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Alles was Du kannst das kann ich viel besser... :-)

Frage von Timeoscillator Timeoscillator

Wieso müssen sich Menschen in vielen Situationen des Lebens eigentlich immer wieder übertrumpfen ? Gestern hatte ich auch wieder mit einem Zeitgenossen so eine Situation erlebt. Es ging natürlich,wie so oft im Leben, darum wer Recht hat. Jeder wollte nicht aufgeben. Und was bringt es am Schluß ? Am Ende waren wir beide nur darüber frustiert :-(

Wer kennt solche Situationen und kann mir einen hilfreichen Tip geben, wie ich damit in Zukunft umgehen kann ?

http://www.youtube.com/watch?v=IqaD2UCr-zw

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Antworten (1-30 von 47)

  • 4
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von HerrVonKuckuck HerrVonKuckuck

    Ganz wichtig ist es, meine ich, diese Übertrumpfungsversuche nicht persönlich zu nehmen. Oft geht es bei ihnen um den Versuch, in der eigenen Lebensgeschichte wurzelnde Minderwertigkeitsgefühle zu überwinden. Weil man an einem Punkt seines Lebens nicht mit sich quitt geworden ist, sondern sich in den Ansprüchen anderer an einen verloren hat, versucht man diese Scharte an anderen auszuwetzen, die aber meistens mit der Ursache des Problemes, die in einem selber liegt (mangelnde Selbstakzeptanz) nur wenig bis gar nichts zu tun haben. Meine Frage an so jemanden wäre: Warum ist es Dir gerade in dieser Frage wichtig, Recht zu behalten? Warum würde es Dich ärgern oder kränken, wenn ein anderer Recht hätte? Was steht dahinter? Reicht es nicht zu einem solchen Gespräch kann das Wissen, dass das ganze nichts mit mir selbst zu tun hat, schon dazu beitragen, innerlichen Abstand zu bekommen.

    Kommentar von Timeoscillator TimeoscillatorTimeoscillator

    Danke für Deine sehr interessanten Gedanken zu diesem Thema... DH !!

  • 62
    Antwort von Entdeckung Entdeckung

    Bei mir ist das meistens so, dass ich ... wenn ich erkenne, dass jemand unbedingt recht haben will oder muss, weil das seinem Charakter oder seinem Verständnis von der in rede stehenden Sache entspricht ... ich mal kurz überlege:

    1. ist es von Bedeutung für mich oder für meine Arbeit oder für meine moralischen Wertvorstellungen (zum Beispiel im Falle des Versuches einen anderen Menschen seine Würde zu nehmen, ihm zu verleumden oder ihm zu schaden) ?

    2. was ist die Folge, wenn ich nicht versuche, dass mein Standpunkt von meinem Kontrahenten akzeptiert wird ?

    3. könnte ich meine Energie, welche ich hier möglicherweise nur unnötig vergeude, nicht anderswo sinnvoller einsetzen?

    Und nach einer kurzen Reflexion geschieht es sehr oft, dass ich 5 gerade sein lasse ... und mit etwas anderem zuwende.

    Und mir fällt bei deiner Frage Don Quichote ein, dieser liebenswürdige und tapfere Held hat sich nicht gescheut, selbst gegen Windmühlen den Kampf aufzunehmen ... aber ... mir welchem Erfolg?

    Ich möchte nicht, gegen Windmühlen kämpfen ... weder bildlich noch wortwörtlich !

    Kommentar von Timeoscillator TimeoscillatorTimeoscillator

    Morgen Entdeckung,

    Überlege gerade, wie ich dieses Don Quichote-Prinzip mit den Windmühlen übertragen könnte. Zufällig bin ich nämlich Gegner von Windkraftanlagen. Die machen für mich alle "viel zu viel Wind" und ich sehe mich als ihr Gegner an. Aber das ist ein ganz anderes Thema... :-)

    Danke für Deine sehr engagierte Antwort ! DH !!

    LG

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Ja ... lieber Timeoscillator, da ist guter Rat teuer ... ich sehe nicht, wie man das eine mit dem anderen irgenwie in einem Zusammenhang bringen könnte, der nicht in sich wieder eine Don-Quichoterie wäre.

    Zu Zeiten dieses spanischen "Ritters" kämpfte man mit dem Schwert und saß dabei auf einem Pferd, auch wenn es sich dabei NUR um eine "Rosinante" gehandelt ... aufrecht sitzend wurde das Schwert gegen echte oder vermeintliche Gegner geschwungen.

