Hallo zusammen,
eine gute Freundin von mir steckt gerade in einer ziemlich schlechten Situation. Sie hat ein 3 jähriges Kind, lebt mit ihr Tochter in einer 2 Zimmer-Wohnung und macht gerade ihre Zweitausbildung seit August. Davor war sie in Elternzeit, bezog also ALG II. Dieses wurde logischerweise mit Beginn der Ausbildung gestrichen.
Zur Zweiausbildung sei noch gesagt, dass sie diese macht, da sie in ihrem alten Beruf aufgrund der üblichen Arbeitszeiten nicht arbeiten kann. Die kollidieren total mit Kita-Öffnungszeiten.
Nun zum Problem. BAB hat sie beantragt und es wurde abgelehnt. Auch Wohngeld wurde abgelehnt mit der Begründung, sie verdiene ZU WENIG.(hä? klar, sonst braucht man keine zuschüsse). Bafög fällt eh weg, da es eine betriebliche Ausbildung ist.
Daher sieht es momentan so aus bei ihr, dass ihr Ausbildungsgehalt genau die Miete deckt. Kindergeld und Unterhalt vom Kindsvater kriegt sie zwar, trotzdem ist die Summe aller Bezüge deutlich unter jener, die sie zu ALG II-Zeiten hatte. Es reicht also vorne und hinten nicht.
Kindergeld für SIE gibt es übrigens nicht, da sie 26 ist.
Hat einer einen guten Rat?
- eventuell Wohngeld auch für die Tochter beantragen? geht das?
- Eine Aufstockung durch ALG II scheint ja nicht zu klappen.
- Kinderzuschuss evtl.? Käme da auch genug bei rum?
Danke schonmal im Voraus für eure Antworten.
sie hat Konditorin gelernt. Da findet das Geschäft vweit vor den Öffnungszeiten der Kita statt.