Frage von Gmtnn, 81

Als Feldwebel beworben, welcher Dienstgrad bei Einstellung?

Hallo,

Ist man nach Beendigung der  Grundausbildung direkt Feldwebel oder ist man zuerst Gefreiter und muss sich dann zum Feldwebel hocharbeiten?

Lg

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Jerischo, 51

Du fängst als Rekrut an, wie jeder andere Soldat auch und bist lediglich Feldwebelanwärter.

Laut Laufbahnverordnung wird man folgendermaßen befördert:

• Gefreiter nach 3 Monaten
• Obergefreiter nach 6 Monaten
• Unteroffizier nach 12 Monaten
• Stabsunteroffizier nach 24 Monaten
• Feldwebel nach 36 Monaten

Antwort
von Reisekoffer3a, 53

....man fängt meistens im Leben (auch bei der BW) immer von unten an, sprich - du wirst erstmal

Gefreiter. Bis Feldwebel kommen noch einige Dienstgrade (mit Lehrgängen) dazwischen .....

Antwort
von EraGoN17, 48

Kommt ganz drauf an...

Hast du vorher schon gedient?

Welchen Schulischen Abschluss hast du?

In welcher Fachrichtung willst du den FW machen?

Kommentar von Gmtnn ,

Nein. Ich habe mich vor kurzem bei der Bundeswehr als Feldwebel im technischem Dienst beworben. Mit voraussichtlichem Fachabitur.

Kommentar von EraGoN17 ,

Als Feldwebel direkt Beworben? Viel spaß damit, die werden dich bei der Musterung besonders rannehmen, Rechne schonmal mit der Frage "wieso direkt Feldwebel?" Aber als FW im STD (Stationär-Technischen Dienst) Ist es Entscheident wo du eingesetzt wirst. Du machst halt deine Grundausbildung mit und wirst danach halt HGF und machst dann deine Lehrgänge über StUfZ usw. In der Regel ist die Verpflichtungszeit mit Fachabi (Bspw. Zweig Technik ,(KFZ-)Mechatronik, usw.) kürzer d.h. 8-12 Jahre statt 12-14 Jahre. Ich denke das du so nach 2-4 Jahren, je nach Lage der Ausbildung und wie schnell du die Lehrgänge absolvierst FW Sein kannst. Ansonsten frag das bei deiner Musterung! Du amchst ja eh erst den CAD-Test, Medizinische Untersuchung und Psychologische Untersuchung bevor du zum ELD kommst wo du dann gefragt wirst zu Welchem Truppenteil du willst. Wenn du bis da hin Kommst kann dir der/die Angestellte/r sicher sagen was und wann du wie genau machen kannst. Ansonsten einfach mal die Bundeswehr bei FB Adden und die über FB Fragen, das Redaktionsteam der Bundeswehr ist da immer gut zu fragen und Antworten meist auch, da dort ja ehemalige Soldaten und immernoch Dienstleistende arbeiten.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Was redest du da?

Die Verpflichtungszeit für Feldwebel im Truppendienst beträgt 12 Jahre, für Feldwebel im Fachdienst 13 Jahre. Punkt.

Und 80-90% aller FA sind Direkteinsteiger und keine Laufbahnwechsler, da wundert sich niemand alà "warum direkt Feldwebellaufbahn".

Was sollen denn dann die Leute sagen, die gleich die Offizierlaufbahn einschlagen?

Dass es Verhandlungssache sei, wann man FW ist, ist ebenfalls völliger Käse, die Zeiten sind in Stein gemeißelt. Jerischos Antwort oben ist völlig korrekt.

Kommentar von EraGoN17 ,

Jupp zeiten sind in Stein gemeißelt, ist völlig Korrekt! Nun kommt das große Aber, wenn du deine Lehrgänge nciht absolvierst oder Durchfällst kann sich das Ganze verzögern und du wirst nicht befördert wenn du deine Leistungen nicht erbringst. Und zudem Schreibt er das er sich mit einem !Fachabi! Bewirbt, das er derzeit Erwibrt. Rechne mal kurz nach wie Alt er dann sein kann... Zwischen 17-21 Jahren wenns hoch kommt. Mit dem Alter Wirst du ÜBERALL bei der BW gefragt wieso willst du zur Bundeswehr, ohne Berufsausbildung oder Studium? Gerade wenn du dich direkt als FW Bewirbst. Ich Sperche dabei aus Erfahrung. Ich habe mich mit meinem Abitur mit Fachrichtung Mechatronik (Ist was anderes als n Fachabi) als Feldwebel Bewerben wollen und habe das auf den Rat eines Stabsbootsmannes (nur für nicht Fachkundige Leute ein "Hauptfeldwelbel") der direkt im Kreisswehramt für meine Bewerbung zuständig war gelassen. Und auch bei meiner Musterung wurde mir von verschiedenen Dienstgraden Bestätigt (Zitat) "Es ist einfacher sich aus der Truppe heraus zu Bewerben als wenn man versucht direkt als Feldwebel  zu starten" (Zitat ende) deshalb habe ich mich erstmal als SaZ Beworben und dann weiter Beworben... Zudem ist es seit abschaffung der wehrpflich anders mit der Verteilung von Dienstgraden. Aber was bleibt ist das es eine Beförderungstabelle gibt nach wie viel Monaten du in welchem dienstgard bist.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Ich habe mich mit meinem Abitur mit Fachrichtung Mechatronik (Ist was anderes als n Fachabi) als Feldwebel Bewerben wollen und habe das auf den Rat eines Stabsbootsmannes (nur für nicht Fachkundige Leute ein "Hauptfeldwelbel") der direkt im Kreisswehramt für meine Bewerbung zuständig war gelassen.

