Frage von skyfly71 01.11.2011

Als Jugendlicher alkoholisiert, jetzt MPU

  • Hilfreichste Antwort von PepsiMaster 01.11.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn Jugendliche auffällig werden und dabei stark alkoholisiert sind wird dies regelmäßig der zust. Fahrerlaubnisbehörde gemeldet.

    Die Rechtsgrundlage für die Datenübermittlung ergibt sich aus dem Polizeigesetz des jeweiligen Bundeslandes, in Hessen §22 HSOG.

    Die Rechtsgrundlage für diesbezügliche Maßnahmen durch die Fahrerlaubnsibehörden ist §11 FEV.

    Wenn ein Jugendlicher regelmäßig stark alkoholisiert (oder sogar unter Einfluss von BTM) aufgefallen ist, können hierdurch Zweifel an seiner Eignung ein Kfz sicher zu führen begründet werden.

  • Antwort von ginatilan 01.11.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nach §28 StVG werden im Verkehrszentralregister u.a. Ordnungswidrigkeiten nach §24 StVG eingetragen, die mit mindestens 40 EUR Geldbuße geahndet werden. Nach Anlage 1 zu §1 Abs. 1 BKatV ("Bußgeldkatalog") beträgt z.B. die Regelbuße für Fußgänger, Radfahrer oder andere nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer, die einen Bahnübergang trotz geschlossener Schranke oder Halbschranke überqueren, 350 EUR.

    Somit würde ein solcher Verstoß im Verkehrszentralregister eingetragen. Und daß das auch einen mindestens 14jährigen treffen kann, ergibt sich aus §12 OWiG.

  • Antwort von trixieminze 02.11.2011

    Wohl kaum , wäre aber eine gute Idee ! Die vornehmste Aufgabe der Polizei ist die Gefahrenabwehr !

  • Antwort von 397kg 01.11.2011

    Schade, dass ich dir die Rechtsgrundlage nicht nennen kann. ("ginatilan" hat Rechtsgrundlagen genannt. Sieh dort nach.)

    Aber - ich muss sagen - dass diese Regelung, sollte sie bestehen, durchaus Sinn hat.

    Wer sich derart betrinkt, dass die Polizei aufmerksam wird und einschreiten muss, der ist meines Erachtens nicht zum Führen eines KFZ geeignet.

    Auch ein Erwachsener, der herum torkelt und aufgegriffen wird, wird an die FS-Stelle gemeldet. Auch besoffene Radfahrer etc - immer, wenn du am öffentlichen Verkehr teilnimmst, egal in welcher Funktion.

    Und das ist gut so, schützt es doch die anderen Verkehrsteilnehmer.

  • Antwort von SpacePionier 01.11.2011

    Also das von einem Jugendlichen der ein paarmal besoffen aufgegriffen wird wenn er noch keine Fahrerlaubniss hatt da irgendwas "vorsorglich" an die Führerscheinstelle geht glaub ich nicht. Aber wenn du schon einen Führerschein hast und dann z.b. besoffen bei rot über die Ampel gehst kann das glaub ich Probleme geben... . Das hab ich aber auch nur aus zweiter Hand... . Ein Kumpel von mir ist besoffen beim randalieren aufgegriffen worden. Ihm haben sie auch gefährlichen eingriff in den Straßenverkehr zur Last gelegt. der hat seinen Lappen aber noch.... .

  • Antwort von DerHans 01.11.2011

    Die Polizei hat sich auch mit Gefahrenabwehr zu beschäftigen. Ich finde das total in Ordnung, dass man Alkoholkranke gar nicht erst zum Führerschein zulässt.

  • Antwort von AloeVera50 01.11.2011

    Ja das gibt es. In Münster/Westf. können Richter einem Straffäligen den Schein abnehmen auch wenn er nicht gefahren ist.

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