Frage von foxnewslogo, 187

Alles muss von irgendwas entstanden sein, geschaffen worden sein. Von was wäre dann Gott entstanden?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kdd1945, 77

Hallo foxnewslogo, 

ja, diese Endlosfrage ist nicht neu. Ließe man sich darauf ein, käme nur Frust heraus. 

Dein Ansatz führt zu keiner vernünftigen Lösung, weil Deine Behauptung zu Anfang -  alles muss von irgendwas entstanden/geschaffen sein - falsch ist. 

Die einzige Lösung der Frage,  -  woher kommt das alles, das Universum - und wir? - steht in der Bibel.

Bitte, lies Psalm 90, Vers 2 (vorzugsweise direkt aus der Bibel):

2 Ehe die Berge geboren waren und du die Erde und die Welt erschaffen2 hattest, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, Gott. 

Wir Menschen können uns gerade noch das ewige Leben in die Zukunft hinein vorstellen. Dass unser Leben nie endet. 

Aber was bedeutet die Ewigkeit in Bezug auf die Vergangenheit? 

Und für Gott? Dass sein Leben keinen Anfang hat? Selbstverständlich. Genau das.  

Gott lebte seit ...jeher, war schon immer existent. Präsent. Omnipotent.

So wie wir akzeptieren, dass der Ewige heute lebt und morgen lebt und übermorgen, und weiter und weiter lebt, so sollte akzeptiert werden, dass die Ewigkeit nicht nur in eine Richtung geht. 

Genau, in der Unendlichkeit kommt auch nicht plötzlich die Abrisskante oder die Mauer. Egal ob du nach Norden gehst oder nach Süden, ostwärts oder westwärts.

Dieser ewige Gott beschloss, vielleicht vor etlichen Milliarden Jahren, etwas Materielles zu erschaffen. Und da er ein wirklich großer Gott ist, schuf er "unser" möglicherweise unendliches Universum.

Mit seinen Milliarden Sonnen und Sternen und Planeten und Monden.

Geplant und geordnet in Galaxien und Systemen. 

So veranschaulicht es die Bibel in Hebräer 3, Vers 4 (NGÜ):

Schließlich hat jedes Haus einen Erbauer, und der, der alles erschaffen hat, ist Gott.

Und noch einmal: Gott lebte seit jeher, war schon immer existent. Präsent. Omnipotent.

Grüße, kdd

Kommentar von Hamburger02 ,

"So veranschaulicht es die Bibel in Hebräer 3, Vers 4 (NGÜ):
"Schließlich hat jedes Haus einen Erbauer, und der, der alles erschaffen hat, ist Gott."
Und noch einmal: Gott lebte seit jeher, war schon immer existent. Präsent. Omnipotent."


Das ist erneut ein Beispiel, dass die Bibel völlig untauglich ist, naturwissenschaftliche Fragen zu klären und lediglich das menschliche Wissen der Antike darstellt, keinesfalls aber die Weisheit einer Göttlichkeit. Paulus kannte damals noch nichts von Selbstorganisation, was wir heute wissen, und deswegen hat er einen solchen wissenschaftlich nicht haltbaren Stuss von sich gegeben. Paulus begeht auch einen Kategorienfehler, der ihn heutzutage bei jedem Wissenschaftler einfach nur lächerlich macht, nämlich den Hausbau mit der Entstehung des Universums zu vergleichen. Das ist die typisch Logik von der Kanzel oder dem Wort zum Sonntag, die auch nur glauben kann, wer sie unbedingt glauben will und dabei den Verstand und das heutige Wissen ausblendet. 
 

Kommentar von kdd1945 ,

"Die gelegentlich gehörte Meinung, daß wir im Zeitalter der Weltraumfahrt so viel über die Natur wissen, daß wir es nicht mehr nötig haben, an Gott zu glauben, ist durch nichts zu rechtfertigen. - Nur ein erneuter Glaube an Gott kann die Wandlung herbeiführen, die unsere Welt vor der Katastrophe retten könnte. Wissenschaft und Religion sind dabei Geschwister, keine Gegensätze!"

Wernher von Braun, deutsch-amerikan. Physiker und Raketeningenieur

"Ich zögere nicht zu sagen, daß ich der Existenz Gottes mehr gewiß bin als unserer Anwesenheit in diesem Raum."

M. Gandhi, ind. Staatsmann

"Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."

Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg

Link: http://gott.es/logos/bekenntnisse.htm

Kommentar von Hamburger02 ,

Die Sprüche würden eher zur Frage passen, ob Wissenschaft und Religion sich gegenseitig ausschließen oder nicht. Zu meiner Behauptung, die Bibel sei für naturwissenschaftliche Aussagen untauglich und stelle das Wissen der Antike dar, passen sie irgendwie nicht.

Abgesehen davon, meinen die genannten Personen mit Gott nicht unbedingt den Bibelgott JHWH, bei Gandhi ist das sogar sicher. Heisenberg meinte wie viele andere Forscher auch ebenfalls nicht den biblischen Gott JHWH mit "Gott" sondern vertrat eine pantheistische Gottesvorstellung. Die ist aber atheistisch und  insofern finde ich es immer wieder lustig, dass (atheistische) Pantheisten als Zeugen für einen Theos (JHWH, Bibelgott) herhalten müssen, bloß weil sie denselben Begriff "Gott" verwenden. Das ist Apologese pur, denn es kommt dabei nicht darauf an, ob das Argument sachlich richtig ist sondern nur darauf, ob es in den Kram passt oder nicht. Da darf man sich mit solchen Kleinigkeiten, dass unter dem selben Begriff auch völlig gegensätzliche Auffassungen vorkommen könnnen, nicht groß aufhalten.

Kommentar von Fantho ,

Du solltest Dir  die Begriffe Pantheismus und Atheismus nochmal genauer unter die Lupe, bitte...

..zumal dieser 'fälschliche' Vorwand (Pantheismus sei atheistisch) von Theologen stammen, welche mit dem Pantheismus nichts anfangen konnten/können...

Dennoch bleibt auch beim Pantheismus folgender Unterschied zum Atheismus bestehen: Es handelt sich weiterhin um ein Weltbild, in dem ein Gott vorhanden ist...

Gruß Fantho

Kommentar von Quesnay ,

Aber ein Weltbild, in dem der einst jenseits bzw. über der Welt stehende Gott bereits mit der Welt verschmilzt. Geht man diesen Weg konsequent zu Ende, dann bleibt Welt übrig und von Gott allein der Name. 

Sowohl geistesgeschichtlich als auch begrifflich ist der Pantheismus (wie auch der Deismus) ein Zwischenschritt auf dem Weg vom Theismus zum Atheismus.

Kommentar von Fantho ,

Wenn es Dich glücklich macht, von mir aus, Du Meister der Verdrehungen...

Du interessierst mich nicht mehr als ernsthafter Gesprächspartner...

