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Als Alkoholiker Koch werden - eine fatale Entscheidung?

Frage von fragedich fragedich

Ein Bekannter möchte gerne eine Ausbildung zum Koch machen, er ist jedoch alkoholabhängig. Mom hat er seinen Entzug hinter sich und schlägt sich gut. Ich habe ihm von der Berufswahl abgeraten, da er ja nichts mit Alk. verzehren darf. Habe ich Recht?

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Antworten (13)

  • 2
    Antwort von marijo2 marijo2

    Hätte dein Bekannter nicht nur einen Entzug, sondern eine richtige Entwöhnungstherapie gemacht, dann würde er sich schon allein den Wunsch verkneifen müssen, Koch zu werden...

    Wie kann jemand nur so naiv sein?

    Sollte er wirklich unter einer "Alkoholkrankheit" leiden, ist schon allein der Geruch von alkoholischen Soßenzusätzen gefährlich!

    Ich hoffe schwer, dass seine Phantasie ausreicht, sich noch etwas weniger fatales zu überlegen...!

    Toi Toi!

  • 2
    Antwort von peterkaosa peterkaosa

    Ja aber unbedingt. Neben dem Alkohol ist die nächste große Gefahr bei Köchen (wie man so hört) harter Drogenkonsum.

    Also keine irrsinnig gute Idee-reds ihm weiter aus

    Kommentar von GiZm0 GiZm0GiZm0

    Wo hasten die Geschichten her?

    Kommentar von Koechlein1948 Koechlein1948Koechlein1948

    das möchte ich auch mal wissen wo diese weisheiten herkommen

  • 2
    Antwort von Tanja18willig Tanja18willig

    Ja, und normal wird nunmal überall mit Alkohol gekocht.
    Und nicht an das Märchen glauben der Alkohol verkocht im Essen, es stimmt nicht.
    Zumal bei einem Trockenalki ja nichtmal der Alk selbst ein Auslöser sein kann sondern schon der Geruch, der Umgang damit ....
    Wen ner Entzug hatte sollte er das aber alles wissen .

    Kommentar von Koechlein1948 Koechlein1948Koechlein1948

    Es wird nicht überall mit Alkohol gekocht

    Kommentar von GiZm0 GiZm0GiZm0

    Kommt trauf an wenn man Wein benutzt verkocht dieser schnell. Alk hat ein niedrigeren Siedepunkt als wasser!

    Kommentar von Tanja18willig Tanja18willigTanja18willig

    Das ist kompletter Unsinn. auch bei Wein bleibt knapp 30% des Alkoholgehalts erhalten. Nur weil die Flüssigkeit weniger wird bedeudet das nicht das der Alkohol darin sich in Luft auflöst.

  • 1
    Antwort von chris2009 chris2009

    Trocken werden ist nicht schwer, trocken bleiben jedoch sehr. Ein Entzug ist der allererste Schritt, wirklich nur der allererste ! Da ich selbst betroffen bin und seit 11 Jahren trocken lebe, weiß ich wovon ich rede. Rate Deinem Freund weiter ab, diesen Beruf zu erlernen, Alkohol verkocht nicht. Zu der großen Gefahr, durch Abschmecken der Speisen rückfällig zu werden, kommt noch, daß die Arbeitszeiten eines Kochs so ungünstig sind, daß die regelmäßige Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker kaum möglich ist. Das ist aber unerläßlich, wenn man dauerhaft und zufrieden trocken leben möchte.

  • 1
    Antwort von Slizia Slizia

    Ich würde mir gedanken machen, wenn er eine Kneipe aufmachen will. Aber ansonsten ... man kann Alkohol nicht völlig aus dem weg gehen. Damit muss man zu leben lernen. Und es gibt wirklich Berufe, bei denen die Gefahr für einen Rückfall wesentlich größer ist, als grad als Koch. Entgegen anderslautenden Gerüchten gibt es viel mehr Essen ohne, als mit Alkohol.

