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Alles ist "gleichzeitig" da?

Frage von Angel84 Angel84

Zeit ist eine Illusion. Wenn sich dies in unserem Denken und Wahrnehmen als Realität verwirklichen ließe, was könnte es für Konsequenzen haben?

Wenn Zeit nicht existiert, würde es ja bedeuten, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft „gleichzeitig“ da sind, zwar auf verschiedenen Ebenen, weshalb wir es auch nicht wahrnehmen können, aber dennoch existent.

Somit ist das, was wir Zukunft nennen, schon latent vorhanden, was ja heißt:

Egal was ich tu, egal was ich glaube zu entscheiden:

Die Dinge werden genau SO sein.

Welche Konsequenzen hätte dies für unser Denken, Fühlen und Handeln, wenn wir dies als gegeben akzeptieren könnten?

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Antworten (25)

  • 4
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Ganzneu Ganzneu

    Ich halte dies für eine wundervolle Möglichkeit, wie unsere Realität tatsächlich sein könnte. Ich bin jedoch der Meinung, dass´dabei die Zukunft nicht vorher bestimmt ist, alles existiert nebeneinander her.

    Stell es dir wie mit einem Comicstrip vor, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft sind einzelne Bilder/Sequenzen, die uns die Umrisse liefern, die unser Verstand braucht, er ist es, der Alles in zeitliche Abschnitte einsortiert, weil er das zum "Klarkommen" braucht. Unser Verstand springt von einer Situation in die nächste, hierbei denke ich, dass sich solche Szenarien ereignen, die wir uns zuvor schon vorstellen können/konnten -unser Verstand denkt, während er im Gegenwartsszenario ist, schon darüberr nach, was sich später ereignen wird und durch dieses Denken an eine Möglichkeit, wird dieser Möglichkeit überhaupt erst ermöglicht, "wahr" zu werden. Zeit ist eine Illusion, unsere Gedanken (dadurch unsere Worte!) sind die einzige Konstante, derere wir uns sicher sein können (Ich denke, also bin ich) -aber Gedanken versetzen Berge und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass nichts von dem, was wir rational als "Realität" ansehen, tatsächlich so ist. Das erklärt doch auch die vielen vesrchiedenen, subjektiven Wahrheiten und die Tatsache, dass immer die Dinge passieren, mit denen man sich, aus Angst, oder weil man sie "im Gefühl hat" , gedankenmäßig immer wieder beschäftigt.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Ich bin jedoch der Meinung, dass dabei die Zukunft nicht vorher bestimmt ist, alles existiert nebeneinander her.

    Du hast recht. Vielleicht ist es so stimmiger:

    Die vermeintliche Zukunft entspricht dem augenblicklichen Inhalt des Geistes und verändert sich in dem Maße, wie sich der geistige Inhalt verändert?!

    Mit anderen Worten: Die Dinge sind exakt so, wie ich jetzt bewusst und unbewusst denke, dass sie sind.

    Wobei die "Dinge" innerhalb von Zeit und Raum sind und das Denken "außerhalb"?!

    Kommentar von Ganzneu GanzneuGanzneu

    Ganz genau! Du hast es nicht nur erfasst, sondern auch noch sprachlich besser auf den Punkt gebracht! ;)

    Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, wenn wir uns selbst so weit von unserem "Realitätsdenken" trennen könnten, dass wir etwas Unmögliches für wahr hielten,(davon überzeugt wären) dass es letzendlich auch eintreffen würde. ... Worauf ich hinauswollte, was bei dir ja schon richtig ankam, ist: Wir denken uns unsere Welt!

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Ok. Freut mich!

    dass wir etwas Unmögliches für wahr hielten,(davon überzeugt wären) dass es letzendlich auch eintreffen würde. ...

    Das glaube ich auch. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses "Unmögliche" eintritt, steigt mit der Anzahl derer, die dieses "Unmögliche" für möglich halten, oder?!

    Das würde bedeuten, wenn nur genügend ihre bisherigen Gedankenkonstrukte ablegen und Neues für möglich halten, verändern wir gemeinsam die Welt.

    Für mich fühlt es sich stimmig an... ;-)))

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    kann ich nur zustimmen ,denn du siehst die Welt wie ein Spiegelbild deiner selbst.

  • 16
    Antwort von Qualia Qualia

    Wen kümmert`s?

    -

    ;-)

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Gute Frage! ;-)))

    Kommentar von Qualia QualiaQualia

    Und zudem wahrscheinlich die einzige Möglichkeit auf das von dir dargebotene Szenario zu reagieren, die einen nicht wahnsinnig werden lässt. :-)

    Kommentar von valentin301 valentin301valentin301

    Und: Haben wir einen freien Willen oder nicht?

    Habe ich mich jetzt selbst entschieden, das hier hinzuschreiben oder stand es schon in dem, was Ihr Zukunft nennt? Mir wird schwindelig! :-))

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Och, ich begebe mich gedanklich gern mal in "wahnsinnige" Gefilde...

    Ist nur wichtig, dass du dir ein Seil spannst, an dem du dich zur Not wieder zurückhangeln kannst und das möglichst, bevor weiße Männchen mit weißen Turnschuhen meinen, dies für dich erledigen zu müssen hihi

    Kommentar von valentin301 valentin301valentin301

    Und ich wette, gleich taucht hier holodeck auf, das lese ich in der latent vorhandenen Zukunft....

    Kommentar von Qualia QualiaQualia

    Meine Zukunfts-Gegenwart-Schnittstelle, die ich Glaskugel nenne, zeigt mir auch eine Holo, die schnellen Schrittes hergeeilt kommt.

    -

    Irrtum kann ja nicht möglich sein, wenn es schon geschehen ist oder?

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Zwei ... ein Gedanke ...

    Mal sehen, wie weit dass es mit eurer visionären Kraft ist... neugierigbin

    Kommentar von holodeck holodeckholodeck

    holo?
    Gibt es in diesem Szenario nicht.
    .
    Ebenso wenig, wie Dinosaurier und Urknälle ;-))

    Kommentar von valentin301 valentin301valentin301

    Heureka! Die Zukunft ist schon da!!!!

    Kommentar von Qualia QualiaQualia

    Heureka?

    Na, wir wollen mal lieber nicht gleich den Teufel an die Wand malen.

    Kommentar von valentin301 valentin301valentin301

    lol wie wahr wie wahr, aber unveränderbar, wenn es denn vorbestimmt ist...

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Ups... nur mal kurz den Bauch vollgeschlagen - vorbestimmter Weise - und schon werden Visionen war!

    Aber lassen wir aus Spaß doch mal Ernst werden... Echt jetzt... Mich würde wirklich interessieren, was da in eurem Denken auftaucht, bei diesem Szenario...

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Werte Angel, ich habe viel Freude am Leben, und tue gerne viele schöne Dinge. Deswegen, und obwohl ich das gezielte Nachdenken mit Hingabe pflege,bleibt mir bei derlei Spekulationen nur eins zu sagen: Es ist mir Sch...egal!

    Es gibt wahrlich genügend Eigenartiges zu dem man sich fruchtbare Gedanken machen kann.

    Ich mache dir einen konkreten Vorschlag: Wenn du wirklich annimmst, Zeit oder auch alles Andere(hast du mal woanders anklingen lassen) könnte Illusion sein, dann könntest du dich doch auch aus dem Fenstzer stürzen. Warum tust dus nicht? Weil du ganz genau weißt, dass die Annahmen recht blödsinnig sind.

    Also, es gibt Spekulationen, die sind so sehr für die Katz, die kann man ganz schnell vergessen...weil es, wie gesagt, so vieles gibt, über das man mit Gewinn nachdenken kann. Und für derlei Hirnwi.....reien ist mir das Leben zu kurz(wobei diese Aussage auch schon belegt, dass ich die von dir angestellte Spekulation für nicht unserer gemeinsamen Realität entsprechend erachte).

    Also Zustimmung für Qualia!

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Werter @frank. Dass du mit meinen Gedankengängen weder konform gehst, noch in Erwägung ziehen magst, dass es vielleicht eine Ebene gibt, wo sie tatsächlich zutreffend sein könnten, das weiß ich ja inzwischen…

    Umso mehr wundert es mich, dass du dich dennoch dazu aufgerufen fühlst, einen Kommentar zu diesem „Blödsinn“ abzugeben…

    Und für derlei Hirnwi.....reien ist mir das Leben zu kurz

    Dieser Tatsache begegnet wohl jeder auf seine Weise.

    Ich für meinen Teil habe am meisten von meinem Leben, wenn ich es verstehe (zumindest so weit, wie es mir möglich ist). Das ist mein Gewinn.

    Es zwingt dich niemand meinen Gedankengängen zu folgen, am allerwenigsten ich…

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Falls es nicht angekommen sein sollte:

    Es war ein Vorschlag, sich mit Fragen zu beschäftigen, über die man nachdenken kann, und bei denen es zumindest theoretisch die Möglichkeit gibt, eine Antwort geben zu können.

    Und ein Gedankengang war das nicht, sondern eine auf unbelegten Spekulationen basierte Schwurbelei. Insofern kann auch niemand folgen, selbst wenn er das wollte.