    Dies läßt sich heute alles nicht machen, dazu kommt, dass diese Windmühlen "teuflisch" hoch und zu bestimmten Zeiten auch noch "teuflisch" schnell sind. Gegen sie mit der Waffe in der Hand loszuziehen, wäre der reinste Harakiri ...

    Eine Möglichkeit gäbe es ... gegen immer neu Windkraftanlagen, Atomkraftwerke, Wasserkraftwerkeanlagen etc. erfolgreich vorzugehen.

    Diese Möglichkeit wäre zwar nicht so spektuakulär und auch nicht so kämpferisch, wie gegen eine Windmühle ein Schwert zu schwingen ... aber langfristig gesehen ... würde diese der gesamten Menschheit und vor allem unser aller Mutter NATUR ... nützen:

    Diese Möglichkeit heißt:

    ENERGIESPAREN.

    lg

    e

    Kommentar von Revelations RevelationsRevelations

    könnte ich meine Energie, welche ich hier möglicherweise nur unnötig vergeude, nicht anderswo sinnvoller einsetzen?“ - korrekt.

    Kommentar von Momo1965 Momo1965Momo1965

    Klasse Antwort! DH!

    Kommentar von andisazi andisaziandisazi

    DH ... und vielleicht ein kleines Windrad ans Mikro im Bundestag. Ein ganz kleines mit Energiesparbirnchen. Damit es produktiv wird...

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Ideen hast du ... und bei Mikro, da könnte man doch auch über Wasserkraft nachdenken oder denkst du dabei nur an die "heiße" Luft ... ;-)

    Kommentar von andisazi andisaziandisazi

    Meinst du, das lohne sich - sprechen die wirklich so feucht?

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Ich dachte da an die Wirkung von Dampf: Heiße Luft + viele Wasserstropen = ? ( Dampf = Energie = ¿) .........;-)

    Kommentar von Bajun BajunBajun

    Mit dem Erfolg, dass wir den ehrbaren Ritter des M. Cervantes für ebendiesen liebenswürdigen und tapferen Helden halten und sein Beispiel immer dann zitiert wird, wenn ein Mensch eine Aufgabe angeht, die auf der einen Seite aller Ehren wert ist und auf der anderen Seite aussichtslos. Cervantes hat sich ja über die Leser schaler Ritteromantik lustig gemacht - nie über Don Quichote selbst!

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Die ehrbaren Idealisten, die gab es und die wird es immer geben ... und dieser Ritter hat einen solchen versinnbildlicht ... und er agiert (für mein Verständnis) nicht so, dass wir nie darüber lachen ... sondern immer nur lächeln sollten.

    e

  • 17
    Antwort von JZG22061954 JZG22061954

    Vergleiche und Wettkämpfe sind ein Teil des Lebens und so lange wie sie sich auf einen bestimmten Bereich zum Beispiel auf den sportlichen Vergleich beschränken ist am bestreben den anderen zu übertrumpfen nichts auszusetzen, wobei da auch der persönliche Ehrgeiz eine gewichtige Rolle spielt. Im Alltag trifft man natürlich häufig auf Menschen die diesen Ehrgeiz scheinbar auch da stets bereit sind anzuwenden so nach dem Motto ich kann alles viel besser und logisch ich bin auch viel klüger, erfahrener ganz einfach besser als Du. Solchen Diskussionen gehe ich aus dem Weg, sofern es nicht eine Sache ist die mir in irgendeiner Form besonders idiotisch oder wichtig erscheint, so das ich meine unbedingt etwas dazu sagen zu müssen was dann allerdings nur mit einer kurzen schärferen auch ironischen oder witzigen Bemerkung die zum Nachdenken anregt abgetan wird und das war es dann auch, diskutiert wird nicht. Ich selber erhebe für mich nicht den Anspruch unbedingt immer Recht zu behalten, es tut mir nicht weh dem anderen den Vortritt zu lassen und so einer sinnlosen Debatte die am Ende nichts bringt als nur Frust und schlechte Laune aus dem Weg zu gehen. Manchmal ist es auch möglich mit einem überraschenden Thema Wechsel einer solchen Debatte ein Ende zu bereiten.

    Kommentar von Timeoscillator TimeoscillatorTimeoscillator

    DH !!

    Kommentar von iVirusYx iVirusYxiVirusYx

    Recht hast du. Auch wenn ich gerne als Motto das Zitat der Marie von Ebner-Eschenbach im Sinne führe: "Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit."

