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Als Hobbyzucht sich im Tierschutz engagieren?

Frage von millaluka millaluka

Wie seht ihr das:Darf sich eine Hobbyzucht, die ihre Tiere artgerecht hält, auch im Tierschutz engagieren?Top oder Flop?

Liebe Grüße

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Antworten (5)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von pecudis pecudis

    Ja, selbstverständlich, laß Dir nichts einreden. Es gibt zB viele Erhaltungszuchten, die dafür sorgen, daß es auch morgen noch eine Vielfalt an Tieren gibt, und Tierrassen, zB Jagd- und Schäferhunde, Nutztiere sowieso sind ein Kulturgut, auf deren genetische Varianz + Vielfalt man nicht verzichten sollte. (würde man keine Hunde mehr züchten, gäbe es irgendwann nur noch eine einzige "Rasse").

    Ich würde es daneben finden, wenn jemand Tiere aus dem Qualzuchtgutachten züchtet, Nackthunde, Perserkatzen, Seidenhühner oder Minischweine - aber der Erhalt genetisch einwandfreier Rassen gehört zum Tierschutz ganz genauso dazu wie das Verhindern von wilden und unkontrollierten Mischlingsgeburten.

    Allerdings sollte dann auch ein "Hobby"-züchter ausreichend Sachkunde haben, ein Zuchtbuch führen, seine Zuchtwertschätzung nach anerkannten Kriterien durchrechnen und ein Anpaarungsprogramm nutzen, mindestens Linienzucht betreiben und sich nach dem Tierzuchtgesetz richten. Sich einfach nur "Züchter" nennen, weil man eine Rasse vermehrt, hat mit Zucht nichts zu tun.

    Kommentar von mofmof mofmofmofmof

    meint ihr nicht das sich das Irgendwie ausschließt? Die meißten Tierschützer ( die sich für Heimtiere einsetzten) sind gegen Zucht dieser Rasse da im Tierheim tausende dieser Art sitzten. Ob man da so wirkich Freunde wird?

    Generell finde ich es eine tolle Idee und begrüße jeden der sich deswegen gedanken macht, aber dem Tierschutz würde es wohl mehr helfen wenn du deine Zucht aufgibst!

    Kommentar von pecudis pecudispecudis

    Welche Rasse meinst Du denn?

    Nimm mal an, es gäbe gar keine Zucht mehr, dann würden auch alle Tiere unter Inzucht leiden, es gäbe keine Selektion (zB bei HD) mehr, und wenn niemand mehr ein Zuchtbuch führt, dann würden sich auch genetische Defekte bei den Tieren wieder ungehemmt ausbreiten.

    Das so viele Tiere in Heimen landen, liegt nicht daran, daß jemand kontrollierte und verantwortungsvolle Zucht betreibt, und seine Tiere dann auch entsprechend verantwortungsvoll vermittelt, sondern eben genau daran: daß es so viele angebliche "Tierfreunde" gibt, die alles mit jedem kreuzen, wild in der Gegend herum vermehren und damit Tiere produzieren, deren Eigenschaften kein Mensch mehr vorhersehen kann, und die auch keiner haben will.

    Wenn Du keine Zucht willst, solltest Du DIch dafür einsetzen, daß gar keine Tiere mehr gehalten werden.

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    RatgeberHelden Antwort von Flupp66 Flupp66

    Nein ... ne Zucht unterstützt die weitere sinnlose Vermehrung. Obwohl es schon genug Tiere gibt.

    Ist also ein Widerdpruch ansich.

    Aber wäre natürlich toll, wenn sie die Tiere dann wenigstens besser halten würde als die meisten anderen Vermehrer.

    Liebe Grüße, Flupp

    Kommentar von millaluka millalukamillaluka

    Hobbyzucht im Kleinen Stil.

    Eine Frau macht das wohl und das habe ich komisch gefunden. Die setzt sich für die Aufklärung von richtiger Haltung und Ernährung ein..

    Kommentar von Flupp66 Flupp66Flupp66

    Naja auch im kleinen Stil unterstützt sie ja die Vermehrung von Tieren.

    Deswegen sind die meisten Tierschutzforen verboten Fragen zur Zucht zu stellen. Da sind sich die meisten einig =)

    Dass sie sich um Aufklärung bemüht ist ja zumindest sehr positiv.

    Aber anstatt zu vermehren könnte sie auch heimatlosen Tieren ein Zuhause geben. Tut sie in dem Fall nicht...sondern sie macht die Situation schlimmer. Denn sie produziert mehr Tiere. Obwohls schon genug gibt, die ein Zuhause suchen =)

    Kommentar von millaluka millalukamillaluka

    Meine Cousine wollte sich bei dieser Frau unbedingt ein Kaninchen kaufen. Die Züchterin sagte, sie gebe ihre Tiere nur zu zweit ab. Bei der Abgabe seien ihre Tiere schon geimpft und die Ernährung ihrer Tiere wäre ad libitum. Sie wollte Bilder von der Haltung sehen und die Beiden, die sich Natalie geholt hat, sind an einen Schutzvertrag gebunden ;-)

    Kommentar von Flupp66 Flupp66Flupp66

    Höt sich zumindest sonst sehr gut an, ja! =) Schön, dass sie wenigstens darauf achtet. Scheint als wären ihr die tiere sehr wichtig.

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    Antwort von Paschulke82 Paschulke82

    Das klingt sehr gut wie verantwortungsbewusst die Frau vermittelt! Im Tierheim wird auf sowas aber auch geachtet und die Tiere sind auch geimpft und entwurmt ;)

    Meine erste Wahl wäre immer das Tierheim.

    Es vegetieren täglich unzähliche Hunde in Tierheimen vor sich hin, oder werden in anderen Ländern in Tätungsstationen umgebracht. Unser Hund kam übrigens aus Spanien und sollte in eine solche Tötungsstation kommen. wenn du was tun willst vermittel Tiere weiter! Nimm Tiere die keiner mehr will bei dir auf und vermittel sie an verantwortungsbewusste Menschen. Vermehren ist doch quatsch - du unterschreibst damit indirekt das Todesurteil für ein anderes Tier oder lässt eins einsam im Tierheim sitzen.

    Am meisten kannst du aber immer noch tun, wenn du Vegetarierin oder Veganerin wirst. 12.000.000.000 Tiere werden jährlich in Deutschland gegessen. Was die haltungsbedingungen betrifft weisst du sicher bescheid?

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    Antwort von Baerbelmaus Baerbelmaus

    Wenn sie den richtigen Tierschutzverein erwischt, werden sie ihr nahelegen, ihre Tiere sterilisieren bzw. kastrieren zu lassen. Dazu bekommt sie vielleicht eine fin. Hilfe, aber ohne dies wird es nicht gehen.

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    Antwort von hopefaith hopefaith

    Einerseits nein, weil sie damit die Tiere ja vermehrt, obwohl es schon genug von ihnen gibt. Das Ergebnis sind dann überfüllte Tierheime.

    Andererseits ist es immer gut, sich im Tierschutz zu engagieren. Sie kann die Zucht damit zwar nicht rechtfertigen, aber zumindest vielleicht ausgleichen.

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