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Als Eltern wie verhalten, wenn das Kind in der Schule gemobbt wird?

gefragt von resi70 am 08.05.2009 um 19:09 Uhr

Die Tochter einer guten befreundeten Nchbarin von mir wird in der Schule gemobbt und die Mutter ist im Moment etwas überfordert mit der Situation. Wie soll sie sich am besten verhalten? Eionmischen? Raushalten? Schule wechseln? Was ist richtig? Wer kann helfen? Möchte beide gerne etwas unterstützen und ihnen helfen.


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Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


anonym
beantwortet von MeinPapa am 8. Mai 2009 19:10
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Hilfreichste Antwort

Erstmal an den Lehrer wenden. Zur Not bis zum Schulleiter

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 8. Mai 2009 19:11

Genauso u. nicht anders.


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hajottka
beantwortet von hajottka am 8. Mai 2009 19:10
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Konsequent vorgehen! Klassenlehrer einschalten, wenn das nicht hilft, das Direktorium, ansonsten privatrechtliche Schritte! Was sich heutzutage manche "Blagen" erlauben schreit zum Himmel!

Kommentar von 9594ebf055d2051ec41df20fbd1dc321smallbrOOmStick am 8. Mai 2009 19:17

Und, dass es schwere Folgen haben kann, darüber sind sie sich nicht im Klaren!

Kommentar von Cbbbcac8a8964b610e4634a700781d12smallhajottka am 8. Mai 2009 19:18

genau, viele vergessen auch die strafmündigkeit ab 14 Jahren!


hihi87
beantwortet von hihi87 am 8. Mai 2009 19:10
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naja raushalten ist mal nicht die LÖSUNG. Eher einmischen. kontakt mit den eltern der anderen kinder aufnehmen,(auch Elternabend möglich), mit den Lehrern reden (jede Schule hat Vertrauenslehrer)


radinchen
beantwortet von radinchen am 8. Mai 2009 19:12
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auf jeden fall sollte das kind das gefühl haben verstanden zu werden und dass sie weiß dass immer jemand für sie da ist. gute wäre, wenn sie über ihre probleme redet, egal ob mit der mama oder mit der oma, oder mit dir. als erste instanz sollte man bei solchen fällen immer erst zu den vertrauenslehrern der schule gehen, die regeln das meißtens sehr gut und haben an vielen schulen auch ältere schüler die ausgebildete streitschlichter sind. wenn das nicht hilft wird der direktor zugezogen. aber erst dann solltet ihr ernsthaft über schulwechsel nachdenken. hauptsache sie geht weiterhin zur schule und bekommt nicht übermittelt, das sie sich zu hause verkriechen darf, sondern dass das leben weiter geht.

Kommentar von 074efe27288876f4baf12abf9866c3b8smallkugel am 8. Mai 2009 19:30

Jepp - für jedes Problem gibt es eine Lösung. Man kann nicht vor allem im Leben weglaufen (und ist auch nicht Sinn der Kindererziehung) aber ihnen helfen, das ganze in den Griff zu kriegen (auch mit Hilfe der Lehrer, Rektor etc.)


kugel
beantwortet von kugel am 8. Mai 2009 19:11
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Einmischen? Nö - das ist Sache der Eltern. Die Mutter soll zum Leher, zum Schulpsychologen, wenns sein muß zum Rektor. Am besten mal alles Aufschreiben, was so vorgefallen ist (wie eine Art Protokoll).

Meist sind die Mobber ohnehin bekannt und vielleicht melden sich noch mehr, die das gleiche Problem haben.

Steh ihr zur Seite, hör Dir ihre Sorgen an und laß sie nicht allein.



anonym
beantwortet von candyn am 8. Mai 2009 19:12
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Warum wird sie denn gemobbt? Das Problem bei Möglichkeit an der Wurzel anpacken..


Volker13
beantwortet von Volker13 am 8. Mai 2009 19:10
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Einfach mal mit dem Vertrauenslehrer sprechen.


henk0
beantwortet von henk0 am 8. Mai 2009 19:11
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Ich würde die Eltern der mobbenden Kinder zur Rede stellen und die Kinder gleich mit. Das wirkt meistens Wunder.

Mobbing entsteht bei kleineren Kindern oft aus einer Gruppendynamik heraus. Bricht man diese einmal, dann entwickelt sich die Dynamik in eine andere Richtung. Ich sehe oft, dass sich die Kinder später sogar anfreunden.

Kommentar von 7c3f8a5c2a74dc343b47fa81d199f4f6smallradinchen am 8. Mai 2009 19:17

die eltern der mobber sollte man auf keinen fall sofort mit einbeziehen. bei mobbingfällen gilt immer das prinzip klein anfangen und dann zu stärkeren mitteln greifen. sprich 1.vertrauen in der eigenen familie schaffen 2. vertrauenslehrer/streitschlichter 3. direktor (und der bezieht die eltern der mobber dann soweiso meißtens mit ein) und dann wenns sein muss 4. schulwechsel

Kommentar von 074efe27288876f4baf12abf9866c3b8smallkugel am 8. Mai 2009 19:28

DH - das ist der richtige Weg. Stelle sich einer vor, man rennt zu den mobbenden Eltern und die geben ihrem Balg noch recht - dann macht Polen auf!


anonym
beantwortet von millionaire am 8. Mai 2009 19:12
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Es sollte zuerst einmal ein Gespräch mit der Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer geführt werden. Wenn die mobbenden Kinder bekannt sind, so sollten die Eltern dieser Kinder auch am Gespräch teilnehmen. Außerdem sollte das Selbstbewusstsein des Mobbingopfers gestärkt werden. Hier bietet sich vor allem Judo an. Ich hoffe, dies hilft weiter.


hirnbrannt
beantwortet von hirnbrannt am 8. Mai 2009 19:10
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tips geben, das tut man doch als freund(in)

Kommentar von resi70 am 8. Mai 2009 19:10

Tolle Antwort! Welche Tipps soll ich denn geben? Das war wohl die Frage!


