Also ich schreibe hier, weil ich jemanden kenne, den es nicht so gut geht. Ich wollte fragen, ob sich von euch jemand damit auskennt?
Eine Bekannte von mir hat 2 Kinder (6 und 20j). Der 20j Sohn ist schwerbehindert und wird voraussichtlich dieses Jahr noch sterben.
Aus diesem Grunde möchte sie sich von der Arbeit für ein paar Monate freistellen lassen um nur für ihre Kinder da zu sein.
Das Problem: Sie ist zwar verheiratet, lebt aber getrennt von ihrem Mann seit über einem Jahr. Dieser zahlt auch Unterhalt für die Kinder. Eine Scheidung kommt jedoch nicht in Frage, weil sie beide die hohen Kosten nicht tragen können.
Sie bekommt Pflegegeld für das behinderte Kind. Sie könnte in der freigestellten Zeit aber die Miete nicht mehr bezahlen weil weil ihr ja das Einkommen fehlen würde. Die Wohnung (115m²) ist komplett umgebaut und behindertengerecht eingerichtet. Ein Umzug wäre ein riesen Kraftakt und auch für die Kinder nicht zumutbar.
Sie möchte den Job nur sehr ungern aufgeben weil sie einen unbefristeten Vertrag hat.
Kann mir jemand von euch sagen welche Möglichkeiten es noch gäbe die Wohnung zu finanzieren in so einer Situation?
Danke für deine Antwort. Also so wie es es mitbekommen habe, verdient der Mann nicht wirklich viel, kann also grade seine Wohnung und Unterhalt bezahlen. Caritas und Diakonie wäre der nächste Schritt. Gibt es vom Sozialamt irgendeine Unterstützung für solche Fälle?
Möglich, kann man dann aber bestimmt mit Hilfe der Caritas oder Diakonie beantragen.
Und wenn der Mann nicht allzu weit weg wohnt: könnte der nicht auch noch einen Teil der Pflege übernehmen, so daß sie stundenweise noch arbeiten könnte? - Das würde ihr vielleicht auch ganz gut tun, wenn sie dadurch mal etwas "raus" käme... Und immerhin ist er ja wohl der Vater des Sohnes, nehme ich an?
Also es ist so. Er ist leiblicher Vater des jüngsten Kindes, zahlt aber für beide den Unterhalt. Er lebt leider 7h Autofahrt entfernt und kommt 1 Mal im Monat übers Wochenende der Kinder zuliebe.
Dann wird das natürlich noch viel schwieriger... Ich hoffe aber, daß man bei der Caritas oder Diakonie weiterhelfen kann!