    Und große Teile des Lebens zu verstehen ist schon möglich: Nur wird es dir sicher nicht gelingen, wenn du den wichtigen Fragen ausweichst, indem du unbeantwortbare Pseudofragen auftürmst.

    Aber du machst was du willst: Es wäre aber sicher einen Versuch wert, dich mal mit echten Fragen zu beschäftigen.

    Kommentar von valentin301 valentin301valentin301

    Oh Frank, Du kommst aber ganz schön arrogant rüber. Also jeder hat wohl das Recht, hier Gedanken zu äußern wie es ihm beliebt, ohne der Schwurbelei bezichtigt werden zu müssen. Und jeder kann antworten oder es sein lassen und seine Zeit woanders verbringen.

    .

    Lies mal Paul Davies, „Die Unsterblichkeit der Zeit“ und Du merkst, wie trefflich man über Zeit philosophieren kann und wie subjektiv unser Zeitempfinden ist. Du kannst es aber auch sein lassen, jeder wie er es mag….

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Ja, hast recht, ich pflege meine Arroganz ganz besonders bei solchen Themen, und das hat einen speziellen Grund.

    Aber dennoch Valentin: Warum sollte ich meine Sichtweise nicht zum besten geben dürfen? Ist halt meine Sichtweise.

    Allgemeingültigkeitsanspruch habe ich nicht.

    Kommentar von valentin301 valentin301valentin301

    @frank: wo bitte wollte ich Dir versagen, Deine Sichtweise zum besten geben zu dürfen?

    .

    Im Gegensatz dazu wolltest Du angel die Beschäftigung mit anderen Fragen nahelegen.

    .

    Vor dem Buch von Davies empfehle ich Dir noch etwas über Toleranz zu lesen, speziell das Akzeptieren von Gedanken von Mitmenschen ohne sie verächtlich zu machen.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    @frank:

    Wie auch immer du mich einschätzt, was mir ziemlich gleichgültig ist, ich weiche KEINER Frage aus, ohne dabei in wichtige und weniger wichtige einzuteilen. Deshalb hier noch zu deiner gestellten Frage:

    Ich mache dir einen konkreten Vorschlag: Wenn du wirklich annimmst, Zeit oder auch alles Andere(hast du mal woanders anklingen lassen) könnte Illusion sein, dann könntest du dich doch auch aus dem Fenstzer stürzen. Warum tust dus nicht? Weil du ganz genau weißt, dass die Annahmen recht blödsinnig sind.

    Pass auf. Ein Rätsel. Wenn du die Lösung hast und auch noch den tieferen Sinn verstehst, hast du die Antwort!

    Ich sitze dir mit einem Hammer gegenüber.

    Wenn du mir sagst, dass alles Illusion ist, schlage ich dir den Hammer auf den Kopf.

    Wenn du mir sagst, dass Materie real ist, schlage ich dir den Hammer ebenfalls auf den Kopf.

    Und nun?

    Viel Freude beim Lösen (oder eben nicht, wenn dir die Schwurbelei zu viel sein sollte...).

    @valentin: Danke!

    Kommentar von Qualia QualiaQualia

    Deine Zustimmung passt nicht so recht zu deinem Text zuvor.

    Ich glaube du übersiehst, wie lila meine Antwort ist. ;-)

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Lila???

    zwinker

    Kommentar von Qualia QualiaQualia

    Nicht? :-)

    Kommentar von holodeck holodeckholodeck

    Aber sowas von Dunkellila!
    .
    ;-))

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Wusstest du, dass dies eine meiner Lieblingsfarben ist - vollkommen wertfrei, versteht sich ;-)))

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    Huch ,werden hier etwa Nägel mit Köpfe gemacht?;)

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    Und die Moral von der Geschicht; Reale Illusionen lohnen sich nicht! ;-))

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    @Sage an lieber Valentin: ... berätst du denn auch privat ... ich meine so richtig, mit Kritallkugel und Kaffeesudlesen?

    ;-)))

  • 9
    Antwort von Timeoscillator Timeoscillator

    Subjektive Zeit existiert ja. Nur die objektive Zeit ist eine Illusion. Durch die Existenz der "inneren Uhr", des "biologischen Schrittmachers" ist es möglich einen freien Willen zu haben und ebenso Erlebtes, Gegenwärtiges und auch die Zukunft zu differenzieren...

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Richtig.

    Was letztendlich heißt, dass zwei scheinbare Gegensätze "gleichzeitig" existieren, das Eine nicht ohne das Andere...

    Kommentar von Timeoscillator TimeoscillatorTimeoscillator

    Sehr interessanter Ansatz !

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    @ Timeoscillator Das freut mich sehr ,ich danke dir :-))

  • 6
    Antwort von Angel84 Angel84

    Ein herzliches Dankeschön an euch alle!

    Jeder hat mir auf seine Weise „Gedankenstößchen“ geliefert, die meinem ach so neugierigen Verstand Futter gegeben haben! ;-)))

    Vielleicht interessiert jemanden mein aktueller Zwischenstand, bzgl. dem aufgetürmten Gedankengebäude, weshalb ich versuche es in Worte zu fassen. Ganz nebenbei ist es auch Egoismus… ;-) Verstehe mich nämlich selber auch besser, wenn ich es mal in Worte gefasst hab grins

    Nachdem ich jetzt schon so häufig mit dem Begriff „Illusion“ um mich geworfen habe, hab ich mir endlich die Mühe gemacht, nach seiner tieferen Bedeutung zu forschen.

    Welch Überraschung! Damit wird für mich Einiges klarer.

    Laut Wiki:

    Illusion und das eher unbekannte Verb „illudieren“ sind eine Ableitung des lateinischen Verbs „illudere“.

    spielend hinwerfen

    ins Spiel werfen

    sein Spiel treiben

    innerlich spielen

    ähnlich wie im Deutschen das „Gedankenspiel“

    Da ist Geist (vielleicht auch Seele… keine Ahnung), der sich mit bewussten und unbewussten Gedankenkonstrukten in Erscheinung denkt (Im Anfang ist das Wort…). Dieser „Erscheinung“ liegen Grundkonstruktionen zugrunde, wie eben Zeit und Raum. Innerhalb dieser Erscheinung ist Zeit und Raum unsere Wahr(nehmungsein)heit. Geist selbst ist ewig, zeit-los. Wenn ich nun die Bedeutung des Begriffes „Illusion“ verwende, heißt dies, dass Geist „innerlich spielt“, dass Geist diese Konstrukte „ins Spiel wirft“, ähnlich wie Spielregeln und Hütchen und Würfel… grins

    Wir sind also „die ins Spiel Geworfenen“ und Zeit ist eine Bedingung dieses Spiels. Im Spiel erscheint sie uns völlig real, ebenso wie unser Körper und alles Andere.

    Übrigens hab ich doch unter @Qualias Antwort dem lieben @frank ein Rätsel gegeben. Wie es scheint, hatte er keine Lust sich an der „Schwurbelei“ zu beteiligen… ;-)

    Die Lösung lautet:

    Er nimmt mir den Hammer einfach aus der Hand! ;-) Denn jede der beiden Aussagen ist nur die halbe Wahrheit und nur beides zusammen machen Sinn. Dementsprechend entscheidet Geist, sich seiner Macht bewusst zu sein und die Sache „selbst in die Hand zu nehmen“ ;-)

    Nochmal DANKE euch allen!

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Hab da noch eine interessante Seite entdeckt...

    http://www.hydrogen2oxygen.net/de/

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    Wenn man beim Universum, ein Hologram annimmt, dann würde der Inhalt aus Daten und Datenverarbeitung im vordergrund stehen, was sogar die Lichtenergie (Protonen ) als Übertragung von Informationen im einem riesigem Schaltkreis erklären könnte. Genauso wie unsere Technik Bsw. Satelitenübertragung oder Internetverbindung.Demnach wäre dann ein Schwarzes loch nichts weiter als ein überdimensionaler Delete Button der tranzformierte Energie in das System zurückführt. Die Zeit wäre dort überall gleichzeitig ,könnte aber trotzdem relativ veränderbar sein ,wenn innerhalb des Holograms Schwerkraftfelder vorhanden oder entstehen würden. Sehr interessante Sichtweise. Danke Angel84

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Inhalt aus Daten und Datenverarbeitung im vordergrund stehen

    Und genau das ist meiner Ansicht nach ein ganz entscheidender Punkt. Denn das ist bis zu einem gewissen Grad beeinflussbar.

    Das was ich als bewusste und unbewusste Gedankenkonstrukte bezeichne ist ja nichts Anderes, als eine Reihe von Daten, die in ihrer Gesamtheit dieses "Hologramm" beeinflussen.

    Den Rest kannst du dir denken...

    So ist es auch kein Zufall, dass das Thema "Zeit" immer häufiger auftaucht:

    Geht das Leben schneller vorüber?! Ernsthafte Frage + Antwort

  • 4
    Antwort von coeleste coeleste

    du lebst im (absoluten) jetzt

    die 3 zeiten können gleich-zeitig erfahren werden (das sind nicht 3 ebenen: das ist dann 1 ebene)

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    ... oh... du machst mich da auf etwas aufmerksam, das ich schon wieder unterschlagen hatte...