Gruß Fantho

Kommentar von kdd1945 ,

Urknall-Forscher gestehen Irrtum ein

Die Wissenschaftler, die im vergangenen März den Nachweis sogenannter Gravitationswellen von der Geburt des Universums verkündeten, haben sich offenbar geirrt. 

Daten des Weltraumteleskops an Bord des Satelliten Planck hatten das bereits vermuten lassen. Nun räumen es auch die Forscher selbst ein, die mit dem Teleskop Bicep2 am Südpol arbeiten. BICEP-Teleskop am SüdpolUrknall-GravitationswellenTrommeln gegen die Kritik

Gravitationswellen vom Urknall? 

Im März klang es, als sei der Nobelpreis so gut wie sicher. Nun zeigt sich die Fachwelt befremdet: Wieder einmal haben Forscher vorschnell eine Sensation versprochen.

Wenn du willst suche ich dir  ´ne website, die solche Meldungen "im Abo" bringt.

Kommentar von Hamburger02 ,

@kdd

Genau da siehst du den Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion. Bei wissenschaftlichen Behauptungen ist ein Beleg erforderlich und wenn der nicht erbracht werden kann, gilt die Behauptung als Irrtum. Und deswegen führt die Wissenschaft auf Dauer dazu, dass man immer mehr von der Realität erkennt und diese von Fantasien klar abtrennt.

Undf da für wissenschaftliche Vehauptungen das Kriterium gilt, ob sie die Realität korrekt wiedergeben, kann sich die Wissenschaft auf gemeinsame Auffassungen einigen. Die Relativitätstheorie wird überall auf der Welt gleich interpretiert, was von religiösen Fantasien nun wirklich nicht gesagt werden kann.

Die kath. Kirche, um ein Gegenbeispiel zu bringen, brauchte dagegen Jahrhunderte, um sich dazu durchzuringen, um z.B. die Verurteilung von Galielo oder die Erfindung des Limbus als Irrtümer zuzugeben. Mit dem Rest ihrer Auffassungen ist die RKK allerdings immer noch in antiken Auffassungen gefangen.

Antwort
von Hamburger02, 149

entstehen und erschaffen sind zwei unterschiedliche Begriffe.

Entstehen trifft es nach wissenschaftlichen Erkenntnissen korrekt, denn wie man inzwischen weiß, kann die Natur Neues aus sich selber entwickeln, ohne dass dafür ein Eingriff von außen erforderlich wäre. Die zugehörige physikalische Theorie ist die Theorie Dissipativer Strukturen, die 1977 den Nobelpreis erhielt.

Erschaffen bedeutet, da gibt es etwas oder jemand, der neues von außen in die Welt bringt. Dafür gibt es aber keinerlei Indiz, Beobachtung oder gar Beweis.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 187

Es ist sehr menschlich daran zu glauben, das alles rational, logisch und kausal abläuft und nach entsprechenden Mustern organisiert ist.

  • Manche Religionen sagen, es gibt einen Schöpfer
  • Manche Wissenschaftler sagen, es gab einen Urknall.

Beides sind unterschiedliche Ansätze, den Ursprung der Welt zu erklären. In beiden Fällen geht man als Laie von einer logischen Kette aus.

  • Gott - Schöpfer - Schöpfung
  • Urknall - Expansion - Evolution

Aber es ist nicht klar, wie weit wir mit diesem Denkmuster tatsächlich kommen können.

Ich denke, früher oder später kommt ein Element hinzu, dass man als "Zufall", vielleicht auch "kreatives Chaos", oder "Abweichung, "Unschärfe" oder wie auch immer bezeichnen kann.

An diesem Punkt wird dann vielleicht deutlich, dass die wirklich großen Zusammenhänge letztlich unkalkulierbar sind und unser lineares Denken nur in einem sehr engen Rahmen funktioniert.

Letztlich ist es dann eben doch unbegreiflich.

Ich kann mit diesem Gedanken gut leben.

Kommentar von DerBuddha ,

zumal gerade im wissenschaftlichen bereich in den letzten 50 jahren ein riesensprung gemacht wurde und leute, die damals von dunkler energie oder dunkle materie oder sogar von lichtgeschwindigkeit sprachen, ausgelacht wurden und heute sind diese dinge ein bestandteil der wissenschaft........:)

Kommentar von kdd1945 ,

Eben Wissenschaft auf Raten. Der Doppelsinn passt! 

Kommentar von FreundGottes ,

- Manche Wissenschaftler sagen, es gab einen Urknall. Beides sind unterschiedliche Ansätze, den Ursprung der Welt zu erklären. In beiden Fällen geht man als Laie von einer logischen Kette aus.

Die Urknalltheorie versucht NICHT die Ursache des Universums zu erklären, sondern beschreibt nur, wie das Universum direkt nach seiner Entstehung ausgesehen hat.  

Antwort
von Philipp59, 107

Hallo foxnewslogo,

rein logisch betrachtet, müsste man diese Frage so stellen. Normalerweise ist fast alles, was wir kennen, irgendwann einmal entstanden und hatte somit einen Anfang. Kann man jedoch auch bei Gott von einem Anfang sprechen? Ist Gott durch jemand anderen erschaffen worden?

In der Bibel steht folgendes über Gottes Existenz: "Ehe selbst die Berge geboren wurden oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott" (Psalm 90:2). Der hier gebrauchte Begriff "unabsehbare Zeit" hat auch die Bedeutung von "Ewigkeit". Gemäß der Bibel ist es also richtig zu sagen, dass Gott schon immer existiert hat.

Viele halten diese Aussage für unvernünftig und unglaubhaft. Es stimmt, unser Verstand kann einfach nicht erfassen, wie es möglich sein soll, dass Gott schon immer dagewesen ist. Wäre das jedoch wirklich ein Grund, es abzulehnen?

Es gibt vieles andere in unserer Welt, das wir auch nicht völlig begreifen können, von dem wir jedoch überzeugt sind. Denke nur einmal an die Zeit. Wer kann sich vorstellen, dass es Zeit schon immer gegeben hat und auch in der Zukunft kein Ende hat? Dennoch lehnen wir den Zeitbegriff nicht deswegen ab, weil wir nicht alle damit verbundenen Gesichtspunkte völlig verstehen können.

Ebenfalls nicht begreifbar für uns ist die Unendlichkeit des Weltalls. Astronomen finden kein Anfang und kein Ende und je weiter sie in den Weltraum vordringen, desto mehr entdecken sie. Viele sind daher von der Endlosigkeit des Universums überzeugt, obwohl die menschliche Vorstellungskraft nicht ausreicht, das wirklich voll und ganz zu begreifen.

Es gibt auch viele Dinge auf unserer Erde, die uns Rätsel aufgeben. Wir begreifen z.B. noch nicht einmal, was das Leben eigentlich ist oder alle Aspekte der Funktionsweise des menschlichen Gehirns, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dennoch sind wir bereit, die Tatsachen anzuerkennen.

