Frage von berliner361, 51

Als Ingenieur attraktiv auf dem Arbeitgeber werden?

Ich studiere im ersten Semester Fahrzeugtechnik an der HTW Berlin. Davor war ich ein Semester an der TU, wo ich gemerkt habe, dass die Uni nichts für mich ist.

Mein Problem ist, dass ich mir jetzt schon, obwohl es relativ früh ist, Gedanken mache, wie ich für den Arbeitgeber attraktiv wirken kann. Meine Traum-Unternehmen sind Daimler, Audi, Porsche, VW...(Halt Automobil-Industrien wie man von meinem Studiengang erkennt :p). Ich habe einfach nur Angst nach dem Studium arbeitslos zu werden und dass dieser Ingenieurmangel übertrieben wird.

Meine Fragen an euch: Wie waren eure Schritte vom Studium ins Unternehmen? Hat alles Reibungslos geklappt? Irgendwas was ihr im Studium besser machen könntet? Und natürlich Tipps für ein Nachwuchs-Ingenieur. =D

P.S. keine Ausbildung, will bis zum Master, relevante Praktika: KFZ-Werkstatt (3 Monate) und Schlosserbetrieb (1 Monat)

Danke im Vorraus =)

Antwort
von heide2012, 35

Normalerweise klappte es bis vor kurzem beispielsweise ganz gut über Doktorandenstellen, aber VW. Audi und Porsche haben alle diesbezüglichen Zusagen, bei denen noch kein Arbeitsvertrag unterzeichnet worden war, (wegen des "Dieselgates"?) wieder zurückgezogen.

Sicherlich entspannt sich die Situation wieder, bis du dein Studium beendet hast. Verfolge die neuesten technischen Entwicklungen und Ziele und spezialisiere dich, soweit überhaupt möglich, schon während deines Studiums darauf.

Sollten die von dir genannten Automobilbauer Werkstudenten in der Urlaubszeit einstellen oder auch Praktikanten  (und nach dem Studium auch Trainees) einstellen, kann das ggf. auch jeweils nützlich sein.

Antwort
von NameInUse, 39

Über die Masterarbeit, Praktika, Studentenjobs oder als Werksstudent, Networking via Xing o.ä.. Leg Dich nicht zu sehr auf Deine Traumunternehmen fest.

Viel Erfolg

Antwort
von Dirk-D. Hansmann, 33

Attraktiv auf dem Arbeitgeber? Ingenieuren ist wirklich gar nichts zu schwer... Spaß mal weg, passiert schließlich allen.

Ohne Netzwerk ins VW-Werk? Das ist aber auch lustig! Wie jetzt wieder bekannt wurde läuft da nichts im Alleingang. Positiv wie negativ.

Um attraktiv erscheinen zu können, muss man wahrgenommen werden. Das liegt nicht nur sprachlich in der Natur der Sache.

Guck Dir möglichst zügig die Förderprogramme der jeweiligen Unternehmen an. Betrachte die mal ruhig als ersten Filter. Dann über das Förderprogramm mit den Leuten ins Gespräch kommen.

Ob dann Tätigkeit als Werksstudent oder Praktika sinnvoll sind? Vermutlich eher Praktika, wenn man da in den Bereich kommt, wo man auch landen will. Und dann bitte gegen Ende des Praktikum fragen, wie sehen die Chancen aus? Kann man im Kontakt bleiben?

Dumm wird es, wenn man Mist baut, der nicht Bestandteil der Praktikumstätigkeit ist. Man also unzuverlässig erscheint.

Außerdem hat VW die Schaffung der FH stark unterstützt. Jetzt würde ich Außenstehender nicht versuchen in ggf. bestehende Kooperationen rein zu kommen. Da kann man nur eine schlechte Figur gegenüber den anderen Abliefern.

Was man aber kann: Man bewirbt sich mit einer solchen Ausrichtung bei VW.

Wobei man bei VW die Entwicklungen der nächsten Tage abwarten muss. Die werden - soweit ist es ja schon klar - künftig mehr auf Elektromobilität setzen.

Das naheliegendste sollte aber Dein Betreuer an der Uni sein. Hat der Kontakte zu Automobilherstellern? Oder zur Zulieferindustrie? Dann gilt es bei dem im guten Licht zu stehen. Empfehlungen von dort werden sehr ernst genommen.

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