Als sehr bescheidener Mensch in einer 100-250€ Wohnung von 450€-Job leben?

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14 Antworten

Also ich kenne keine 1-Zimmer-Wohnungen für diesen niedrigen Preis. Bei uns kosten selbst die kleinsten 1-Zimmer-Wohnungen mindestens 250,-- Euro. Und die werden nicht möbliert sein. Du brauchst zumindest ein Bett, einen Schrank oder eine große Kommode und eine Heizplatte. Du musst ja auch mal kochen - brauchst also mindestens zwei Töpfe und etwas Geschirr.

Bei uns in Deutschland ist es so, dass man keine Wohnung bekommt, wenn man nicht nachweisen kann, dass man ein geregeltes Einkommen hat. Es gibt Vermieter, die wollen die letzten drei Gehaltsnachweise sehen - vorher reden die gar nicht mit Dir. Ist nicht so einfach bei uns. Und wer keine Wohnung hat, bekommt auch oft keine feste Anstellung. Merkst Du was?

Du brauchst Geld für Essen und auch mal für neue Schuhe oder neue Kleidung. Hier noch ein paar wichtige Infos zu einem 450,-- Euro-Job

http://www.t-online.de/ratgeber/finanzen/bildung/id_46400574/450-euro-job-worauf-sie-unbedingt-achten-sollten.html

Wenn Du in einer so kleinen Wohnung lebst, hast Du keine Waschmaschine. Dann musst Du in öffentliche Waschsalons, kostet auch wieder Geld. Ich glaube, pro Wäscheladung 4,-- Euro und für den Trockner nochmal mindestens 1,-- Euro extra.

Wenn Du das ausprobieren möchtest, musst Du sehr spartanisch leben. lg Lilo 

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Ohne eine finanzielle Hilfe wirst du das nicht schaffen !

Denn wenn du nur einen Minijob bis 450 € machen würdest,dann müsstest du dich zusätzlich selber bei einer Krankenkasse freiwillig versichern und das kostet dann pro Monat auch noch mal min. 160 €.

Selbst wenn du mit 450 € eine Wohnung bekommen würdest und da 250 € zahlen würdest,läge dein Bedarf dann mit deinem Regelsatz nach dem SGB - ll also ALG - 2 oder auch Hartz - 4 bei 404 € und dazu käme noch der KK - Beitrag von min.160 €.

Dann läge dein Bedarf bei min.810 € und um evtl. Anspruch auf Wohngeld haben zu können müsstest du ein Mindesteinkommen von 80 % davon erreichen,also ca. 650 € pro Monat.

Demnach würde dein Einkommen für Wohngeld nicht reichen und es käme nur noch das ALG - 2 in Betracht und wenn du das beantragen würdest,dann lässt dich das Jobcenter auf deinen Minijob nicht ausruhen,sie würden dich dann versuchen irgendwo zu vermitteln wo du dein Einkommen dann zumindest verbessern würdest oder müsstest dir noch zusätzlich eine Beschäftigung suchen.

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Auch wenn Du sehr sparsam lebst, kommst Du nicht um eine Krankenversicherung drum herum.

Bedeutet: entweder Du arbeitest mehr als auf Mini-Job-Basis oder Du zahlst diese Kosten aus eigener Tasche, solltest Du Dich nicht mehr familienversichern können.

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Auf Minijobbasis wirst du selbst als spartanisch lebender Mensch dein Vorhaben nicht umsetzen können. 1 - Zimmer Wohnung für 100-250 € inkl. NK wirst du kaum finden. Selbst wenn du eine fändest, was blieben dir von den 450 € zum leben ? Ich kann mir nicht vorstellen dass ein Vermieter bereit ist, selbst 1 Zimmer für den von dir genannten Preis zu vermieten. Stromkosten, Heizung, Wasser ect. alles soll in diesem Preis enthalten sein ? Undenkbar. Warum willst du nur auf 450 € Basis arbeiten gehen ? Der Arbeitsmarkt gibt heute viel mehr her, als dass man sich für 450 € ausbeuten lässt. Such dir doch eine Arbeit bei der du ordentlich verdienst . Frage mal beim Jobcenter nach oder starte Anfragen über das Internet bei Firmen, ob die eine Tätigkeit für dich haben. Da muss man eben aktiv werden und sich nicht mit 450 € zufrieden geben. Vielleicht ist mein Tipp der Anlass für dich, dein Leben in auskömmliche Bahnen zu lenken.

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Ein 450-Euro-Job bedeutet nicht automatisch, daß man 450 Euro am Monatsende rausbekommt...

Da hast mit 'nem Teilzeitjob deutlich bessere Chancen, wenigstens auf die 450 zu kommen.