    Du hast recht... Muss ich noch verinnerlichen.

    Danke dir!

  • 3
    Antwort von auditt auditt
    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    ¿¿

  • 3
    Antwort von coeleste coeleste

    du lebst im absoluten JETZT

    du kannst alle 3 IN eins erfahren

  • 3
    Antwort von FreundGottes FreundGottes

    Hallo Angel84 (schöner Nick und schönes Alter :-),

    Du schreibst: "Egal was ich tu, egal was ich glaube zu entscheiden: Die Dinge werden genau SO sein."

    Ich glaube, dass die Realität ganz anders ist. Selbst wenn es keinen Freien Willen gäbe, dann wäre nicht alles vorbestimmt. Dies sagt zumindest die Quantenmechanik. Es gibt nicht nur den subjektiven Zufall, den wir als Chaos wahrnehmen, sondern gemäß der QM auch den objektiven unbeeinflussbaren Zufall. Außerdem glaube ich an den Freien Willen, das heißt dass der Mensch einige wenige Dinge in seinem Leben selbst bestimmen kann. Ich weiß, dass ich mich damit gegen die aktuelle Gehirnfoschung stelle, aber ich meine, dass ich ein gutes Argument habe: Man kann den Freien Willen durch Hypnose und spezielle Rauschdrogen zumindest temporär zerstören. Alles was man zerstören kann, das gibt es auch wirklich. (Natürlich gilt nicht immer der Umkehrschluss, d.h. es gibt Dinge in der Wirklichkeit, die sich durch uns Menschen nicht zerstören lassen.)

    mfg FreundGottes

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Hm, meiner Erfahrung nach beschränkt sich der "Freie Wille" darauf, mich gegen das Sosein zu entscheiden, was aber auf Dauer zu Leid und Schmerz führt...

    Mit dem Begriff "vorbestimmt" kann ich auch nicht allzu viel anfangen. Geht zwar in die Richtung, aber... muss ich mal noch näher drüber nachdenken.

    Danke für das Kompliment übrigens grins

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Nach all meinen Überlegungen, muss ich dies etwas anders formulieren.

    Das äußere Tun wird das "Sosein" nicht verändern können.

    Der freie Wille besteht wohl eher darin, dass ich meinen geistigen Inhalt erkennen und verstehen kann und so zur Annahme und Akzeptanz finde, wodurch sich das Außen für mich automatisch verändert.

  • 3
    Antwort von Kampy Kampy

    Zeit ist keine Illusion. Das denken nur dilettantische Hobby-Philosophen.

    Kommentar von valentin301 valentin301valentin301

    Mir deucht Du irrst.....

    Du würdest nicht glauben, was alles eine Illusion ist.... recht betrachtet.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Seh ich auch so @valentin, ich als dilettantische Hobby-Philosophin

    grins

    Kommentar von Kampy KampyKampy

    Zeit ist eine Dimension und nicht eine Illusion.

    Kommentar von valentin301 valentin301valentin301

    ... sagte der Vogel zum Wurm, bevor er ihn fraß.

    ;-))

    Kommentar von coeleste coelestecoeleste

    gg

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    Zeit ist im Grunde nur was eine Uhr tut "Massanzeige"und Messinstrument.

  • 2
    Antwort von Alex313 Alex313

    Da war doch noch etwas ... ;-) ...:

    Eine Auswahl an Zitaten und Gedanken zum Thema Zeit

    Auch eine stehengebliebene Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit an. So kann sie im Laufe der Jahre auf eine nicht endenwollende Reihe von Erfolgen verweisen. (Marie von Ebner-Eschenbach)

    Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in 10 Jahren zurücksehnen werden. (Peter Ustinov)

    Das Jünglingsalter ist jene Zeit, wo man sich weigert zu glauben, dass man eines Tages ebenso töricht sein wird wie der Vater. (unbekannt)

    Das meiste auf der Welt erledigt sich von selbst, wenn man genug Zeit verstreichen lässt. (Sprichwort)

    Das Telefon ist eines der effektivsten Mittel zum Zeitsparen, aber auch eines der häufigsten Zeitfresser. (Telefon-Paradoxon)

    Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Tolstoi)

    Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt. (Dante Alighieri)

    Der große Mann eilt seiner Zeit voraus, der Kluge kommt ihr nach auf allen Wegen. Der Schlaue beutet sie gehörig aus, der Dummkopf stellt sich ihr entgegen. (Eduard von Bauernfeld)

    Der Mensch hat keine Zeit, wenn er sich nicht Zeit nimmt, Zeit zu haben. (Ladislaus Boros)

    Die einzige Zeit, die zählt, ist das Jetzt, jeder Augenblick, jeder Punkt. Wenn wir jeden Tag so leben, dass wir unsere besten Fähigkeiten verwirklichen und alles mit höchster Integrität tun, dann werden wir auf dieser Reise als Menschen erfolgreich sein. (Marlo Morgan aus "Traumreisende")

    Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken. (Henry Ford)

    Die Menschen verlieren die meiste Zeit damit, dass sie Zeit gewinnen wollen. (John Steinbeck)

    Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin. (Mark Twain)

    Die Zukunft kommt früh genug. Ganz gleich, was man tut. Und dann wird einem klar, wie wichtig es ist, dass man sich Zeit nimmt zu leben, glücklich zu sein. (Sergio Bambaren in "Ein Strand für meine Träume")

    Die Zeiten sind schlecht, aber schlechte Zeiten sind gut für gute Leute. (Arend Oetker)

    Erinnere dich: Zeit ist Geld. (Benjamin Franklin)

    Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und dem Menschen doch das Kostbarste stehlen: die Zeit. (Napoleon I.)

    Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt. (Buddha)

    Es gibt keine lausigen Zeiten, nur lausige Gedanken. (Norbert Kasper)

    Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht, sondern als etwas, das uns vollendet. (Antoine de Saint Exupéry)

    Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nutzen. (Seneca)

    Es ist nie Zeit, etwas wegzuräumen, aber immer, um danach zu suchen. (Sandra Felton)

    Freundschaft ist die Blüte eines Augenblicks und die Frucht der Zeit. (unbekannt)

    Für frühe Kulturen war der Weltraum ein unkontrollierbares Mysterium. Für die Menschen des technologischen Zeitalters spielt die Zeit dieselbe Rolle. (Marshall McLuhan)

    Gebraucht die Zeit, sie geht so schnell von hinnen, doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen. (Johann Wolfgang Goethe)

    Gewöhnliche Menschen denken nur daran, wie sie ihre Zeit verbringen. Ein intelligenter Mensch versucht sie zu nützen. (Arthur Schopenhauer)

    Gott hat die Zeit geschaffen, der Teufel den Kalender. (Erwin Chargaff)

    Halte dir jeden Tag dreißig Minuten für deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen. (Abraham Lincoln)

    Harte Zeiten gehen vorbei, starke Menschen bleiben. (Ansgar Hirt)

    Ich hab keine Zeit mich zu beeilen. (Igor Strawinsky)

    Alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist so verloren, wie die Farben eines Regenbogens für einen Blinden oder das Lied eines Vogels für einen Tauben. (Michael Ende)

    Die Gegenwart ist der Zustand zwischen der guten alten Zeit und der schöneren Zukunft. (Zarko Petan)

    Die beste Zeit , sich abzunabeln, ist die Geburt. (Alan und Barbara Pease)

    Je mehr Zeit Du damit verbringst, zu Hause zu sitzen und darüber zu meckern, warum etwas nicht geht, umso weniger Zeit hast Du dafür, loszugehen und etwas in die Tat umzusetzen. (Quentin - aus "Voll gut drauf" von Andrew Matthews) Je weniger jemand zu tun hat, desto weniger Zeit findet er, es zu tun. (Lord Philip Chesterfield)

    Zukunft, das ist die Zeit, in der Du bereust, dass Du das, was Du heute tun könntest, nicht getan hast. (Arthur Lassen)

    Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist. (Robert Lemke)

    Keine Zeit! - heißt: Anderes ist mir wichtiger. (Reinhard K. Sprenger)

    Man könnte es das Gesetz der Trivialität nennen. In Kürze heißt dies, dass die Zeit, die für jeden Tagesordnungspunkt aufgewendet wird, im umgekehrten Verhältnis zu der Höhe des Geldbetrags steht, um den es geht. (Cyril Northcote Parkinson)

    Man muss sich ein bestimmtes Quantum Zeit gönnen, wo man nichts tut, damit einem etwas einfällt. (Mortimer J. Adler)

    Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde. (Albert Einstein)

    Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon. (Jean de La Fontaine)

    Missrät dir voll dein Tagesplan, sei abends dir als Trost bekräftigt: Du hast zwar heute nichts getan, doch warst den ganzen Tag beschäftigt. (Karl-Heinz Söhler)

    Nicht in die ferne Zeit verliere dich! Den Augenblick ergreife, der ist dein. (Friedrich Johann Christoph Schiller)

