Frage von LoparkaLisa, 869

Allahu Akbar - was nun?

Hallo , stelle mir folgende Frage. Angesichts der Lage unserer Welt wäre ich sowie jeder andere vermutlich ziemlich geschockt, wenn jemand neben ihm auf einmal "Allahu Akbar" schreit(!) - nicht sagt. Wenn dies geschieht, was dann? Es ist davon auszugehen, dass ein "normaler" Mensch dies nicht tut, da er sich des Hintergrundes bewusst ist. Ich muss also davon ausgehen, dass jemand gleich explodiert oder eine Waffe zieht. Ich könnte natürlich auch noch denken, dass es schlicht ein Vollidi... ist . Jedoch, wenn mich meine Angst packt, ich zufällig z.b. einen Stuhl neben mir habe, und ich ihn dem Rufenden über den Kopf ziehe - als Reaktion. Was ist dann, rechtlich?Wenn er eine Bombe oder Waffen hatte, ist es wohl klar . Aber was, wenn es wirklich nur ein Idi... war, und er nicht mehr aufsteht? Gibt es hierzu schon ein Gesetz, einen Fall ? Nein, ich plane nicht diese Situation zu durchleben. Es existiert nur diese Überlegung, da ich mich schon oft fragte, wie ich wohl handeln würde.

Und ganz nebenbei muss ich zugeben, dass ich diese Situation als immer wahrscheinlicher einzuschätze. Es stellt sich für mich nicht die Frage, ob eine Religion gut oder schlecht ist. Doch es gibt ISIS und Menschen, welche so aussehen, werden mehr (in Wien - wo ich lebe) Das ist, so ungut ich es finde, .. ungut ;) und beängstigend. - Nur ein Kommentar am Rande.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Jurasuppe, 365

Hi Lopa,

ich versuche die Frage mal meiner Rechtsauffassung nach zu beantworten. Die Antwort erhebt natürlich keinerlei Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. Die Antwort wendet sich an jene, die Interesse haben, die Frage auch aus rechtswissenschaftlicher Sicht beantwortet zu sehen und ist daher sehr lange.

Zusammenfassung:

Der Täter befindet sich in einem Erlaubnistatbestandsirrtum. Das Vorsatzunrecht entfällt daher analog § 16 StGB. T hat sich daher nicht gem. § 223 I StGB strafbar gemacht. Eine Strafbarkeit aus Fahrlässigkeit bleibt unberüht.

Hier ist eine Strafbarkeit aus § 229 StGB jedoch wahscheinlich nicht gegeben, weil es bereits an einer objektiven Sorgfaltspflichtvereltzung fehlt.

Wenn die Lage falsch eingeschätzt wird, aber objektiv gefährlich aussah, besteht die Möglichkeit, dass sich der Täter bei einer Verteidigungshandlung in einem sog. Erlaubnistatbestandsirrtum befindet.

Ein Erlaubnistatbestandsirrtum liegt immer dann vor, wenn der Täter sich irrig eine Situation vorgestellt hat, die wenn sie tatsächlich vorliegen würde, in rechtfertigen würde.

Der ETBI ist gesetzlich nicht geregelt und muss dem §16 oder §17 StGB zugeordnet werden. Bei § 16 handelt es sich um die Tatbestandsirrtümer, bei § 17 hingegen um Verbotsirrtümer.

Schauen wir doch einmal, wie sich das in deinem Fall verhält:

A. T kann sich gem. § 223 I StGB einer Körperverletzung strafbar gemacht haben. Natürlich wäre je nach Verteidigungsmittel auch eine gefährliche KV denkbar, ich möchte hierauf nicht weiter eingehen, da es für deine Fallfrage irrelevant ist.

I. Tatbestandsmäßigkeit

Der objektive Tatbestand ist gleichsam verwirklicht wie der subjektive, auch darauf möchte ich nicht weiter eingehen.

II. Rechtfertigung

Die Tat ist gerechtfertigt, wenn die Voraussetzungen einer Erlaubnisnorm (etwa die der Notwehr) erfüllt sind, so dass der Täter kein Unrecht begeht. Die Handlung ist dann seinerseits von dem anderen zu dulden. Notwehr ist hierbei derjenige Rechtfertigungsgrund, der ein tatbestandsmäßiges Verhalten am weitestgehenden rechtfertigen kann. Das liegt daran, dass eine Abwägung zw. verletztem und angegriffenem Gut nicht gegeben ist, lediglich im Rahmen der normativen Gebotenheit (später mehr) kann ein "krasses Missverhältnis" zum Ausschluss führen. Dieses wird nahezu niemals erreicht.

