Frage von Schirra1806, 76

Als Facharzt für Pathologie in die Forschung gehen?

Hallo liebe Community,

ich gehe momentan in die 12. Klasse und mache voraussichtlich 2017 mein Abitur. Ich interessiere mich sehr für Zellbiologie, Molekularbiologie und Genetik, besonders in Bezug auf den Menschen. Ich wollte eigentlich seit meiner Kindheit Medizin studieren und Arzt werden, habe aber mittlerweile festgestellt, dass mir das Einfühlungsvermögen und die praktische Begabung fehlt. Ich kann mir nur einen eher theoretischen Beruf vorstellen. Da die Chancen als Biologe oder Chemiker in der Forschung allerdings ziemlich bescheiden aussehen, möchte ich trotzdem Medizin studieren, um eine bessere berufliche Absicherung und Alternativen zu haben,

Eine interessante Facharztausbildung scheint die Pathologie zu sein. Kaum Patientenkontakt, viel Arbeit mit Zellen und Gewebe am Mikroskop und relativ gute Berufschancen. Allerdings ist die Pathologie ja ein diagnostischer, kein wissenschaftlicher Beruf. Meine Frage lautet daher, ob und welche Möglichkeiten es gibt, als Facharzt für Pathologie, eventuell sogar Vollzeit, in die Forschung zu gehen, oder ob ich mich damit zufrieden geben müsste, die Forschung als Hobby in der Freizeit zu betreiben.

Liebe Grüße, Schirra

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo Schirra1806,

Schau mal bitte hier:
Beruf Medizin

Antwort
von Spinne14, 9

Hallo Schilda 1806,

ich habe den Eindruck,  dass du eine sehr realistische Einschätzung des Berufsbildes eines Pathologen hast. Das Fach ist für Menschen, die in Ruhe für sich konzentriert arbeiten wollen und sich für die Theorie hinter den Dingen interessieren, optimal. Ausserdem sehr gute Aussichten und nur wenig Stress (bleibt dir überlassen, wie schnell du vorwärts kommen  willst). Aber du solltest versuchen, möglichst  früh an einer Uni, der die sogenannte ExzellenzInitiative kein Fremdwort Ist, einen guten DoktorVater zu finden, der noch jung und voller Biss ist. Und dann versuch, immer etwas besser zu sein als die anderen und wenn es wo nicht vorangeht, dann such dir was besseres. Mit dem Ziel vor Augen kannSt du mit 35 Professor  (nicht PD!) sein und mit Anfang 40 Chefarzt an einer renommierten  Uni. Good luck.

Kommentar von Schirra1806 ,

Danke für deine motivierende Antwort ;-)

Antwort
von EHECK, 56

Hallo Schirra,

schade, dass Du von Dich selber als jemandem mit wenig Einfühlungsvermögen einschätzt, aber natürlich umso besser, dass du Selbsterkenntnis hast (ob es nun stimmt oder nicht, das mit dem E-vermögen...)!

(i) nicht nur die Pathologie ist ein Fachgebiet, das 'nichtklinisch' in dem Sinne, dass Du keinen direkten Patientenkontakt hast, sondern es gibt eine ganze Reihe von diesen 'theoretischen' Fächern. Zum Beispiel Labormedizin, Medizische Mikrobiologie, Medizinische Parasitologie, Rechtsmedizin, Epidemiologie, usw usf.

(ii) Jeder Arzt an einer Universität, oder Universitätsklinik MUSS auch Forschung (das ist neben der Ausbildung der Auftrag von Unis) betreiben. Also Deine Vorstellung ist falsch. Viele Mediziner forschen.

(iii) Du wirst später immer besser bessere Chancen haben mit einem abgeschlossenen Medizinstuidum als mit einem Biologie/Chemistudium. Ganz einfach weil Du vielfältiger einsetzbar bist.

Alles zusammen betrachtet wäre es also für Dich unbedingt einen Versuch wert, Medizin zu studieren.

Abnosnsten: hast Du mal geschaut ob Dir der Studeingang Humanbiologie gefällt. Das ist rein forschungsorientierter Studiengang, den es auch nur an 2 Universitäten (glaube ich) gibt. Betrifft Forschung immer mit dem Blick auf den Menschen, also genau das was Du suchtst.

viel Erfolg!