    Nie zuvor hatten wir so wenig Zeit, um so viel zu tun. (Franklin D. Roosevelt)

    Niemand kann einem garantieren, dass man ein Ziel in einer bestimmen Zeit erreicht, aber man wird garantiert nie ein Ziel erreichen, das man sich nie gesetzt hat. (David McNally)

    Nimm Dir Zeit um glücklich zu sein. Zeit ist keine Schnellstraße zwischen Wiege und Grab, sondern ein Platz zum Parken in der Sonne! (Phil Bosmans)

    Nimm dir Zeit zum Arbeiten - es ist der Preis des Erfolges. Nimm dir Zeit zum Denken - es ist die Quelle der Kraft. Nimm dir Zeit zum Spielen - es ist das Geheimnis ewiger Jugend. Nimm dir Zeit zum Lesen - es ist der Brunnen der Weisheit. Nimm dir Zeit freundlich zu sein - es ist der Weg zum Glück. Nimm dir Zeit zum Träumen - es bringt dich den Sternen näher. Nimm dir Zeit zu lieben und geliebt zu werden - es ist das Privileg der Götter. Nimm dir Zeit dich umzuschauen - der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein. Nimm dir Zeit zum lachen - es ist die Musik der Seele. (Irländische Weisheit)

    Nur wer nicht fähig ist die Zeit zu nutzen, muss warten. (unbekannt)

    Ständige Hingabe an das, was ein Mann sein Geschäft nennt, kann nur durch dauernde Vernachlässigung vieler anderer Dinge aufrecht erhalten werden. (Robert Louis Stevenson)

    Streu in den Furchen der fliehenden Zeit. Samen zur Frucht für die Ewigkeit. (Schiller)

    Verlorene Zeit wird nicht wiedergefunden. (Benjamin Franklin)

    Was Du heute kannst entsorgen, dass verschiebe nicht auf morgen. (Norbert Kasper)

    Wenn man stillsteht, läuft die Zeit davon. (unbekannt)

    Wenn Zeit Geld ist, dann lebt jeder über seine Verhältnisse. (Ludwig Fulda)

    Wer am Montag zerknittert zur Arbeit kommt, hat die ganze Woche lang Zeit, sich zu entfalten. (unbekannt)

    Wer im Leben keine Zeit hat, verläuft sich! (Abraham Lincoln)

    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. (Michael Sergeevic Gorbatschov)

    In schlechten Zeiten soll man schöne Dinge tun. (unbekannt)

    Wie kannst du für andere das Beste tun, nimmst du dir nicht die Zeit, es für dich zu tun. (Arthur Lassen)

    Wir beginnen Zeit erst dann zu bemerken, wenn wir sie nicht haben. (unbekannt)

    Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen nicht wissen, was sie wollen, aber alles tun, um es zu bekommen. (Don Marquis)

    Zeit ist das, was man an der Uhr abliest. (Albert Einstein)

    Zeit ist kostbar - verschenke sie - wahre Freunde wissen sie zu schätzen. (Ilona Strohschein)

    Zeit ist relativ. Es kommt ganz darauf an auf welcher Seite der Toilettentür man sich befindet. (unbekannt)

    Zeit sparen führt häufig zu Fehlern, die mehr Zeit kosten. (unbekannt)

    Zeit zu haben, die Zeit vergessen zu können. Zeit zu haben, zu sehen und zu erkennen. Zeit zu haben, zu hören und zu erfühlen. Zeit zu haben, zu weinen und zu lachen. Zeit zu haben, achtsam zu lieben. Zeit zu haben, glücklich zu sein. (Richard Erlewein)

    Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. (unbekannt)


    "Du magst denjenigen vergessen, mit dem Du gelacht hast, aber nie denjenigen, mit dem Du geweint hast." (Khalil Gibran) "Der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes." (Homer)

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Wow! Eine ganz schön große Sammlung!

    Wobei ich gestehen muss, dass für mich nur recht wenige stimmig sind, auch wenn sie angeblich von "ganz Großen" stammen...

    Am besten gefallen tut mir der:

    Die einzige Zeit, die zählt, ist das Jetzt, jeder Augenblick, jeder Punkt. Wenn wir jeden Tag so leben, dass wir unsere besten Fähigkeiten verwirklichen und alles mit höchster Integrität tun, dann werden wir auf dieser Reise als Menschen erfolgreich sein. (Marlo Morgan aus "Traumreisende")

    Kommentar von Alex313 Alex313Alex313

    ... ;-) ...

  • 2
    Antwort von Alex313 Alex313

    Die Kosequenzen wären:

    Du könntest Lachen, bevor ein Witz erzählt ist ...

    Du könntest weinen, bevor der Schmerz eingetreten ist ...

    Du könntest Tanzen, bevor die Musik ertönt ...

    Du würdest fallen, ohne gesprungen zu sein ...

    Du würdest Ängste haben, ohne zu Leben ...

    Du würdest Leben, ohne Angst vor dem Tod zu haben ...

    Du würdest sein!

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Und könnte es vielleicht auch sein, dass man sterben könnte noch ehe man geboren wäre?

    e

    Kommentar von Alex313 Alex313Alex313

    ... ;-) ...

  • 2
    Antwort von kwon56 kwon56

    Hallo, ich bete Gott in meinem, durch mein Leben an, für Zeit habe ich keine Zeit. Gruß

  • 2
    Antwort von AlphaundOmega AlphaundOmega

    Alles ist gleichzeitig da? na aber selbstverständlich. Denn schon der Moment besteht aus allem z.B. Vergangenheit ,Gegenwart und Zukunft ist im Grunde nur ein Augenblick .Heisst aber noch nicht das die Zukunft fest steht sondern sich bewegt ,was man mit Zeit vergleichen könnte .Da der Mensch diese Bewegung in Zeit umgesetzt hat existiert für ihn eine Zeitlinie die bis zum Anfang der vergangenheit führt.Wobei wir aber gar nicht sicher sein können ,ob wir uns nicht auch evtl. zum Anfang bewegen könnten. Genau das würde die Vergangenheit und Zukunft relativieren. Wenn Wissen schon immer gleichzeitig da wäre, ( wir aber meinen wir werden ja immer schlauer) dann könnte es auch bedeuten das wir den Weg der veränderung auch zum Anfang ( Wissen von Allem ) nehmen.Anfang und Ende ist der selbe Moment wie Ende und Anfang. Zeit dagegen nur relativ!

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Da der Mensch diese Bewegung in Zeit umgesetzt hat existiert für ihn eine Zeitlinie die bis zum Anfang der vergangenheit führt.

    Da stelle ich mir die Frage:

    Was ist es, das sich bewegt? Ist es vielleicht eine rein geistige Bewegung?

    Kommentar von Ganzneu GanzneuGanzneu

    Ja! Genauso denke ich, es ist unser Geist,unser Verstand, ders einem Bedürfnis nach Ordnung nachgeht und Dinge "zeitlich" einordnet, die so aber gar nicht stattgefunden haben...

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    Existens des Freien Willens? Wenn der Wille schon feststehen würde ,dann hätten wir überhaupt keinen und bräuchten uns auch über nichts mehr Gedanken zu machen.Diese Frage kann man wohl am besten so beantworten ,wenn man sich sein "Ich-Bewusstsein" vor Augen führt.Diese Instanz des Nicht Materielen entscheidet über alle Materielen Werte und (zukünftigen)Geschehennisse, soweit es im eigenem Rahmen betrifft. Mit anderen Worten :Du Lebst weil du dich dafür entschieden hast.

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    Was ist es, das sich bewegt? Gute Frage Ich habe mal etws über den Äther gelesen der im Gesamten Weltraum bis hin zu den Atomen existieren soll ( dem Albert aber nicht so recht folgen wollte)Dieser Feinstoffliche Äther wäre der Raum zwischem dem Raum(wie bei dem expandierende Hefeteig).Vllt. ein Antrieb aus dem Innern, könnte aber auch als Wachstum bezeichnet werden.

    Ist es vielleicht eine rein geistige Bewegung? Ich denke wo neues entsteht ,als Materie oder umgewandelte Energie gibt es auch eine in sich Geistige Weiterentwicklung.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Dann "steht" demnach die "geistige Bewegung" vor der materiellen?

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    Ja davon gehe ich mal aus sogar vor der Ensteheung der materie schon.

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    Ich kann mir nur schlecht vorstellen das Materie Geist erschaffen könnte , aber anders rum schon.Beispiel Ich denke an eine Tasse und diese Idee wird sich dann in meinen Händen formen.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Seh ich auch so. Ohne Geist keine Materie. Aber ohne Materie erfährt sich Geist nicht.

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    genau ,deshalb braucht er auch das Gefäss ,den Körper.

  • 2
    Antwort von MrRomanticGuy MrRomanticGuy

    Es gibt keine Zeit sondern nur "Veränderung". Deswegen sind Zeitreisen nicht möglich. Das einfachste Beispiel ist auch einfach die Uhr. Wie zeigt die Uhr die Zeit an? Indem sich der Zeigerbewegt und man einen Anhaltspunkt in Form von Zahlen hat.

