Frage von Lichterlo, 87

Als Azubi Sprit absetzen?

Hallo ich werde demnächst jeden tag 50 km fahren müssen. Werd mir auch ein Auto besorgen. Kann man als Azubi Sprit kosten absetzen lassen? Wenn ja wie genau gescheht das? Was müsste ich beachten?

Expertenantwort
von ronnyarmin, Community-Experte für Auto, 39

Spritkosten kann man nicht absetzen. Nur allgemein Fahrtkosten in Form der Kilometerpauschale.

Wenn du Lohnsteuer zahlst (was nur du wissen kannst), kannst du diese Kosten absetzen.

Antwort
von peterobm, 74

https://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/ausbildung-studium/student-oder-azubi-fahrtk...

Spritkosten bestimmt nicht ^^ nur über die Kilometerpauschale von 30 cent/km

Antwort
von muschmuschiii, 71

Du kannst, sofern du Steuern zahlst, deine Fahrtkosten teilweise (einfacher Weg, also 25 km * € 0,30) bei geschätzten 230 Arbeitstagen bei deiner Steuererklärung steuermindernd geltend machen.

Antwort
von kevin1905, 45

Hast du Steuerabzüge vom Lohn?

Wenn deine Ausbildungsvergütung unter brutto 960,- € im Monat liegt, wird das nicht der Fall sein (Klasse I).

Ergo gäbe es auch keine Masse von der etwas absetzbar wäre.

Antwort
von Elfi96, 65

Die Kosten kannst du nur steuerlich geltend machen, wenn du monatlich Steuern zahlst (einfacher Arbeitsweg). Ansonsten bliebe dir die Möglichkeit, den Chef um einen Zuschuss zu bitten. Du könntest dir aber auch eine Wohnung in der Nähe der Arbeitsstelle suchen, denn allein mit den Spritkosten sind die Autokosten ja auch noch nicht gedeckt. Steuern, Versicherungen, Reparaturen, TÜV- Kosten und Verschleiß sind auch Punkte, die du nicht vergessen solltest. LG 

Expertenantwort
von Skinman, Community-Experte für Auto, 58

Du kriegst als Azubi wohl kaum so viel Lohn, dass du überhaupt großartig Steuern zahlen musst, von denen du das absetzen könntest.

Unter diesen Umständen ist eine solche Anfahrt ganz schön weit. Das sind ja allein bereits ohne andere Fahrten grob 11.000 km im Jahr, was je nach Auto locker ein ganzes Monatsgehalt und mehr frisst. Nur an Spritkosten, wohlgemerkt - Verschleiß und Wertverlust etc sind da noch gar nicht drin.

(50km ist doch die Summe aus Hin- und Rückfahrt, oder? Sonst 22.000 km).

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1rtAtEVXo0X7xNvFe5gs0Mb2n9ei6dGYTIJ9DFw_u...

Kommentar von Lichterlo ,

Ja 50 hin und zurück. Was hätte ich denn für eine alternative? Was könnte man ggf. Machen?

Kommentar von kevin1905 ,

Den Ausbilder freundlich fragen, ob er dies bezuschusst, oder umziehen.

Kommentar von Skinman ,

Ich bin ebenfalls ein Fan von geringer Entfernung zum Arbeitsplatz, aber es könnte schwer werden, eine Wohnung zu finden, die echt signifikant weniger kostet als Pendeln mit einem günstigen Auto. Vielleicht gibt es ein Wohnheim oder so was.

Aber Hauptsache erst durchrechnen und informieren, dann handeln.

Antwort
von lenzing42, 22

Wenn du steuerpflichtig bist ,kannst du die Fahrtkostenpauschale von der Steuer absetzen,dazu musst du zum Jahresende eine Steuererklärung erstellen.

Antwort
von grubenschmalz, 51

Wird bei dir nichts bringen, weil du keine Lohnsteuer zahlst. Davon gehe ich einfach mal aus.

Antwort
von Jakob1, 62

beim lohnsteuerjahresausgleich kannst du die fahrtkosten unter der rubirk werbunskosten entfernungspauschale eintragen.

Kommentar von grubenschmalz ,

Völliger Murks. Den Lohnsteuerjahresausgleich führt der Arbeitgeber durch.

Antwort
von Rothskuckuck, 60

Der Weg zur und von der Arbeitstelle ist über die Kilometerpauschale beim Lohnsteuerjahresausgleich absetzbar.

Kommentar von grubenschmalz ,

Völliger Murks. Den Lohnsteuerjahresausgleich führt der Arbeitgeber durch.

Kommentar von Jakob1 ,

cih bin 52 jahre alt und mache seit ich in der ausbildung einen lohnsteuerjahresausgleich bzw. lohnsteuerausgleich. also weiß ich auch wovon ich schreibe

Kommentar von wurzlsepp668 ,

Du weißt keineswegs wovon Du schreibst ....

es gibt für Steuerpflichtige KEINEN Lohnsteuerjahresausgleich (zumindest NICHT in D). das Teil heißt Einkommensteuererklärung.

Woher ich mir sicher bin?

Ich bin Steuerberater und seit 1986 in diesem Bereich tätig .....

Kommentar von Rothskuckuck ,

ok, dann eben Einkommenssteuererklärung, mein Gott. 

Du weißt doch ,was ich meine . Letztendlich ist für den Fragesteller doch nur wichtig, daß er die Fahrtkosten absetzen kann.

Antwort
von kenibora, 61

Fragen wurden schon possitiv beantwortet....gehe davon aus dass Du noch zuhause wohnst? Wiesonst kann sich sonst ein "Azubi" ein Auto, mit allem drum und dran, leisten? Führerschein hast Du schon?

Kommentar von wurzlsepp668 ,

wenn sich jemand ein Auto besorgt, um täglich 50 km fahren zu müssen ist davon auszugehen, dass ein Führerschein vorhanden ist .... (außer der Fragesteller heißt Marco R. aus Dortmund .....)

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