Ich(27,w) habe seit gefühlten Ewigkeiten den dringlichen Wunsch, einmal ein Kind in die Welt zu setzen. Daran hätte ich wohl längst gearbeitet, gäbe es für mich da nicht dieses gewisse Hindernis.
Mir wurde über die Jahre immer deutlicher bewusst, dass ich mich in partnerschaftlichen Beziehungen äußerst unwohl und sexuell nicht zu anderen Personen hingezogen fühle. Diese Erkenntnis bedrückt mich in der Hinsicht, dass ich Angst habe, meinem Kind keine vorbildliche Mutter sein und ihm keinen Vater bieten zu können. Daher habe ich dieses Wunsch bereits vor einiger Zeit resignent beiseite gestellt.
Nun bin ich allerdings persönlich und beruflich an einem Punkt angelangt, an dem ich erkannt habe, dass ich mein Leben so nicht weiterführen möchte. Mein Kinderwunsch verfolgt mich in letzter Zeit immer eindringlicher und ich weiß nicht mehr, was ich tun soll.
Auf der einen Seite steht mein sehnlichster Wunsch, auf der anderen das Wohl des Kindes. Wie wird es sich entwickeln? Wird mein Lebensstil einen schlechten Einfluss darauf haben? Kann jemand wie ich überhaupt ein gutes Vorbild für ein Leben in einer größtenteils heterosexuellen Gesellschaft abgeben? Ist es nicht nur furchtbar egoistisch, unter diesen Umständen ein Kind zu gebären?
Was meint ihr, liebe Community? Könnt ihr mir aus diesem Dilemma helfen?
die fragestellerin erwähnt das als problem..aber das ist keines..
würden wir einer rollstuhlfahrerin verbieten ein kind zu bekommen, nur weil sie dem kind nicht zeigen kann wie man geht?
nein,also..es wird genügend menschen geben die die threadstellerin bei ihrem vorhaben unterstützen können und den part prima ausgleichen,sie wohnt ja nicht in einem kellerloch 100 klafter unter der erde..ohne fremdkontakt
Der Vergleich ist schon richtig, trotzdem wird das Kind auch die nicht - gehfähige Rollstuhlfahrerin nachahmen.