    Wenn sich jetzt der Zeiger schneller oder langsamer vergeht veränder sich die Zeit der Uhr aber nicht die Zeit des Universums.

    Lichtgeschwindigkeit hat deswegen auch keinen Effekt auf Zeit sondern auf auf die Optik was aber "blinden" Lebewesen egal sein kann.

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    Ich glaube da hast du eine Kleinigkeit vergessen. Alles was sich schneller bewegt tickt langsamer als nicht bewegte .Um so höher deine Geschwindigkeit (Lichtgeschwindigkeit)desto laaaaangsamer Tickt dein Wecker.Zeit als Messbare Masseinheit ist und bleibt nun mal Relativ.

    Kommentar von MrRomanticGuy MrRomanticGuyMrRomanticGuy

    Etwas das sich schneller bewegt bewegt sich nur schneller hat aber nichs mit "ticken" zu tun.

    Wieso soll der Zeiger von einem Wecker langsamer ticken? Das geht geht nur wenn der sich der Zeiger langsamer bewegt aber nicht wenn sich ein anderer Fremdkörper schneller bewwegt.

    Wenn ein Auto 25km/h fährt und mittendrin aber mal 5km/h dann kann es die 25km/h auch nicht mehr einhalten.

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega
    Kommentar von MrRomanticGuy MrRomanticGuyMrRomanticGuy

    Wenn es auf der Erde 18:00 Uhr ist, Lichtjahre entfernt auch 18:00 Uhr und man schickt sich gegenseitig Nachrichten dann wird man die Nachricht nicht um die gleiche Uhrzeit erhalten es sei denn die Nachricht wird so schnell verschickt daß es keinen Zeitunterschied zwischen 2 verschiedenen Uhrzeiten gibt.

    So gesehen gibt es keine Zeit als physikalsiches Gesetzt - Das einzige physikalische Gesetz ist Veränderung.

    Wenn also eine Nachricht um eine halbe Stunde braucht um übermittel zu werden und beide haben verabredet daß die Nachricht um 18:00 kommen soll dann muß derjenige der die Nachricht schickt die Nachricht um 17:30 abschicken denn wenn er sie um 18:00 Uhr schicken würde käme sie erst um 18:30 an.

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    ja da kann man nur hoffen das der Bus pünktlich kommt^^.

  • 2
    Antwort von MrForelle MrForelle

    Wenn dies so wäre, dann wäre jegliche Verantwortung futsch. Denn man könnte es ja eh nicht ändern...

    Ich würde mal sagen, dass dies ein ähnliches Problem ist, wie mit dem Schicksal: Wenn die ZUkunft feststeht, müssen wir dann noch Rechenschaft ablegen für unsere Fehler??

    -

    Jedoch scheint mir die Gleichzeitigkeit relativ problematisch: Wenn alles Gleichzeitig ist, dann existieren wir ja in unendlich vielen Daseinsformen... Wo wären diese dann?? Verteilt auf unendlich viele Dimensionen?? Die ja doch alle am selben Ort sein müssen, da der Raum ja keine Illusion ist.

    -

    Nun, die Frage um die Zeit scheint mir ein schwieriges Problem zu sein und man muss wohl auf das Zeitempfinden des Menschen zurückgreifen: Hinter der Glabella (dem Punkt zwischen unseren Augenbrauen) liegt ein Reiskorngrosser Nervenknotenpunkt, der für unser Zeitempfinden zuständig ist. Dieser ist natürlich auf ca. 24 h eingestellt, was auch unseren Zeitfluss beeinflusst.

    Wenn wir jtz also auf einem Planeten mit nur 8h Umdrehungszeit leben würden, würde sich dann auch die Geschwindigkeit der Zeit verändern??

    -

    Wir können Zeit durchaus als menschliches Konstrukt ansehen, jedoch gilt dies meiner Meinung nach nur für den Zeitfluss!! So wäre das Problem der Gleichzeitigkeit aus der Welt und wir müssen die Zeit nicht erklären bzw rechtfertigen!

    Denn die Zeit ist wie ein Fluss: Keiner weiss wie schnell sie fliesst, aber alle treiben mit!

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Denn man könnte es ja eh nicht ändern...

    Kannst du JETZT ändern, was gerade da ist, obwohl und trotzdem du dich verantwortlich fühlst?

    müssen wir dann noch Rechenschaft ablegen für unsere Fehler??

    Bei wem oder was willst du denn Rechenschaft ablegen?

    Die ja doch alle am selben Ort sein müssen, da der Raum ja keine Illusion ist.

    Ich gehe davon aus, dass Raum der gleichen illusionären Vorstellung unterliegt, wie Zeit.

    Denn die Zeit ist wie ein Fluss: Keiner weiss wie schnell sie fliesst, aber alle treiben mit!

    Der gefällt mir! ;-)))

    Kommentar von MrForelle MrForelleMrForelle

    "weil der typ so vllt nur denkt, ja ich hab' mit ihr geredet, aber mehr auch nicht" Nein, aber ich kann entscheiden, was später sein wird! Ich ändere jetzt im Moment die Zukunft und kann es besser oder schlechter machen!

    "Bei wem oder was willst du denn Rechenschaft ablegen?" Bei mir, anderen Leuten, dem Staat etc. Ich denke, dass die moralische Seite oder das Gewissen an dir, die grösste Bestrafung dazu beiträgt, wenn du einen Fehler machst. Wenn jedoch eh schon alles vorbestimmt ist, dann musst du dich nicht verantwortlich fühlen für deine Fehler!!

    "Ich gehe davon aus, dass Raum der gleichen illusionären Vorstellung unterliegt, wie Zeit." Den Raum kann ich dir zeigen, die Zeit nicht! Wieso sollte der Raum eine Vorstellung sein?? Ein Körper, wäre dann also auch nur Vorstellung, denn ein Körper beinhaltet per Definition eine Ausdehnung im Raume?? Ich denke man kann nicht alles als Illusion ansehen, sonst ist man in der selben Klemme wie Hume, der alles als eigenen Prozess beachtete und schliesslich in der Irrenanstalt landete!! ;)

    "Der gefällt mir! ;-)))" Danke! :D

    Kommentar von MrForelle MrForelleMrForelle

    Haha, sry muss mich korrigieren!! :/

    Ehm, der erste Satz in "..." sollte heissen: "Denn man könnte es ja eh nicht ändern..."!! Ich hatte noch das "einfügen" von nem anderen Kommetar drin... :P Der Rest sollte dann allerdings stimmen!

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Danke dir!

    Ich ändere jetzt im Moment die Zukunft und kann es besser oder schlechter machen!

    Um diese Wahl zu haben, muss ich mir aber erst darüber bewusst sein, welches Motiv zu der jeweiligen Handlung geführt hat, oder?

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    @Wenn wir jtz also auf einem Planeten mit nur 8h Umdrehungszeit leben würden, würde sich dann auch die Geschwindigkeit der Zeit verändern??

    -Nimm einen Mixer mit nur einem Quirl und 2 gleiche Uhren die genau eingestellt sind und mind.1 Jahr mit Batterie gehen sollten.Dann befestigst du eine Uhr dran ,schaltest an hohe leistung und lässt sie 9 Monate laufen .Wenn der Mixer das aushalten sollte ,wirst du feststellen das weniger Zeit vergangen ist auf dem Quirl als deine Vergleich Uhr. Es funktioniert auch mit Pyramiden.

    Kommentar von MrForelle MrForelleMrForelle

    "Um diese Wahl zu haben, muss ich mir aber erst darüber bewusst sein, welches Motiv zu der jeweiligen Handlung geführt hat, oder?"

    Ja klar, dem ist ja auch nichts entgegenzusetzen! Wenn wir das Motiv kennen, können wir unsere Zukunft gestalten mit den Erfahrungen der Vergangenheit. Wenn alles Schicksal wäre, dann hätten wir diese Möglichkeit nicht!!

    @AlphaundOmega: Ja, von dem hab' ich auch schon gehört!! Aber ob das wirklich mit herkömmlichen Uhren funktioniert, da hab' cih so meine Zweifel... Einstein, der diese Theorie aufwarf machte dies mit einer Lichtuhr, einem Gedankenexperiment und beschrieb dies nicht mit herkömmlichen Quarzuhren!! :) Aber ich gebe dir vollkommen Recht, die Zeit sollte langsamer vergehen, wenn man sich bewegt (vllt der Grund, dass sportliche Leute älter werden??? :P)!

  • 2
    Antwort von tiara546 tiara546

    Innerhalb der Materie gibt es Zeit, außerhalb, durch die Augen der Seele betrachtet, gibt es sie nicht. Zeit ist also genaugenommen eine Illusion, die die Materie mit sich bringt.

    Wenn man verinnerlicht, dass man von außerhalb er Materie, also von der Seelenebene her zeitübergreifend wirken kann, kann man z.B. erlebte seelische Verletzungen in der Vergangenheit geraderücken und durch Positives ersetzen, oder sich von einem künftigen Selbst Rat einholen. Grad ersteres habe ich oft gemacht, indem ich in früheren Leben vom Heute aus inneres Wachstum nachgeholt habe, indem ich Fehler korrigierte und dieses Wachstum dann in die anderen leben hineingestrahlt habe, inkl. dem heutigen, wo dann die Veränderung auch fühlbar war.