Der Forschergeist des Menschen scheint zwar keine Grenzen zu kennen, doch sollte man den menschlichen Verstand auch nicht als das Maß aller Dinge ansehen. Es mag sein, dass wir bestimmte Dinge niemals vollständig verstehen werden, egal wie lange wir forschen oder darüber nachdenken. Die Bibel sagt, dass der Mensch "das Werk nie herausfinde, das der [wahre] Gott gemacht hat vom Anfang bis zum Ende" (Prediger 3:11). Das mag vielleicht ein wenig frustrierend klingen, doch erinnert dieser Text die Menschen daran, dass sie gewissen Grenzen unterworfen sind. Nichts desto trotz wird es in alle Ewigkeit immer wieder Neues zu entdecken und erforschen geben.

Wenn wir also schon in unserer materiellen Welt auf vieles stoßen, das den menschlichen Verstand übersteigt, können wir dann erwarten, von einem Gott, der das unermessliche Weltall und die unzähligen Formen des Lebens ins Dasein gebracht hat, alles zu wissen und zu begreifen, wie z.B. seine Ewigkeit?

LG Philipp

Antwort
von ThorbenHailer, 63

Wenn man annimmt, dass ALLES aus etwas entstanden sein muss, und dieses Gesetz immer und überall gilt, so muss man sich natürlich folgerichtig immer weiter fragen, aus was denn dieses Etwas entstanden ist, was man gerade in seiner Überlegung betrachtet. Da dieses Axiom (alles ist aus etwas entstanden) zu einem unendlichen Regress führt, muss man es hinterfragen. Wann gilt es? Wo gilt es? Für welche Entitäten gilt es?  

Der Mensch kann sich viele Dinge (und ganz allgemein viel Seiendes und viele Vorgänge) vorstellen, die es nicht geben kann. Im Traum kann man z.B. ohne Hilfsmittel unter Wasser atmen, oder man kann ohne Hilfsmittel fliegen, oder einen Winkel dreiteilen nur unter Benutzung der klassischen Hilfsmittel u.s.w., aber in Wirklichkeit geht das nicht.

So kann sich der Mensch auch ein allmächtiges Wesen vorstellen. Aber diese Vorstellung ist ein Widerspruch in sich. Ein allmächtiges Wesen kann es nicht geben. Der Beweis kann schon allein mit den zur Zeit von Menschen erkannten logischen Gesetzen geführt werden. In späteren Jahrtausenden wird die Menschheit noch viel mehr logische Gesetze erkannt haben und der Beweis wird sich dann wesentlich vereinfacht haben.

Der Mensch kann sich auch ein Nichts vorstellen. Aber auch ein Nichts kann es nicht geben. Die Menschheit hat den Beweis, dass es ein Nichts nicht geben kann, erst vor wenigen Jahren formuliert und es gibt nur wenige Menschen, die diesen Beweis verstehen.

Ein Nichts, sofern es dieses gäbe, wurde sofort in ein Etwas zerfallen.

Antwort
von WotansAuge, 124

Eine bemerkenswert hochstehende Antwort gibt die christliche Schöpfungsmythologie (bitte nicht mit der jüdischen Schöpfungsmythologie verwechseln). Gemäß Johannes 1, 1 ff ist Gott in einem Logikfeld aus rekursiver Logik entstanden. 

1 Im Anfang war die Logik, und die Logik war bei Gott, und Gott war die Logik. 2 Diese  war im Anfang bei Gott.3 Alle Dinge sind durch diese gemacht, und ohne diese ist nichts gemacht, was gemacht ist. 4 In ihr ist Leben, und Leben ist das Bewusstsein der Menschen. 

Kommentar von WotansAuge ,

Hinweis: Ein Logikfeld ist die Menge aller wahren Aussagen, z.B. wenn a>b und b>c folgt dass a>c. Diese Aussage ist wahr, unabhängig von Zeit, Raum und Bewusstsein. 

Kommentar von WotansAuge ,

Und HIER findest du einen Artikel, wie das Universum aus dem Nichts entstanden sein könnte. (P.S. Dagegen beschreibt die Urknalltheorie nur die Entwicklung des Universums direkt nach dessen Entstehung, nicht jedoch die Ursache des Urknalls.

http://www.tagesspiegel.de/wissen/vor-dem-urknall-wie-kann-das-universum-aus-dem...

Kein Raum, keine Zeit, keine Materie. Mehr, besser: weniger, geht kaum. Eine Raum-Blase im Quantenformat könnte der Keim des Universums gewesen sein und sich während des Urknalls rasch ausgedehnt haben, nehmen Theoretiker wie Alan Guth vom Massachusetts Institute of Technology an.

Antwort
von stekum, 60

Ein altes Problem der Philosophie. Wenn man sagt A wurde von B erschaffen und B von C usw., dann würde dies endlos weitergehen. Deshalb postuliert man einen "ersten Beweger" (primum movens).
Die Christen nennen ihn 'Gott'.

Antwort
von joergbauer, 71

Es gibt für die Existenz Gottes unter anderem auch einen kosmologischen Beweis. Der besagt, das alles was existiert eine Ursache hat. Und wenn man Gott als diese Ursache sieht und erkennen kann und will, dann hat man im Grunde seinen Beweis für das Leben ansich. Für die Ungläubigen, Kritiker und Atheisten ist das aber zu wenig. Sie akzeptieren eher, daß etwas aus dem Nichts entsteht, als daß jemand (der das will und kann) einen Anfang setzt. Das ''Problem'' hierbei ist, daß man eben diesen Anfang als gegeben erachten muss, also davon ausgehen müsste, daß der Ursprung und Ausgangspunkt und das Ergebnis bereits vorhanden war und ist. Also Gott! Das nennt man dann einen sogenannten Zirkelschluss, den man immer wieder vorgeworfen bekommt, wenn man anhand dieser, für einen persönlich feststehenden (geistlichen) Tatsachen, anfängt zu argumentieren und zu erklären. Das gipfelt dann letztlich in der unsinnigen Frage, wer denn Gott erschaffen hat? Ist das ein Schwachpunkt im Wort Gottes? Nein, eher das genaue Gegenteil.

Wenn Gott gewollt hätte, daß man ihn unzweifelhaft und vollkommen klar erkennt und wahrnimmt, hätte er für unumstößliche Beweise gesorgt, die selbst der größte Zweifler hätte anerkennen müssen. Aber Gott lebt nicht in Zeit und Raum. Es ist trotzdem nicht so, daß man Gott nicht erkennen könnte. In Römer 1, 19-20 steht: ''Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben''. Es geht im Kern um Offenbarungen. Und zwar in der Weise, daß davor auch immer der Glaube stehen muss, ohne den wir Gott nicht gefallen können - Hebräer 11,6: ''Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt''. Man kann also sagen, der Sinn und Zweck eines sogenannten Zirkelschlusses, den die Ungläubigen als Beweis von Unglaubwürdigkeit erkennen wollen, ist der Fakt, daß so wie Gott in allem am Anfang steht, auch der Glaube am Anfang stehen muss, um durch darauf aufgebaute Offenbarungen, die Wahrheit und Gott selbst zu erkennen.