1. Objektiver Rechtfertigungstatbestand - Notwehr § 32 StGB

Eine Rechtfertigung der Tat nach der Notwehr erfordert immer eine "Notwehrlage", eine "Notwehrhandlung" und wohl den Verteidigungswillen.

a) Notwehrlage

Eine Notwehrlage erfordert einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff auf ein notwehrfähiges Rechtsgut.

aa) Angriff

Ein Angriff ist jede durch menschliches Verhalten drohende Verletzung eines notwehrfähigen Rechtsguts. Dieses Verhalten muss weder vorsätzlich sein, noch schuldhaft o.Ä. sein.

In diesem Fall hat der Ausrufende wie unterstellt keinen Angriff durchgeführt, was genau sein Anliegen war - wohl ein Scherz, der Versuch jemandem einen Schrecken einzujagen - ist nicht weiter relevant.

Ein Angriff liegt nicht vor.

Eine Notwehrlage ist nicht gegeben.

Notwehr scheidet als Rechtfertigungsgrund aus.

2. Subjektiver Rechtfertigungstatbestand - Notwehr § 32 StGB

Möglicherweise stellt der Täter sich hier jedoch eine Situation vor, die wenn sie vorgelegen hätten, ihn rechtfertigen würde.

Zu Überprüfen ist zunächst die hypothetische Situation (also die welche der T sich nun vorstellt) und anhand dessen festzustellen, ob in diesem Fall eine Notwehrlage vorläge.

a) (Vorgestellte) Notwehrlage

aa) Angriff (definition s.o.)

T war erschrocken und stellte sich vor, dass O (nennen wir so den Ausrufenden) sogleich zu einem Angriff auf Leib und Leben übergehen wird, indem O um sich schießt, sticht oder gar eine Bombe zündet.

Angesichts der aktuellen Situation ist das zudem nicht einmal verfehlt. Die teilweise verheerenden Anschläge durch internationale Terrororganisationen und deren Sympathisanten häuft sich in Europa.

T stellte sich damit unproblematisch einen Angriff vor (es geht hier um die tatsächliche Vorstellung des Täters!).

bb) Gegenwärtig

Der Angriff ist gegenwärtig, wenn er unmittelbar bevorsteht, bereits begonnen hat oder noch fortdauert.

In der Situation, die sich T vorstellte, konnte ein tödlicher Schlag durch den Angreifer jederzeit erfolgen, unproblematisch hätte der Angriff bereits begonnen und dauerte noch an.

cc) Rechtswidrigkeit des Angriffs

Der Angriff muss ferner auf Basis der Vorstellung des T rechtswidrig gewesen sein. Der Angriff ist rechtswidrig, wenn er nicht seinerseits durch eine Erlaubnisnorm gedeckt ist und daher zu erdulden ist.

Der Angreifer war jedoch eindeutig nicht gerechtfertigt.

dd) Notwehrfähiges Rechtsgut

Das Leben bzw. auch die körperliche Unversehrheit sind unproblematisch notwehrfähige Rechtsgüter.

Eine Notwehrlage bestand aus Sicht des T.

b) Notwehrhandlung

aa) Verteidigungshandlung

Das K.O.-Schlagen des O war als Maßnahme gegen den vermeintlichen Angreifer eine Verteidigungshandlung.

bb) Erforderlich

Diese Verteidigung muss sich auf Basis seiner Vorstellungen als erforderlich darstellen.

Erforderlich ist diejenige Verteidigung, die auf Grund eines objektiven ex-ante-Urteils geeignet erscheint, den Angriff zu beenden, und dabei unter den gleichermaßen effektiven Mitteln dasjenige ist, das den geringsten Verlust beim Angrifer bewirkt ("mildeste geeignete Mittel").

Ein Schlag der den Angreifer zu Boden gehen lässt ist geeignet und mitunter sicherlich das mildeste Mittel welches den Angriff beendet. Im Falle des Stuhles dürfte selbes gelten. Grund dafür ist, dass der Täter bzw. Verteidiger sich niemals auf einen ungewissen kampf einlassen muss, wenn Zweifel bezüglich der Mittel bestehen.

Die Verteidigung war erforderlich.

cc) Gebotenheit der Notwehr

Die Verteidigung war aus Sicht des T auch (normativ) geboten. Sozialethische Einschränkungen kommen nicht in Betracht.

c) Verteidigungswille

T handelte mit der Absicht sich zu verteidigen.

