Sollte man als Extremsportler eine Privathaftpflicht mit Zusatzleistung für gefährliche Sportarten abschließen? Ich übe gern grenzwertige Sportarten aus, habe mir aber noch nie Gedanken über einen zusätzlichen Schutz gemacht.
Als Extremsportler eine Privathaftpflicht mit Zusatzleistung für gefährliche Sportarten abschließen
Antworten (5)
-
1Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
FranzLoFranzLo
Es wäre hilfreich, Deine "Extremsportarten" zu kennen, da eine generelle Aussage auf alle Extremsportarten nicht möglich ist.
Mir liegt hier ein Bedingungswerk vor, das z.B. "Folgen aus der Ausübung von Sport (ausgenommen Jagd) mit einschließt. Explizit als uneingeschränkt mitversichert wird z.B. der Kite-Sport, Radrennen und einige Sportarten mehr benannt.
Bei Sportlern mit Gerät ist aber auch wichtig, dass Be- und Entladeschäden, sowie Schäden an geliehenem Gerät mitversichert ist.
Also wie gesagt: Wenn man wüsste...
-
1
Eine private Haftpflicht kennt keine Ausschlüsse für Hobby-Sportarten. Nur wenn ein Sport für Geld ausgeführt wird, muss man das Risiko extra versichern.
Kommentar von
FranzLoFranzLo Falsch!
Die meisten Haftpflichtversicherungen schließen z.B. das Risiko "Kite-Sport" und Folgen aus oder begrenzen die Haftung auf technische Rahmendaten, die in der Realität eine Versicherbarkeit oft ausschließen.
Gewicht der Ausrüstung < 5kg und/oder Begrenzung der Leinenlänge oder Flughöhe.
Nur ganz wenige Gesellschaften verzichten auf diese Beschränkungen. Bei anderen Extremsportarten wird es ähnlich sein, aber da habe ich persönlich keine Erfahrungen.
-
1Antwort von
stefvolstefvol
ja suchst eigenen Schutz oder Haftung für Verletzungen etc, die du anderen zufügst. Was Eigenschutz angeht, erkundige dich bei der Krankenkasse ob und wie lange noch diese Sportarten inklusive sind oder ob es dafür extra Absicherung fällig wird, was meiner Meinung nach schon lange hätte passieren können, da extrem viele Freizeitsportler, manche sogar als Vertragsamateure, enomre Kosten für das Gesundheitswesen verursachen - auf lange SIcht geht das nicht mehr da die Kohle knapp ist. Ansonsten - zur finanzieller Absicheurng von Personen die du verletzen könntest. Privathaftplficht und auch Rechtschutz, denn da geht es unter Umständen gleich um Millionen an Schadensersatz
Kommentar von
DerHansDerHans Zu den "Vertragsamateuren", sobald Geld fließt, ist das Risiko in der privaten Haftpflicht ausgeschlossen. Dann muss diese Risiko über den betreffenden Verein abgedeckt werden.
Kommentar von
stefvolstefvol nichts desto trotz ist erstmal der Arbeitgeber mit 6 Wochen Lohnfortzahlung in der Pflicht... und viele Vereine zahlen die Beiträge nicht ergo gibts dann keine Versicherung...
-
-
1Antwort von
LaoghaireLaoghaire
Eine Haftpflichtversicherung trägt Schäden, die du bei Anderen /dem Eigentum anderer verursachst. Was du bräuchtest wäre eher ne Unfall-, Berufsunfähigkeits-, oder Risikolebensversicherung. Ob dich bei der Angabe Extremsportarten überhaupt einer versichert...? Na ja, wahrscheinlich zu horrenden Preisen.
Kommentar von
NoltiNolti Das sind ja 2 Paar Schuhe- ich dachte, es geht darum, wenn bei seinem Sport eine anderer Person zu Schaden kommt.
-
1Antwort von
NoltiNolti
Ich kenne zwar deine Sportart nicht, mir ist allerdings nicht bekannt, dass es bei der Privathaftpflicht solche Ausschlüsse gibt. Bist du sicher, dass das nicht unter die Deckung fällt?
Kommentar von
FranzLoFranzLo Die meisten Haftpflichtversicherungen schließen z.B. das Risiko "Kite-Sport" und Folgen aus oder begrenzen die Haftung auf technische Rahmendaten, die in der Realität eine Versicherbarkeit oft ausschließen.
Gewicht der Ausrüstung < 5kg und/oder Begrenzung der Leinenlänge oder Flughöhe.
Nur ganz wenige Gesellschaften verzichten auf diese Beschränkungen. Bei anderen Extremsportarten wird es ähnlich sein, aber da habe ich persönlich keine Erfahrungen.
Welchen (Extrem-)Sport betreibst Du denn?
Bzw. welcher Sport soll mitversichert werden?