Und wenn Christen dann kommunizieren, daß sie tatsächlich errettet und erlöst und angenommen sind, ist das etwas, was für Außenstehende auch wieder nur eine Zirkelschluss-Logik ist. Aber sie stimmt eben trotzdem und gerade deshalb. Paulus schreibt in Römer 8, 16-17: ''Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden''. So ist uns also das Ende und Ziel des Glaubens (unsere ewige Seligkeit) jetzt schon bekannt. Sozusagen bestätigt der Geist Gottes den Zirkelschluss, indem er klar sagt, daß der Anfänger und Vollender des Glaubens Gott selbst ist in Jesus Christus (Hebräer 12,2).

Kommentar von Hamburger02 ,

"Es gibt für die Existenz Gottes unter anderem auch einen kosmologischen Beweis. Der besagt, das alles was existiert eine Ursache hat."

Da erkenne ich doch sofort den Gläubigen: eine unbelegte Behauptung wird als Beweis genommen. Für einen Beweis bedarf es aber deutlich mehr und das, was du als kosmologischen Beweis anführst, ist gar keiner. Dieser angebliche Beweis geht davon aus, dass das Kausalitätsprinzip immer und überall gilt. Dass das Kausalitätsprinzip aber nur in der Nähe des Thermodynamischen Gleichgewichtes gilt, aber nicht für lebende Systeme ud Systeme fernab des Thermodynamischen Gleichgewichtes,  wurde inzwischen in der Theorie Dissipativer Strukturen, die 1977 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, ausreichend gezeigt. Wirkungen können auch durch Emergenz und Selbstorganisation entstehen, bei denen es keinen kausalen Ursache-Wirkungszusammenhang mehr gibt.  

Kommentar von joergbauer ,

Schön, daß du hier den Gläubigen erkennst. Ich erkenne auch so einiges. Meine Gedanken versuchen nicht etwas zu entkräften oder zu beweisen, sondern ich versuche einen Ansatz um etwas zu erklären, was man verstehen kann. Das gilt für deinen Kommentar hinter dem du dich versteckst leider nicht. Ich bin kein Wissenschaftler, aber die Aussage, daß etwas was existiert eine Ursache hat - was daran ist verkehrt - selbst wenn es nicht kosmo(logisch) ist?

Antwort
von Ruppi1, 68

Gott ist pur Geist, genau genommen der Urgeist. Ein Erklärungsversuch, das Gott schon immer war, also keinen Anfang hat, ist für das menschliche Aufnahmevermögen  nicht gerade einfach - und dennoch ist es so. Ich denke aber, man kann ohne die Beantwortung dieser Frage auch ganz gut leben. Und wenn der Mensch einmal in einer höheren Dimension ist, dann kann er auch die Antworten solcher Fragen problemlos verstehen. Wir können in diesem Leben Vieles nicht verstehen, aber es wird auch die Zeit kommen, wo der Mensch alles verstehen kann.

Antwort
von warehouse14, 118

Das Pseudo-Paradoxon der Frage "Wer hat Gott erschaffen" ist letztendlich nur der armselige Versuch, Logik soweit zu verbiegen, daß man sie für jeden dämlichen Zweck nutzen kann, den man grad so anstrebt. Zum Beispiel sich für klüger halten als man eigentlich ist.

Bei dieser pseudointelligenten Frage übersieht man nämlich gerne (und meist wohl auch absichtlich), daß Gott kein Geschöpf ist.

Was kein Geschöpf ist kann daher auch nicht erschaffen oder anderweitig entstanden (=einen Anfang haben) sein.

Dasselbe gilt für den Unfug mit dem Stein, den Gott nicht heben können soll und was es da auch sonst noch an nur scheinbar klugen Fragen gibt.

Wenn man über diese beliebten Spott-"Argumente" mal wirklich nachdenkt erkennt man zweifelsfrei die Dummheit, die sich damit offenbart.

Ein Gott, der unser Universum erschaffen (er existiert also schon vor Raum und Zeit!) hat muss nicht zwangsläufig auch denselben Naturgesetzen unterliegen, die er für dieses Universum festgesetzt hat. Immerhin steht er ja grundsätzlich außerhalb seiner Schöpfung.

Und dennoch kommen manche Schlaumeier immer nur mit dieser beschränkten Sichtweise daher, daß es unlogisch wäre, wenn Gott was kann, was uns Menschen unmöglich ist.

Und selbst wenn Gott ebenfalls durch einen übergeordneten Gott erschaffen worden wäre: Unser Schöpfer bleibt dennoch für uns die letzte Instanz in der Befehlskette. Also ist der Gott unseres Gottes für uns nicht relevant.

Alles weitere müssen die Götter nun wirklich unter sich klären. ;)

warehouse14

Kommentar von Quesnay ,

Deine dürftige Logik wird nicht besser, wenn Du fett schreibst. Und auch nicht, wenn Du Leute beleidigst, die Deine Auffassung nicht teilen.

Die Frage, wer Gott erschaffen hat, ist nur die naheliegende Replik auf den beliebten "Gottesbeweis", der von der (unbegründeten) Prämisse ausgeht, dass alles, was existiert, von etwas anderem verursacht sein müsse, ergo die erste Ursache Gott sei.

Ist die Prämisse universell richtig, ist die Frage nach der Ursache Gottes zwingend. Gilt die Prämisse für ein Ding (z.B. Gott) nicht, warum sollte sie nicht auch für anderes nicht gelten?

A propos "sich offenbarende Dummheit": Es kann nichts vor der Zeit existieren, da "vor" ein zeitlicher Begriff ist. Aus demselben Grund kann auch nichts außerhalb des Raumes existieren.

Du sagst, Gott sein kein Geschöpf, aber das Universum eine Schöpfung. Du versteckst Deine Folgerungen in den Prämissen. Wie wär's denn mit der anderen These: Das Universum ist keine Schöpfung, aber Gott ein Geschöpf (des Menschen)?

Kommentar von warehouse14 ,

@Quesnay:

Das Wörtchen "vor" ist nicht unbedingt nur ein rein zeitlicher Begriff. Es gibt ihn auch in räumlichem Zusammenhang. Und was Raumzeit ist weißt Du ja sicher auch.

Wenn nicht, befasse Dich mal ernsthaft damit. ;)

Und denk dann auch mal bitte über das Wort "universell" nach. Vor allem in Bezug auf in diesem Universum geltende Gesetze.

Müssen die zwangsläufig auch außerhalb davon gelten? Wieso?

Du magst ja gerne glauben, daß vor Raum und Zeit nichts existieren kann. Aber beweisen kannst Du es nicht wirklich, gell?