Ein Erlaubnistatbestandsirrtum liegt vor. Dieser ist gesetzlich nicht geregelt und muss den §§ 16, 17 StGB zugeordnet werden. Das ist hoch umstritten. Ich werde den Teil jetzt allen ersparen und sage nur im Ergebnis:

Nach ganz herrschender Auffassung ist die sog. "eingeschränkte Schuldtheorie" anzuwenden, diese wendet § 16 StGB analog an, nach der Theorie des Ausschluss des Vorsatzunrechts entfällt daher im subjektiven Rechtfertigungstatbestand das Unrecht des Vorsatzes des T.

Das Ergebnis ist: T hat zwar (tatbestandlich!) vorsätzlich gehandelt, dieses wird ihm aber nicht als Unrecht (rechtfertigungsebene!) zuerkannt. T handelte analog § 16 StGB nicht vorsätzlich.

T hat sich keiner Körperverletzung gem. § 223 I StGB strafbar gemacht.

Eine Strafbarkeit wegen Fahrlässigkeit bleibt unberührt.

B. T kann sich durch den Schlag einer fahrlässigen KV gem. § 229 StGB strafbar gemacht haben.

I. Tatbestand

1. Erfolg: Der Angreifer wurde durch ddas Niederschlagen verletzt.

2. Verletzung einer objektiven Sorgfaltspflicht

Für eine Fahrlässigkeitsstrafbarkeit ist erforderlich, dass T eine objektive Sorgfaltspflicht verletzt hat.

Darunter ist die Nichtbeachtung einer Regel zu verstehen, die ein gewissenhafter und einsichtiger Teilnehmer des entpsrechenden  Verkehrskreises eingehalten hätte, um eine Tatbestandsverwirklichung zu  erkennen und zu vermeiden.

Hier ist etwas unklar, was der Zweck des Ausrufes war. Jedoch täuschte O gewissermaßen vor, er werde alsbald zu einem schweren Angriff übergehen. Sofern nicht völlig offensichtlich war, dass es ein Scherz war, sondern vielmehr die Vermutung wirklich nahe gelegen hat, dass O ein Terrorist ist, liegt hier schon keine objektive Sorgfaltspflichtverletzung vor. Der Sachverhalt lässt hier eine abschließende Würdigung kaum zu. Eine Strafbarkeit aus Fahrlässigkeit würde m.E. hier höchstwahrscheinlich schon an diesem Punkt scheitern.

Eine Strafbarkeit der Fahrlässigkeit scheitert bereits an eienr objektiven Sorgfaltspflichtverletzung.

T hat sich weder aus § 223 I, noch aus § 229 StGB [unsicher] strafbar gemacht.

Viele Grüße, JS

Kommentar von Hasenmann81 ,

Gute Darstellung. Allerdings wird auf die Anforderungen des BGH hinsichtlich der Vermeidbarkeit und der Strafbarkeit bezüglich fahrlässigem Handeln nicht eingegangen.

Denn wäre der Irrtum vermeidbar gewesen, hätte sich T durchaus einer fahrlässigen Körperverletzung strafbar gemacht.

Ich halte die Anwendung des ETUI hier für recht fragwürdig. Aber dennoch gut dargelegt.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Vielen Dank für die Mühe; ) 

Kommentar von atzef ,

Fallfremder Blödsinn.

Wo liegt hier ein "gegenwärtiger Angriff" vor? Der ist der Notwehr vorausgesetzt.

Kommentar von Jurasuppe ,

Hi atzef,

ich verbitte mir solche Unverschämtheiten.

Du scheinst weder zu wissen was ein ETBI ist, noch worauf es dabei ankommt oder auch nur meine Ausführungen gelesen zu haben. Hättest du das getan, wäre dein Horizont nun eventuell etwas erweitert.

Ich habe mir extra Mühe gegeben, das Ganze so ausführlich zu posten, dass auch Laien diese Prüfung verfolgen können.

Mit "freundlichen" Grüßen, JS

Kommentar von Vando ,

Vielen Dank für die Mühe und Fachkenntnis! Aber vor lauter Fachkenntnis und Ausführlichkeit hab ich glaube ich grob erfasst aber bin mir dennoch nicht ganz sicher. Deswegen frag ich nochmal nach:

Also: Wenn jemand Allahu Ackbar neben mir schreit und es offensichtlich nicht als Scherz erkennbar ist, dann darf ich ihm eine überbrezeln. Richtig?

Kommentar von onomant ,

 Richtig?