    Wenn die Gegenseite so stur ist und uneinsichtig ein klares Gespräch zu führen oder man merkt dass es keinen Sinn und Zweck hat, dann lässt man der Gegenseite auch gern mal den Vortritt, man kann ja selber machen was man will.

    Kommentar von Momo1965 Momo1965Momo1965

    Zum Thema "kurze, schärfere, auch ironische oder witzige Bemerkungen":

    Als ich mal einem solchen Zeitgenossen gegenüber stand, der aus tiefster Überzeugung zum Besten gab, irgendetwas besser zu können, fragte ich ihn: "So, Du glaubst also, Du kannst das besser, ja?" Mit von Stolz geschwellter Brust und festem Ton sagte er nur: "Ja, das glaube ich!". Darauf erwiderte ich mit ebenso festem Ton: "Siehst Du, und ich weiß es!" :-)

    Danach herrschte seinerseits absolute Funkstille, weil er ziemlich intensiv mit der Überlegung beschäftigt war, was genau ich denn nun eigentlich meinte: dass ich weiß, dass ER besser ist oder ICH! ;-)

    Kommentar von JZG22061954 JZG22061954JZG22061954

    Liebe Momo, prima Beispiel, besser hätte ich es kaum rüberbringen können. Würde wenn es für Kommentare möglich wäre Dir glattweg dafür auch einen DH vergeben.

    Kommentar von Momo1965 Momo1965Momo1965

    Ich lasse einfach den guten Willen für die Tat stehen, OK? ;-)

    Kommentar von JZG22061954 JZG22061954JZG22061954

    Ich bin regelrecht glücklich, das Wochenende ist gerettet, ich hätte sonst keine Ruhe mehr gefunden.;-)) Danke!!!

  • 16
    Antwort von frugivore frugivore

    ... "der klügere gibt nach" :-)))

    Kommentar von iVirusYx iVirusYxiVirusYx

    ... das ist eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit!

    Viel eher wuerde ich zu einem objektiven Gespraech raten. Siehe meine Antwort.

    Kommentar von iVirusYx iVirusYxiVirusYx

    Aber wenn ich so bedenke und die Antworten lese, dann ist es wirklich manchmal besser einfach sich zurück zu ziehen :)

  • 14
    Antwort von KatzeNini KatzeNini

    Alleskönner und Besserwisser haben meist ein geringes Selbstwertgefühl. Es macht sie ärgerlich wenn du ihre Meinung nicht teilst, oder ihr Nichtwissen bloßlegst, daher ist es sinnvoll sich vor einer Diskussion darüber klar zu werden, ob einem das Thema wichtig genug ist, oder man doch eher die Rückzugmöglichkeit wählt.

    Dabei im Hinterkopf behalten, wer angibt hats nötig ;) Gelassenheit und Humor sind hilfreich, um schnell den Wind aus den aufgeblasenen Segeln zu nehmen...

    Kommentar von Timeoscillator TimeoscillatorTimeoscillator

    Schöne Antwort ! Danke Dir... :)

  • 13
    Antwort von andisazi andisazi

    Lieber Timeoscillator,

    Streithammel, Rechthaber - sehe ich jeden Morgen im Spiegel. Zumindest eine große Portion Neigung dazu, zu der ich mich in entspannten Momenten auch bekenne. Und gerade deswegen regt mich das immer höllisch auf, wenn der andere recht behalten will, wo ich doch recht habe ;-)

    Ich selbst versuche ich diesem Drang zu wehren, indem ich mich immer mal wieder darauf besinne, daß ich nur ein Holzwurm mit Abitur bin, sonst nix. Und was auch gut hilft, ist sich zum offenen Eingestehen von Fehlern zu zwingen. Da fliegt man ganz schnell aus dem eigenen Spiegelkabinett raus - und wird dann auch von den anderen immer wieder hinterfragt. Da geht die Luft aus dem Ballon, man bekommt wieder Bodenkontakt und überlegt sich das nächste Mal etwas länger, ob man gleich losbläht.

    Wenn es um Meinungsverschiedenheiten geht und Ansichtssachen, versuche ich mein und das Gefieder meines Kontrahenten mit dem Hinweis auf Geschmacksfragen zu glätten. Wird es allerdings technisch oder gar zwischenmenschlich, und es steht mehr als nur mein Stolz auf dem Spiel, kann ich meinen Standpunkt nur noch mal verdeutlichen und mich dann ruhig von dem meines Widerpart distanzieren. Ist dieser mein Vorgesetzter, weise ich offen auf seine Verantwortung und meine Bedenken hin und fordere von ihm, am besten vor Zeugen, eine klare Anweisung. In jedem Falle versuche ich, solange mein Puls noch nicht stakkato klopft, sachlich zu bleiben. Denn eigentlich beziehe ich mein Selbstwertgefühl weniger aus dem, was ich weiß, sondern eher, was es mir und anderen nutzt. Und mitunter führen viele Wege nach Rom - frag mal den Ratzinger...

