Frage von Lianare, 53

Also ich weiß das mag sich sehr sehr dumm anhören aber wie fühlt sich das Leben an?

Ich bin ein 15 Jahre altes Kind und habe Adhs (Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätssyndrom) und ihr müsst eich vorstellen, das fühlt sich an wie als war man 3 Tage wach... man weiß nicht was Realität oder Traum ist.... Weil jede Sekunde sich anfühlt als schläft man.. und ich weiß das es anders ist.... Es MUSS sich anders anfühlen...Das wird zwar schwierig zu erklären aber wenn ihr das könnt bitte tut es... Weil, so macht Leben keinen Spaß. Ich bedanke mich im voraus an alle die antworten 🙂^.^

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Antwort
von NewKemroy, 9

Also, ich würde sagen, das Leben ist das, was Du bist. Daher ist es nicht möglich zu sagen wie das Leben sich anfühlt, weil das Anfühlen ja immer eine relative Position zu Leben vorraussetzen würde, welche aber defacto nicht existiert. So ist es z.B. streng genommen falsch zu sagen "jemand hat ein Leben", weil Leben kann man nicht haben. Leben kann man nur sein.

Allerdings gibt es ganz wenige Leute, die meditieren, um kurzzeitig alle Gedanken, Bilder, Gefühle auszuschalten, um das zu erfahren was sie sind, indem sie sich ganz gleich machen wie dieses. Also Leben lässt sich nicht relativ erfahren, aber möglicherweise absolut, indem man kuzzeitig alles vergisst und hinter sich lässt, in der Hoffnung, dass sich einem das offenbart, was immer übrig bleibt - Leben.


Antwort
von martinpalatina, 8

Wenn du dich irgendwie fremd fühlst, neben dir, wie ein nicht - ich ... besprich das bitte mit deinem Therapeuten. Das könnte (muss aber nicht) ein Symptom von Problemen sein die häufiger mit ADHS zusammen auftreten.

Antwort
von SchwarzerTee, 22

Hallo, ich glaube, so wie Du fühle ich mich, wenn ich sehr wenig geschlafen habe oder wenn ich starke Kopfschmerzen habe, kann das sein?

Wie sich das Leben sonst anfühlt: Öfter bin ich auch in "normalem" Zustand unkonzentriert, aber meistens kann ich mich in das, was ich tue, vertiefen. Am besten geht das, wenn ich keine Ablenkung habe. Bei mir läuft zum Beispiel kaum jemals Hintergrundmusik. Da ich viel lese, habe ich auch beim Putzen und Bügeln genug zu denken, so dass ich auch diese Arbeiten meistens ohne Musik erledige.

Wenn meine Gedanken in ungute Richtungen abschweifen, merke ich das irgendwann und rufe mich selbst zur Ordnung. Zum Beispiel mag ich es gar nicht, wenn ich innerlich über jemanden schimpfe.

Ich finde, dass man sehr gut zu sich selbst kommt, wenn man sich mal tüchtig bewegt und an die frische Luft geht. Das kann man ja auch kombinieren. Dieses Sich-selbst-Spüren ist, glaube ich, ganz wichtig. Und hinterher kommt auch der Körper zur Ruhe.

Ist das etwa, was Du lesen möchtest?

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