Nein. Worin soll sich denn der Ruf: "Gott ist groß" von einem Scherz oder eben nicht Scherz denn unterscheiden?

Wenn im Cafe ein Moslem seinen Lottoschein mit den Ziehungszahlen aus der Zeitung vergleicht und feststellt: Ups, habe 6 Richtige und darauf eben laut "Allahu Akbar"  ausruft, würde ich es nicht als Scherz ansehen sondern als Ernst.

Kommentar von Jurasuppe ,

Ich würde die Frage bejahen.

I. § 223 I (vorsätzliche "einfache" KV)

Ob der Täter in einem Erlaubnistatbestandsirrtum ist, ist eine Frage der subjektiven Sicht. Der Täter muss sich hierbei vorstellen, er werde dergestalt angegriffen, dass er Notwehr üben dürfte.

In diesem Fall entfällt eine Strafbarkeit aus Vorsatz.

Vorsicht: wie oben geprüft, muss die vorgestellte Situation auch tatsächlich der Notwehr entsprechen. T muss sich eine Notwehrlage vorstellen und eine entsprechende Notwehrhandlung vornehmen (siehe ausführlich oben).

II. § 229 StGB (fahrlässige KV)

Fraglich ist dann, ob eine Strafbarkeit aus Fahrlässigkeit vorliegen kann. Das dürfte hingegen zu bejahen sein, wenn ersichtlich war, dass es keine ernste Situation war. Allerdings kann man das nicht pauschal so sagen, denn neben der objektiven Sorgfaltspflichtverletzung muss dem T das auch subjektiv für T erkennbar gewesen sein.

Das ist eine materiell-rechtliche Äußerung. Es sind natürlich Situationen vorstellbar, in denen der Richter ggf. nicht voll davon überzeugt ist, dass der Täter sich eine Rechtfertigungslage vorstellte o.Ä.

Im Wesentlichen würde ich trotzdem grds. von einer Straffreiheit ausgehen.

Es interessiert überhaupt nicht, ob der Ausdruck religiös geprägt ist. Maßgeblich ist, ob T sich eines Angriffs auf Leib und Leben versieht (und das ggf. auch durfte). Freilich kann man hier moralisch streiten, rechtlich jedoch m.E. ziemlich wenig.

Seien wir mal ehrlich, wer zu diesen Zeiten so etwas schreit, und sei es auch nur als Prank gedacht, der hat sich ganz einfach selbst in diese Lage gebracht, dass er das potenzielle Ziel von Verteidigungshandlungen wird.

Beachte aber, dass jeder Fall ein Einzelfall ist... juristische Fälle werden immer unter genauer Beachtung jeder fallspezifischen Einzelheit gelöst.

Viele Grüße, JS

Kommentar von Hasenmann81 ,

Also, ich finde Deine Darstellungen zum Erlaubnistatumstandsirrtum ganz gut. Aber, ich halte dies für sehr zweifelhaft. Denn selbst wenn man den ETUI bejahen wollte, bräuchte es der Vorstellung der Begehung einer rechtswidrigen Tat. Man kann doch nicht allein aus dem Ausruf "Gott ist groß" eine Rechtfertigung herleiten, dass sich jemand eine Bedrohung vorgestellt hat, die sein Handeln rechtfertigen würde, wenn eine Bedrohung tatsächlich vorliegen würde. Dazu müsste man ja hingehen und verallgemeinern, dass jeder in einer Angstgesellschaft lebt, wonach es stets nur eine Frage der Zeit ist, wann wieder ein Attentat verübt wird und man evtl. selbst einmal zur falschen Zeit am falschen Ort ist.

Ich halte den ETUI für nicht anwendbar. Aber das ist ja das Gute an der Juristerei: Der Eine sieht es so, der Andere so ;)

Kommentar von Jurasuppe ,

Nunja, aus der Sicht des T ist der sogleich erfolgende Angriff in Form von Schießen, Stechen, in die Luft sprengen (hierzulande ja eher unüblich) ja unproblematisch rechtswidrig. Der Angriff existiert - irrtumsbedingt - beim ETBI ohnehin nur in der Vorstellung des Täters. Wir untersuchen schließlich einen hypothetische, keinen realen Angriff.

Es sind und bleiben Einzelfallfragen ... onomant beispielsweise hat ein völlig untaugliches Beispiel für einen ETBI gebildet ... der Fragesteller ging von Anfang an von einer zumindest scheinbar bedrohlichen Situation aus ... zumindest habe ich das so verstanden.