EHECK

Kommentar von Schirra1806 ,

Erst einmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort ;-)

Ich habe mich bereits über die verschiedenen Facharztausbildungen informiert und muss sagen, dass mir die Pathologie bis jetzt am besten erscheint. Eine weitere interessante Ausbildung wäre allerdings die Mikrobiologie und Virologie, wobei man in diesem Beruf ja eher eine beratende Funktion in Kliniken einnimmt und ich weiß auch nicht, wie es hier mit einer "Karriere" in der Forschung aussieht.

Zwar ist der Studiengang  Humanbiologie inhaltlich auch ziemlich interessant, für mich wahrscheinlich sogar interessanter als Medizin, allerdings nehme ich mal an, dass die Berufschancen gleich den der Biologen, also ziemlich schlecht, sind. Medizin scheint da tatsächlich die beste Wahl für eine "sichere" Zukunft zu sein.

Liebe Grüße, Schirra

Kommentar von EHECK ,

.... wieso Du denkst, dass 'Mikrobiologie /VIrologie' nur beratende Funktion einnimmt, die Pathologie aber für ein Forschungsgebiet schlechthin hälst, wundert mich und stimmt auch wohl wenig mit der realität überein. Im gegenteil. Der Pathologe hat immer sehr viel 'Beratung' zu leisten (Foschung ist da besonders im Untergebiet der 'immunologischen Pathologie' und ähnlichen zu erwarten, aber nicht im Normalfall), wobei die medizinschen Mikrobiologen /Virologen/Epidemiolgen/Infektionsmediziner häufig an Forschungsvorhaben beteiligt sind. Denke mal nur an die Infektionskrankheiten.

Bei de berufschancen kommt es immer darauf an, WAS genau Du gemacht hast, wo Du promoviert hast. Unter den Biologen gibt es auch viele Feld-Wald-und Wiesenbiologen, wohingegen die Humanbiologen wissenschaftlich in der medizinischen Forschung arbeiten. Ich kenne mehrere und schätze allegmein deren Berufschancen besser ein als diejenigen eines Biologen. Als Mediziner hast Du aber immer noch die allerbesten Chancen (von diesen dreien), ganz einfach weil Du universeller einsetzbar bist  (qua Approbation).

viel Spaß weiterhin bei Deinen Überlegungen

EHECK

Kommentar von Schirra1806 ,

Hey, ersteinmal entschuldige ich mich für diesen verspätete Kommentar, ich habe mich seit Ewigkeiten nicht mehr auf diesem Forum rumgetummelt :D Tatsächlich habe ich mir in der Zwischenzeit weiterhin Gedanken zu dem Thema gemacht und mich intensiv über den Facharzt für Mikrobiologie, ... informiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass sein (Berufs-)Feld sogar besser zu meinen Interessen passt, als die des Pathologen. Ich denke ich habe mich damals einfach nur zu sehr auf den Pathologen beschränkt, habe aber nun deine Punkte erkannt. Wer weiß, was sich alles noch so ergibt und wo ich später hin komme. Ich werde wohl einfach das Medizinstudium anstreben und dann mal gucken, was sich ergibt. Vielleicht merke ich dann ja, dass mir der klassische Arztberuf doch besser liegt oder ich ende in einem ganz anderen Bereich (Physik?) :D

Kommentar von EHECK ,

(i) ja, da hast Du sicher noch viel Zeit während des Studiums mal überall reinzuschnuppern.

(ii) aus rechtlichen Gründen werden Mediziner eher eingestellt als Biologen oder Humanbiologen (außer in reinen Laborforschungsthemen), auch in der Forschung, weil sie u.a. auch Blutabnehmen dürfen, Punktionen durchführen dürfen, entsprechende Gutachten zeichnen können, usw. - alles Dinge die Nichtmediziner nicht oder nur eingeschränkt dürfen.

viel Spaß in der Zukunft!

EHECK

Antwort
von Silo123, 41

Ich denke, daß daß eine gute Idee ist und bewundere Deine kritische Selbsteinschätzung.

Aber , um eines klarzustellen: Auch die Pathologie erfordert Praxis: Sektionen, präparieren, aber wenn Du da einen Fehlschnitt machst, ist es kein Beinbruch. Viel ist wirklich Mikroskopie.....

