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Altbau mit Schimmer-Gefahr: wie lüften im Winter?

Frage von knutschie knutschie

Als wären die Heizkosten im Winter bei dieser schlechten Isolierung ist muss man auch noch lüften um erneutem Schimmelbefall vorzubeugen. aber wie?

bittes sagt eifach wie oft für wie lange und zu welcher Tageszeit / Wetterlage.. zb. wie 1x täglich mittags außer bei Regen (Schnee schon weil luft dann trocken*) für 10 Minuten.. oder so. war nur ein Beispiel (so hab ich bisher immer gelüftet) weil ich keine ahnung hab.

*und begründungen sind mir immer sehr wichtig, weil ichs sonst nicht mache.

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Antworten (8)

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    Antwort von Yorgos Yorgos

    .....muss man auch noch lüften um erneutem Schimmelbefall vorzubeugen. aber wie?

    Alles in allem leider immer wieder ein viel diskutiertes und falsch verstandenes Thema. Ich habe daher mal ein allgemein gültigen Tipp verfasst: http://www.gutefrage.net/tipp/schimmel-vorbeugen-und-beseitigen

    ........außer bei Regen.....

    Lüften bei Regen ist nicht unbedingt schädlich. Da die Regentropfen meistens kühler als die Aussenluft sind, kondensiert die Luftfeuchte an den Tropfen aus. Die Luftfeuchte sinkt also.

    Kommentar von Yorgos YorgosYorgos

    Hier findet auch der Bewohner von Souterrain-Wohnungen oder kühlen Erdgeschoßwohnungen passende Tipps:

    http://www.gutefrage.net/tipp/richtiges-lueften-von-keller-und-souterrain

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    Antwort von napoloni napoloni

    Wie oft hängt unter anderem davon ab, wie viel Volumen deine Wohnung hat und wieviel Feuchtigkeit dort durch Bewohner, Pflanzen, Backen, Kochen, Duschen etc. entsteht.

    Grundsatz des Lüftens: Warme, feuchte Innenluft muss soll in möglichst kurzer Zeit gegen kühle Frischluft ausgetauscht werden.

    Die warme Luft hat in der Wohnung Feuchtigkeit aufgenommen. Diese Feuchtigkeit wird mit einem flotten Luftaustausch nach außen abtransportiert. Je schneller der Vorgang abgeschlossen ist, desto besser. Denn so bleiben die Wände und Möbel warm und die kalte Frischluft wird schnell wieder erwärmt (So geht weniger Heizenergie verloren.

    Warme Luft kann, das ist wichtig zu wissen, mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Deshalb ist gerade jetzt im Winter das Lüften einfach, weil die Temperaturunterschiede groß sind und die kalte Luft mit sehr wenig Wasser in die Wohnung kommt und somit noch viel Feuchtigkeit aufnehmen kann.

    Lüften unbedingt: Morgens nach dem Aufstehen, abends vor dem Zu-Bett-gehen, immer bevor die Heizung niedriger gestellt wird und immer dann, wenn viel Feuchtigkeit entstanden ist (Duschen, Backen etc.). Bei Quer-/Stoßlüftung sollten derzeit 5 Minuten dicke reichen. Du merkst ja, wie frisch die Luft ist und wieviel Luft durch die Fenster ein- bzw. ausströmt.

    Beispiel: 3 Grad kalte Luft hat bei 50% Luftfeuchtigkeit nur 3 Gramm Wasser/m³. Erwärmt auf 20 Grad könnte sie bis zum Erreichen von 60% Luftfeuchtigkeit noch etwa 7,5 g Wasser zusätzlich aufnehmen. Bei einem Raum 4 x 4 x 2,5 Meter wären das bei einem kompletten Luftaustausch 300g Wasser, die abtransportiert würden.

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    Antwort von Stirling Stirling

    2-4 mal täglich für 1 (eine) Minute alle Fenster aufmachen, also durchzug lüften. 2 mal wenn man nicht den ganzen Tag zuhause ist und 4 mal wenn man Sonntags den ganzen tag in der Wohnung verbringt.

    Am einfachsten geht das wenn man in jedem Raum ein Fensterbrett freiräumt und sich einen Schweren Gegenstand hinstellt um das Fenster gegen zuschlagen zu sichern.

    Man fängt in einem Raum an und öffnet das Fenster, dann geht man zum nächsten Raum und so weiter. Wenn man wieder im ersten Raum ist zählt man bis 20 und macht dann die Fenster wieder zu.

    Raumtemperaturen sollten im Altbau immer über 20°C sein, in allen Räumen.

    So ist es am besten.