  • 1
    Antwort von Koechlein1948 Koechlein1948

    Wenn der Küchenchef übe den jungen Mann bescheid weiß,kann er Seelenruhig die Ausbldung zu Koch beginnen.Wir haben im Verband der Köche Deutschland viele mitglieder die Abhängig sind.Es gibt Betriebe die stellen sogar nur Abhängige ein,weil das sehr zuverlässige Mitarbeiter sind.ich würde es auch zu jeder zeit machen.Aber die Wahrheit muss beim Einstellungsgespräch auf den Tisch.

    Kommentar von Tanja18willig Tanja18willigTanja18willig

    Das ist ja mal interessant, habe ich noch nie gehört.
    Klingt aber logisch und schlüssig.

    Kommentar von marijo2 marijo2marijo2

    Trotzdem der Wahn - genauso, wie der Ex-Junkie dann später den "Streetworker" macht.

    Meiner Meinung nach kann das aber schwer ins Auge gehen!

    Kommentar von Slizia SliziaSlizia

    Dich möchte ich mal erleben, wenn Dir ein Azubi nach Abschluss der Lehre sagt: Übrigens, Chef, ich bin Alkoholiker. Auch schon gewesen, als ich anfing, aber ich habs mich nit getraut zu sagen. ;) Was würdest dann machen? Vermutlich lachen, denk ich mal und drauf hinweisen, dass auch mangelndes Selbstbewusstsein fatal sein kann.

    Kommentar von fragedich fragedich

    und wie ist das dann bei den ganzen Gerichten die mit Alk. zubereitet werden? z.B. Saucen

    Kommentar von Slizia SliziaSlizia

    Du würdest staunen, in wievielen Berufen, von denen man es gar nicht annimmt, mit alkoholischen Substanzen weit mehr umgegangen wird, als als Koch.

  • 1
    Antwort von n1979b n1979b

    Finde es auch kritisch. Wobei sich natürlich die Frage stellt, wie stark seine Abhängigkeit ist / war und wie gefährlich ihm die Ausbildung somit werden würde.

    Auf der anderen Seite, wenn es schon immer sein Traum wahr, hilft ihm die Verwirklichung vielleicht auch über seine Probleme hinweg!

  • 1
    Antwort von GiZm0 GiZm0

    Hinter sich heisst ja er müsste kein Problem mehr haben damit. Und wenn er sich unter Kontrolle hat ist das eigentlich kein Problem wenn er das machen will!

    Kommentar von Tanja18willig Tanja18willigTanja18willig

    Hinter sich hat ers nie, und das Problem wird lebenslang bestehen.
    Egal wie zufrieden seine Abstinenz ist.
    So viele die nach 5 oder 10 Jahren unvorsichtig werden , und zack ----

    Kommentar von fragedich fragedich

    der Entzug half ihm über seine körperlichen Beschwerden, aber psychisch bleibt er doch ein Leben lang abhängig

    Kommentar von GiZm0 GiZm0GiZm0

    mhh dann sollte er vlt. zur Bundeswehr als Koch da gibt es 1x im Jahr sachen mit alk oder Bäcker!

    Kommentar von Koechlein1948 Koechlein1948Koechlein1948

    In meinem Restaurant gibt es kein Essen mit Alkohol....! Bei Büffets mit Wildsoßen ist dasetwas anderes da kommt auf wunsch Alkohol in die Soße.Sie wird aber Deklariert damit keiner in Versuchung kommt sie zu essen.Nicht nur Köche sondern auch Gäste können Abhängig sein.Mein Koch braucht nichts abzuschmecken wo Alkohol drin ist.Das übernimmt die Chefin.

    Kommentar von Nenek NenekNenek

    Süchtig wird er immer bleiben bis an sein Lebensende, aber wenn er "trocken" bleibt, also keinen Tropfen Alkohol trinkt, haben er und andere Leute wenigstens nicht so stark unter den körperlichen Auswirkungen zu leiden.