    LG andisazi

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Also nachdem was ich über Holzwürmer weiß (ohne Abi sind davon die meisten) ... sind diese Tiere sehr, sehr hartnäckig und sehr ausdauernd ... und wenn jemand frohlockt, weil er denkt, er sei klüger als der Holzwurm gewesen und er habe diesen schon längst überlistet ... dann kann es passieren, dass der "Jemand" irgendwann zum Rumpelstilzchen wird ... weil sich urplötzlich zeigt, dass es nicht er es gewesen, der den Holzwurm überlistet hat ... sondern dass es in Wahrheit umgekehrt ist.

    ;-)

  • 10
    Antwort von Iamiam Iamiam

    was zum Konkurrenzprinzip gesagt wurde: richtig. Und versuchen, das im konkreten Fall zu vermeiden.
    Entweder ins Absurde ziehen (siehe meinen Kommentar zu wavemaster) oder versuchen, Konkurrenz aufzulösen:
    Wenn man innerlich gefestigt ist, kann man dem anderen ruhig den Vortritt lassen, seine Argumente ernst nehmen, abwägen, Antworten provozieren, die nicht aus der Gebetsmühle kommen.
    Zum Nachdenken kommen und den anderen mitnehmen. IST er gut, dann ok. Keine Konkurrenz! So gut sein, wie möglich, aber nicht vergleichen.

    Die Frage muss immer sein: bringt es MICH weiter?

  • 7
    Antwort von cuckoo cuckoo

    Ach komm, das Original aus Annie Get Your Gun ist viel schöner ;))

    Meine Meinung zur Frage:

    Wie wichtig ist mir persönlich das Thema?

    Ist es global betrachtet wichtig, das der Andere meine Ansicht teilt (weil sonst irgendetwas furchtbares passiert)?

    Wie wichtig ist mir der Andere? Muss ich ihn unbedingt zu seinem Besten überzeugen?

    Ich glaube, das Setzen von Prioritäten sortiert schon mal einen Großteil an Situationen aus, bei denen wirklich Handlungsbedarf besteht.

    Beratungsresistente Zeitgenossen kann ich auch gut und gern mal mit ihrer Meinung stehen lassen (sofern ihre eigene Meinung nicht dazu führt, dass Andere Schaden nehmen).

    Manchmal müssen Menschen auch einfach erst selber eine Erfahrung machen um zu merken, dass sie auf dem Holzweg sind. Da kannst du dir den Mund fusselig reden - und warum solltest du das tun, sieht doch doof aus ;)

    Vorausgesetzt, du hast gute, fundierte Argumente, mit denen du deine Sicht der Dinge vorträgst, hast du dir nichts vorzuwerfen. Dir diese zu glauben, kannst du niemanden zwingen ;)

  • 7
    Antwort von SquallLeonheart SquallLeonheart

    Wenn der andere unbedingt Recht haben will, sage ich immer, "naja, ich weiß nicht... Werd ich nochmal nachlesen" und beende damit die Diskussion. Ich verschwende doch meine Energie nicht an irgendwelchen rechthaberischen Pappköppen.^^

    Kommentar von andisazi andisaziandisazi

    ...nebenbei ein guter Kniff - DH

  • 6
    Antwort von Bajun Bajun

    Es ist das uralte Konkurrenzverhalten innerhalb einer Spezies. Wenn man der Theorie folgt, dass wir, wie jede andere Art, nur die Behausungen unserer Gene sind, dann erhellt, dass wir mit solchem Konkurrenzgehabe völlig unbewußt nur die überlegene Qualität unserer Gene herausstellen und auf ihre Fortpflanzungswertigkeit hinweisen möchten.

    Deshalb sind die meisten Leute so rechthaberisch, verbohrt und verbissen. Jemand, der alle Sinne beisammen hat, ist sich dieser Tatsache durchaus bewusst und gebraucht seinen Verstand, indem er zuhört und die Argumente des Gesprächsteilnehmers zunächst einmal gründlich analysiert und auf ihre Stichhaltigkeit abklopft. Schlau ist dann derjenige, der, wenn sich herausstellt, dass der andere wirklich recht hat, dessen Konzept zum eigenen Vorteil einbauen kann, ohne zu befürchten, selbst als der Unterlegene dazustehen.

