Als Aushilfe arbeiten und ein Schwangerschaftsabbruch kosten?

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4 Antworten

Die Kosten für den eigentlichen Schwangerschaftsabbruch werden von der Krankenkasse nicht übernommen.

Je nach Praxis, Methode und Versicherung sind das ungefähr 200 bis 570 €.

Verfügst du aber nur über ein geringes eigenes Einkommen (derzeit 1.075 € netto; für jedes im Haushalt lebende Kind erhöht sich die Grenze um 254 €, ebenso bei Mietbelastungen von mehr als 315 €, maximal bis 315 Euro), kannst du einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.

Die Kosten werden von dem Bundesland, in dem du lebst, übernommen, den Antrag musst du jedoch bei deiner Krankenkasse stellen.

Schau mal z.B. hier:

http://www.profamilia.de/erwachsene/ungewollt-schwanger/schwangerschaftsabbruch/kosten.html

Alles Gute für dich!

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Du solltest dich bei pro Familie beraten lassen. Sie geben dir Rat, Hilfe und zeigen dir Alternativen auf. Wenn du dich dort beraten lässt übernehmen die Kassen im Regelfall die Kosten. Aber eine Beratung ist Pflicht für eine Abtreibung auf Kassen kosten. Und keine Angst sie werden dich zu nix zwingen. 

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Kommentar von Melis27
14.06.2016, 14:15

Danke für die Antwort !

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Kommentar von isebise50
14.06.2016, 15:17

Bei einem Schwangerschaftsabbruch ohne Indikationsfeststellung, also auf Verlangen der schwangeren Frau (Fristenregelung) ist eine Beratung gesetzlich vorgeschrieben.

Unabhängig davon kann bei niedrigem Einkommen ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden.

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Hallo

Die Kosten werden von der Krankenkasse auf Antrag, welcher vor der Abtreibung gestellt werden muss, übernommen, sofern das Einkommen EUR 1'075.-- nicht übersteigt.

Ist die Schwangerschaft denn durch einen Frauenarzt bestätigt? Wenn ja, dann mach mal einen Beratungstermin bei Pro Familia ab. Eine Abtreibung ist mit einer Bedenkfrist von 3 Tagen danach möglich.

Wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

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Nein, die Kosten für den Abbruch musst du selbst tragen.

Die Kasse übernimmt lediglich die Kosten für die ärztliche Beratung und für Medikamente usw. falls es zu Komplikationen kommt.

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Kommentar von isebise50
14.06.2016, 14:56

Das ist so nicht richtig. Bei niedrigem Einkommen kann ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Kasse gestellt werden.

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