Hallo, findet ihr es sehr widersprüchlich wenn ich (atheistin) und mein ebenfalls Atheistischer freund heraten wollen. Natürlich nicht kirchlich aber standesamtlich. Für uns hat das nichts mit Gott zu tun, denn wir wollen das tun weil wir uns lieben und es für uns einfach ein zeichen der liebe ist. Jedoch habe ich vom Freund meiner mutter gesagt bekommen das sei widersprüchlich und sinnlos weil ich immer sage ich bin atheist und dann heiraten will . Bin im moment verlobt und will erst in ein paar jahren heiraten. Was haltet ihr davon? Ist es so widersprüchlich?
Als Atheist Standesamtlich heiraten
Antworten (11)
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3Antwort von
ZyroberZyrober
Hochzeit ist nichts mehr religiöses. Das ist ein klar gesetzlich geregelter Vertrag zwischen zwei Menschen und zieht im deutschen Recht Pflichten und Rechte nach sich. Da ist kein Widerspruch.
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2Antwort von
rolbrawurolbrawu
Eine Ehe hat nichts mit Kirche zu tun, sondern mit Liebe und Gefühl (wovon in der Kirche eh nicht viel zu finden ist)warum also nicht? Viel Glück!!
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altermann58altermann58
Deine Frage zeigt, dass du gar nicht begriffen hast, welche Bedeutung eine standesamtliche Hochzeit (in juristischer Sicht!) hat. Mit Kirche oder Religion hat das nichts zu tun, gar nichts!
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1Antwort von
user735user735
Das ist purer Unsinn. Die Ehegemeinschaft hat nichts mit Gott zu tun, dafür gibt es die kirchliche Heirat. Abgesehen von Erbangelegenheiten sind auch erhebliche Vorteile finanzieller Art möglich (Ehegattensplitting).
Für mich war das Erbrecht entscheidend.
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LegrianoLegriano
ich finds gut! ist doch kein problem. wen man nur standesamtlich heiratet dann gesteht man nur vor dem staat seine liebe und nicht vor gott. deshlab denk ich ist das unbedeutend!!
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PanazeePanazee
Also für mich widersprechen sich nur Atheismus und kirchliche Heirat. Ich finde es zwar sinnlos überhaupt zu heiraten, aber jeder wie er will. Viele heiraten ja auch wegen der Steuern und Atheisten sparen genauso gerne Geld wie Christen.
Mit atheistischen Grüßen
Panazee
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LeFudLeFud
ich finde es nicht widersprüchlich... heutzutage heisst nicht an gott zu glauben nicht automatisch nicht an die ehe zu glauben... die ehe hat ja auch andere vorteile vom gesetz her gesehen, die nichts mit gott zu tun haben (steuern, elternrechte bei kindern u.s.w.). der freund deiner mutter soll doch froh sein darf er mit euch dieses fest der liebe feiern, egal welchen glauben (oder eben nicht-glauben) ihr habt...
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db180669db180669
Die Hochzeit ist ein kirchliches Ritual. Man schließt, egal in welcher Kultur, vor einem Gott den Bund. Bei uns gibts natürlich auch die gesetzlichen Vor- und Nachteile bei Ehepartnern. Aber diese weichen langsam auf, weil auch eheähnliche Gemeinschaften geduldet sind.
Ich würde es tatsächlich als Widerspruch sehen, wenn ein Atheist heiratet.
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RechtsaussenRechtsaussen
nein man, das total logisch, was hat das denn mit gott zu tun, außerdem ist es steuerlich vorteilhaft...
Sie will doch nur standesamtlich heiraten. Das hat doch mit Kirche gar nichts zu tun.