    Menschen wären dazu grundsätzlich befähigt - die meisten aber haben ihren Verstand des Klo hinuntergespült, weil es sich ohne viel bequemer lebt.

    Also solltest Du sondieren, was für ein Zeitgenosse Dein Gegenüber ist. Hört er zu, kann man sich auf der Sachebene austauschen; will er recht behalten, dann lass ihn! Es wäre schade um die Minuten Deines Lebens, die Du an einen so unnützen Quatsch verschwendest, mit einem Rechthaber zu streiten.

    Kommentar von Iamiam IamiamIamiam

    Konrad Adenauer hat das -durchaus im Sinne der Konkurrenz- mal so eingesetzt, als er gegenüber der Opposition einen Irrtum nicht mehr wegdiskutieren konnte:
    Niemand - auch nicht Sie, meine Damen und Herren von der Opposition - kann mich daran hindern, täglich klüger zu werden
    und hatte damit die Lacher auf seiner Seite...

    Kommentar von andisazi andisaziandisazi

    Ist es nicht zum Heulen? Rhetorik, Schlagfertigkeit, Wortwitz - wohin? Wenn selbst die Meute der Redenschreiber so was nicht mehr pflegt ... Man lese den dicken Winston und fragt sich: hatten die denn ein Politiker-Gen mehr? Oder hat der deutsche Politiker heute ein Gähn zu wenig?

    Kommentar von Blobbster BlobbsterBlobbster

    Ich bin froh, dass ich mich nicht zu der Fraktion zählen muss, die ihren Verstand das Klo hinuntergespült hat. Unrecht einzusehen und zu sagen "Ja stimmt, du hattest recht", ist eine große Kunst, die ich gottseidank in den meisten Fälle beherrsche. "Aus Fehlern lernt man heißt es"...

    Klasse Antwort DH für Bajun !

    LG Blobbster

  • 6
    Antwort von Schatzkaestchen Schatzkaestchen

    Mit solchen Leuten bin ich immer gleich fertig, in dem ich rede wie eine Schallplatte mit Sprung. Ich sage dann meist nur, du hast Recht und ich meine Ruhe. Das mache ich solange, bis es dem anderen zu dumm wird und er aufhört mich zu nerven.

  • 5
    Antwort von Immchen Immchen

    Hallöle Timeascillator,

    mit dem Alter wirst Du ruhiger - lach.

    Ich persönlich stelle mir dann die Fragen

    • wie wichtig ist mir das Thema bei rechten Inhalten gebe ich möglichst nicht auf zu argumentieren, beim Beuteverhalten des Säbelzahntigers schon eher...

    • wie wichtig ist mir die Person: lohnt sich die Energie? Ganz krass: Ist er oder sie mir den Aufwand wert?

    • wie wichtig ist es Recht zu behalten und da entscheide ich immer öfter: gar nicht wichtig, bemühe mich aber das Ganze nicht zu beenden mit Du hast Recht und ich meine Ruhe, sondern mit: Ick kann mich da nicht so einfach Deiner 'Meinung anschließen, sie aber durchaus stehen lassen. Mann darf durchaus unterschiedlicher Meinung sein.

    • wie wichtig ist es dem anderen Recht zu behalten? Und darf er das nicht einfach mal, weil es ihm/ihr gerade einfach mal gut tut?

    Energie sparen ist doch auch gerade wieder angesagt und notwendig, statt nur zu schauen wie komme ich an mehr. Es verringert den eigenen Stressfaktor und erhöht die Toleranz.

    summt entspannt das Immchen

    Kommentar von xxxKASIxxx xxxKASIxxxxxxKASIxxx

    Darf ich mir diese Antwort ausdrucken? Und über den Schreibtisch hängen? ;-)

    Klasse geschrieben...dickes DH!

    Kommentar von Immchen ImmchenImmchen

    gerne und Danke rotwerd

  • 4
    Antwort von Gabel1953 Gabel1953

    Ich sage mir in solchen Momenten immer : "Die Gedanken sind frei", schweige und halte mich an den Satz " Geh Deinen Weg - und lass die Leute reden."

  • 3
    Antwort von Leuchtmaennchen Leuchtmaennchen

    Vielleicht hat das was mit dem Ursprung des Menschen zu tun, er muss sich wohl immer beweisen ! Seine Neugier treibt ihn zu Höchstleistungen, die wiederum andere wieder anspronen diese zu übertreffen.

    Ich selbst habe diesen Anspruch nicht !