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    Antwort von anitari anitari

    Nicht nur richtig lüften, sondern auch richtig heizen.

    http://www.wub-biw.de/Merkblatt_Richtig_heizen.pdf

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    Antwort von jockl jockl

    Ohne näher auf physikalische Naturgesetze eingehen zu wollen. Besorge Dir ein Hygrometer mit Thermometer und wenn die Werte bei ca. 20°C Raumtemperatur und ca. 45-50% rel. Luftfeuchte sind ist alles ok. Allerdings sollte darauf geachtet werden dass auch sog. "ruhende" Ecken belüftet werden.

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    Antwort von Crazylight Crazylight

    Also ums Lüften kommste nicht rum...

    Von meiner MoM hab ich damals gezeigt bekommen wie man richtig lüftet! Das müsstest auch wissen ;D Einfach am Morgen wenn alle wach sind oder Schule/Arbeit etc. alle Fenster für 5 min. aufreißen und dan nochmal am späten Nachmittag nunja... Dann bekommt auch man keine Schimmelprobleme mehr und kann sich ein trockengerät leihen beim fachhändler für ca. 20euro für ein paar tagen und vor die Schimmelwand stellen udn nach einer Nacht is der schimmel sogut wie weg...

    Kommentar von knutschie knutschieknutschie

    echt hast du des ausprobiert (mit eigenen Augen gesehen) dass es ein wirksames GErät gibt gegen Schimmel? kann ich mir nicht vorstellen!

    Kommentar von Crazylight CrazylightCrazylight

    ja das gibt es!!! ist wie ein riesiger lüfter und etwa 60x60 cm groß!!! da kommt vorn warme luft raus und wenn mans an die wand stellt troknetz den schimmel in einer nacht aus!!!

    Kommentar von Crazylight CrazylightCrazylight

    und ja es wurde von uns selbst mal eingesetzt als wir in unser neues haus gezogen sind, da im keller in einer ecke schimmel war!!

    Kommentar von knutschie knutschieknutschie

    aber wenn man mit dem Haarfön die Ecken/ wand beföhnt hat des nciht den gleichen effekt?

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    Antwort von Maerchenkiste Maerchenkiste

    An das Heiz- und Lüftungsverhalten der Mieter/innen werden zum Teil sehr unterschiedliche Anforderungen gestellt. Einig sind sich die Gerichte jedoch darin, dass das Schrägstellen der Fenster (Kipplüftung) nicht genügt, da dabei kein nennenswerter Luftaustausch stattfindet. Es reiche jedoch, morgens und abends 20 bis 30 Minuten alle Fenster weit zu öffnen, was bei Frost durchaus schon eine Herausforderung darstellen kann. Es kann zwar von den Mietern, so das LG Berlin (AZ: 12 O 567/88), grundsätzlich nicht verlangt werden, ihre Heizungs- und Belüftungsgewohnheiten allein nach den wärmetechnischen Gegebenheiten der Mietwohnung einzurichten und die Mieter/innen schulden auch keine besondere „Klimapflege“ für ihre Wohnungen, meinte das LG Hamburg (AZ: 11 S 341/86), jedoch sei es nötig, in „zumutbarem“ Umfang zu lüften. Über die Auslegung, was „zumutbar“ ist, wird allerdings häufig gestritten. Das OLG Frankfurt (AZ: 19 U 7/99) beispielsweise ist der Auffassung, zwei- bis dreimaliges Querlüften für jeweils zehn Minuten am Tag sei ausreichend, sofern die Wohnung richtig beheizt würde. So meinte z. B. auch das LG Hamburg (AZ: 16 S 122/87), dass einer berufstätigen Mutter ein mehr als zweimaliges Lüften am Tag nicht zuzumuten sei. Auch das Lüften im Abstand von drei bis vier Stunden wurde als unzumutbar befunden (AG Bochum, AZ: 63 C 265/82). Kommt es nach dem Einbau neuer Fenster zu Schimmelbildung, weil Mieter/innen ihr Heiz- oder Lüftungsverhalten nicht anpassen, ist „der Mangel voll dem Verantwortungsbereich des Vermieters zuzuordnen, wenn er den Mieter nicht sachgerecht und präzise auf die Anforderungen im veränderten Raumklima hingewiesen hat“, entschied das LG Gießen (AZ: 1 S 63/00).

    Kommentar von knutschie knutschieknutschie

    aha. also je öfters man am Tag für 10 min. lüftet desto weniger Schimmelbefall?!?!?!? also wenn aber jede 2 std für 10min. Fenster aufreiß steigen ja die Heizkosten ins unermessliche!

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