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Alleinerziehende Mutter 2 Kinder (1. Kind schwerkrank) finanzielle Hilfe?

Frage von Bayernheidi Bayernheidi

Also ich schreibe hier, weil ich jemanden kenne, den es nicht so gut geht. Ich wollte fragen, ob sich von euch jemand damit auskennt?

Eine Bekannte von mir hat 2 Kinder (6 und 20j). Der 20j Sohn ist schwerbehindert und wird voraussichtlich dieses Jahr noch sterben.

Aus diesem Grunde möchte sie sich von der Arbeit für ein paar Monate freistellen lassen um nur für ihre Kinder da zu sein.

Das Problem: Sie ist zwar verheiratet, lebt aber getrennt von ihrem Mann seit über einem Jahr. Dieser zahlt auch Unterhalt für die Kinder. Eine Scheidung kommt jedoch nicht in Frage, weil sie beide die hohen Kosten nicht tragen können.

Sie bekommt Pflegegeld für das behinderte Kind. Sie könnte in der freigestellten Zeit aber die Miete nicht mehr bezahlen weil weil ihr ja das Einkommen fehlen würde. Die Wohnung (115m²) ist komplett umgebaut und behindertengerecht eingerichtet. Ein Umzug wäre ein riesen Kraftakt und auch für die Kinder nicht zumutbar.

Sie möchte den Job nur sehr ungern aufgeben weil sie einen unbefristeten Vertrag hat.

Kann mir jemand von euch sagen welche Möglichkeiten es noch gäbe die Wohnung zu finanzieren in so einer Situation?

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Antworten (5)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von anjanni anjanni

    Würde der Mann am selben Strick ziehen und sie unterstützen (mit zusätzlichem Geld für diese Zeit)?

    Wie sieht es mit einem Wohngeldantrag aus (dazu muß aber der übrige Lebensunterhalt, notfalls durch Unterhalt vom Mann) sichergestellt sein)?

    Eventuell kann sie mal bei Hilfsorganisationen (Caritas, Diakonie...) nachfragen - die haben oft noch Ideen und kennen die Lage und Ansprechpartner vor Ort.

    Kommentar von Bayernheidi BayernheidiBayernheidi

    Danke für deine Antwort. Also so wie es es mitbekommen habe, verdient der Mann nicht wirklich viel, kann also grade seine Wohnung und Unterhalt bezahlen. Caritas und Diakonie wäre der nächste Schritt. Gibt es vom Sozialamt irgendeine Unterstützung für solche Fälle?

    Kommentar von anjanni anjannianjanni

    Möglich, kann man dann aber bestimmt mit Hilfe der Caritas oder Diakonie beantragen.

    Und wenn der Mann nicht allzu weit weg wohnt: könnte der nicht auch noch einen Teil der Pflege übernehmen, so daß sie stundenweise noch arbeiten könnte? - Das würde ihr vielleicht auch ganz gut tun, wenn sie dadurch mal etwas "raus" käme... Und immerhin ist er ja wohl der Vater des Sohnes, nehme ich an?

    Kommentar von Bayernheidi BayernheidiBayernheidi

    Also es ist so. Er ist leiblicher Vater des jüngsten Kindes, zahlt aber für beide den Unterhalt. Er lebt leider 7h Autofahrt entfernt und kommt 1 Mal im Monat übers Wochenende der Kinder zuliebe.

    Kommentar von anjanni anjannianjanni

    Dann wird das natürlich noch viel schwieriger... Ich hoffe aber, daß man bei der Caritas oder Diakonie weiterhelfen kann!

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    Antwort von kaorichan kaorichan

    Sie könnte den Pflegepauschbetrag von 924Euro geltend machen. Allerdings nur wenn ihr sohn das merkzeichen H im behindertenausweis hat oder Pflegestufe 3.

    Hast du vielelicht mehr informationen von wegen Pflegestufe und welche art behinderung? Dann könnte ich vielleicht noch mehr finden.

    Kommentar von Bayernheidi BayernheidiBayernheidi

    Es ist Muskeldystrophie und mittlerweile so weit fortgeschritten, dass er gar nichts mehr bewegen kann und teilweise die Lunge nicht mehr richtig arbeitet/ständg an Atemmaschine angeschlossen.

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    Antwort von kaorichan kaorichan

    Bestehet evtl. die möglichkeit das Pflegestufe erhöhen zu lasse? Dann würde sie da schonmal mehr geld bekommen.

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    Antwort von Arkturus Arkturus

    Gibt es vielleicht noch andere Verwandte (Oma, Opa, Onkel, Tante), die deine Bekannte während dieser Zeit finanziell unterstützen könnten?

    Kommentar von Bayernheidi BayernheidiBayernheidi

    Der Vater (Opa der Kinder) lebte mit in der Wohnung und ist letzten Monat verstorben - auch hier keine Hilfe mehr..

    Kommentar von Arkturus ArkturusArkturus

    Das tut mir leid.

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    Antwort von user1245 user1245

    Pflegekasse, Wohngeldstelle. Sie möchte ihren Job nur ungern aufgeben? Was ist denn wichtiger? Ich glaube das kranke Kind braucht die Mutter jetzt dringender.

    Notfalls muß der Mann ja sowieso Trennungsunterhalt zahlen!

    Kommentar von anjanni anjannianjanni

    Na ja - sich vom Job beurlauben zu lassen und den Job ganz aufgeben, sind sicherlich noch mal zwei verschiedene Dinge...

    Kommentar von Bayernheidi BayernheidiBayernheidi

    Ja mit aufgeben meinte ich kündigen. Sie lässt sich wegen der Kinder auf unbestimmte Zeit (bis ihr Sohn verstorben ist) freistellen. Wenn sie ihren Job kündigen würde dann bekäme sie Alg1 und nach einem Jahr nichts mehr weil sie ja verheiratet ist?

    Kommentar von anjanni anjannianjanni

    So ist es.

    Da ist vielleicht beurlauben doch klüger, längerfristig betrachtet...

    Kommentar von Bayernheidi BayernheidiBayernheidi

    ja aber dann eben die Frage woher das Geld kommen soll in der freigestellten Phase - ist alles nicht so einfach.

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