    Es ist auch möglich, Vorstellungen in die Zukunft zu projizieren und selbige so aktiv zu gestalten, was ein ziemlich natürlicher Vorgang ist; aber auch das zeigt, dass alles miteinander verbunden ist, und bewusst angewandt ist es auch nochmal wirksamer.

    Es bewirkt alles einen Zuwachs an Handlungsspielraum.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    uff

    Herzlichen Dank!

    Endlich mal ne Konsequenz daraus, was ja meine Frage war...

    Es bewirkt alles einen Zuwachs an Handlungsspielraum.

    So habe ich es noch nicht betrachtet, obwohl es offensichtlich ist...

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Würdest du demnach sagen, dass eine Veränderung des geistigen Inhaltes im Jetzt, Veränderungen auf der materiellen Ebene in Vergangenheit und Zukunft bewirkt?

    Kommentar von tiara546 tiara546tiara546

    In der materiellen Ebene in der Vergangenheit ist die Frage. Müsste ich drüber meditieren.

    Ich las mal, dass die Vergangenheit geändert werden kann, wenn sich nur alle Beteiligten auf eine neue Version einigen, was mir auch plausibel scheint. Aber in der Materie...?

    Was die Zukunft betrifft, mit Sicherheit, ja. Konsequenterweise müsste es auch für die Vergangenheit gelten, auch wenn es schwer vorstellbar ist. Man wüsste nur nie, wie es ohne die Änderung sonst gelaufen wäre.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Denkst du, es wäre ausreichend, dass alle Beteiligten schlicht offen sind, für eine andere Vergangenheit, sprich die derzeit angebliche Vergangenheit zwar als Möglichkeit, nicht aber als feststehende Realität betrachten?

    Kommentar von tiara546 tiara546tiara546

    Das würde ja bedeuten, dass man sich auf nichts aus der Vergangenheit definitiv beziehen dürfte. Laut Rudolf Steiner gab es mal eine Rasse auf der Erde, die ohne Überlieferungen jeden Moment ihre Erfahrungen etc. neu machte. Irgendeine Wurzelrasse zu atlantischen oder voratlantischen Zeiten. Das soll aber zur Folge gehabt haben, dass sie auch nichts hatten, worauf die aufbauen konnten, und imo (wenn ich richtig erinnere) auch dieselben Fehler immer wiederholten. Ist ein komplexes Thema, das auch mich an den Rand meiner Vorstellungskraft befördert.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Mein Gedanke ist folgender:

    Das "Problem" sinde ja nicht die Erfahrungen der angeblichen Vergangenheit, sondern die Schlussfolgerungen, die aus den Erfahrungen gezogen wurden und der emotionale Ballast.

    Wenn nun dieser Ballast "entsorgt" wird und die Erfahrungen schlicht als "Versuch und Irrtum" gesehen werden können, bleibt der Zugewinn an Erkenntnis erhalten und blockiert dennoch nicht den Weg.

    Wie siehst du das?

    Kommentar von tiara546 tiara546tiara546

    Was Du gerade beschrieben hast, habe ich so beim Lösen früherer Leben erlebt, und auch dabei, Dinge in meine Kindheit zu bringen, die gesunderweise da sind, es aber bei mir (erst) nicht waren.

    Emotionalen Ballast kann man immer entsorgen und man kann auch durch Vorstellungskraft Erfahrungen hinzufügen, die ebenso wirksam sind, wenn sie nur authentisch gefühlt und somit "erlebt" wurden.

    Das Ergebnis lässt sich dann stimmig umschreiben mit Deinem: "bleibt der Zugewinn an Erkenntnis erhalten und blockiert dennoch nicht den Weg.".

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Kann ich auch so bestätigen.

    Wie empfindest du das?

    Meiner Gefühl nach ist es so, dass - sind die Erfahrungen von Emotionen und Konsequenzen befreit - neues Erleben und neue Erfahrungen eher "unpersönlich" werden, sprich keine Resonanz mehr entsteht, die Emotionen und Gefühle des Ich hervorruft.

    Hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt .-)

    Kommentar von tiara546 tiara546tiara546

    Ja hast Du, und ich habe es genauso erlebt. :)

  • 2
    Antwort von Gartenphilo Gartenphilo

    Dann hätten wir eine religiös("istische") Schicksalsvorstellung, oder?

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Hm, Thema Gott/Glaube möcht ich eigentlich nicht mit einbeziehen...

    Kommentar von holodeck holodeckholodeck

    Ich würde sagen, religiöse Schicksalsvorstellungen können sich nur auf Basis von Raum und Zeit entfalten. Nimm allein den schöpferischen Anfang, den es nicht mehr gibt, wenn Zeit entfällt.
    .
    Das Thema "Verantwortung" wurde auch bereits angeschnitten .. auch diese gibt es dann nicht mehr. Was die gesamte Theologie mit einem Schlag ad acta legen würde.
    .
    Faszinierend!
    ;-))

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Hoi... der Schleier vor meinen Augen... Stimmt. Jetzt versteh ich erst, warum ich es nicht einbeziehen wollte/konnte...

    Kommentar von andisazi andisaziandisazi

    Einspruch mit dem Schuh auf den Konferenztisch hau Zeit ist Maß der Veränderung in unserem Universum. Daher beginnt unsere Zeit mit dem Beginn unseres Universums, wie immer es auch entstand. Das impliziert NICHT, daß vorher keine Veränderung vulgo Zeit existiert hat. Nur ist sie ohne Bezug zu unserem Universum nicht relevat für uns.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    grins

    Willst du damit sagen, Universum nicht ohne Zeit und Zeit nicht ohne Universum?

  • 2
    Antwort von DarkSepia DarkSepia

    Zuerst mal macht das den Begriff Gleichzeitigkeit in diesem Kontext unnötig und absurd. Wenn es keine Zeit gibt, gibt es auch keine Gleichzeitigkeit.

    Weiters bleibt Zeit ein gutes Konzept für den Alltag.

    Ich kann nicht ausschließen, dass der Verzicht auf das Zeit-Modell für einige anderen Modelle nützlich sein könnte, aber im Großen wird es wohl nichts ändern.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Deshalb hab ich es ja in Anführungszeichen gesetzt...

    Auch bezweifle ich nicht den praktischen Gesichtspunkt als "Alltagskonzept".

    Für welche "Modelle" denkst du, dass es nützlich sein könnte?

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Ich habe keine Ahnung, für welche Modelle es nützlich sein könnte, aber ich halte einen erweiterten Horizont - und dazu gehört die Sichtweise einer Welt ohne Zeit - prinzipiell für gut.

  • 1
    Antwort von andisazi andisazi

    Das Axiom "Zeit ist eine Illusion." macht dir den Anfang schon schwer. Illusion für wen?

    Was wir Zeit nennen, halte ich für den menschlich fassbaren Ausdruck eines Maßes an Veränderung des Universums. Damit begrenzen wir den Begriff schon mal auf menschliche Maßstäbe.

    Als nächstes formen wir uns den Begriff nach unserer Wesensart als lineare Wesen mit Beginn und Ende. Damit führen wir in das Konstrukt der Zeit die Ebenen vorher, jetzt und nachher ein, wobei wir Zukunft als all das definieren, was nicht schon geschehen ist oder gerade geschieht, sondern aufgrunddessen noch geschehen wird. Genau hier kommt klammheimlich die nächste menschliche Wesensart ins Spiel, die wir einfach dem Begriff Zeit aufstempeln: wir sind kausale Wesen mit kausalem Denken. Weder physisch noch psychisch können wir uns eine nonkausale Ereigniskette vorstellen. Das bedeutet nicht, daß es sie nicht gibt; aber wir können sie nicht unwidersprochen annehmen. Und genau an diesem Punkt werden die Philosophens unruhig: da wir wohl wissen, daß weder unsere individuelle Entwicklung noch unsere gesellschaftliche Entwicklung vollständig vorhersagbar und zu beschreiben sind, leiten wir daraus den freien Willen ab. Dieser wäre aber in der Normalität nonkausal, da nicht vorherbestimmbar. Um hier nicht total durchzudrehen oder sogar noch Licht zu sehen, kann man jetzt

    a) den freien Willen leugnen, da er gegen unsere Wesensart nonkausal ist oder

    b) Zeit als Illusion bezeichnen und damit Kausalität als Sonderweg der universellen Entwicklung bezeichnen.

    Soviel zur Einführung; interessant wird es erst, wenn der Denkende lernt, sich von seinen Schemas als Individuum, als räumlich und zeitlich begrenztes Wesen mit vorgeschriebener Entwicklungsrichtung und als kausales Geschöpf in einem kausalem Universum zu lösen. Das allerdings ist dann auch der Bereich, wo Worte ungenau und verfälschend werden, weil sie stets eine gewisse vorgefasste Bedeutung für ihre Existenz benötigen. Da verlassen wir das Wissen und beginnen mit Erfahrung. Und für all das braucht man nicht mal Drogen...