Du denkst wie die meisten Menschen leider zu dreidimensional. Und das ist für mich 'ne zu dürftige Sichtweise...

warehouse14

Kommentar von Quesnay ,
Das Wörtchen "vor" ist nicht unbedingt nur ein rein zeitlicher Begriff. Es gibt ihn auch in räumlichem Zusammenhang. Und was Raumzeit ist weißt Du ja sicher auch.

Wenn Du "vor" statt als zeitlichen als räumlichen Begriff nimmst, bist Du kein Stück weiter, denn dann setzt er die Existenz von Raum voraus.

Den Springpunkt meines Argumentes begreifst Du offenbar nicht einmal ansatzweise: Der von mir kritisierte "Gottesbeweis" argumentiert mit Zusammenhängen, die allenfalls innerhalb des uns bekannten Universums gelten. Wenn sie "außerhalb" nicht gelten, ist der Beweis obsolet, weil er auf genau diesen Zusammenhängen aufbaut. Wenn sie "außerhalb" aber doch gelten sollten, stellt sich zwingend die Frage nach den Ursachen der Ursachen.

In der Tat: Ich bin nicht in der Lage, sinnvolle Aussagen über Dinge zu treffen, die sich "außerhalb" des Universums befinden. Du bist das auch nicht. Deine Logik "weil da keiner was zu sagen kann muss da mein Gott stecken" ist schlicht grotesk.

Und ganz ehrlich: Nach dem, was Du hier präsentierst, solltest Du sehr vorsichtig damit sein, anderen eine "dürftige Sichtweise" vorzuwerfen.

Kommentar von Fantho ,

Und ganz ehrlich: Nach dem, was Du hier präsentierst, solltest Du sehr vorsichtig damit sein, anderen eine "dürftige Sichtweise" vorzuwerfen.

Den Spruch mit den Steinwürfen im Glashaus kenst Du schon, oder?

Was man von Dir zu lesen bekommt über andere (Kein Hirn, Hirn ausgeschaltet etc.)  macht es nicht besser. Ich hatte Dich schon mal aufmerksam gemacht, dass Du Dich auf einem Terrain namens Hochmut bewegst...

Gruß Fantho

Kommentar von Quesnay ,

Wo bitte habe ich jemandem vorgeworfen, er hätte kein Hirn?

Zum Thema Glashaus fällt mir allerdings ein gewisser Fantho ein, der mir erst kürzlich Schizophrenie attestiert hat.

Kommentar von FreundGottes ,

Bei dieser pseudointelligenten Frage übersieht man nämlich gerne (und meist wohl auch absichtlich), daß Gott kein Geschöpf ist.

Jede Entität innerhalb des Universums ist aus etwas entstanden, aber das Universum selbst ist nicht innerhalb des Universums. Wenn die Zeit entstanden ist, dann gab es vor ihrer Entstehung keine Zeit. Dann kann sich nichts, was es zeitlich vor der Zeit geben hat, verändert haben, z.B. um einen Gedanken oder einen Entschluss zu fassen. 

Antwort
von BibelGeschichte, 88

Wenn Gott enstanden wäre, müsste er einen Anfang haben. Aber Gott ist das Alpha und das Omega. Der Anfang und das Ende.

Kommentar von DerBuddha ,

durch unser jetziges verständnis über das universum und der entstehung dessen, haben wir keine idee was am ende des universums vorhanden ist, denn wenn es sich immer weiter ausbreitet, was ja bewiesen ist, braucht es auch platz dazu..........würde es sich diesen platz selbst erschaffen, wäre das universum dann gott?.....denk mal drüber nach............*g*

oder anders gefragt, was existiert ausserhalb des universums?.............vielleicht gibt es sogar multiversen, parallelwelten? egal was existiert, es ist auf keinen fall ein gott wie wir menschen ihn uns vorstellen, denn fakt ist, würde es einen gott geben, wir wären ihm egal, denn er hätte ganz andere prioritäten, denn er hat das universum ja so erschaffen wie es ist, mit allen kosmischen katastrophen drain, mit allen endlichen abläufen, denn wenn unsere sonne mal stirbt, ist es völlig egal wie viele menschen dann auf diesem planeten leben und an einen gott glauben, den es so nicht gibt..........und in dem moment, wo wir andere lebensformen im universum nachweisen, ist der ganze schwachsinn, von wegen wir sind die krone der schöpfung usw. im hintern.........*g*...denk auch darüber mal nach

Kommentar von Hamburger02 ,

"Wenn Gott enstanden wäre, müsste er einen Anfang haben."



Hat er auch. Die Idee eines Einzelgottes lässt sich bis auf die Hyksos zurückverfolgen. Der Gott Moses, Jahweh, hat seinen Anfang bei einem Berg- und Wettergott auf dem Sinai, den Mose übernommen und ihm den Namen Jahweh gegeben hat. Bei Mose war das auch noch kein Einzelgott sondern einer von vielen als wahr angenommenen Göttern. Erst in der babylonischen Gefangenschaft haben die Israeliten diesen Gott zum einzigen, allmächtigen und ewig existierenden Gott gemacht, der er heute ist.
Das Ende dieser Fantasiegestalt dürfte eng mit der fortschreitenden Bildung der Menschheit korrespondieren. Er ist ja bereits stark auf dem absteigenden Ast, zumindest hierzulande.
 

Antwort
von HarryKlopfer, 134

Wieso muss? Stellen wir vielleicht nur die Frage verkehrt, weil wir von einem allerersten Anfang ausgehen? Leben kommt von Leben.

Antwort
von godmysaviour, 66

Bei Gott gibt es keine zeit.
Die Zeit ist erst mit der enstehung der Erde gekommen.
Bei Gott gibt es keinen Anfang und kein Ende.
Also war Gott schon immer da und wird auch immer da sein

Antwort
von Andrastor, 79

Gott ist vom Menschen entstanden. Genaugenommen ist die Idee eines monotheistischen Gottes erst c.a. 3.000 Jahre alt und findet ihre Schöpfer im Judentum.

Nur weil etwas entsteht muss es nicht geschaffen worden sein, ein Gedanke den Gläubige offenbar nicht ertragen können.

Kommentar von DerBuddha ,

der monotheistische gott ist nicht aus dem judentum entstanden sondern aus der ägyptischen mythologie, und der stammvater der christen, juden und muslime ist abraham gewesen, der mit den tausenden göttern der ägypter aufwuchs und dann aus irgend einem grund den monotheismus erfand..........deshalb redet man bei allen drei religionen auch von der abrahamitische religion.......weil alle drei religionen behaupten, die monotheistische religion entstammt aus ihrer..........:)

Kommentar von Andrastor ,

Die Existenz von Abraham ist jedoch in keinster Weise bewiesen und seine Lebensgeschichte, soweit sie überliegert ist, zeigt einige Widersprüche zum aktuellen historischen Wissensstand auf.

Von daher kann man davon ausgehen, dass Abraham wie der Rest der Bibel eine Erfindung ist.

Antwort
von wolvenumber1, 126

Die Frage wird niemand beantworten können :o , aber gute Frage^^

Kommentar von Red4dead ,

Richtig. Existenz ist ein Paradoxon.

