Wie oft hängt unter anderem davon ab, wie viel Volumen deine Wohnung hat und wieviel Feuchtigkeit dort durch Bewohner, Pflanzen, Backen, Kochen, Duschen etc. entsteht.
Grundsatz des Lüftens: Warme, feuchte Innenluft muss soll in möglichst kurzer Zeit gegen kühle Frischluft ausgetauscht werden.
Die warme Luft hat in der Wohnung Feuchtigkeit aufgenommen. Diese Feuchtigkeit wird mit einem flotten Luftaustausch nach außen abtransportiert. Je schneller der Vorgang abgeschlossen ist, desto besser. Denn so bleiben die Wände und Möbel warm und die kalte Frischluft wird schnell wieder erwärmt (So geht weniger Heizenergie verloren.
Warme Luft kann, das ist wichtig zu wissen, mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Deshalb ist gerade jetzt im Winter das Lüften einfach, weil die Temperaturunterschiede groß sind und die kalte Luft mit sehr wenig Wasser in die Wohnung kommt und somit noch viel Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Lüften unbedingt: Morgens nach dem Aufstehen, abends vor dem Zu-Bett-gehen, immer bevor die Heizung niedriger gestellt wird und immer dann, wenn viel Feuchtigkeit entstanden ist (Duschen, Backen etc.). Bei Quer-/Stoßlüftung sollten derzeit 5 Minuten dicke reichen. Du merkst ja, wie frisch die Luft ist und wieviel Luft durch die Fenster ein- bzw. ausströmt.
Beispiel: 3 Grad kalte Luft hat bei 50% Luftfeuchtigkeit nur 3 Gramm Wasser/m³. Erwärmt auf 20 Grad könnte sie bis zum Erreichen von 60% Luftfeuchtigkeit noch etwa 7,5 g Wasser zusätzlich aufnehmen. Bei einem Raum 4 x 4 x 2,5 Meter wären das bei einem kompletten Luftaustausch 300g Wasser, die abtransportiert würden.
Hier findet auch der Bewohner von Souterrain-Wohnungen oder kühlen Erdgeschoßwohnungen passende Tipps:
http://www.gutefrage.net/tipp/richtiges-lueften-von-keller-und-souterrain