Hallo, ich würde gerne meine fast 15 jährige Erfahrung als Aktientrader an Menschen weitergeben, die von Finanzinstrumenten wenig Ahnung haben. Ich möchte keine Aktien verkaufen, keine Fonds verkaufen und möchte auch keine Provision haben.
Mir ist aufgefallen, dass es genügend Berater (auch von renommierten Banken) gibt, die Kunden (vornehmlich älteren Kunden) Schrott verkaufen um eine Provision abzugreifen oder um schlicht die Quote zuerfüllen. Risiken werden schön geredet etc.
Diese Geschäftsmodell finde ich etwas fragwürdig...
Ich möchte objektiv und völlig unabhängig beraten und mögliche Chancen, Trends, Strategien und Risiken aufzeigen. Ich möchte keine Aktien, Fonds etc. verkaufen. Lediglich auf darauf hinweisen was man machen kann, was momentan vielleicht weniger Sinn macht und welche Aktien, Rohstoffe in Zukunft an Wert steigen könnten (oder auch nicht, ich bin kein Hellseher). Welche bei mir aber nicht zuerwerben sind und welche ich auch nicht vermitteln möchte. Eine Provision erhalte ich natürlich auch nicht. Die Beratung soll auf Honorarbasis stattfinden.
Wie sieht die rechtliche Seite aus? Im Grunde möchte ich nichts verkaufen. Ich möchte beraten und für diese Beratung ein Honorar haben, die Kunden treffen die Entscheidung unabhängig. Natürliche können Anlagetipps auch schiefgehen, für mögliche Verluste möchte ich nicht haftbar gemacht werden.
Wie soll ich die Sache angehen?
Vielen dank und Gruß
Tja, eigentlich schade... Nichts gegen Banker, aber wenn ich mal so richtig schlecht beraten werden möchte, gehe ich einfach zur Bank. Das verstehen die meisten Leute nur leider nicht, die denken, der Typ arbeitet bei der Bank...der muss also Ahnung haben, davon abgeshen ist man ja schon seit Jahren dort Kunde...die beraten mich schon ehrlich... Dumm nur, dass der Bank-"Berater" eine Provision kassieren möchte und etwas verkaufen muss, sonst kann er sich früher oder später einen neuen Job suchen. Das Menschen durch falsche Beratung ihr Geld verlieren, fällt dabei völlig unter den Tisch. Wie kommt´s, das alten Menschen Fonds verkauft werden, die eine Laufzeit von 30 Jahren haben. Die Kunden aber schon 70 sind?? Andersrum bekokmmst du ja auch keinen Kredit mit einer Laufzeit von 30 Jahren, wenn du schon 70 bist...
Ehrliche und objektive Beratung ist meiner Meinung nach nicht möglich, wenn eine Provision im Raum stehet, bewusst oder unbewusst wird die Anlageform empfohlen, die dem Berater den meisten Nutzen bringt. So ist das in den meisten Fällen nun mal. Die Banker sind halt die Einäugigen unter den Blinden, dass wird ausgenutzt.
Natürlich gibt es auch seriöse und gute Berater, dass möchte ich nicht abstreiten. Ich möchte die Verkäufer an sich auch nicht schlecht machen, meist bekommen die ja gesagt, was verkauft werden muss/soll. Trotzdem sollte man noch in den Spiegel schauen können. Und sich einfach mal die Frage stellen, würde ICH mein Geld in dieses Produkt investieren?! Falls nicht, sollte man dies auch keinen Menschen vorschlagen.
Für einen Austausch bin ich immer zu haben, du kannst dich ja mal gerne melden, dann quatschen wir mal ein wenig.
Gruß