Und noch eine Sache, bevor Du das weiter verfolgst: Hast Du schon mal intensiv mikroskopiert? Es gibt Leute (dazu gehöre z.B. ich), die können gar nicht lange am Stück mikroskopieren, weil sie dann Kopfschmerzen bekommen- ich z.B gehöre zu dieser bedauernswerten Sorte Mensch. Die Pathologie wäre z.B. deswegen für mich unmöglich. Ich kann mal 15 Minuten /halbe Stunde mikroskopieren, aber das noch nichtmal mit jedem! Mikroskop- dann brauche ich eine LANGE Pause

Auch in der Pathologie wird natürlich geforscht.

Wenn Du Dein Studium darauf ausrichten willst, solltest Su am besten versuchen, gleich eine Laufbahn an der Uni einzuschlagen. Damit Du da dann Chancen hast, mußt Du aber Dein Studium mit SEHR guten Noten abschließen und in Pathologie soundso eine 1.  Versuche Dich dann möglichst schnell bei einem Prof bekannt zu machen, besonderes Interesse zu zeigen..... weil Du brauchst , um da weiter zu kommen unbedingt einen Schirmherren. Und natürlich ist eine Doktorarbeit in dem Bereich zwingend.

Bevor Du Dich nur noch der Forschung widmest, kann es sein, daß Du als Assi dann auch Studenten anleiten mußt, bedenke das bei Deinen Plänen.

Und eine Sache ist auch zu bedenken: Es kann durchaus passieren, daß es Dir gar nicht gelingt, in die Forschung zu kommen, sei es mangels Vitamin B, sei es, weil Du nicht die Noten schaffst, die da erwartet werden. Oder weil keine Forschungsgelder da sind- solche zu bekommen ist ein ständiger Akt.

Was machst Du dann ? Nach langem Studium, u.U. noch Facharzt....wo Du viel reingesteckt hast? Und es klappt einfach nicht mit der Forschung? Leider ist die Gefahr nicht sehr gering.

Jetzt nochmal ein Alternativorschlag: Eine Freundin von mir hat als erstes eine Ausbildung in einem pharmazeutischen Unternehmen gemacht (sie ist aber insgesamt eine selbstbewußte, die irgendwie jeden um den Finger wickeln kann, Einfühlungsvermögen? na ja.)

Nach Abschluß der Ausbildung hat sie was einschlägiges studiert und, da sie den Kontakt zu ihrer Ausbildungsfirma nie hat abreißen lassen, es tatsächlich hinbekommen,  Forschungsgelder und Forschungsaufträge zu bekommen- das war echt beeindruckend. Sie stand nur öfters in einem Gewissenskonflikt, da ihr natürlich nur jeweils Forschungsgelder für ein bestimmtes Projekt zur Verfügung gestellt wurden,  und das dann i.d.R. monatlich; wenn sie schon nach den ersten Untersuchungen sagen konnte, daß das eine Sackgasse ist, daß man da die Forschung besser abbrechen sollte, weil Präperat wirkungslos. Sie hat dann immer den Mittelweg gewählt, die ein wenig hingehalten, und dann versucht rauszufinden, warum! es wirkungslos war.Aber sie hat NIE erstmal so getan, als, ob sie Wirkungen feststellen würde, um die Forschung auszudehnen- dazu war sie zu integer

Die Forschung ist ein Sektor, auf dem es sehr schwer ist, Geld locker zu machen. Und wenn Du meinst, daß Dir Einfühlungsvermögen fehlt- o.k. kein Problem, aber Du mußt Leute zumindest ein bißchen manipulieren können.

Und Du mußt AUCH damit rechnen, daß Du aufgrund widriger Umstände keinen Fuß in den Bereich gesetzt bekommst- was machst Du dann? Würdest Du dann u.U. doch als Arzt arbeiten, obwohl Du vielleicht nicht dazu geeignet bist: Wenn Du das trotzdem gut und engagiert machst und dabei dann einfach nur rausfinden willst, was dem jeweiligen Patienten fehlt, dann ist das gar nicht so anders, wie Forschung, aber dann solltest Du einfach GUT in dem Bereich sein. Dann verzeihen Patienten vieles. Wenn ein Arzt einfach gut ist, mit Forschergeist an die Krankheit rangeht, kannst Du trotzdem ein guter Arzt wwerden. Viele wirst Du verschrecken, aber zu jedem Arzt findet sich das passende Klientel.

