Alles dreht sich um abnehmen (Umfeld, Familie, nach essstörung)?

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8 Antworten

Denk immer dran:
Was habe ich in der Therapie gelernt?
Was habe ich davon zu leiden? Du lebst nur ein verdammtes mal! Sollen die anderen doch dauer diät machen! Aber nicht du, maus.
Wenn dus daheim nicht aushältst, dann zieh in die ANAD wg in münchen oder ins therapie netz in münchen (es gibt auch andere städte) das sind betreute wg's für essgestörte die von der kasse übernommen werden ...  

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Mein Vater sagt ja es ist gesund wenn der Körper mal an die Reserven gehen muss.

Entschuldigung wenn ich das jetzt so ausdrücke aber irgendwie habt ihr alle einen Knall. An welche Reserven soll denn der Körper gehen wenn ihr teils untergewichtig bis normalgewichtig seid? Ich würde ja nichts sagen wenn man das ganze Jahr über nur auf dem Sofa sitzt und 10-20 kg+ Übergewicht hat und dann sagt, jetzt möchte ich ein bisschen was für mich tun aber so? Fasten bringt nichts, außer, dass man sich den Stoffwechsel ruiniert dasselbe gilt für hungern und ständige Diäten. Im Gegenteil, man muss essen, und zwar das Richtige, um abzunehmen. Ich bezweifle allerdings, dass irgendwer von euch abnehmen muss. Da scheint eher eine Art "Gruppendynamik" dahinter zu stecken.

Deine Eltern scheinen in der Tat wenig mitzudenken, wenn man tagelang (wochenlang) fastet während die Tochter an Magersucht leidet. Eigentlich unglaublich... Ich hoffe, dass du dich noch in Psychotherapie befindest und solltest das auch mit dem Therapeuten besprechen und das auch mal möglichst ein Familiengespräch (therapeutisch begleitet) stattfindet.

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Ich kenne deine derzeitge Situation zu 100% und kann deswegen auch dein Denken nachvollziehen. Ich persönlich erinnere mich auch nicht mehr wie ich ohne hungern abgenommen habe :-/ In meinem Umfeld fangen plötzlich alle ebenfalls an Diäten zu machen u.s.w. Ab und zu (nicht oft) isst meine Mutter nur ein Brötchen am Tag, weil sie zu viel Stress hat und keinen Kopf fürs essen hat, und dann bin ich auch immer total genervt weil sie mich während der Magersucht ja miterlebt hat, aber ich denke, dass es ein Problem für uns (oder auch nur für mich) ist ,weil wir (ich) es selbst nicht hinbekommen so zu essen wie sie (wie die leute in unserem Umfeld)... Dann denk ich mir immer "Selbst deine Mutter schafft es normal zu essen oder bei stress nicht ans essen zu denken, aber du hast deinen Kopf immer nur beim essen" oder "guck, sie isst so wenig und du überfrisst dich" oder noch eine Variante "du hast deine Disziplin verloren". Natürlich ist es schlecht wenn deine Familie deine Vergangenheit kennt und jetzt selbst anfängt nichts besseres zu tun, aber wir müssen uns auf unsere eigenen Ziele fokussieren. Ich versuche an mir selbst zu arbeiten und mich nicht von anderen beschränken zu lassen. Ich hab auch manchmal diese Gedanken "es ihnen zeigen zu wollen" aber eigentlich müssten wir ja gelernt haben, dass der Weg, den wir wählen würden, der schlechteste ist ^^ Also; lass dich nicht beeinflussen und zeig ihnen, dass du es besser kannst, und zwar mit einem normalen, gesunden Essverhalten! Diäten, Essstörungen und Kalorienzählerei bringen nichts und werden nie etwas bringen! Und wenn man mit den falschen Zielen fastet (zum Abnehmen z.B.), bringt es ebenfalls nichts. Ich hoffe ich konnte etwas auf deine Gedanken eingehen und dir auf irgendeiner Art und Weise weiterhelfen :3

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Am besten wäre für euch wohl mal eine Familientherapie.

Wie alt bist du? Kannst du bald ausziehen? Die Gefahr, dich "anstecken" zu lassen ist schon da.

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Kann ich gut nachvollziehen, dass dir das zu schaffen macht. 

Besonders das Diätvorhaben deiner Mutter ist wahrscheinlich kein Stück ernst gemeint, sie redet nur darüber und tut nichts, genau wie die meisten (übergewichtigen) Frauen. Sie ist die erste, die du mit deiner Lage konfrontieren solltest. 

Dein Vater soll Fasten, kann er machen, aber nicht darüber reden, erst recht nicht mit dir oder in deiner Gegenwart. Denn was für ihn gut ist, ist für dich gefährlich! 

Wenn du einen Ansprechpartner hast, der dir beistehen kann, wenn du das Thema ansprichst, wäre das wirklich ganz toll. Ansonsten sprich schnellstmöglich mit einer Therapeutin darüber, und frage sie, wie du dieses schwierige Thema in der Familie ansprechen kannst. 

Besonders von deiner Mutter kannst du eigentlich erwarten, dass sie dein Problem versteht und dich unterstützt. Das ist nämlich ihr Job als Mutter.

Ich wünsche dir alles Gute, im Zweifel musst du es alleine schaffen, also ganz viel Kraft dir!

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Kommentar von Annek02
16.10.2016, 11:52

wieso sollte man von Mutter mehr erwarten als vom Vater ? Dessen Pflicht ist es doch auch sich um seine Kinder zu kümmern !

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Hast du schonmal mit deiner Familie darüber geredet? Auch wenn das vielleicht unwahrscheinlich ist aber es kann ja sein dass sie nicht daran denken dass es dir dadurch wieder schlechter gehen könnte, weil sie denken du bist ja jetzt wieder "gesund".
Sag ihnen dass du denkst, dass du wieder Rückfällig werden könntest bzw schon geworden bist und dir das exht zu schaffen macht.

Falls du das schonmal getan hast rede vielleicht mal mit deiner Psychologin darüber falls du noch eine hast, oder geh zu jemandem der dich "damals" betreut hat.
Vielleicht könnt ihr dann mal zusammen ein Gespräch mit deinen Eltern/deiner Familie führen.

Alles Gute! Hoffe das wird bald wieder:)

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Das muss man eben auch können!  Frühstück auslassen ist das Dümmste überhaupt.

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