  • 3
    Antwort von rysum58 rysum58

    Menschen sind Spieler ... und Spieler wollen gewinnen ... aber es kann nur einer gewinnen und daraus folgt, dass auch einer verlieren muss ... und da es sooooo viele schlechte Verlierer gibt (meistens durch mangelndes Selbstwertgefühl) endet das ganze in einem endlosen Konkurrenzkampf ... und verdampft viel heisse Luft ... ungenutzte Energie ... schade !!!

    Es gibt ein altes Sprichwort : "der Klügere gibt nach... " glaub mir : es ist ein irrsinnig gutes Gefühl, den anderen stehen zu lassen, sprich man lässt ihn im Glauben... den wir selber wissen ja, wie's steht ... kratzt mich das ? da stehen wir doch drüber ... !!!

  • 3
    Antwort von wavemaster wavemaster

    wenn du das auch teilweise auf „mein produkt ist besser wie deins“ beziehst, finde ich das auch sehr nervig. also zb „mein auto ist besser wie deins“. ich hab damals auch immer sehr lange diskutiert. aber mittlerweile löse ich das ganz diplomatisch, in dem ich das gleichstelle und auch gut begründen kann, warum ich so denke. das ist jetzt blöd, da bräuchte es ein beispiel, damit ihr wisst, was ich meine... die meisten leute jedoch verwechseln „das finde ich besser“ mit „die fakten sprechen eindeutig dafür, dass XYZ besser ist...“

    Kommentar von Timeoscillator TimeoscillatorTimeoscillator

    Danke Dir für diese Antwort ! DH !!

  • 3
    Antwort von garteln garteln

    Es gibt immer wieder Menschen die nicht imstande sind auch andere Meinungen gelten zu lassen .Das ist ein unangenehmer Charakterzug der Menschen eigen ist,die ich lieber weit umgehe.Ändern kann man sie ohnehin nicht und belehren schon gar nicht. Wünsch dir einen schönen Tag

    Kommentar von wavemaster wavemasterwavemaster

    das ist ja besonders dann nervig, wenn diese leute versuchen dich zu überreden, dass ihre schuhe zum Beispiel besser sind wie deine und du dir auch diese schuhe kaufen sollst. aber am lustigsten ist es, wenn sich solche leute irren und sich jedesmal lächerlich machen. ^^ mein nachbar ist eigentlich cool, aber der hat schon ganz verstaubte ansichten.

  • 3
    Antwort von zauberinvonos zauberinvonos

    Es war immer schon so, dass der Mensch ANERKENNUNG gesucht hat. Anerkennung ist eine Form von Zuwendung im entferntesten Sinne sogar so etwas wie "Liebe". Das sich "herausstreichen", etwas besser zu wissen, ist so eine Form, nach Anerkennung zu heischen. Menschen, die wenig geliebt wurden, selten gelobt wurden, legen dieses Verhalten noch häufiger an den Tag, als solche, die "liebessatt" sind.

    Sich sachlich zu unterhalten ist eins, wird das Thema aber mit Emotionen aufgeputscht, dann kann es sehr oft passieren, dass aus einer Diskussion ein hefitiger Streit wird. Da hilft dann meist nur, dass man die Sache "vertagt", sich nochmal eingehend informiert und dann schaut, was tatsächlich "Sache" ist.

    In der Situation selbst hilft nur, wenn man erkennt, dass man sich verrennt (was leider sehr oft nicht der Fall ist), zu sagen: Hey, wollen wir jetzt wirklich streiten, ist es die Sache wert oder lassen wirs einfach mal so stehen? Unentschieden sozusagen.

  • 2
    Antwort von Venus13 Venus13

    Ich kenne einigeMenschen, die auch immer und immer wieder recht haben wollen. Nachdem ich mir in der Vergangenheit vergebens die Mühe gemacht hatte, ihnen meine Meinung vorzustellen, aber diese immer wieder abgeschmettert wurde, mache ich Folgendes:

    entweder sage ich: " Diskutieren hat keinen Zweck, weil jeder seine Meinung hat und keiner von seiner weichen will. Also beschliessen wir jetzt unser Gespräch"

    oder ich treffe mich mit derartig anstrengenden Freunden nicht mehr, da sie zu viel Energie kosten.

  • 2
    Antwort von Knowledgehero Knowledgehero

    Das ist in der menschlichen Biologie verankert der beste sein zu wollen und zwar kommt das aus der prähistorischen Evolution...der beste Jäger kriegt die meisten Frauen...das meiste Essen...den besten Schlafplatz....das ist auch heute noch so...die besten kriegen das meiste... mehr Geld, mehr Ansehen und damit auch mehr Ruhm... wer will das nicht?..