Wenn Du dann aber nur mittelmäßig UND gelangweilt wärest, DANN rate ich von dem Studium ab, weil es ist unsicher, ob Du in dem gewünschten Bereich einsteigen KANNST- das hängt von Faktoren ab, wo ich viele nicht mal sehen könnte.

Kommentar von Schirra1806 ,

Vielen Dank für diese ausführliche Antwort :-)

Es gibt tatsächlich nur eine praktische Arbeit, die mir Spaß macht, nämlich biologische Versuche und Arbeit am Mikroskop. Ob ich Probleme beim längere mikroskopieren habe weiß ich ehrlich gesagt nicht. In der Schule hatte ich jedenfalls (trotz Brille) keine Probleme.

Ich bin mir bewusst, dass die Forschung ein extrem anstrengender und und harter Weg ist, bei dem man ziemlich schnell ohne Job dastehen kann. Als Facharzt für Pathologie bin ich aber mehr oder weniger abgesichert, da Pathologen (nicht in der Forschung), soweit ich weiß, momentan dringend gesucht werden. Somit kann ich immer noch als "normaler" Pathologe an einem Institut ohne forschende Aufgaben arbeiten und ich denke, dass mir auch diese Arbeit Spaß machen würde. Zudem bietet der Beruf des Pathologen ziemlich viele Vorteile: i.d.R. kein Schicht- und Wochenenddienst, somit familienfreundlich, weniger Stress (außer bei Schnellschnittuntersuchungen) und generell ein entspannteres Arbeitsklima. Zudem hat man kaum bzw. gar keinen Patientenkontakt. 

Ich kenne sogar den Leiter der Pathologie in unserer Stadt, da er der Vater eine ehemaligen Schulkameradin und Freundin ist. Vielleicht kann mir das später sogar ein paar Vorteile bringen, allerdings ist er schon etwas älter :D

Und dass ich kein Einfühlungsvermögen besitze bedeutet nicht, dass ich andere nicht manipulieren kann. Ich habe das große Glück bei fast jedem Erwachsenen Sympathie für mich zu wecken und kann eigentlich jeden, ohne dass er mich wirklich kennt, für mich begeistern.

Liebe Grüße, Schirra


Kommentar von Silo123 ,

ICH sage, mache es, gehe das Wagnis ein und werde in Deinem Bereich einfach GUT.Aber sei Dir der Unwägbarkeiten bewußt  Und sehe weiter Deine Fehler.

Aber checke echt das Mikroskopieren- das kann echt alles zunichte machen. Ob Brille oder nicht, spielt dabei nicht die Rolle- ich kann nur mikrosokopieren, wenn ich die Brille abnehme, aber das ist NICHT mein Problem. Nahezu jedes Mikroskop läßt sich  für alle Sehstärken bedienen. Notfalls muß halt jemand anderes neu fokusieren.

Wenn Du da jemanden kennst, suche den Kontakt und versuche da notfalls in einem Praktikum rauszufinden, ob das Mikroskopieren für Dich geht. Gibt Dir auch einen Einstieg. Nutze da echt Dein vit.B, was du hast.

Kommentar von Schirra1806 ,

Ich kann ihn ja einfach mal nach ein Praktikum in den Ferien fragen, um vielleicht einfach nur einen kleinen Einblick zu erhalten ;-)

Antwort
von elli2609, 65

Wenn du einen für das Medizinstudium benötigten Notendurchschnitt besitzt dann studiere doch erstmal Medizin und mach deinen Doktor in der jeweiligen Kategorie. Ich denke das studieren von Biologie würde dir auch helfen in deinen Wunschberuf zu starten....aber da vergehen erstmal JAHRE ins Land. Keiner kann dir sagen ob und welche Institute dir dann einen Job anbieten können und zu welchen Konditionen. Beende dein Abitur, Bewirb dich bei den Universitäten und dann kannst du da sicher nähere Informationen erhalten.

