Frage von SerinaSchinzel, 67

Als Pflegeschülerin im.Fachbereich Psychatrie wegen zu starken Alkohlkonsum im Krankenhaus gelandet, was tun?

Hallo und guten Abend meine Lieben! Die Frage mag jetzt etwas komisch klingen aber: wir hatten gestern im Schwesternwohnheim eine Party, wo es sehr viel Alkohl gab. Ich hab es etwas übertrieben und musste ind KH. Jetzt kam gerade unser Betreuer ins Schwesternwohnheim und meinte, er informiert meine Station drüber. Darf er das? (Wir machen unsere Ausbildung in der Psychatrie )

Antwort
von strol, 38

Was für ein Betreuer? Falls der vom KH ist und das deshalb weiß, unterliegt er der ärztlichen Schweigepflicht.

Warum will der das überhaupt deiner Station sagen? Red einfach mal mit ihm, weil sowas macht man einfach nicht. Das gehört zum guten Anstand.

Kommentar von fusselchen70 ,

Als Betreuer vom Wohnheim wird er es wohl doch dürfen und es wird auch zu seinem Jobprofil gehören.

Kommentar von strol ,

Was sind die Aufgaben des Betreuers? Um was soll der sich kümmern? Aber zu dessen Aufgaben gehört es sicherlich nicht, dich bei deinen Kollegen und Chef bloß zu stellen.

Antwort
von Whimbrel, 36

Und welche Stellung hat nun der "Betreuer"? Betreuer von was?

Kommentar von SerinaSchinzel ,

Vom Wohnheim

Antwort
von fusselchen70, 34

Warum sollte er das nicht dürfen? Sich derart zu besaufen ist auf jeden Fall mehr als "etwas übertrieben". Es wird Ärger geben aber da musst du durch und du solltest dir künftig derartige Übertreibungen sparen. Ich denke, du wirst auf irgendeine Art verwarnt und darfst deine Ausbildung weiterführen.

Wenn du mal wieder richtig nüchtern bist, schreibe bitte 20x das Wort Psychiatrie fehlerfrei auf eine DIN A4 Blatt. ^^

Antwort
von Herb3472, 38

Wenn Du beim Alkohol Deine Grenze nicht kennst, bist Du für die Psychiatrie ungeeignet, sorry.

Krankenschwester in der Psychiatrie ist kein Spaziergang, da werden auch Alkis und Suchtpatienten behandelt. Wenn Du da im Umgang mit Alkohol und anderen Drogen nicht sattelfest bist - na dann "Grüß Gott, Frau Kompott!"

Such' Dir schnellstens einen anderen Job!

Kommentar von SerinaSchinzel ,

Mein Gott, ich mach das nicht jedes Wochenende etc so. Das war ein maliges Erlebniss (nie wieder ehrlich) hätte ich dazu schreiben sollen

Kommentar von Herb3472 ,

Du weißt, was auf dem Spiel steht?! Also sei ein Mann (eine Frau) und steh' dazu, dass das eine einmalige Verfehlung war, aus der Du gelernt hast! (Letzteres ist WICHTIG!)

Unter uns gesagt: die anderen sind sicher auch keine Engel!

Nimm dieses Thema aber trotzdem nicht auf die leichte Schulter! Alles Gute!

Kommentar von fusselchen70 ,

Nun mal langsam... Sie muss ja nicht beruflich mit den Alkis und Drogis mithalten können. Und da gleich von ungeeignet zu sprechen halte ich für übertrieben.

Deine Frau Kompott gefällt mir übrigens sehr ^^

Kommentar von Herb3472 ,

Sie muss ja nicht beruflich mit den Alkis und Drogis mithalten können.

Ich war selbst einmal als Patient in der Psychatrie wegen Schlaftabletten-Entzug mit Alkis und Drogensüchtigen zusammen. Da muss das Personal menschlich schon was drauf haben und ziemlich sattelfest sein, denn die probieren's mit allen Mitteln! Alle Achtung!

Kommentar von strol ,

Komm mal runter. Wenn man jung ist, probiert man mal seine Grenzen aus und da gehört es auch mal dazu, dass man mal als junger Erwachsener mal etwas zu tief ins Glas schaut. Das passiert bei Mädchen relativ schnell, weil die nicht viel brauchen. Wer nicht mal ein bisschen über die Strenge geschlagen hat, hatte keine Jugend!(Nicht das mit KH, aber das man mal dicht ist) Und sie sagt ja nicht, dass sie jedes Wochenende im KH landet, sondern das war eine einmalige Sache. Das bedeutet noch lange nicht, dass man den Umgang mit Alkohol nicht im Griff hat.

