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Als Privatperson Anlagetipps geben?

Frage von Trader149 Trader149

Hallo, ich würde gerne meine fast 15 jährige Erfahrung als Aktientrader an Menschen weitergeben, die von Finanzinstrumenten wenig Ahnung haben. Ich möchte keine Aktien verkaufen, keine Fonds verkaufen und möchte auch keine Provision haben.

Mir ist aufgefallen, dass es genügend Berater (auch von renommierten Banken) gibt, die Kunden (vornehmlich älteren Kunden) Schrott verkaufen um eine Provision abzugreifen oder um schlicht die Quote zuerfüllen. Risiken werden schön geredet etc.

Diese Geschäftsmodell finde ich etwas fragwürdig...

Ich möchte objektiv und völlig unabhängig beraten und mögliche Chancen, Trends, Strategien und Risiken aufzeigen. Ich möchte keine Aktien, Fonds etc. verkaufen. Lediglich auf darauf hinweisen was man machen kann, was momentan vielleicht weniger Sinn macht und welche Aktien, Rohstoffe in Zukunft an Wert steigen könnten (oder auch nicht, ich bin kein Hellseher). Welche bei mir aber nicht zuerwerben sind und welche ich auch nicht vermitteln möchte. Eine Provision erhalte ich natürlich auch nicht. Die Beratung soll auf Honorarbasis stattfinden.

Wie sieht die rechtliche Seite aus? Im Grunde möchte ich nichts verkaufen. Ich möchte beraten und für diese Beratung ein Honorar haben, die Kunden treffen die Entscheidung unabhängig. Natürliche können Anlagetipps auch schiefgehen, für mögliche Verluste möchte ich nicht haftbar gemacht werden.

Wie soll ich die Sache angehen?

Vielen dank und Gruß

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Antworten (3)

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    Antwort von Nasdaq14 Nasdaq14

    Das Beraten auf Honorarbasis möchten viele.

    Jedoch liegt die Krux darin, daß Du zwar noch raten darfst, einen Aktienanteil / Fondsantel von X zu haben, mit der Nennung des ersten Namens hört es dann aber auch schon auf.

    Ab diesem Augenblick brauchst Du die Genehmigung der BAFin und die kostet.

    Nicht ohne Grund gibt es seit deren Einführung kaum noch Neugründungen im Honorarberaterbereich: Hohe Kosten und Formulare.

    Die meisten bis dahin bestehenden unabhängigen Berater sind dann unter der Decke einer Dachgesellschaft verschwunden.

    Auch sollte man sich keinen illusionen hingeben: Der Deutsche an und für sich, will die Honorarberatung nicht.

    Ich habe eine Ausbildung zum CertifiedFinancial Planner gemacht, wohl das höchste Label weltweit für Finanzplanung, kommend aus den USA.

    Nur in den USA ist das guter Usus, hier nur schwer verkäuflich..

    Dort gibt es 60.0000 CFPs hier 600.

    Der Deutsche möchte weder Provisionen bezahlen, noch für twas dessen Nutzen nicht sofort transparent ist.

    Ich habe zwar innerhalb der Bank Finanzplanungen für EUR 5.000 das Stück reichlich durchführen können, alle Kunden waren auch äußerst zufrieden, zumal es die Garantie gab, im ersten Jahr die vollen Kosten wieder hereinzuholen.

    Allerdings waren das auch Kunden ab 100.000 EUR liquidem Vermögen aufwärts.

    Die Idee an sich ist gut und eine Bank - die Quirin -Bank in Frankfurt - hat dies ja auch durchgesetzt..

    Ich bin übrigens ebenfalls Wertpapierspezialist.

    Vielleicht kann man sich ja mal austauschen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nasdaq

    Kommentar von Trader149 Trader149

    Tja, eigentlich schade... Nichts gegen Banker, aber wenn ich mal so richtig schlecht beraten werden möchte, gehe ich einfach zur Bank. Das verstehen die meisten Leute nur leider nicht, die denken, der Typ arbeitet bei der Bank...der muss also Ahnung haben, davon abgeshen ist man ja schon seit Jahren dort Kunde...die beraten mich schon ehrlich... Dumm nur, dass der Bank-"Berater" eine Provision kassieren möchte und etwas verkaufen muss, sonst kann er sich früher oder später einen neuen Job suchen. Das Menschen durch falsche Beratung ihr Geld verlieren, fällt dabei völlig unter den Tisch. Wie kommt´s, das alten Menschen Fonds verkauft werden, die eine Laufzeit von 30 Jahren haben. Die Kunden aber schon 70 sind?? Andersrum bekokmmst du ja auch keinen Kredit mit einer Laufzeit von 30 Jahren, wenn du schon 70 bist...

    Ehrliche und objektive Beratung ist meiner Meinung nach nicht möglich, wenn eine Provision im Raum stehet, bewusst oder unbewusst wird die Anlageform empfohlen, die dem Berater den meisten Nutzen bringt. So ist das in den meisten Fällen nun mal. Die Banker sind halt die Einäugigen unter den Blinden, dass wird ausgenutzt.

    Natürlich gibt es auch seriöse und gute Berater, dass möchte ich nicht abstreiten. Ich möchte die Verkäufer an sich auch nicht schlecht machen, meist bekommen die ja gesagt, was verkauft werden muss/soll. Trotzdem sollte man noch in den Spiegel schauen können. Und sich einfach mal die Frage stellen, würde ICH mein Geld in dieses Produkt investieren?! Falls nicht, sollte man dies auch keinen Menschen vorschlagen.

    Für einen Austausch bin ich immer zu haben, du kannst dich ja mal gerne melden, dann quatschen wir mal ein wenig.

    Gruß

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    Antwort von gansh gansh

    der DEUTSCHE will auch keine aktien,aber etwas,das viel zinsen bringt,dass man den nachbarn neidisch machen kann und bei "lehmännern" haben die bänker schuld.

  • 0
    Antwort von benutzer11094 benutzer11094

    Stell die Frage lieber bei www.finanzfrage.net

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