  • 0
    Antwort von Lucky199112 Lucky199112

    Hallo

    Man kann als Alkoholiker natürlich Koch werden aber man muss aufpasen wenn man mit Alkohol kocht weil der Geschmack des Alkohols bleibt.

    In der Gastronomie gibt es sehr viele Alkoholiker bzw die auf der Arbeit trinken oder schon Betrunken zur Arbeit kommen.Es ist hard in der Küche wenn man ein 13 Stunden Tag hat, der Chef scheißt dich zusammen, alles muss gemacht werden manchmal geht auch was schief(Kenn das,bin selber Koch).darum greifen sehr viele zum Alkohol oder Drogen um den Stress besser ertragen zu können

    Aber ein Alkoholiker der gerade trocken wird der hat keine schwierigkeiten im Beruf man muss nur gucken wie er den Stress verträgt.

    Gruß Tim

  • 0
    Antwort von mika75 mika75

    "Mit Vorsicht zu genießen!"Bin seit 3 Jahren "halb trocken".(geht eigentlich nicht).Überwiegent passt das.Aber ich denke,als Koch sieht das Problem schon wieder ganz anders aus!Man kann Feiern,Festen,u.s.w. aus dem Weg gehen.Aber bei´m Beruf?Kommt auf die Person selber an!

  • 0
    Antwort von aeburkard aeburkard

    ALS GERLERNTER KOCH RATE ICH IHM AB, DIESEN BERUF ZU LERNEN, DA ER UNGEWOLLT SO ODER SO IN BERÜHRUNG MIT ALKOHL KOMMT , AUCH WENN SOGENANNTE SAGEN, ES WIRD NICHT IMMER MIT ALKOHOL GEKOCHT. DIE KÜCHE IST MEISTENS NOCH IN DER NÄHE DES RESTAURANTES ODER KANTE, D.H. IN EINEM ALKOHOL AUSSCHANK GEBÄUDE.

    SCHICKEN SIE IHN ZU STAAD

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    Antwort von irokee irokee

    die entscheidung, koch zu werden, ist nicht fatal. fatal ist meist die einstellung zur eigenen sucht. eine krankheit, für die niemand etwas kann! zu lernen gilt, die verantwortung dafür zu übernehmen. wie das geht? - selbstbeantwortung nicht möglich (offensichtlich, wo das hingeführt hat, da sich ja die denke durch abstinenz nicht verändert ) - ein nichtsüchtiger kann diese frage auch nicht beantworten, da er die krankheit nicht hat (einen elektriker fragen, wie tortenbodenbacken geht, wäre dumm)

    solange die antwort nach dem 'wie' in einem offen bleibt, sei es auch nur ein winziges ?, ist es erstmal uninterressant, sich mit der berufswahlfrage auseinanderzusetzen. (die straße überqueren, ohne sicher zu sein, daß frei ist und sich dabei fragen, wo es nächsten urlaub hingeht) ruckzuck biste t o t

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    Antwort von irokee irokee

    die entscheidung, koch zu werden, ist nicht fatal. fatal ist meist die einstellung zur eigenen sucht. eine krankheit, für die niemand etwas kann! zu lernen gilt, die verantwortung dafür zu übernehmen. wie das geht? - selbstbeantwortung nicht möglich (offensichtlich, wo das hingeführt hat, da sich ja die denke durch abstinenz nicht verändert ) - ein nichtsüchtiger kann diese frage auch nicht beantworten, da er die krankheit nicht hat (einen elektriker fragen, wie tortenbodenbacken geht, wäre dumm)

    solange die antwort nach dem 'wie' in einem offen bleibt, sei es auch nur ein winziges ?, ist es erstmal uninterressant, sich mit der berufswahlfrage auseinanderzusetzen. (die straße überqueren, ohne sicher zu sein, daß frei ist und sich dabei fragen, wo es nächsten urlaub hingeht) ruckzuck biste t o t

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