Antwort
von hell12, 57

Bestimmt gab es vor dem Urknall auch schon was, vor der Erde gab es schon 10 Milliarden Jahre unser Universum, wir Wissen viel aber nicht alles, zZ sind nur 10% unseres Gehirnes aktiv.

Antwort
von Geansehaut, 86

Allah wurde nicht geschaffen. Das ist so als ob du einem blinden erklären willst wie zB rot aussieht. Wir können und werden es nicht verstehen, weil unsere Gehirn begrenzt ist.

Kommentar von DerBuddha ,

richtig, weil wir noch nicht alles erklären können, bedeutet es nicht, dass ein gott existieren muss, schon gar keiner, der ein monster laut der bibel ist..........und auch in deinem koran stehen diese dinge, denn ihr habt auch das alte testament darin enthalten und jeder, der beim lesen dieser schlimmen dinge seinen verstand nicht einschaltet und dass hinterfragt, ist entweder ein dummkopf oder erfreut sich diesen schlimmen taten und wenn ich mir so den praktizierten muslimischen glauben heute in der welt so ansehe, dann denke ich, dass ihr gläubigen spass an diesen schlimmen dingen habt, denn wäre es nicht so, würde ein land wie saudi-arabien nicht existieren und bei euch würde es keine blutschande, keinen lächerlichen "ehrenmord" und auch keinen unterschied zwischen frau und mann geben..........und vor allem, es würde keine terroristen geben, die laut diesem schlächterbuch leben und das auch so praktizieren...........fakt ist doch, ihr gläubigen meint immer, dass der sooooo allwissende gott alle menschen liebt und dass seine schriften für alle verständlich sind.....WARUM streiten sich dann selbst gelehrte über die schriften und ihre deutung und WARUM können terroristen die schriften so auslegen, das sie immer wieder dummköpfe finden, die das glauben, weil ja viele textstellen so in den schriften stehen und selbst gott schlimme dinge tat?

stimmt, wir werden vieles noch nicht verstehen, aber irgendwann schon.......und dann werden wir auch verstehen, dass der glaube an gott nur einem dient..........dem, der dadurch macht und geld besitzt und dass mit dem glauben auch noch vermehren kann.........

Kommentar von Hamburger02 ,

Klar wurde Allah geschaffen. Das war zuerst ein heidnischer Berg- und Wettergott auf dem Sinai, wo ihn Moses aufgegabelt und ihm den Namen Jahweh gegeben hat. Erst rund 1000 Jahre später in der babylonischen Gefangenschaft wurden diesem Allah dann die Eigenschaften zugedichtet, die man heute kennt. Genau diesen Gott haben später die Christen und danach die Moslems übernommen.

Kommentar von Geansehaut ,

Niemand von uns hat hier Beweise deswegen bringt das  alles nichts.

Antwort
von gottesanbeterin, 53

Warum glaubst du denn, für Gott gilt Dasselbe, wie für alles andere auch? Gott unterliegt überhaupt keinen Gesetzen, schon gar nicht denen der menschlichen Logik.

Kommentar von Quesnay ,

Dann kannst Du, die Du ein Mensch bist, auch keine sinnvollen Aussagen über ihn treffen.

Kommentar von gottesanbeterin ,

Wer behauptet,denn, ich wäre ein Mensch?

Antwort
von Fantho, 72

Nicht alles! Energie als solches ist immerwährend vorhanden (gewesen), kann nicht vernichtet und zerstört werden, und wurde auch nie erschaffen...

Physik: Energieerhaltungssatz...

Der Allmächtige Gott ist ein energetisches Geistwesen mit Bewusstsein und Bewusstheit, sprich Gott war schon immer präsent. Der Allmächtige Gott erschafft und schöpft alles per Gedankenkraft und Imagination...

Gruß Fantho

Kommentar von DerBuddha ,

wieso hat er dann menschliche eigenschaften, wie eifersucht, machtgier usw.?..........ein gott, der ein geistwesen ist, kann keine eigenschaften haben, die nur durch chemische, biologische und engertische prozesse in einem köprer ablaufen, besitzen..........und wieso denkst du, dass der gott so ist, wie du ihn gerade beschrieben hast?..........schon mal daran gedacht, dass du dir gerade einen eigenen gott erschaffen hast, weil du ihn dir nach deinen vorstellungen so erdenkst?

Kommentar von Fantho ,

wieso hat er dann menschliche eigenschaften, wie eifersucht, machtgier usw.?

Wie kommst Du darauf, dass der Allmächtige Gott menschliche Eigenschaften besitzt? Zumindest unterliegt der Allmächtige Gott nicht einem dualen Prinzip, wie dies bei uns Menschen der Fall ist...Der Allmächtige Gott ist nicht der biblische Gott!

ein gott, der ein geistwesen ist, kann keine eigenschaften haben, die nur durch chemische, biologische und engertische prozesse in einem köprer ablaufen, besitzen

Korrekt!

.und wieso denkst du, dass der gott so ist, wie du ihn gerade beschrieben hast?

Wieso DENKEN? Zu dieser Erkenntnis kommt man nicht von heute auf morgen, und schon gar nicht per Ratio. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, gelingt nur, wenn man sich von den Religionen abwendet und sich mit der Spiritualität und den spirituellen Gesetzen beschäftigt. Eines Tages kann (bei mir geschah dies so) man tiefe, innere Erfahrungen machen, welche zu einer anderen Erkenntnis gelangen, als jene, welche die Religionen uns weissagen wollen...

Und: Ich bin nicht der einzige, der diese Erkenntnisse besitzt...Mag dies nun auch nach Argumentum ad populum klingen, aber ich muss dies erwähnen, damit Du nicht auf die Idee kommst, es wäre nur meine Erkenntnis...

.schon mal daran gedacht, dass du dir gerade einen eigenen gott erschaffen hast, weil du ihn dir nach deinen vorstellungen so erdenkst?

Klar macht man sich Gedanken und überprüft seine Einstellungen, Kenntnisse, Überzeugungen. Wer dies nicht tut, verbleibt weiter in seinem engen Welttbild und stagniert, anstatt sich zu entwickeln. Ich kann mir keinen Gott erschaffen, denn der Allmächtige Gott existiert ja bereits. Was ich nur für mich feststellen kann, ist die Beantwortung der Frage, wie Gott geschaffen ist, welche Eigenschaft(en) Gott besitzt, was ist (un)stimmig an den Religionen, die Überprüfung der bekannten W-Fragen usw. usf....

Wenn Du meinst, all dies ist ad hoc festzustellen und/oder per Ratio, sprich per Logik/Verstand zu beantworten, dann muss ich Dich leider enttäuschen...

Gruß Fantho

Kommentar von Hamburger02 ,

Hier nochmal die Frage: und woher weißt du das? Aus der Bibel ja offensichtlich nicht. Gibt es irgendeinen Beleg für dein Gottesbild? Und woher weißt du so genau, welche Eigenschaften dein Gott hat?