Lg

Kommentar von Schirra1806 ,

Ich denke Medizin ist da tatsächlich die bessere Wahl, auch wenn hierbei keine Forschungsgrundlagen vermittelt werden, wie es im Biologiestudium der Fall ist. Aber wenn man sieht, wie viele Biologen und Chemiker, egal ob sie einen Doktor haben und bestens für die Forschung geeignet wären, ohne Job und Familie sind und ein trauriges Dasein fristen, trotz ihrer hohen Qualifikation (Ich kenne zwei von ihnen persönlich). Da hat man mit Medizin immer noch Alternativen und eine bessere berufliche Absicherung. 

Kommentar von uteausmuenchen ,

Nur kurz: Das Thema Homöopathie hab' ich entfernt, weil es mit Deiner Frage nichts zu tun hat. Wenn Du in die echte, seriöse Forschung willst, dann passt ein esoterisches Verfahren wie die Homöopathie nicht ins Bild.

http://www.naturwissenschaftliche-rundschau.de/navigation/dokumente/Stichwort080...

Antwort
von RoXoR987, 71

Viele Unikliniken und ihre Institute betreiben Forschung in den von dir gennanten Bereichen. Ich kann dir nicht genau sagen wie da die Job chancen sind, aber wenn dein Schnitt gut genug ist wird das schon klappen

Antwort
von Akka2323, 26

Diese Stellen sind alle sehr selten. Ich kenne Biologen, die als Pharamreferent geendet sind und Pathologen gibt es in ganz Deutschland vielleicht 100, eher weniger.

Kommentar von Schirra1806 ,

Soweit ich weiß werden momentan neue Pathologen gesucht, da sich kaum ein Medizinstudent für diesen Beruf entscheidet und Internet konnte ich jedenfalls einige freie Stellen entdecken. Man muss als Pathologe nicht zwangsläufig in die Forschung, aber soweit ich weiß habilitieren über 30% aller Pathologen, der größte Prozentanteil einer Facharztgruppe. Zurzeit arbeiten in Deutschland übrigens etwa 1.800 Pathologen. Quelle: http://www.pro-patho.de/blog/files/301e1f3e046a1b4c2ac319e84bc68a22-25.html

Antwort
von roterteufel85, 15

Du solltest zB in Jena studieren. Dort wird man frühzeitig während des Studiums gefördert - auch in Richtung Forschung.

Besonderheiten in Jena

Die Besonderheit von JENOS, dem JEnaer neigungsorientiertem
Medizinstudium, ist die direkte Vorbereitung auf die ärztliche Tätigkeit
je nach Neigung. Damit bietet die Universität Jena ein modernes und
praxisnahes Medizinstudium mit fächerübergreifender Lehre im gesamten
Studium der Humanmedizin an. Im zweiten Studienabschnitt haben
Studierende die einmalige Möglichkeit, neben einem kompakten Kernstudium
aus einem umfangreichen Wahlangebot in den Linien Klinik- orientierte
Medizin, Ambulant- orientierte Medizin und Forschung- orientierte
Medizin einen Schwerpunkt zu setzen. Diese Linien vermitteln
spezifisches Wissen und Können, um Studierenden den Berufseinstieg zu
erleichtern. Auch die überschaubare Anzahl von ca. 270 Studienplätzen
gewährleistet eine intensive Ausbildung. Durch die Vernetzung mit dem
Technologie-Standort Jena bieten sich für Sie vielfältige Möglichkeiten
der Einbindung in Wissenschaft und Forschung, zum Beispiel im Center for
Sepsis Control & Care.

Aussichten

Ärzte arbeiten vor allem in Praxiseinrichtungen (Privat- oder
Kassenpraxis), in Krankenhäusern, bei Behörden oder Körperschaften sowie
in der Forschung (Universitäten und pharmazeutische Industrie).

Antwort
von kokomi, 76

das kann dir jetzt noch niemand sagen ..

Kommentar von Schirra1806 ,

Es ist aber auch interessant zu erfahren, wie die Situation derzeit aussieht.


Kommentar von kokomi ,

es ist sehr schwer an so eine forschungsstelle zu kommen

Kommentar von Schirra1806 ,

Das ist mir bewusst, ich habe mich bereits gut informiert. Meine Frage lautete aber, wie die Chancen als Pathologe im Vergleich zu anderen Studiengänge (Biologie, Chemie etc.) aussehen und welche Forschungsstellen (Krebsforschung oder andere Forschungsgebiete) in Frage kämen.

Kommentar von kokomi ,

ganz genauso schwierig

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community