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Gefällt mir sehr gut!

    Da verlassen wir das Wissen und beginnen mit Erfahrung.

    Warum auch immer, habe ich den Drang in mir, mich diesem Bereich so weit als möglich denkend anzunähern. Und das vielleicht so lange, bis es deine beschriebenen "Grenzen" überschreitet, weil schlicht nicht mehr denkbar.

    Ich danke dir!

  • 1
    Antwort von MrRomanticGuy MrRomanticGuy

    Es gibt keine Zeit sondern nur Veränderung. Sieht man anhand von Fossilien. Wäre es anders würden heute noch Dinosauer rumlaufen und nicht ihre Knochen im Boden liegen.

    Übrigens werden Dinge nicht so sein. Daß nenne man Entscheidungsfreiheit und ohne sie hätte das Leben für Lebewesen gar keinen Sinn bzw. die ganze Evolution wäre für den Popo. xD

  • 1
    Antwort von Flotschrinte Flotschrinte

    Wir würden unsere Daseinsberechtigung als selbständig handelnde und denkende Individuen verlieren, da alles ja schon irgendwie vorgeschrieben ist. D.h. wenn in der Zukunft steht, dass wir uns an einer Kreuzung für die Richtung Links entscheiden, WERDEN wir uns für die Richtung links entscheiden, ob wir wollen oder nicht, denn wenn das, was du annimmst als gegeben akzeptiert wäre, und auch ist, würde das erfolgreiche Entscheiden für die Richtung Rechts das gesamte System über den Haufen werfen und die Widerlegbarkeit der Zukunft wäre latent existent und somit wären wir wieder genau da, wo wir jetzt sind, nämlich ohne absolute Beweise dafür, dass Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart parallel aber gleichzeitig verlaufen!

  • 1
    Antwort von helisua66 helisua66

    Kennst Du den Film 'Matrix'? Da wird dem Held (Nemo?) klargemacht, daß die Welt, in der er zu leben glaubt, schon lange der Vergangenheit angehört und er nun bereits in der Zukunft lebt. Was ist also jetzt und was war gestern oder wird heute sein? Imgrunde ist offenbar alles nur vom jeweiligen Bewußtseinszustand abhängig und insofern manipulierbar. Siehe dazu folgenden interessanten Essay:

    http://hintergrundstrukturen.de/index.php?option=com_content&view=article&am...:die-welt-als-virtuelle-simulation&catid=36:admin-essays&Itemid=62

    Meine Großmutter z.B. las immer die Zeitungen von vor zwei Jahren, weil sie mit dem Lesen nicht mehr so schell mitkam und jeden Tag schon wieder eine neue erschien (!!) Wann lebte sie denn nun tatsächlich?

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Danke!

    Genau darum, eben die Matrix, drehen sich grade meine Gedanken, die ich versuche zu sortieren .-)))

  • 1
    Antwort von Ganzneu Ganzneu

    Ich halte dies für eine wundervolle Möglichkeit, wie unsere Realität tatsächlich sein könnte. Ich bin jedoch der Meinung, dass´dabei die Zukunft nicht vorher bestimmt ist, alles existiert nebeneinander her.

    Stell es dir wie mit einem Comicstrip vor, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft sind einzelne Bilder/Sequenzen, die uns die Umrisse liefern, die unser Verstand braucht, er ist es, der Alles in zeitliche Abschnitte iensortiert, weil er das zum "Klarkommen" braucht. Unser Verstand springt von einer Situation in die nächste, hierbei denek ich, dass sich solche Szenarien ereignen, die wir uns zuvor schon vorstellen können -unser Verstand denkt, während er im Gegenwartsszenario ist, schon darüberr nach, was sich später ereignen wird und durch dieses Denken an eine Möglichkeit, wird dieser Möglichkeit überhaupt erst ermöglicht, "wahr2 zu werden. Zeit ist eine illusion, unsere Gedanken (dadurch unsere Worte!) sind die einzige Konstante, derere wir uns sicher sein können (Ich denke, also bin ich) -aber Gedanken versetzen Berge und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ncihts von dem, was wir rational als "Realität" ansehen, tatsächlich so ist. Das erklärt doch auch die vielen vesrchiedenen, subjektiven Wahrheiten und die Tatsache, dass immer die Dinge passieren, mit denen man sich, aus Angst, oder weil man sie "im Gefühl hat" , gedankenmäßig immer wieder beschäftigt.

    Kommentar von Ganzneu GanzneuGanzneu

    Entschuldigt bitte die Tippfehler... :(

  • 1
    Antwort von notizhelge notizhelge

    Wenn ich es recht verstehe, ist deine Frage letzten Endes die nach der Willensfreiheit. Ich ziehe daher deine abschließende Frage nach vorne und kommentiere den Rest danach.

    > "Die Dinge werden genau SO sein."

    Das würde ich bestreiten. Aber erstmal:

    > "Welche Konsequenzen hätte dies für unser Denken, Fühlen und Handeln, wenn > wir dies als gegeben akzeptieren könnten?"

    Je nach dem, wie man das sieht, hätte das gar keine Konsequenzen oder eben die, die vorherbestimmt sind. Denn, wenn alles vorherbestimmt wäre, dann wäre auch vorherbestimmt, ob oder ob nicht wir dies akzeptieren, und ebenso alle Konsequenzen daraus wären vorherbestimmt. Damit hättest du eine sinnlose Frage gestellt. Aber dass du sie gestellt hast, wäre dann ja auch vorherbestimmt gewesen.

    Wäre alles vorher bestimmt, so wäre jegliche Diskussion sinnlos - aber wenn wir diskutieren, wäre auch diese Tatsache (die des Diskutierens) und der Verlauf der Diskussion voherbestimmt.

    Soweit zu den "Konsequenzen", nach denen du fragst.

    Übrigens: Aktuell wird ja die Freiheit des Willens eher von Seiten der Hirnforschung bestritten. Nicht alle Hirnforscher bestreiten diese, aber viele. Hierzu eine Buchempfehlung: Christine Zunke: Kritik der Hirnforschung: Neurophysiologie und Willensfreiheit, Akademie-Verlag. Das Buch ist leider etwas teuer (fast 50 Euro) und auch nicht leicht zu lesen, es ist die Doktorarbeit der Autorin. Vorkenntnisse in der Philosophie (besonders der Immanuel Kants) sind für das Verständnis hilfreich.

    Damit habe ich auch eine Überleitung zum Rest deiner Frage, denn da stütze ich mich auf Kant, und zwar auf sein bedeutenstes Werk, Kritik der reinen Vernunft.

    > "Zeit ist eine Illusion."

    Die Zeit ist (bei Kant) nichts an sich Seiendes (also nichts, was unabhängig vom menschlichen Erkenntnisvermögen bestünde), aber dennoch keine Illusion. Sie ist dennoch objektiv und in gewisser Weise(!) auch wirklich. 'Etwas ist ein an sich Seiendes' oder 'etwas ist Illusion', das ist kein entweder-oder, da ist noch anderes möglich.

    "Die Zeit ist nicht etwas, was für sich selbst bestünde, oder den Dingen als objektive Bestimmung anhinge, mithin übrig bliebe, wenn man von allen subjektiven Bedingungen der Anschauung derselben abstrahiert; ..." ("Kitik der reinen Vernunft", Seite A33)

    "Wenn wir von unserer Art, uns selbst innerlich anzuschauen und vermittelst dieser Anschauung auch alle äußeren Anschauungen in der Vorstellungskraft zu befassen, abstrahieren und mithin die Gegenstände nehmen, so wie sie an sich selbst sein mögen, so ist die Zeit nichts." (A34)

    Dies macht die Zeit aber nicht zu einer Illusion:

    "Nichts desto weniger ist sie in Ansehung aller Erscheinungen, mithin auch aller Dinge, die uns in der Erfahrung vorkommen können, notwendiger Weise objektiv." (A35)

    "Unsere Behauptungen lehren demnach empirische Realität der Zeit, d. i. objektive Gültigkeit in Ansehung aller Gegenstände, die jemals unseren Sinnen gegeben werden mögen" (A35)

    Die Zeit ist demnach in gewisser Weise auch wirklich:

    "Die Zeit ist allerdings etwas Wirkliches, nämlich die wirkliche Form der inneren Anschauung." (A37)

    Die Zeit ist bei Kant eine Form der Anschauung a priori (ebenso der Raum).

    Eine sehr ausführliche Erläuterung zur 'Zeit' bei Kant findet man hier: Karin Michel, Untersuchungen zur Zeitkonzeption in Kants Kritik der reinen Vernunft

    > "Wenn sich dies in unserem Denken und Wahrnehmen als Realität verwirklichen

    > ließe, [...]"

    Diese lässt sich nicht "in unserem Denken und Wahrnehmen als Realität verwirklichen", weil eben die Zeit eine Form der Anschauung a priori ist. Das ist für den Mensch nicht "hintergehbar".