Auf mich wirkt das im Moment so, wie einer der tausenden von neuen Göttern, die die Moderne bevölkern und die letztlich alle der menschlichen Fantasie entsprungen sind.

Kommentar von Fantho ,

Wenn man erst einmal die Erfahrungen gemacht hat, welche sich nicht auf der materiellen Ebene abspielt, sondern auf der immateriellen Ebene, auf der eine 'Begegnung' nur anhand von zB Schwingungen, Energien stattfinden, dann wirst Du spürbar und wissend feststsellen, dass die Materie eine Illusion ist und dass es 'darüber hinaus' etwas anderes, etws wahreres gibt. Man kann dies nicht in und mit Worten erklären, man kann dies nur selber erfahren...

Aber genau darin liegt der Sinn: Selbsterfahrung, Selbsterkenntnisse, Selbstreflektierung...

...und zwar auf der emotionalen Ebene, nicht auf der rationalen Ebene, denn der Mensch definiert sich nicht über die Ratio, sondern über die 'Emotio'...

Die meisten Menschen begeben sich nicht gerne auf die emotionale Ebene, da der Schmerz gewaltig ausfallen kann, und auch wird...Und dies wissen die meisten unterschwellig, also ist Verdrängung die beste Wahl...

Dies kann man erst recht unter jenen feststellen, die so vehement gegen 'unsereins' sich auflehnen; es ist die unterschwellige Gewissheit, dass 'unsereins' recht hat und gleichzeitig die Angst vor den dann aufkommenden seelischen Schmerzen, wenn man sich damit auseinandersetzte...

Sorry, aber dies verbal wiederzugeben ist wirklich sehr komplex, obwohl schlicht und einfach...

Es ist kein neuer Gott; der Allmächrtgie Gott war schon immer da. Nur, aufgrund der spirituellen Arbeit und Hinwendung zur Spiritualität (Gottes Gesetze, Gottes Geistigkeit, Seelenarbeit, eigener Geist, Selbstrefkletion, Selbsterkennen etc. pp.) bzw. Abwendung der fesselnden und knebelnden Religionen wird man verstehen und wissen und erhält den Zugang zu Gottes Licht und Gottes Energie. Wenn man diese Begegnung einmal erlebt und erfahren hat,

(bei mir geschah dies aus heiterem Himmel, ohne Planung, Vorbereitung etc, denn ich war in der Stadt unterwegs gewesen und wartete auf den Bus. Und es dauerte leider nur wenige Sekunden, in denen in meinem ganzen Körper vor Wärme heiß wurde und ich aus heiterem Himmel und ohne Erregung still und leise vor Freude weinen musste, währenddessen von oben in den Kopfschweitel bzw. Kronenchakra Energie und Schwingungen durch meinen Körper hineinströmten; deswegen auch die Wärme in meinem ganzen Körper)

dann weißt Du es ('Aha-Effekt') und bist überwältigt und danach auch überzeugt.  Ein Grund, weshalb ich oft schreibe, dass aus Glaube Wissen werden kann...

Aber diese Begegnung fand auch erst nach Jahrzehnten statt, und wird womöglich nicht wiederkommen (leider!), da ich es ja vermiitlet bekommen habe und es jetzt weiß...

Was das andere 'Wissen' betrifft (Gott, Seele, Karma, Jenseits, jensietige Wesen, Satan, Wiedergeburt etc. pp.) sind Erkenntnisse und Ausarbeitungen innerhalb einer spirituellen (nicht esoterisch!!) Gemeinschaft, bei der ich auch zwei Stammtische zum Teil leite...

Und bevor Du Gefahr läufst, Dich zu einer Verurteilung hinreißen zu lassen, solltest Du erst mal wissen, wer und was wir sind...

...denn es gibt überall, auch bei 'unsereins', schwarze Schafe, wie auch weiße Schafe ;-)

Gruß Fantho

Kommentar von Hamburger02 ,

Danke für deine Mühen.

Würde das als eine Form des esotherischen Atheismus sehen. Das sei dir auch völlig unbenommen, denn eigentlich begrüße ich die moderne Tendenz, dass sich jeder sein eigenes Gottesbild bastelt. Da ist es deutlich schwieriger, unter einem religiösen Deckmantel egoistische, politische oder wirtschaftliche Interessen auf breiter Front zu verfolgen.

Lästig finde ich allenfalls, dass du dich offensichtlich für so erleuchtet hälst, dass dir die anderen womöglich "unterbelichtet" erscheinen. Ich nenne das die Arroganz des Wissenden. Die gibt es in Religion und Wissenschaft genauso, wie im Alltag. Aber solange mir niemand allzu nahe legen will, was ich denken und glauben soll, ist auch das ok.

Kommentar von Fantho ,

Wie schon geschrieben, mit Esoterik habe ich nicht viel am Hut, obwohl die Beschäftigung mit Spiritualität ein kleiner Bereich der Esoterik ist. Als Atheismus ist dies ebenso nicht zu bezeichnen, denn nach der Begrifflichkeit bin ich ein Theist, ein an den Allmächtigen Gott glaubender Mensch...

Genau das habe ich befürchtet, weil, wie schon geschrieben, nur Du allein dies erfahren kannst und ich das niemals so vermitteln kann, dass der Zuhörende es emotional erfassen wird...

Von der Erleuchtung bin ich weit entfernt. Dass ich diese Erfahrung gemacht habe, bedeutet nicht, dass ich erleuchtet bin, sondern dass ich ein Wissen vermittelt bekommen habe. Diese Deine Fehleinschätzung kommt aus Deiner unterschwellig gefühlten Herabstufung mir gegenüber, nicht aus der Heraufstufung meinerseits Dir gegenüber, welche ich nie gemacht habe bzw nie geäußert habe...

Schade, dass Du Arroganz ins Spiel bringst, aber das vermittelt nur Deine reine dualistische Sichtweise von gut/schlecht  Woher das rührt, solltest Du Dir selber beantworten...

Vielleicht ist da auch Neid im Spiel, den du aber nicht zu erbringen brauchst, denn jeder kann zu diesen Erfahrungen und Erkenntnissen gelangen; sofern er dies möchte....

Gäbe ich mich diesem Hochmut, dieser Arroganz hin, wie Du das vermutest, dann habe ich das geistige (spirituelle) Prinzip nicht verstanden, und somit auch nicht Gott, denn wir alle sind Seelen Gottes und bei und für Gott wesensgleich....

Der Unterschied liegt nur darin, ob man sich dieser Thematik widmet, sprich sich der Spiritualität zuwendet, oder nicht. Das ist wie in der Schule: Wer als Abiturient sich über einen Hauptschulabgänger stellt, hat hier als Mensch bereits versagt und hat noch einiges zu lernen...