JackySmith
beantwortet von JackySmith am 8. Mai 2009 19:11
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Einmischen ist nicht richtig, aber komplett raushalten geht auch nicht. hm...


kataha
beantwortet von kataha am 8. Mai 2009 19:21
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Ich setze jetzt mal voraus, dass es wirklich um richtiges Mobbing geht, und nicht um diezudenenichgehörenwillredennichtmitmirprobleme.

Auf jeden Fall mal mit der Schule sprechen, Klassenlehrer, Vertrauensleher, Direktor - wenn das nicht hilft, ist es sicher besser, zu wechseln, als das so weitergehen zu lassen. Und psychologische Hilfe für das Kind kann nicht schaden, sowas ist schwer zu verarbeiten.


anonym
beantwortet von helpmyself am 9. Mai 2009 01:29
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ich habe zur zeit das gleiche problem mit meiner tochter.wir haben uns in die hände der ärzte begeben und ich muß sagen,zum glück habe ich diesen schritt gewagt!


anonym
beantwortet von Curee am 10. Mai 2009 00:34
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Ich würde sofort die Schule wechseln. Lehrergespräche oder gar Schülergespräche machen die Sache meist nur viel schlimmer und dann spricht sich das womöglich noch bis zu den anderen Schulen im Umkreis rum "das ist die, deren Eltern beim Lehrer rumgeheult haben, die kommt jetzt zu euch". Und wer will schon mit Leuten befreundet sein, die einen früher mal so verachtet haben?


oli1285
beantwortet von oli1285 am 10. Mai 2009 19:13
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Ist es wirklich Mobbing? Heute wird sofort von Mobbing gesprochen und ganz normale Vorgänge, die unter Kindern (wie auch Erwachsenen) vorkommen, werden stigmatisiert. Ist das Kind stark übergewichtig und wird von den Mitschülern als "dick" oder sogar "fett" bezeichnet, liegt hier kein Mobbing vor, es ist schlicht die Wahrheit, zwar unhöflich, aber wahr. Umgekehrt bei einer "Bohnenstange" genauso. Also sollte hier zum Sachverhalt schon etwas mehr stehen. Wenn ein Kind nicht gelernt hat, sich regelmäßig zu waschen, dann stimmt es auch, wenn es als "Stinker" o.ä. bezeichnet wird. Mobbing ist ein heikles Thema und man muss es sehr ernst nehmen, wenn es denn wirklich Mobbing ist. die von mir geschilderten Sachverhalte sind dem Schulleben entnommen, wurden als Mobbing bezeichnet, das ist inflationär, trifft aber den Tatbestand Mobbing NICHT.



Nickita
beantwortet von Nickita am 11. Mai 2009 00:56
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Mit dem Lehrer kontakt aufnehmen!Den Rest ergibt sich von selbst...

Kommt aber auch darauf an was die Tochter macht...??


anonym
beantwortet von zippeldelli am 11. Mai 2009 20:03
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Hallo, mein Sohn wurde bis vor ein paar Wochen auch über einen längeren Zeitraum gemobbt. Mir hat folgende Internetseite sehr weiter geholfen: http://www.mobbingberatung.info/pages/eltern/tipps-zum-erst-verhalten.php

Auf gar keinen Fall vorab mit den Eltern der Mobber Kontakt aufnehmen, da das die Mobbing-Attacken in der Schule noch verstärken könnte.


elaelaela
beantwortet von elaelaela am 17. Mai 2009 17:43
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mit dem direktor ,lehrer reden oder im elternbeirat ansprechen,das mobbing sofort stopen


sunnyberlin
beantwortet von sunnyberlin am 22. Juni 2009 00:11
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Aus eigener Erfahrung: Mit dem Kind über alle Vorfälle (und mit allen Namen) eine Liste aufstellen. Dabei dem Kind unbedingt volle Rückendeckung zusichern, auch bis zum Schulwechsel. Dann Gespräch mit der Lehrerin in voller Objektivität auch weil das eigene Kind nicht fehlerfrei ist. Wenn die Lehrerin engagiert ist; Strategien besprechen, wie das Kind wieder in die Klasse integriert werden kann. Das geht 1. über eine schriftl. Abfrage in der Klasse; jeder schreibt 3-6 Namen auf, neben denen er gerne sitzen möchte. Dabei erkennt man evtl. noch andere Außenseiter. 2. Die Lehrerin setzt die Kinder dann um. Hier kann es sehr helfen, wenn der Außenseiter neben dem "Macher" sitzt (vielleicht nicht direkt, sondern über Eck an einem Gruppentisch). 3. Zusätzlich kann ein Projekt helfen, wo die Kinder in kleinen Gruppen zusammen arbeiten müssen. 4. Evtl. kann man auch mal das antreibende Kinder (welches mobbt) einladen oder was gemeinsam unternehmen. 5. Ein "Mobbing-Projekt", in dem die Kinder Rollenspiele machen und der Mobber mal die Rolle als Mobbingopfer nachfühlt. 6. Einen Coach in die Klasse bringen, der als Referandar oder Praktikant getarnt die Klasse beobachtet, besonders in Situationen, wo der Lehrer nicht anwesend ist. Persönlich halte ich die "Flucht" in eine andere Schule als allerletzte Möglichkeit, das Kind würde damit evtl. bei jeder Schwierigkeit flüchten wollen.


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