    Aber ich finde...eine gewisse Rücksicht geht manchmal verloren...die Menschen werden immer skrupelloser, wenn es um ihre Belange geht und nehmen dabei sehr viel in Kauf...

  • 2
    Antwort von lamayata lamayata

    ich überlege dann ob es für mich wichtig wäre, in diesem fall recht zu beweisen. wenn ja (und das in den seltensten fällen) dann schaff ich das schon mit meinem unglaublichen charme ;DD wenn nicht dann lös ich die situation damit auf, dass ich sage, wie sinnlos die diskussion ist und wir uns doch wieder mit den wichtigeren dingen beschäftigen sollten

  • 2
    Antwort von kiniro kiniro

    In einer Mailingliste stellte eine Userin mal die Frage "willst du Recht haben oder glücklich sein?".

    Ich muss nicht immer Recht haben. Wenn mich einer mit guten Argumenten vom Gegenteil überzeugen kann oder mir selbst mein Irrtum auffällt - dann ist das eben so.

  • 2
    Antwort von NikeBIKE NikeBIKE

    Wenn der klügere IMMER nachgeben würde, würden die Dummen, die Welt regieren!

    Kommentar von Timeoscillator TimeoscillatorTimeoscillator

    Gut !

  • 2
    Antwort von Johnnybln Johnnybln

    Die oder der Beste zu sein kommt bei nicht wenigen einer Bestätigung gleich.

    Oft ist es eine Fehlinterpretation von Persönlichkeitseigenschaften der eigenen oder gegenüber anderen Personen. Auch das Fehlen oder wenig Ausgeprägtsein eigener Führungsqualitäten kann ursächlich sein, es kommt der Suche nach einer Legitimation der eigenen Position im Team gleich.

    Bezogen auf Abläufe in Teams kann sich diese Art des Herangehens an Probleme durchaus negativ auswirken, da die Auseinandersetzung ab einem gewissen Punkt unsachlich geführt wird - Potenzen des Teams werden beschränkt.

    MfG.

  • 2
    Antwort von iVirusYx iVirusYx

    Ich würde zu einem Gespräch raten. Vielleicht sogar eine Pro und Contra Liste erstellen, passend zu der Situation. Man sollte stures Gehabe unterbinden indem einer etwas klueger reagiert und sagt: "Komm wir diskutieren das jetzt wie gescheite Menschen aus, anstatt zu rambolen!"

    Zudem sollte man bedenken, oft kommt es zu einer solchen Situation weil jeder glaubt sein Weg ist der einzig richtige, dabei wird oft vergessen dass es auch andere Wege gibt die zum selben Ziel führen.

    Einigung erzielt man durch Diskussionen und Verhandlung. Sollte sie immer ausarten dann holt euch eine Dritte neutrale Person hinzu die das Gespräch unterbindet sobald es wieder ausartet. Das klappt in unserem Freundschaftskreis immer gut.

    Oder wir hören uns gegenseitig zu und tolerieren (nicht akzeptieren) die Meinung des anderen, wie gesagt, sie muss ja nicht falsch sein.

    Um was ging es denn eigentlich?

  • 2
    Antwort von NickiLittle NickiLittle

    na das ist doch ganz einfach...

    wir deutschen lieben listen. und eines haben alle listen gemeinsam... irgendwer oder irgendwas steht auf platz1

    und mal ganz unter uns, wer da nicht hin will hat entweder einen an der waffel, oder ist schon dort :-)

    lg, nicki

  • 2
    Antwort von Minischweinchen Minischweinchen

    Hallo,

    wenn Du mit demjenigen öfter so Situation erlebst, dann vereinbart, wenn es zu heftig wird, daß ihr das Thema beendet. Bei fremden Menschen, gar nicht lange auf eine Diskussion einlassen, bringt eh nix, wenn jemand auf seinem Standpunkt beharrt, kannst Du denjenigen eh nicht überzeugen, auch wenn Du Recht hast, also lass ihn einfach stehen und geh!

    LG

  • 2
    Antwort von alf1952 alf1952

    Die Technik der Wahl wäre wohl:

    • Ruhe bewahren.
    • sachlich bleiben.
    • Wenn es zuviel wird, Kommunikationskiller einsetzen, die den Disput beenden.
    • Notfalls weglaufen.
    Kommentar von Timeoscillator TimeoscillatorTimeoscillator

    Welche Kommunikationskiller gibt es denn ?

