Frage von Schrankgriff, 97

Als Kleinunternehmer netto berechtigt?

Hallo, Ich weiß das ich als Kleinunternehmer keine MwSt in Rechnung stellen darf. Wie ist es aber umgekehrt? Wenn ich von Unternehmen Rechnungen erhalte, muss man da die MwSt zahlen oder ist man netto berechtigt? Also ohne jegliche Steuer. Danke

Antwort
von Skibomor, 69

Wenn der Rechnungssteller mehrwertsteuerpflichtig ist, muss er Dir die Mehrwertsteuer berechnen - und Du musst sie bezahlen.


Antwort
von wurzlsepp668, 65

die erhaltenen Rechnungen sind so zu bezahlen, wie diese gestellt wurden ....

also BRUTTO .....

Kleinunternehmer dürfen die Mehrwertsteuer auf eigenen Rechnungen nur nicht ausweisen ..

Antwort
von JustNature, 68

Jeder muß die Mehrwertsteuer zahlen, die bei einem Produkt ausgewiesen ist, egal, ob Unternehmer oder Privatmensch.

Firmen allerdings, die die Mehrwertsteuer mit dem Finanzamt verrechnen, bekommen bezahlte MwSt zurück.

Dh. der Kleinunternehmer bekommt keine MwSt zurück.

Antwort
von miezepussi, 66

hö? Wieso darfst Du als Kleinunternehmer keine MwSt in Rechnung stellen? Auf jedem Kassenbon ist die MwSt. drauf. Die muss auf jeder Rechnung sein! Lediglich Privatleute müssen keine Mehrwertsteuer ausweisen. (Enthalten ist sie dennoch.)

Kommentar von Skibomor ,

Wenn er nicht umsatz/mehrwertsteuerbefreit ist, DARF er keine berechnen!

Kommentar von wurzlsepp668 ,

@skibomor:

hä?

der 19ner UStG ist keine Umsatzsteuerbefreiung ...

Kommentar von wurzlsepp668 ,

lies mal den § 19 UStG .....

ein Kleinunternehmer weißt tatsächlich keine Mehrwertsteuer auf seinen Rechnungen aus ...

Kommentar von miezepussi ,

"nicht ausweisen" und "nicht in Rechnung Stellen" sind aber 2 verschiedenen Paar Schuhe!!!

Kommentar von miezepussi ,

genau so wie wurzlsepp es sagt, ist es richtig!

Kommentar von wurzlsepp668 ,

ändert aber nichts an der Tatsache, dass ein Kleinunternehmer keine Mehrwertsteuer auf seinen Rechnungen stehen hat ...... (haben DARF)

Kommentar von miezepussi ,

aber Jede Rechnung ist doch eine Brutto Rechnung. Die MwSt. ist drin. Nur eben nicht unbedingt aufgeführt...

Kommentar von kevin1905 ,

Ein Kleinunternehmer weist die Umsatsteuer nicht aus, sondern stellt die Rechnung Brutto für Netto.

Kurzer Vermerk mit Hinweis auf § 19 UStG ist auch nicht verkehrt.

In dem Moment wo der Kleinunternehmer die USt. ausweist, schuldet er sie dem Finanzamt, denn der Vertragspartner kann ja die ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer für sich geltend machen.

Vorsteuerabzugsberechtigt ist der Kleinunternehmer aber dennoch nicht, wäre also ziemlich dämlich dies zu tun.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

@miezepussi:

falsch ......

der Kleinunternehmer nach § 19 UStG stellt tatsächlich NETTO-Rechnungen ....

Kommentar von miezepussi ,

@wurzelsepp, meinst nicht, dass Kevin es treffender formuliert hat? "brutto für netto" ?!

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