    > "Wenn Zeit nicht existiert, würde es ja bedeuten, dass Vergangenheit,

    > Gegenwart und Zukunft „gleichzeitig“ da sind, [...]"

    In "gleichzeitig" ist aber auch die Zeit enthalten, das sagt ja schon das Wort.

    > "Somit ist das, was wir Zukunft nennen, schon latent vorhanden, was ja

    > heißt:

    > Egal was ich tu, egal was ich glaube zu entscheiden:"

    > Die Dinge werden genau SO sein."

    Eben nicht. Kant argumentiert hier genau umgekehrt. Nur deswegen, weil Zeit kein an sich Seiendes ist, ist Freiheit überhaupt möglich - präziser: Nur deswegen lässt sich Freiheit widerspruchsfrei denken, ohne in Konflikt mit der durchgängigen Gültigkeit mit den Naturgesetzen zu geraten. Kant beweist in der Kritik der reinen Vernunft nur die Denkmöglichkeit von Freiheit, nicht ihre Realität.

    "Man siehet leicht, daß, wenn alle Kausalität in der Sinnenwelt bloß Natur wäre, so würde jede Begebenheit durch eine andere in der Zeit nach notwendigen Gesetzen bestimmt sein, und mithin, da die Erscheinungen, so fern sie die Willkür bestimmen, jede Handlung als ihren natürlichen Erfolg notwendig machen müßten, so würde die Aufhebung der transzendentalen Freiheit zugleich alle praktische Freiheit vertilgen." (A534)

    Da nun aber dem menschlichen Vernunftvermögen (wie allen Erscheinungen) ein an sich Seiendes zu Grunde liegt, welches der Zeit (da sie nur Form der Anschauung a priori ist) nicht unterliegt, so ist Freiheit möglich (zumindest widerspruchsfrei denkbar): "Die reine Vernunft, als ein bloß intelligibles Vermögen, ist der Zeitform, und mithin auch den Bedingungen der Zeitfolge, nicht unterworfen. Die Kausalität der Vernunft im intelligiblen Charakter entsteht nicht, oder hebt nicht etwa zu einer gewissen Zeit an, um eine Wirkung hervorzubringen. Denn sonst würde sie selbst dem Naturgesetz der Erscheinungen, sofern es Kausalreihen der Zeit nach bestimmt, unterworfen sein, und die Kausalität wäre alsdann Natur, und nicht Freiheit. Also werden wir sagen können: wenn Vernunft Kausalität in Ansehung der Erscheinungen haben kann; so ist sie ein Vermögen, durch welches die sinnliche Bedingung einer empirischen Reihe von Wirkungen zuerst anfängt. Denn die Bedingung, die in der Vernunft liegt, ist nicht sinnlich, und fängt also selbst nicht an. Demnach findet alsdann dasjenige statt, was wir in allen empirischen Reihen vermißten: daß die Bedingung einer sukzessiven Reihe von Begebenheiten selbst empirischunbedingt sein konnte. Denn hier ist die Bedingung außer der Reihe der Erscheinungen (im Intelligiblen) und mithin keiner sinnlichen Bedingung und keiner Zeitbestimmung durch vorbeigehende Ursache unterworfen." (A551,552)

    Diese Argumentation spielt auch in dem Buch von Christine Zunke eine Rolle, besonders in Kapitel 7, Freiheit, Ich und Zeit.

    Kommentar von notizhelge notizhelgenotizhelge

    > "und keiner Zeitbestimmung durch vorbeigehende Ursache unterworfen."

    Tippfehler. Es muss natürlich "vorhergehende Ursache" heißen.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Erst mal herzlichen Dank!

    Da brauch ich etwas "Zeit", um das zu durchdenken ;-)))

    Vor allem stellt Kant in seiner Ausdrucksform an mein Denkvermögen große Ansprüche... grins

    Kommentar von notizhelge notizhelgenotizhelge

    > "Da brauch ich etwas "Zeit", um das zu durchdenken ;-)))"

    Ich hab ja auch nur ein paar prägnante Sätze zitiert. Die komplette Argumentation zieht sich über viele Seiten hin - und eigentlich müsste ich dann sogar das ganze Buch hierher kopieren, und das geht ja schlecht :-)

    Und: Ja, an Kants Ausdrucksweise muss man sich gewöhnen. Der Text ist ja auch ziemlich alt, in den 1780er Jahren geschrieben.

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    > "Somit ist das, was wir Zukunft nennen, schon latent vorhanden, was ja

    > heißt:

    > Egal was ich tu, egal was ich glaube zu entscheiden:"

    > Die Dinge werden genau SO sein."

    Das würde bedeuten ; das ein Selbstmörder dazu verurteilt wäre sich umzubringen.Nun könnte ich ihn aber davon abhalten ,dann würde dies auch schon wieder feststehen.Mit andern Worten egal wie ich mich entscheide ,so sollte es sowieso entschieden werden.Das erinnert sehr stark an die Verfilmung The Time Machine. Einstein kam zu dem Schluss das nur 2 Sachen unentlich wären ,Das Universum und die Menschliche Dummheit,wobei er sich bei dem ersten nicht so sicher war.Für ihn bedeutet es das nur in einem Endlichem Universum auch die Zukunft feststehen kann und wir dem Schicksal bedingungslos entgegen gehen.Das sieht aber bei einem Unentlichem Universum ganz anders aus, da die sogenannte Zukunft in ständiger Bewegung ist und eben nicht zum Feststehendes Resultat führen muss.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Bin grade dabei, dies neu in mein Hirnkastl einzusortieren... Schau mal bei @Ganzneu.

    Kommentar von AlphaundOmega AlphaundOmegaAlphaundOmega

    das neue ganz unten?

  • 1
    Antwort von kgunther kgunther

    Lustig. Du setzt einige Dinge voraus, die absolut unzutreffend sind (Gleichzeitigkeit) und grübelst dann über die Konsequenzen Deiner Konstruktion nach. Prüfe erst die Sinnhaftigkeit Deiner ersten Annahme.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Wenn du sagst, dass der Begriff an sich unzutreffend ist, gebe ich dir recht und leider mag mir auch (noch) keine wirklich passende Alternative dazu einfallen.

    Der Rest, sprich das was du für "lustig" hältst, hat für mich durchaus Sinnhaftigkeit, sonst hätte ich die Frage nicht gestellt...

    Wenn du glaubst, was du immer geglaubt hast, wirst du auch die Ergebnisse bekommen, die du immer bekommen hast...

    Ich gehe gerne über scheinbare Begrenzungen hinaus...

    Kommentar von kgunther kguntherkgunther

    Mein Kommentar war nicht dazu gedacht, um mich über Dich lustig zu machen. Gedankengebäude sind sinnvoll, vielleicht kommt ja aus einer fiktiven Annahme eine wichtige Erkenntnis. Aber ich finde, Du müßtest kenntlich machen (oder selber erst erkennen), daß Deine Grundannahme eine Fiktion (bewußt falsche Annahme) ist. Etwa in der Weise: "Wir kennen als Grundeigenschaft der Zeit, daß sie unwiederbringlich vergeht und Veränderung bedeutet. Nehmen wir mal an, das wäre gar nicht so, dann..."

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Keine Sorge, hab mich auch nicht be-lustigt ;-) gefühlt...

    Eben. Das ist es ja. Ich halte meine Grundannahme eben nicht für Fiktion.

    Nur bin ich mir über die "Konsequenzen" daraus noch nicht im Klaren und um nachdenkenswerte Anreize bzgl. dieser "Konsequenzen" zu bekommen, habe ich diese Frage gestellt.

    Die Dinge sind, wie sie sind, egal ob ich nun drüber nachdenke, oder nicht. Da ich aber nun mal meine Freude dran habe, tu ich es ,-)))

    Kommentar von kgunther kguntherkgunther

    Gut, gut. Jetzt kommen wir der Sache näher. Wenn man zunächst Deine Frage liest, denkt man, "Das ist doch grundfalsch, was da vorausgesetzt wird; also kann ich es mir schenken, auch nur darüber nachzudenken" Und die Antworten, die in erstaunlicher Vielfalt kamen, waren ja genau danach, denke ich. Damit jemand auf Deine Frage antworten kann, muß er die Voraussetzungen kennen. Du hättest also besser geschrieben: "Ich meine, daß so etwas wie "Zeit", als veränderung, gar nicht existiert; sondern, daß alles gleichzeitig abläuft. Wenn das so stimmt..."

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Oh, ja... da sind wir also wieder bei meinem "alten Problem"...

    Meine Unfähigkeit eine Frage allgemeinverständlich zu formulieren und dann noch so, dass sie nicht der Zensur zum Opfer fällt ;-))

    Ich glaube, ich brauche eine Art Sekretär, der dies für mich übernimmt...

    Kommentar von kgunther kguntherkgunther

    Du bist nett. Du denkst gründlich, bestimmt formulierst Du auch gründlich, wenn Du nicht schon mitten im Satz vor Gedanken übersprudelst.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    poahvolldurchschaut

    Danke. Du hast recht... Die Gedankengebäude sind zu groß, um sie in ein paar sinnvolle Worte zu fassen :-)

    denkdenkdenk

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