Frage von Cereza912, 40

Hallo! Wie weit geht das Recht der Schule, ein Kind zu Maßregeln, wenn zwei Schüler sich außerhalb der Schule auseinandersetzen- ist eine Teilkonferenz erlaubt?

Antwort
von TheAllisons, 30

Da ist sogar eine Ganze Konferenz möglich, kommt darauf an, was vorgefallen ist. Wenn es eine Schlägerei war oder ist, dann wird das natürlich die Schule auch interessieren.

Kommentar von Cereza912 ,

Alles sehr verwirrend. Im Grunde ist viel Lärm gemacht worden und ein Kind aus einer anderen Schule hat eine der Beteiligten in jedem Fall angefasst. Die Aussagen der Beteiligten gehen da natürlich auseinander. Und die Schule, die nun eine Teilkonferenz beschlossen hat, hat sich einfach null gemeldet, auch nicht auf vielfachen Anruf hin unsererseits. Dann, nach einer Woche, nur um Mitzuteilen, dass es eine Teilkonferenz gibt. Würde diese Maßnahme sogar akzeptieren, wenn ich wüsste, worum es eigentlich genau geht... Die Kommunizieren aber einfach nicht.... Und dann frag ich mich, was das  Ziel einer solchen Konferenz sein soll und ob sie überhaupt zulässig ist. Mein Kind sagt schon länger, dass sie sich von den Lehrern vorgeführt fühlt und das wurde mir jetzt auch von ihren Mitschülern bestätigt. Habe das Anfangs über immer wieder Kontakt herstellen, kommunizieren, Kooperationsbereitschaft Bekundungen gegenüber Lehrerschaft und meinem Kind "gut zureden Versuchen" zu entkräften. Komme aber bei dieser Sache in echte Not. An dieser Schule und dann auch noch mit Schülern aus ihrer Klasse hat es richtige Schlägereien im Schulhof gegeben, die zumindest keine Konferenz zur Folge hatten. Also frag ich mich, was da los ist und warum ich über nichts informiert wurde und auf eigenes Engagement hin nicht zumindest zurück gerufen werde. Daher auch mein Interesse daran, ob das alles Rechtens ist! 

Antwort
von duckman, 23

Die Schule geht das überhaupt nix an... Da gab es damals ein Vorfall an der Schulbushaltestelle einer Berufsschule ( Schüler waren über 18 und haben sich die Köpfe eingerannt).....

Schule wollte Verweise erteilen und Nachsitzen lassen aber die Schüler haben das untereinander geregelt und im Endeffekt haben Sie sich beschwert und die Schule konnte nichts unternehmen

Antwort
von Wuestenamazone, 12

Wenn es nicht auf Schulgelände war geht das die Schule gar nichts an

Antwort
von Schnoofy, 11

Aus Sicht der Schule könnte es eine Präventionsmaßnahme sein um zu verhindern, dass sich die Auseinandersetzung auf den Schulbereich ausweitet.

Vielleicht gab es ja schon in der Vergangenheit Vorfälle an der Schule in dieser Richtung, die zunächst als einmalig betrachtet  und deshalb nicht an die große Glocke gehängt wurden.

Ich denke man sollte das Engagement der Schule nicht als ausschließlich negative Maßnahme zu Ungunsten der Schüler betrachten. Auch als Schüler fühlt man sich nicht besonders wohl, wenn man ständig vor dem Problem steht, "sich durchs Leben schlagen zu müssen".

Kommentar von Cereza912 ,

Das alles versuche ich tatsächlich ähnlich zu sehen. Aber hat die Schule nicht eine Informationspflicht den Eltern gegenüber- und die Klassenlehrerin könnte uns ja auch einfach mal Kontaktiert haben- vor allem ist sie obendrein Vertrauenslehrerin... ? Ausgehend vom eigenen Empfinden, würde ich sofort die Eltern einbeziehen.. Ich werde aus diesem Verhalten nicht schlau

Kommentar von Schnoofy ,

Das ist natürlich richtig. Aber ähnliche Erfahrungen haben wir in unserer Zeit als Schülereltern auch gemacht.

Besonders toll war der Anrufs eines Lehrers mit der Bitte unsern Sohn sprechen zu wollen. Erst auf Nachfrage nach dem Grund kam dann heraus, dass unser Sohn angeblich Näheres über einen  an der Schule beabsichtigten Amoklauf wüsste.

Zum Glück ohne Hintergrund, es zeigt aber, dass die rechtzeitige Information bzw. Rücksprache mit Eltern oftmals nur durch Zufall erfolgt.

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