Als Webdesigner Templates nutzen oder selbst programmieren?

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6 Antworten

Es gibt den Spruch »Schuster bleib bei deinen Leisten«, dieser kommt nicht von ungefähr. Wer keine Ahnung von guter Gestaltung hat respektive eigene Ideen nicht umsetzt und/oder umsetzen kann, sollte derartige Dienstleistungen erst gar nicht anbieten. Wenn doch, dann bitte nicht mit irgendwelchen Floskeln Augenwischerei betreiben. Mit anderen Worten, auf dem Teppich bleiben. Jetzt zu deiner eigentlichen Frage. Von einem Web Designer erwartet man eigentlich eigene kreative Ergüsse. Wenn jedoch die eigenen Kunden nicht das nötige Budget aufbringen können, das Verwenden von fertigen Templates durch aus eine Möglichkeit ist, doch etwas (mit) zu verdienen. 

Wer dies tut, sollte sich die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Templates gründlich durchlesen. Häufig benötigt man für die Be- und Verarbeitung »höhere« Nutzungsrechte vom Urheber. Sofern ein bestimmtes Template (Theme) immer wieder als Basis verwendet werden soll, eigentlich immer eine teurere Entwicklerlizenz gekauft werden muss. Da lediglich mit dieser die Verwendung nicht auf ein Projekt limitiert ist. Ich selber halte da nicht viel von. Mag einerseits an meinem beruflichen Background liegen, anderseits auch nicht drauf angewiesen bin. Was letztendlich meiner Arbeitsweise geschuldet ist. Die Gestaltung verschlingt sicher die meiste Zeit. Die Umsetzung dank Precompressor (Jade, Sass, CoffeeScript), Frameworks (Compass, Bourbon + Neat, Base, Bootstrap und/oder Foundation...) und Taskrunner (Gulp) zügig voran geht. 

In gewisser weise hängt aber auch mit den Ansprüchen die man an sich selbst stellt ab. Will man nur ein paar Kröten mit »Zurechtgezupfe« dazu verdienen oder ist man mit einer besonderen Passion dabei, und an eigenen Entwicklung interessiert. Ich ziehe Letzteres vor und schlage mir dann auch gerne so manche Nacht um die Ohren, damit Deadlines eingehalten werden und ich selber mit mir und meiner Leistung zu frieden bin. Solange dem nicht so ist, wird es auch keinem Kunden vorgesetzt geschweige einfach dahin gerotzt. Vor allem wird es bei mir kein 08-15 Kaninchenställe stapeln geben. Oder wie es webflexer schon schrieb, kein Dosenfraß! ;-) 

LG medmonk   

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Also meiner Meinung nach sollte man schon für den Kunden immer ein eigenes Template machen. Natürlich ist es auch bei mir schon mal vorgekommen dass ich eine bereits existierende Seite kopieren musste und dann noch die Farben und einige individuelle Anpassungen machen musste aufgrund zeitlichen und anderen Gründen, da der Kunde nicht so viel ausgeben wollte für die Webseite

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Kommt drauf an!! Vor allem auch in welchem Bereich!

Wenn der Kunde kein Geld hat (z.B. kleine Tierarztpraxis oder ein e.v.), dann würde ich auf jeden Fall ausnahmslos auf ein Template setzen und zudem auch nicht großartig daran rumschrauben. Und da sage ich, es gibt verdammt viele Templates. Nur mal als Beispiel, es gibt sehr sehr viele Blogs. Und egal welchen Blog man sieht, wenn er nicht gerade das wordpress Standard Template benutzt ist es ein Template, dass ich vorher noch nicht gesehen habe. Außerdem kann man für wenig Geld (bis 100$) schon sehr nette Template kaufen.

Selbst in die Tasten würde ich nur greifen, wenn es etwas wirklich individuelles sein soll (Kundenwunsch) und der Kunde das auch zahlen kann (z.B. Rechtsanwalt, Arzt, Unternehmen)

Wenn jemand zu dir kommt und nur das Design ohne Umsetzung möchte (sprich nur Bilder), dann würde ich auch individuell an die Sache rangehen.

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Immer individuell arbeiten, niemals "Dosenfraß" dem Kunde geben!

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Das zweite. Wenn Du nur Dinge kopierst, wirdt du nicht weit kommen.

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Zum Nutzen von fertig Tamplates braucht man keinen webdesigner. Also selbst machen...

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Kommentar von balquality
14.02.2016, 11:49

Naja, wenn ein Kunde X überhaupt keine Ahnung hat vom Websesign (nicht bezogen auf "Ausnutzen" des Kunden), dann wird er wohl nicht die Kenntnisse haben, wie man z.B ein Wordpress installiert oder ein Template aufsetzt und diese dann individuell anzupassen?

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