Frage von california222, 39

Als Ausbildungssuchende bei Ferienjob KV, SV, RV etc zahlen?

Ich bin Ausbildungssuchend beim Arbeitsamt gemeldet, habe vor 3 Jahren die Schule beendet bin 21, plane oder habe dieses Jahr keine Ausbildung oder Studium geplant, erst nächstes. Befiinde mich auch in keinem Arbeitsverhältnis. Diesen Sommer habe ich einen Monat eine Tätigkeit als Urlaubsvertretung ausgeübt, hatte einen Befristeten Vertrag und habe am Tag durchschnittlich 4 Stunden gearbeitet, mal mehr mal weniger. Als ich meinen Gehaltszettel bekomme , sehe ich dass ich nicht nur aus der Familienkrankenversicherung(AOK) geflogen bin, sondern auch alles mögliche an abgaben zahlen musste. Ich habe bei einem Ferienjob noch nie in meinem Leben Abgaben gezahlt, da meine Arbeitgeber es immer so angemeldet haben dass ich keine zahlen musste. Ich habe den Arbeitgeber ausdrücklich darum gebeten mich so anzumelden dass ich nichts zahlen muss, jedoch erfahre ich dann bei der Krankenkasse dass er mich Vollzeit angemeldet hat.

Meine Frage nun: Gibt es da nicht eine Regelung für "schüler/Ausbildungssuchende" dass diese 50 Tage im -Jahr steuerfrei arbeiten dürfen. Mit allen Ferienjobs die ich dieses Jahr gemacht habe komme ich nicht über diese 50 tage hinaus. Ich war einen monat lang noch auf 450 euro basis beschäftigt aber das hat meine ich nichts damit zu tun und war auch nicht in diesem Zeitraum.

Danke schonmal für eure Hilfe

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Antwort
von kevin1905, 39

"schüler/Ausbildungssuchende" dass diese 50 Tage im -Jahr steuerfrei arbeiten dürfen.

Nein die gibt es nicht, bzw. du schmeißt da was durcheinander.

  1. Was du meinst ist eine kurzfristige Beschäftigung
  2. Diese ist sozialabgabenfrei (nix Steuern), wenn sie für maximal 70 Tage im Kalenderjahr bzw. 3 Monate am Stück und NICHT berufsmäßig ausgeübt wird. Da du aber die Schule beendet hast und keine Ausbildung am Start hast, ist genau das der springende Punkt. Die Tätigkeit war berufsmäßig und daher abgabenpflichtig.
  3. steuerfrei ist diese wie gesagt nicht. Steuern kannst du dir aber ggf. über eine Einkommensteuererklärung zurück holen.

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