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Allgemeine Fragen zum Psychologiestudium

Frage von GiuseppeSan GiuseppeSan

Hallo liebe Community :)

Ich befinde mich im Moment noch in der 13 Klasse und werd wahrscheinlich mein Abitur mit einem relativ guten N.C bestehen. Natürlich möchte ich diese großartige Chance nutzen nach langer Überlegung habe ich festgestellt, dass ein Psychologiestudium aufgrund meiner Interessen am Besten zu mir passen würde.

Ich bin mir durchaus über die Inhalte des Studiums und die etwas mageren Jobchancen nach dem Studium selbst im Klaren, doch denke ich, dass man mit genügend Selbstdisziplin und ausreichendem Interesse mit vielen "totgeglaubten Studienfächern" trotzdem einen guten Arbeitsplatz bekommt.

Wie dem auch sei, habe ich trotzdem sehr viele Fragen bezüglich des Studiums:

Eine Therapeutenausbildung nach dem Studium ist sicherlich sehr interessant für mich, jedoch aufgrund der hohen Kosten auch extrem abschreckend. Gibt es überhaupt einen Weg OHNE Personen, die einen finanziell unterstützen, die Therapeutenausbildung zu schaffen (Mit Nebenjobs, etc..)? Wenn nicht, gibt es auch klinische Jobs für reine Psychologen? Gibt es die Möglichkeit, Hilfen zu beantragen (Im Sinne von Bafög, Stipendium, etc...). Gibt es Ausbildungen mit kleinen Vergütungen?

Auch die AOM/ABO - Psychologie ist für mich sehr interessant, und ich könnte mir vorstellen, hier im Studium die Akzente zu setzen. Wie groß sind die Jobchancen für einen Arbeitspsychologen? Ist man in der Wirtschaft gefragt (Beispielsweise als Trainee, um nen Start ins Berufsleben zu bekommen) ?

Ich bedanke mich schonmal im Voraus für jede noch so kleine (hilfreiche) Antwort :)

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Antworten (3)

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    Antwort von Ichvonsoundso Ichvonsoundso

    Huhu,

    also je nach dem wo du studierst, gibt es an verschiedenen Unis auch die Möglichkeit als Assistent von einem Prof zu arbeiten, zumindest als Zwischenlösung und vielleicht auch für die letzten Semster im Studium. Bei der Therapeutenausbildung ist das schwieriger. Da es sich dann ja nicht um deine Erstausbildung handelt, kannst du leider kein BaFög beantragen. Stipendien sind leider auch mehr als rar ausgeschrieben. Jedoch gibt es dann immerhin noch die Möglichkeit einen Studienkredit aufzunehmen. Der ist zwar relativ hoch auch, aber wahrscheinlich besser, als gar nichts zu haben, oder?

    Arbeitspsychologen sind ansich sehr gefragt. Immer mehr Leute leiden an Burn-Out, Mobbing innerhalb des Kollegenkreises oder auch vom Chef und teilweise ist auch einfach schlechte Stimmung im Betrieb. Gerade große Konzerne versuchen so etwas zu vermeiden und stellen sich etwas ein, was man in der Schule "Vertrauenslehrer" nannte. Allerdings muss man sich hierfür vorher bewiesen haben, was nicht so leicht fallen dürfte. Oder eben man kennt den Chef/Personalrat o.ä. Mitglieder des Betriebes, die einen dann in die Position einschleusen.

    Kommentar von GiuseppeSan GiuseppeSan

    danke :)

  • 0
    Antwort von FairyGodFather FairyGodFather

    Also insgesamt sind die Berufschancen nach einem Psychologiestudium gar nicht schlecht. Diesbezueglich musst du dir wirklich keine Sorgen machen. Im klinischen Bereich gibt es einige Moeglichkeiten auch ohne Therapeutenausbildung taetig zu sein. Meistens verdient man allerdings mehr, wenn man sie abgeschlossen hat. Eine Alternative waere es auch in einer Klinik zu arbeiten und dabei zu promovieren. Auch das ist eine hilfreiche Zusatzqualifikation. Wenn dich das interesiert kannst du dich auch auf den neuropsychologischen Bereich spezialisieren. Da gibt es eine andere Zusatzausbildung, die man berufsbegleitend machen kann. Es gibt auch eine Art "Trick" um neben der Therapeutenausbildung etwas zu verdienen: Nachdem man den Ausbildungsvertrag unterschriebe hat, tritt man eine (bezahlte) Stelle als klinischer Psychologe an und laesst sich diese dann in der Ausbildung als Praktikum gutschreiben. Das soll in der Regel funktionieren. Und ausserdem musst du auch folgendes sehen: Als Therapeut kann man ganz gut verdienen, wenn man fleissig ist und so seinen Ausbildungskredit relativ schnell wieder loswerden. Im AO-Bereich werden zum Teil etwas utopische Ansprueche daran gestellt, was man denn neben dem Studium noch so alles gemacht haben soll (Auslandserfahrungen + 6 Monate Spezialpraktikum) und trotzdem in Durchschnittsstudienzeit und mit exzellenten Noten fertig werden soll. Aber auch da wird letztlich nichts so heiss gegessen wie es gekocht wird. Zudem gibt es noch sehr viele andere Berufsfelder fuer Psychologen, die du wahrscheinlich im Studium kennenlernen wirst.

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    Antwort von Gartenphilo Gartenphilo

    Klassisch - fast alle wollen entweder klinische Psychologie oder ABO.
    Als Schulpsychologe ist eine gute Alternative ohne klinische Zusatzbildung (naja, ein Bisschen schon, kriegt man aber Geld für)

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