Erstens ist ein Stabsbootsmann kein Hauptfeldwebel, also sollte man sich das gerade mit dem etwas hochnäsigen Verweis "für nicht fachkundige Leute" vielleicht verkneifen.

Zweitens hast du dich da schön über den Tisch ziehen lassen... Da fehlten dem Karriereberater wohl Leute in einer anderen Laufbahn, deshalb geben die gerne mal so blöden Rat.

Meiner wollte mich damals mit allen Mitteln davon abhalten, Offizier zu werden und drückte mir stattdessen einen Bewerbungsbogen für die Feldwebel-Laufbahn in die Hand. Ich habe ihn zu Hause zerrissen, einen neuen Bogen ausgedruckt, ihn für die offizierlaufbahn ausgefüllt, ihm in die Hand gedrückt und bin jetzt Hauptmann mit abgeschlossenem Studium statt Oberfeldwebel mit Ausbildung zum Bürokaufmann...

Es ist deutlich (!) schwieriger, sich aus der Truppe heraus zu bewerben, denn als ziviler Bewerber!

Zudem ist es seit abschaffung der wehrpflich anders mit der Verteilung von Dienstgraden. 

Da hat sich gar nichts geändert!

Leider ist so gut wie alles, was du hier schreibst, völlig falsch.

Kommentar von Jerischo ,

1. Du widersprichst dir selbst, mit deinen Aussagen, die Mindesterpflichtungszeit lässt sich nicht verkürzen, wie du in deinem 1 Kommentar angegeben hast. 2. Fachabi kann man immer machen, egal wie alt man ist. 3. Ein Stabsbootsmann ist ein Stabsfeldwebel bei der Marine, lediglich "Feldwebel" ist durch "Bootsmann" zu ersetzen du "Fachkundiger Profi". 4. Bei deiner Musterung war nur ein/e Ärztin/Arzt und dessen/deren Protokollant/in, was du meinst ist das Einstellungsverfahren ansich, das ist ein großer, nicht zu vernachlässigender Unterschied.

Kommentar von EraGoN17 ,

Ich habe jetzt nicht gefunden was du meinst wo ich mich mit Zeiten widerspreche/wo ich sage das sich die Mindestverpflichtungszeit verkürzen lässt.

Bei 2. Hast du recht! Ist mein fehler, ich korrigiere, wenn du ncoh ein junges Alter hast, mach dich darauf gefasst die Frage zu Hören.

3. Sorry Mein Fehler! Ja auch ich bin nicht Perfekt und vor allem kein Profi! Ist doch schön das die Community auch kommentare auf seine richtigkeit Überprüft.

4.Ja ich meine Das Einstellungsverfahren, wenn ich das irgendwie beschissen Formuliert habe tut mir das Leid, das war nciht meine Absicht.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Sorry Mein Fehler! Ja auch ich bin nicht Perfekt und vor allem kein Profi! Ist doch schön das die Community auch kommentare auf seine richtigkeit Überprüft.

Die Frage ist, warum du bei Unkenntnis antwortest und in meinen Augen gefährlich falschen Rat gibst.

Kommentar von EraGoN17 ,

Verwechslung im Dienstgrad, ist (Meiner meinung nach) Peinlich aber nicht Gefährlich, da jeder der es wissen muss, wer welchen Dienstgrad inne hat, ja in seinen Stubenordner gucken kann... Steht ja drinnen! Für die Kommentare die Falsch waren Habe ich mich Entschuldigt.

Wenn du weisstw arum es gefährlich ist, wäre ichd ir zu dank verbunden, wenn dus mir sagen könntest.

Und es ist doch schön das die Community auch verkehrte Kommentare erkennt und davor warnt.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Weil du zum Beispiel dazu rätst, erst mal eine andere Laufbahn einzuschlagen und sich dann aus der Truppe heraus zu bewerben und sagst, da hätte man bessere Chancen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, weil man dann auch bereits von seinen Vorgesetzten beurteilt wird und die Maßstäbe dabei sind hoch. Zudem bremst es die Karriere aus.

Sollte das dann nichts werden, hängt der Fragesteller auf Jahre in einer Laufbahn fest, die er nicht wollte mit deutlich schlechterer Bezahlung und deutlich geringerem Anspruch auf Ausbildung.

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