Eine Freundin von mir ist 32, arbeitet als Ärztin in der Chirugie im Krankenhaus und ist in der 8. Woche schwanger. Mich würde gerne interessieren, ob sie weiter arbeiten darf, wenn ja ob es Bedingungen gibt und all sowas. Wie läuft das bei schwangeren Frauen die einen solchen Beruf ausführen.
Antworten (4)
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NeelhtaK ok, viele unterschiedliche antworten und meinungen.. hier nun meine :-)
ich habe selber mal in einer chirurgischen praxis gearbeitet allerdings als assistenz.
dort gilt wie in nahezu jedem anderen medizinischen beruf:
bei festgestellter schwangerschaft sofortiges arbeitsverbot im op und mit infektiösen patienten. Eine infektion sieht man einem patienten selten an und oft bleibt im op keine zeit für große tests. Zudem wird im op immer stehend gearbeitet und man kann auch nicht bei ner op am offenen herzen nach 2 std. sagen : " so 30 Min. Pause"
in der praxis läßt sich sowas eher schlecht umsetzen. wenn deine freundin angestellt ist sollte das kein problem darstellen.. ist sie allerdings selbständig hat sie kein einkommen mehr sollte sie sich fürs arbeitsverbot entscheiden.
die entscheidung liegt bei ihr.
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Kristall08Kristall08
Als Chirurgin kommt sie ja nicht unbedingt mit Patienten zusammen, die eine ansteckende Krankheit haben. Das dürfte sie nicht, dass weiß ich von einer Bekannten, die Krankenschwester ist und deshalb in den Bürodienst versetzt wurde.
Ansonsten gelten die gesetzlichen Bestimmungen und für Mediziner sicher noch ein paar mehr.
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FeldKoboldFeldKobold
Arbeiten darf sie, aber es gibt gewisse Einschränkungen. Sie darf z.b. nicht nach 22 Uhr arbeiten, nicht schwer heben, nicht mit gefährlichen Stoffen etc. In Kontakt kommen... Wie genau das dann im Alltag einer Ärztin aussieht, kann ich mir ehrlich gesagt, nicht so recht vorstellen...
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DPawiDPawi
Ich weiss nicht, ob das bei Ärzten auch gilt aber bei Krankenschwestern ist das so, dass sie bei bekanntwerden der Schwangerschaft nur noch im Innendienst ohne KOntakt zu Patienten und Arzneien etc. arbeiten dürfen.
Kommentar von
nanamouskourinanamouskouri Natürlich darf man noch Kontakt zu Patienten haben, allerdings nicht zu infektiösen. Außerdem darf man nicht mehr schwer heben und muss besondere Pausenzeiten einhalten, was z.B. bei einer Chirurgin einiges OPs ausschließen würde. Auch der Umgang mit Zytostatika ist nicht mehr erlaubt.
mhh.. man kommt eher mit infektiösen patienten in kontakt als beim händeschütteln verhältnis zwischen zb. internist und patient
Hä?
Sie ist Chirurgin. Wann immer ich auf einen getroffen bin, war ich schon ausgeknockt. Ich bezweifle, dass mir da noch die Hand geschüttelt wurde. ;-)
was meinst du denn wer dich operiert hat und mit seinen händen in deinen eingeweiden umgepult hat? nur weil du in narkose warst hat sich die arbeit ja nicht von alleine getan.. ich meinte mit dem händeschütteln das verhältnis zwischen zb. internistund patient.. sorry vllt. komisch aufgedrückt
Ja, irgendwie kommt die Botschaft bei mir nicht so an. Werden Leute mit Infektionen nicht sowieso NICHT operiert, bis der Infekt vorbei ist? Es sei denn, es ist lebensnotwendig natürlich, aber das muss ja nicht grad die schwangere Kollegin machen...
HIV positive, Aids Kranke oder Hepatitis Patienten werden genauso operiert wie jeder gesunde Mensch auch.. nur das etwas mehr vorschriften einzuhalten sind.. eine Infektionsgefahr besteht trotzdem
Ah, der Groschen fiel jetzt pfennigweise! ^^