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Als Existenzgründerin in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen???

Frage von wolverinchen wolverinchen

Ich bekomme ab Januar 2010 Gründungszuschuss. Nun habe ich gelesen, dass man auch in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen kann, was als Existenzgründer ja besser wäre, da die Beiträge nicht so hoch sind wie in einer privaten Versicherung. Stimmt das? Wer kann mir da eine Empfehlung machen? Vielen Dank für die Hilfe!

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Antworten (6)

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    Antwort von Shakotai Shakotai

    Ergänzend zu Power100: Wenn man alleinstehend und gesund ist, ist die private Krankenvers. bei Existenzgründern zumeist die günstigere Wahl. Auch lässt sich durch Vereinbarung von Selbstbeteiligungen der Preis noch gut drücken.

    Wenn man jedoch eine Familie hat, ist die 'Private' zumeist die wesentlich teurere Wahl, nachdem es eine Familienversicheurng bei der Privaten nicht gibt.

    Aber: Bei Existenzgründern sind viele private Kassen sehr kritisch.

    Kommentar von Shakotai ShakotaiShakotai

    Nachdem frühere private Krankenkassentarife im Alter sehr teuer wurden, kamen die privaten Tarife erheblich in Verruf. Die privaten Kassen wie auch der Gesetzgeber haben jedoch gehandelt. So werden zwei Rückstellungen gebildet, einmal im Tarif selber, einmal durch eine 10%ige gesetzl. Rückstellung. Die Erhöhungen im Alter sollten also, vorausgesetzt man wechselt nicht zu oft und zu spät, nicht so erheblich ausfallen. Der Vergleich mit der gesetzl. Kasse stellt sich jedoch schwer, nachdem bei dieser nicht nur der Preis rauf, sondern auch an die Leistungen runter gehen, was die private nicht kann.

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Das mit dem kritisch kann ich zwar nicht bestätigen, aber da hat sicher jeder andere Erfahrungen. Mit Familie muss die private nicht unbedingt teurer sein. Ich werde auch das Problem haben, dass ich bei Mehrverdienst meine zukünftige Tochter dann privat versichern muss. Aber ganz ehrlich: Wenn ich die Bedingungen dafür erfülle (mehr als meine Frau und ÜBER der BBG), dann juckt mich doch bei regelmäßigen Einkünften von ca. 3.500 EUR der Beitrag von 80-100 EUR für meine Tochter nicht mehr. Der letzte Satz von Dir war klasse !

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    Antwort von Candlejack Candlejack

    Natürlich kannst Du als Gründer freiwillig in der gesetzlichen bleiben, aber wozu ? Wenn man noch jung und halbwegs gesund ist, ist die private idR günstiger und hat wesentlich mehr Leistungen. Ich hab dieses Jahr aufgrund meiner Gründung gewechselt. Trotz moderater Einnahmen im ersten Jahr + Zuschuss wollte die AOK 300 EUR für haben. Und das mit den mäßigen Leistungen der gesetzlichen. Für eine recht umfangreiche private bezahle ich mit Anfang 30 jetzt 220 EUR, habe keine Anpassung zum neuen Jahr. Teurer werden gestezliche UND private. Und Du solltest Dir über einen Makler eine suchen, die stabil ist und bei Beitragsanpassungen moderat, auch wenn die am Anfang etwas mehr kostet als andere. Man kann auch einen Altersentlastungsbaustein einschließen, je nach Geld mit fast 100% Entlastung im Alter.

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    Antwort von Power100 Power100

    Lassen Sie sich von der Ges. Kasse Ihrer Wahl ein Angebot rechnen und von einem Makler ein Vergleich Priv. Krankenversicherung. Bei geringem Verdienst kann die ges. Kasse günstiger sein, hängt auch noch vom Alter, vom Gesundheitszustand und der Familiensituation ab. Sie können wählen!

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    Antwort von mamo2402 mamo2402

    ich war schon mal selbständig, die Versicherung ging ins Uferlose, bin froh wieder in der gesetzlichen zu sein. Im April gehe ich wieder in die Selbständigkeit, bleibe aber in meiner Kasse, kläre die Tarife vorher ab... und vergleiche mit anderen Kassen

    Kommentar von JoWaKu JoWaKuJoWaKu

    Frag auch mal, wie der Preisunterschied zwischen gesetzlicher und privater ist, wenn man mal 60, 70 oder 80 Jahre alt ist!

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    welcher Anbieter mit welchem Tarif war das ? Ich erlebe täglich, dass sich Kunden für kleine und/oder Aldi-Versicherungen entscheiden und sich dann wundern, wenn die Beiträge ständig und oft angepasst werden. Qualität in Kalkulation von Leistungen und Beiträgen kostet nunmal.

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    Antwort von Orchidee1 Orchidee1

    Denk bitte daran, wenn Du mit ca. 55 immer noch in der Privaten bist (und so einfach kommst Du dann nicht mehr in die Gesetzliche), dann bist Du den Rest Deines Lebens in der Privaten, egal ob Du es Dir leisten kannst oder nicht.

    Ich bin nebenberuflich selbständig und noch über meinen Mann gesetzlich versichert.

    http://www.klicktipps.de/gewerbe3.php#krankenkasse

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    Antwort von teddy4848 teddy4848

    man kann das ganz einfach beantworten: Jung, gesund, allein stehend oder Doppelverdiener_ab in die Private!

    Nicht mehr ganz jung, angeschlagen oder Familie- Gesetzliche. Evtl. Zusatztarife bei der Prvaten.

    Kommentar von Orchidee1 Orchidee1Orchidee1

    Wenn einen die gesetzliche noch nimmt.

    Wenn alle gesunden in die private gehen, dann kann sich bald keiner mehr die gesetzliche leisten.

    Bzw. die gesetzliche wird härtere Grenzen setzen, um die ehemals privaten nicht mehr aufnehmen zu müssen später.

    Wer in jungen Jahren billig versichert sein will, der muss im Alter bitte mit den steigenden Preisen rechnen und nicht auf die Solidargemeinschaft zurückgreifen (die er vorher nicht unterstützen wollte).

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