    Kommentar von m1405m m1405mm1405m

    es gibt handys mit einer extra schein-anruf taste ! dann sagst du, du wirst angerufen und aus ist das gespräcj

    Kommentar von JackySmith JackySmithJackySmith

    Ich glaube, so etwas war mit "Kommunikationskiller" nicht gemeint m1405!^^

    Vielleicht aber doch, denn man kann sowohl sprachlich (mit bestimmten Formulierungen) als auch mit "Hilfsmitteln" eine Kommunikation "killen".

    Kommentar von Iamiam IamiamIamiam

    Kommunikationskiller: zwei Irre spielen Mühle. Da sagt der eine plötzlich: Schach! sagt der andere empört: Mensch, beim Halma gibts doch keinen Elfmeter! also absurde Argumente bringen, kann man einüben.
    oder einen irgendwie passenden Witz bringen.
    Vergleiche bringen, denen der andere erst mal folgen muss, und dann auf ein anderes Thema überleiten. (der alte Witz, als sich alle Schüler auf eine Frage zu Würmern vorbereitet hatten, und der Lehrer ganz unverhofft lauter andere Fragen stellt: Elefant: hat einen Rüssel, der aussieht wie ein Wurm, es gibt verschiedene Arten von Würmern, Löwe: lebt in Afrika, in afrika ist es viel wärmer als hier, es gibt verschiedene Arten von Wärmer, der Zuspätkommer: grüß Gott, Herr Lehrer, da wärma (wären wir), es gibt verschiedene Arten von Wärmer...

    Ein Vergleich mit dem Auto lässt sich fast immer ziehen, und sofort ist man bei einem anderen Thema.

    Wenn ein Gegenüber das zu penetrant macht: loben, loben, loben, bis er/sie merkt, dass er/sie verarsht wird (das aber dann auch konsequent durchziehen. Entweder es führt zu Einsicht, oder es hat eh keinen Zweck, dann dauerhaft abbrechen)
    Geht aber alles nur, wenn man ausreichend Selbstbewusstsein mitbringt!

  • 1
    Antwort von OnkelMichael OnkelMichael

    Beherzigt man den Spruch: "Der Klügere gibt nach" akzeptiert man, dass die Dummen die Welt regieren ;-)

  • 1
    Antwort von Blobbster Blobbster

    Ich habe zu dieser Frage zwei Dinge die ich sagen möchte:

    1. Es liegt in dem Urtrieb des Menschen, sich von einander zu unterscheiden und sich besser zu machen als der andere. Wie der jeweilige Mensch das macht sei mal dahingestellt. Der "Wettbewerb", wie er auch in unsrer Wirtschaft genannt wird, ist ganz typisch für den Mensch als Spezies. Genau aus diesem Grund kann der Kommunismus auch nie klappen. Er hat gute Ansätze verstoßt aber gegen die Grundsäulen des menschlichen Strebens und Wachsens.

    2. Ich denke man muss eine Diskussion oder ein "Ausfechten" über das "Recht", also wer jetzt recht hat oder auch nicht, grundlegend rational sehen. Man sollte da keine Gefühle hineinmischen. Klar fällt das immer etwas schwer. Ich z.B., wenn ich auf mein Recht bestehe und ich einfach weiß ich bin im recht und ich war jetzt besser als der andere, dann muss ich das eben sagen auch wenn es dabei zur Diskussion kommt. Der Clue dabei ist, dass ich hier überhaupt nicht meinen Gegenüber als Person mit einbeziehe, sondern nur seine andere Meinung, d.h. nach der Diskussion spreche ich wieder ganz normal mit ihm als sei nie was gewesen. Mein Gegenüber kann das leider meist nicht, wodurch es dann nach der Diskussion vielleicht zu einseitigem Schweigen kommt. Normalerweise (noch mehr vor einigen Jahren) bin ich nie der Typ für Angeberei .. mittlerweile bin ich etwas besserwisserisch geworden, aber auch nur weil ich viel zu oft die Erfahrung mache, wo irgendjemand solch einen Stuss verzettelt, sich damit preist und bejubeln lässt, obwohl es doch kompletter Schwachsinn ist, es aber keine merkt. Und dann komm ich ins Spiel und sage "Moment mal, da stimmt doch was nicht".

    Von meiner Seite aus kann ich sagen, dass ich auf mein Recht gerne poche, wenn ich mir denn zu min. 90% richtige liege und der andere irgendeinen Mist erzählt, sich dann aber damit ganz groß auftut.

    LG Blobbster

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