Nach Deinen Ausführungen kann ich feststellen, dass Du Dich sehr schwer mit dem Thema Spiritualität tust, weil Du hier an die Esoterik und dabei noch an all die Hochstapler und Scharlatane zu denken scheinst....

Dabei ist die Beschäftigung mit der Spiritualität was ganz anderes, denn letzendlich geht es auch um das Leben hier in dieser Welt bzw. die eigene Geistigkeit auf die Erde zu bringen und sein Leben nach den spirituellen Gesetzen (und) mit den Mitmenschen auszuleben....Das ist schon sehr schwer genug ;-)

Wer meint, nicht mehr mit der Welt zu tun haben zu müssen, weil er nun erleuchtet ist, hat nicht verstanden und noch ne Menge zu lernen und hat auch Gottes 'System' nicht verstanden...

Gruß Fantho

Kommentar von Quesnay ,
Gäbe ich mich diesem Hochmut, dieser Arroganz hin, wie Du das vermutest, .... 

Das ist wie in der Schule: Wer als Abiturient sich über einen Hauptschulabgänger stellt, hat hier als Mensch bereits versagt und hat noch einiges zu lernen...

En passant stellst Du hier eine Relation her: Fantho steht zu Hamburger02 wie Abiturient zu Hauptschüler. Etwas herablassend, möchte ich meinen - und zwar sowohl gegenüber Hamburger02 als auch gegenüber Hauptschulabsolventen.

Kommentar von Fantho ,

Etwas herablassend, möchte ich meinen - und zwar sowohl gegenüber Hamburger02 als auch gegenüber Hauptschulabsolventen.

Wenn man etwas nicht versteht (oder nicht verstehen will), sollte man fragen, oder sich zurücknehmen. Und nicht wie jetzt auch Du (denn dies hat Hamburger ebenso getan) mit Unterstellungen argumentieren...

Es mag ja sein, dass dies nicht auf Dich zutrifft, aber ich habe Abiturabgänger kennen gelernt, so dass ich weiß, wovon ich schreibe....

Und wenn Du all meine Antworten und Kommentare gelesen hättest, wüsstest Du, dass ich weit von jedweder Arrognaz und jedwedem Hochmut entfernt bin...

Es ist immer wieder erstaunlich, wie andere einem die Worte verdreht entgegenhalten, nur weil einem die Nase des anderen nicht zu passen scheint...

Miserabler Stil!

Gruß Fantho

Kommentar von Fantho ,

Dann fiel mir noch etwas auf, Du hast einen Gedankenfehler von Dir abgegeben:

Da weder ich meinen Schulabgang, noch Hamburger2 seinen mitgeteilt hatten: Was hat Dich zu solch einer Unterstellung getrieben? Mit Sicherheit könnte es doch so sein, dass Hamburger2 eine höhere Schulausbilduhg genießen konnte, als ich. Und mit Sicherheit hatte ich dieses Beispiel nicht in Bezug zu Hamburger2 und meine Person gestellt gehabt, da ich über dessen Schulausbildung keine Kenntnisse habe.

Völlig unsinniger Vergleich, welcher hier aufgestellt wurde...

Gruß Fantho

Kommentar von Quesnay ,

Zu meinem "Gedankenfehler":

Zunächst brüstest Du Dich mit einem Wissen, das du übernatürlich "vermittelt bekommen" hättest, das Hamburger02 aber fehle. Sodann, um Deine Demut trotz dieser Deiner Überlegenheit zu demonstrieren, kommt Dein Vergleich bezüglich Abiturient und Hauptschulabsolvent.

Herablassend gegenüber Hamburger02 ist dies, da Du Dir in Deiner Analogie selbstherrlich die Rolle des Menschen mit dem formal höheren Bildungsabschluss zuschreibst. Herablassend gegenüber Hauptschulabsolventen ist es, da Du ihnen in dieser Analogie den Platz derjenigen mit dem fehlenden Wissen zuweist.

Das ganze wird garniert mit der recht lustigen Idee, Hamburger02 würde Dich um Dein sprituelles "Wissen" beneiden, er leide gewissermaßen unbewusst an seiner Inferiorität Dir gegenüber.

Ich habe nicht alle, aber doch so manche Deiner Antworten und Kommentare gelesen. Das Urteil, Du seist weit von jedweder Arroganz und jedwedem Hochmut entfernt, ist eine Selbsteinschätzung.

Ach, und Deine Nase habe ich nie gesehen... 

Kommentar von Fantho ,

Okay, Du scheinst auf Provokation aus zu sein und verdrehst lieber meine Aussagen auf eine für Dich passende Weise...Wie man diesen schlechten Stil bezeichnet, überlasse ich Dir...

Vielleicht aber auch mein Fehler, dass ich Dir das nicht verständlich machen konnte...Liegt vielleicht daran, dass meine einfache Sprache bzw. Ausdrucksweise sich nicht mit Deinem zu hohen Intelligenzstand vereinen zu lassen scheint...

Meine einfache Schulausbildung lässt nicht mehr zu - sorry!

Interessant ist auch Deine Rolle als 'Advokat' von Hamburger2...

Gruß Fantho

Kommentar von Quesnay ,

Nur für's Protokoll - und dann lasse ich das hier wirklich bleiben:

Ich habe Dir niemals mangelnde Bildung vorgeworfen. Du warst es, der da wähnte, er würde ob seines höheren Wissens beneidet. Ich darf Dir Deine eigenen Worte in Erinnerung rufen:

Dass ich diese Erfahrung gemacht habe, bedeutet nicht, dass ich erleuchtet bin, sondern dass ich ein Wissen vermittelt bekommen habe. Diese Deine Fehleinschätzung kommt aus Deiner unterschwellig gefühlten Herabstufung mir gegenüber (...) Vielleicht ist da auch Neid im Spiel (...)

Soviel auch zum Thema "Aussagen verdrehen".

Antwort
von eggestriepe, 137

Nimm dir mal die Bibel zur Hand.

Kommentar von Bollywoodx3 ,

Die Bibel oder der Quran kann nichts vom Gott sagen, meiner Meinung nach.

Kommentar von eggestriepe ,

"Quran" kenne ich nicht. Wenn du deine Meinung zugrunde legst und du der Meinung bist, die Bibel kann dir nicht weiterhelfen, was glaubst du, wer dir das beantworten soll?

Kommentar von Ranzino ,

Und ?  Nur, weil da drinsteht, dass Gott keinen Schöpfer hat, ist es kein Argument.

Kommentar von DerBuddha ,

ups, wenn ich die bibel zur hand, nehme, sehe ich einen schlächter als gott, der ALLE eigenschaften besitzt, die auch der mensch besitzt, machtgier, beeinflussung, ausrottung, sogar die steuer hat er erfunden...........*g*, wozu braucht ein geistwesen eigentlich materielle dinge und menschen als abgaben?..........schon dieses ding, das ein gott steuern braucht, zeigt doch, wessen worte die bibel wirklich enthalten.........nämlich die, die ihre macht erhalten wollen, zu allen zeiten............

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community