Wenn jeder so wäre, wie du es sagst, dann würden in unseren Krankenhäusern niemand mehr arbeiten.

Kommentar von Herb3472 ,

Das bedeutet noch lange nicht, dass man den Umgang mit Alkohol nicht im Griff hat.

Das behauptet auch niemand. Aber im Umgang mit Alkoholikern muss man in der Psychiatrie sattelfest sein, denn denen ist jedes Mittel recht, um das Personal auf ihre Seite zu ziehen.

Kommentar von strol ,

Das ist mir schon klar. Ich bin im Rettungsdienst und da kommt man auch hin und wieder mal mit solchen Leuten in Kontakt. Und ich weiß auch, dass die Pflegerinnen dort die Patienten nicht nur wenige Stunden sondern Tage und Wochen aushalten müssen. Und das sie sattelfest sein müssen, wie du es nennst, bestreitet auch niemand.

Aber von einem einmaligen Rausch darauf zu schließen, dass man diese Eigenschaften nicht erfüllt und für den Beruf nicht geeignet ist, halte ich für maßlos übertrieben.
Dann wäre auch jeder, der einmal geweint hat oder einmal in einer Diskussion nachgegeben hat, für diesen Beruf ungeeignet.

Und du bist jetzt nicht ernsthaft der Meinung, dass alle, die bei der Psychiatrie arbeiten noch nie dicht waren.

Es kann aber gut sein, dass die nicht unbedingt im Kh waren, weil sich die Freunde um sie gekümmert haben, als sie dicht waren und nicht gleich die 112 gerufen haben. 

Kommentar von Herb3472 ,

@strtol:

hier geht es um was anderes, und nicht um den einmaligen Rausch.

Jemand, der in der Psychiatrie arbeitet, muss psychisch stark sein.

Wohl unbestritten.

Und jemand, der psychisch stark ist, sollte eigentlich kein gutefrage.net benötigen, um mit einem "Ausrutscher" zurecht zu kommen.

Nachvollziehbar?

Kommentar von Herb3472 ,

Wenn man jung ist, probiert man mal seine Grenzen aus

Das Problem dabei ist, dass Suchtkranke ein sehr gutes Gespür dafür haben, wenn jemand dafür anfällig ist. Sie sind äußerst trickreich, mit allen Wassern gewaschen und setzen alle Mittel ein, um jemanden in ihrem Sinn zu beeinflussen, nach Möglichkeit umzustimmen und auf ihre Seite zu ziehen. Für jemanden, der diesbezüglich nicht absolut sattelfest ist, eine absolute Horrorpartie.

Kommentar von strol ,

Auch das bestreite ich nicht und bin dabei absolut gleicher Meinung. Aber auch da meine ich, dass man das von einem einmaligen Rausch nicht darauf schließen kann.

Das Problem dabei ist, dass Suchtkranke ein sehr gutes Gespür dafür haben, wenn jemand dafür anfällig ist.

Anfällig für was?

Kommentar von Herb3472 ,

@strol: anfällig für die trickreichen, hinterhältigen Gemeinheiten der Suchtkranken, die ständig und mit penetranter Akribie versuchen, das Pflegepersonal und sogar die Ärzte auf ihre Seite zu ziehen - nach dem Motto: "seid nicht so steif, lasst doch auch einmal die Sau raus!", "einmal ist kein mal!" etc.

Als Patient, der mit ihnen wochenlang zusammenkam, wusste ich, wie sie "hinten herum" dachten - lauter fiese A.....löcher! Es ging ihnen lediglich darum, das Personal zum "Umfallen" zu bringen.

Kommentar von strol ,

Gut, dann hab ich das schon richtig verstanden.
Nur den Zusammenhang versteh ich immer noch nicht, zwischen einnullen lassen und dicht sein.

Kommentar von Herb3472 ,

@strol: Der Zusammenhang ist der, dass sich die Fragestellerin wegen dieses einmaligen Ausrutschers nicht in die Hosen machen soll - aber insgesamt gegenwärtig sein muss, dass sie in ihrem Beruf mit A.....löchern zu tun hat, die sie permanent und jederzeit austricksen wollen.

Ich wäre nicht für die Psychiatrie geeignet. Hätte Hitler bzw. seine Schergen nicht die Gaskanmmer schon erfunden, würde ich sie für unjd wegen dieser "Mitbürger" zum Patent anmelden.

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