ist menschlich zu trauern, man sollte es nur überwinden können und damit klar kommen können. und du hast sicher nicht den beruf verfehlt nur weil du gefühle zeigst.


xxxSonnexxx
beantwortet von xxxSonnexxx am 21. September 2009 11:24
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Liebe Sweety! Ob Du den Beruf verfehlt hast, musst Du ganz alleine entscheiden und das wird sich auch erst mit der Zeit herausstellen. Ich finde Deine Reaktion ganz normal und gesund!

Was ich nicht normal finde ist die Reaktion Deiner Chefin. Sie müsste eigentlich wissen, daß der Umgang mit dem Tot bei jungen Menschen nicht normal ist. Bitte Sie mit Dir darüber zu reden und frag Sie nach Ihren eigenen, auch ersten Erfahrungen mit dem Tot. Rede auch mit Deinen anderen erfahrenen Kollegen darüber und mache es in der Schule zum Thema! Du wirst sehen, es wird Dir helfen und dann kannst Du Dir Deine ganz eigene Meinung bilden und lernen mit dem Tot umzugehen!

Ich wünsch Dir alles Gute in Deiner Weiteren Ausbildung!


anonym
beantwortet von scaremummy am 16. Oktober 2009 10:59
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

oha, die erste konfrontation mit dem tot... ja, in der ausbildung wirst du sicherlich einiges davon gehört haben...

ich glaube nicht, dass du den beruf verfehlt hast... ich glaube, du hast dich nur nie wirklich damit auseinandergesetzt... und: welcher lebende, gesunde, vorallem junge mensch setzt sich mit dem tot schon gern auseinander...

der tot wurde immer aus unserer gesellschaft verdrängt... und daher ist es vorallem in solchen berufen anfangs schwer, damit umgehen zu lernen...

ich würde dir aber empfehlen, das ganze im team, in der schule bei kommunikation, superversion, oder ähnlichem besprechen... du wirst erkennen, dass du nicht die einzige bist, der es so ergangen ist bzw ergehen wird...

behalte die patienten so in erinnerung wie du sie kennen gelernt hast... hin und wieder wirst du dich daran erinnern, auch später noch, und du wirst ganz leise "danke" sagen, für die schönen momente, für die möglichkeit diese menschen kennengelernt zu haben...

mfg


Ahref2
beantwortet von Ahref2 am 26. Oktober 2009 16:23
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Wie auch immer du damit umgehst: Werde NIE extremistisch!!!!!!


Frage beantworten

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.