Frage von heihe, 48

Als Kleingewerbetreibender muss ich ca. dreimal wöchentlich zur Post. Das sind im Jahr ca. 600 km. Wie kann man das von der Steuer absetzen?

Wird das behandelt wie Dienstfahrten (0,30€/km)? Oder läuft das irgendwie über Kfz-Kosten. Bin neu hier und bin auf eure Antworten gespannt.

Antwort
von kevin1905, 27

Es gibt keine Kleingewerbe!

Betrieblich bedingte Fahrtkosten kannst du natürlich als Betriebsausgaben gewinnmindernd ansetzen.

Antwort
von wfwbinder, 22

Natürlich kannst Du die Kosten abziehen. am einfachsten mit 30 ct. pro Kilometer. Also bei Deinen 600 Kilometer mit 180,- Euro.

Antwort
von Kuestenflieger, 33

Zum Ansetzen bei der EkSt , muß erst mal etwas verdient werden und  Steuergezahlt werden.

Kommentar von kevin1905 ,

Nein. Der Selbständige hat erst seine Betriebsausgaben und zahlt auf den Gewinn vermindert um die Sonderausgaben am Ende des Jahres seine Steuern.

Ich gehe mal davon aus, es sind keine Vorauszahlungen angesetzt worden.

Jede betrieblich bedingte Fahrt ist eine Betriebsausgabe.

Antwort
von Othetaler, 48

Kosten kannst du natürlich absetzen.

Bitte bespreche diese Fragen mit einem guten Steuerberater. Der wird sicher noch viele Tipps für dich haben.

Kommentar von lastgasp ,

Bitte bespreche diese Fragen mit einem guten Steuerberater.

...dessen Kosten man erst einmal erwirtschaften muss, zumal man ihn erst im 2.Jahr steuerlich absetzen kann.

Sonst ist hier alles umfassend erklärt.

http://www.gruender-welt.com/fahrtkosten/

Achtung: Als Kleinunternehmer werden die Einkünfte und erstatteten Fahrtkosten zusammengerechnet. Wird die Umsatzgrenze von € 17500,-- überschritten, ist man automatisch für die darüber hinausgehenden Entgelte umsatzsteuerpflichtig.

Kommentar von Helmuthk ,

Welche erstattende Fahrtkosten?

Kommentar von NickgF ,

Welche erstattende Fahrtkosten?

Er hat aus der verlinkten Seite zitiert  (s.Absatz "Bei Erstattung...").

Wenn also der Vertragspartner/Auftraggeber neben der erbrachten Dienstleistung auch Fahrtkosten ersetzt, zählen diese beim 17.500 €-Check dazu. Die dort genannte steuerliche Konsequenz ist allerdings ebenso falsch wie der dort benutzte Begriff "Einkünfte" statt Umsätze.

M.E. keine empfehlenswerte Seite...

Kommentar von NickgF ,

Wird die Umsatzgrenze von € 17500,-- überschritten, ist man automatisch für die darüber hinausgehenden Entgelte (???) umsatzsteuerpflichtig

Wird die Grenze überschritten, ist man erst ab dem Folgejahr umsatzsteuerpflichtig - und zwar für alle Umsätze, nicht nur für die darüber hinausgehenden.

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