Ich bin Erwerbsunfähigkeitsrentnerin (Vollrente) mit einem Zuverdienst (ein 450-Euro-Job, bei dem monatlich meist nicht mehr als 200 Euro zusammenkommen bei 25 Arbeitsstunden). Durch den Job habe ich etwa 100 Euro mehr als ein Hartz4-Empfänger ohne Zuverdienst. Also nur auf den Regelsatz bezogen. Miete und Krankenversicherung sind ja eh ein eigenes Thema...

Und obwohl ich ein bescheidenes Leben führe reicht es doch manchmal nicht ganz. Ich brauch eben doch alle paar Jahre mal neue Klamotten, die auch passen. Also fällt Kleiderspende der Caritas meistens flach bei meiner Statur. Abgesehen davon, daß die eh nicht immer was tragbares haben...

Du kannst von einem 450-Euro-Job alleine nicht leben. Egal, wie sparsam Du sein kannst.

Und am Essen sparen ist nun wirklich nicht besonders klug.

warehouse14

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Ich bezweifle, dass du eine Wohnung für das Geld bekommst. Aber falls schon, dann musst du mit 200 Euro für den restlichen Monat verdammt sparsam leben. Vielleicht doch etwas mehr arbeiten??

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Vor 10 Jahren hatte ich als Schüler, 300 Euro Haushaltsgeld, davon gingen Strom (nicht in NK enthalten), Busticket und Handyflat ab. Ich bin gerade so über die Runden gekommen, obwohl ich sehr geringe Ansprüche an meine Lebensmittel gestellt habe. Ps. Krankenversicherung ging noch über meine Eltern, das macht eine großen Betrag aus.

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Für 100 Euro wirst du echt nichts finden. Nicht mal im Tiefsten Hinterwäldergebiet. Und in dem gäbe es dann auch keine JObs.

Sind 250 Euro schon recht wenig. Aber gut. Blieben 200 Euro zum Leben. Davon müssen Essen, versicherungen, KLamotten, Handy etc bezahlt werden. Ich glaube nicht das man das gewuppt bekommt.

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Überlege mal: dann hättest du im schlimmsten Fall 200 € zum leben - DAS ist knapp. Suche dir doch einen Volltagsjob und gut ist.

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Kommentar von fred123123
17.01.2016, 16:58

Ist das wirklich so knapp? Ich bin schließlich allein. Nach überschlagen bin ich so auf maximal 180€ Ausgaben pro Monat gekommen. Rechnungen für Internet, Essen und Hygiene kosten meiner Schätzung nach nach SEHR großzügiger Schätzung ca. 180€.

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Wie sieht es denn mit Deiner Krankenversicherugn aus ? In einem minijob bist Du ja nicht automatsich versichert. Das hieße freiwillig versichern für min. 165 Euro pro Monat.

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Selbst wenn es so kleine Mieten gäbe, was ich bezweifle, wäre es wohl eher ein Zimmer zur Untermiete. Von 250 Euro mal ausgehend, müsstest du davon außer Essen auch noch mindestens eine Versicherung bezahlen, dann etwas Bus-oder Zuggeld, um zum Job zu kommen, da nicht alles vor Ort zu finden ist und wer nicht ganz im Hinterwald haust, hat auch Fernsehen und Telefon. Da du hier schreibst, auch Internet oder Handy.

Unterm Strich heißt die Antwort also Nein.

Wenn du völlig frei bist von familiären Bindungen und überall hinziehen würdest, kannst du dir auch einen Vollzeitjob suchen. Deshalb kannst du ja trotzdem sehr bescheiden leben.

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Kommentar von fred123123
17.01.2016, 17:13

Wieviel würde denn deiner Auffassung nach noch fehlen, wenn man von 250€ ausgeht?

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Bist Du eines von den vielen "Weltwundern"? Bescheiden und fährst angeblich einen BMW E36......??? Deine Fragen sind sehr aufschlussreich...!!

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Kommentar von fred123123
17.01.2016, 17:11

Account wird nicht nur für meine Fragen benutzt

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Warum machst du nicht was aus deinem Leben anstatt armselig in einem Keller zu wohnen

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Kommentar von fred123123
17.01.2016, 18:40

Meine Vorstellung vom Leben ist es nicht den neuesten Audi zu fahren, eine Familie mit Kindern zu gründen und jedes Jahr in den Urlaub zu fliegen. Das brauche und möchte ich nicht.

Ich möchte ein simples und bescheidenes Leben. Damit wäre ich zufrieden und glücklich. Andere bezeichnen das vielleicht als "armseelig in einem Keller wohnen"... Ich bezeichne das als sein Leben nicht für unnötige Luxusartikel wegzuwerfen.

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Eine Wohnung incl. Nebenkosten für 250€? Das wird kaum möglich sein. 

Wie sieht es denn mit dem Auto aus? Das möchtest du doch sicher auch haben., oder?

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Kommentar von fred123123
17.01.2016, 22:55

250-300 inkl nebenkosten gibt es in meiner Umgebung tatsächlich.  Auto brauche ich definitiv nicht.

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