Frage von KAZALAH, 48

Als hundezüchter melden um hoher listenhundsteuer zu entgehen?

Und zwar habe ich vor in den nächsten Jahren ein Haus zu kaufen. Ich möchte mir 2 Rottweiler anschaffen da ich hin und weg von dieser Rasse bin und auch mit verschiedenen Hunden gross geworden bin. Allerdings fällt der rotti in meiner Stadt in NRW unter listenhunde 2. Und bei einem zweiten rotti fallen wieder mehr steuern an als bei Anschaffung des ersten.

Sicherlich wäre ich bereit die normale Steuer zu zahlen aber diese listenhundsteuer ist einfach nur abzocke in meinen Augen. Ein wesenstest reduziert in meiner Stadt ebenfalls nicht den Betrag auf den der "normalen" Hundesteuer.

Deswegen meine Frage ob es nicht sinnvoller wäre mich als Züchter mit einem Gewerbe zu melden und damit günstiger davon komme, obwohl ich ERSTMAL nicht vorhabe zu züchten. Dies wäre evtl in zukunft aber vorstellbar.

Vielen Dank im voraus

Antwort
von SalvaBustamante, 13

Du könntest die Hunde beim Kauf schon Gewerblich erwerben, dann kann man die Steuern abziehen. Gerade ein Rotti kann gut als Wachhund eingesetzt werden. Mein Bruder wollte unseren Dobi auch als Firmenhund anmelden, habe nicht verstanden warum, da die Steuern in Berlin für alle Hunde die selben sind. Haben es nicht gemacht, aber sowas ist möglich. :) LG

Antwort
von striepe2, 33

Habe gerade einen solchen Nachbarn wie dich bekommen. Nun muß er seinen Rottweiler abschaffen. Es hagelte Proteste und Anzeigen der Anwohner. Zu gefährlich in einer normalen Wohngegend. Wenn du schon zwei dieser Kampfhunde benötigst, dann zahl auch gefälligst die hohe(gerechtfertigte) Steuer und kauf dein Haus jwd!

Kommentar von KAZALAH ,

Das ist nicht die Antwort auf meine Frage. Jedoch kurz zu deiner Antwort: ich weiss zwar nicht was in euer Gegend passiert ist, jedoch ist dies immer noch eine Sache des guten Erziehens der Tiere vom Halter. Der Mensch formt schließlich den von dir sogenannten Kampfhund, nicht das Tier selbst :) und da von Grunde auf kein hund "schlecht" ist, sollte auch jeder Hund mit der selben Steuer und nicht höher belegt werden 

Kommentar von SalvaBustamante ,

"zwei dieser Kampfhunde". Das ist absolut keine Antwort auf sie Frage. Ich halte MITTEN im Zentrum Berlins einen riesigen Dobermann rüden, nen Amstaff und nen Staff / Argentino. Alles bullige rüden ;) aber wie es scheint hat da jemand null Ahnung von Hunden, in dem Fall würde ich mal den Rand halten. rottweiler sind genau so wenig Kampfhunde wie Pittbulls es sind! So viele verblendete Schafe, gut das Dummheit nicht weh tut. ;)

Kommentar von striepe2 ,

Doch! Dummheit tut weh. So z.B. die Dummheit, mit der einige Hundehalter sich auszeichnen. Mit ihrer überzogenenen  "Tierliebe" setzen sie sich arrogant über andersdenkende Menschen hinweg. Mitten in einer Großstadt haben solch große "Kampfhunde" erst recht nichts zu suchen. Es sei denn, du gehörst einer Szene an, wo man solche Tiere als Schutz, oder als Statussymbol  braucht....

Kommentar von SalvaBustamante ,

Nein, das hat nichts mit "überzogener" Tierliebe zu tun. :) Anders als so manche Leute die immer noch nicht verstehen, dass auch so etwas unter "Rassismus" fällt, wenn auch "nur" Bezogen auf ein Tier, haben wir nämlich verstanden, dass es NIE auf die Rasse ankommt. Es stimmt, dass jede Rasse bestimmte Rasseeigenschaften oder ein bestimmtes Energielevel mit sich bringt, darunter fällt aber nicht "Aggression" (?!) Wie kommt man auf sowas? Weil Pitbulls zum Hundekampf MISSBRAUCHT werden? Ja, sie haben einen Ausgeprägten Kiefer und es zählt bei Listenhunden auch NUR die Bisskraft, weswegen der Dobermann in vielen Bundesländern zB Kein Kampfhund ist. :) Und wer versucht, einen Dobermann als Statussymbol zu halten, der wird ohnehin verrückt werden, weil diese Tiere eine bestimmte Führung brauchen. Unsere Staffs sind mit 4 Kindern (alle unter 7 Jahre!!!) Aufgewachsen ;) und mein Dobi spielt mit einem 4 Jährigen. Sorry aber wer meint, es gäbe bestimmte Rassen, die Aggressiver sind als andere, der hat einfach mal NULL Ahnung. Es gibt nur Rassen mit einer Höheren Bisskraft ;) Und nur nach dieser wird gestuft. Aber weil ein Staffy eine höhere Bisskraft hat, heißt das noch lange nicht, dass der Treudoofe Labrador (der zu Apportier und Jagdhunden gehört) lieber ist. Das ist so schwachsinnig, dass ich schon wieder schmunzeln muss. Ach ja und, mein nächster Dobermann wird hoffentlich zum Therapie Hund für Behinderte Kinder ausgebildet, so viel zum Thema Kampfhund. Du solltest dich besser informieren, ist ja peinlich sowas. 

LG aus der Hauptstadt

Antwort
von KAZALAH, 14

Wollte eig keine Diskussion über Hunde starten, sondern habe lediglich was wissen wollen 

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