Ich würde jedenfalls bei der Frage wie der Fragesteller sie formuliert schon sagen, dass bei einer so atypischen Situation sofort sämtliche Verteidigungsrechte i.R.e. ETBI existieren. Ob es nun eine Angstgesellschaft ist, ist m.E. eine politische Frage .. für den Irrtum kommt es zunächst nur auf die Vorstellung des T an. Ob T hätte realisieren müssen, dass es nur ein Scherz sei, ist eine Fahrlässigkeitsfrage. Ähnliche verhält es sich auch beim "pranken" ... die Leute die solche Situationen herbeiführen und Ängste anderer ausnutzen verstehen oft nicht, dass sie sich rechtlich betrachtet in sehr große Gefahr begeben.

Ich freu mich aber, dass man hier mal sachlich mit jemandem über so etwas reden kann. Das ist auf Gutefrage ja leider eine Rarität, s.o.

Viele Grüße, JS

Antwort
von Jonas711, 237

Ich bin leider kein Rechtsgelehrter, daher nur eine nicht verbindliche Einschätzung:

Objektiv liegt keine Notwehr nach §3 StGB (alle Angaben nach österreichischem Gesetz) vor. Daher nach §8:

§ 8 StGB Irrtümliche Annahme eines rechtfertigenden Sachverhaltes

Wer irrtümlich einen Sachverhalt annimmt, der die Rechtswidrigkeit der Tat ausschließen würde, kann wegen vorsätzlicher Begehung nicht bestraft werden. Er ist wegen fahrlässiger Begehung zu bestrafen, wenn der Irrtum auf Fahrlässigkeit beruht und die fahrlässige Begehung mit Strafe bedroht ist.

Heißt konkret:

Irrtum für dich nicht erkennbar und keine fahrlässige Überschreitung des erlaubten Ausmaßes der Notwehr --> Freispruch

Irrtum für Durchschnittsmenschen erkennbar oder fahrlässige Überschreitung des erlaubten Ausmaßes der Notwehr --> Bestrafung wegen Fahrlässigkeit 

Meine Bewertung wäre daher wie folgt:

Ausmaß der Notwehr: Bei wirklichem Bombenanschlag angemessen. 

Fahrlässigkeit: Angesichts der aktuellen gefühlten Terrorlage kann die Reaktion nachvollzogen werden. Der Ausrufende selbst hätte wissen müssen, wie sein Ausruf (falls er ohne erkennbaren Kontext geschah und nicht leicht als Scherz erkennbar war) auf Unbeteiligte wirken müsste. In meinen Augen liegt also keine Fahrlässigkeit vor.

Ergo: Nach meinem Rechtsempfinden wäre ein Freispruch angemessen.

Kommentar von Jonas711 ,

PS: Beide Voraussetzungen (angemessenes Ausmaß der Notwehr, keine Fahrlässigkeit) kann man auch anders bewerten. Ich würde es daher nicht drauf ankommen lassen. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass du mit deinem Stuhl einen echten Terroranschlag verhindern kannst, ist wohl deutlich geringer, als dass du einen vermeintlichen Attentäter ausschaltest, der sich im Endeffekt doch als unschuldig entpuppt.

Kommentar von JanfoxDE ,

Würdest du nicht als Mensch versuchen, die Gefahr zu beschränken, das du stirbst? Also ein Instinkt? Ich bin mir sicher das du ein richtigen Adrenalinzuschuss bekommen würdest, wenn jemand neben dir Allahu Akbar ruft.

Antwort
von MarkusKapunkt, 223

Du würdest in diesem Fall sicher wegen Totschlags angeklagt werden. Das Gericht wird nun prüfen müssen, ob eine Notwehrsituation vorlag: wenn die Lage so war, dass dir ohne Zweifel keine Wahl blieb, den Aufruf mit einem Angriff in Verbindung zu setzen, sprich, du tatsächlich davon ausgehen musstest, dass du in Lebensgefahr geschwebt hast, als du zugeschlagen hast, wird das Gericht zu deinen Gunsten entscheiden und dich freisprechen. 

Ich glaube aber vielmehr, dass es zu einer Verurteilung kommen würde. Die derzeitige Lage ist durch die ständige Panikmachr in den Medien stark aufgeheizt, was aber nicht die Realität wiederspiegelt. Sicher gibt es immer ein Anschlagsrisiko, aber gleich so drastisch zu sein und den Rufer totzuschlagen ist eindeutig ein Schritt zu weit. Du hättest ihn ja auch auf andere Weise überwältigen können, was sicher straflos geblieben wäre. Wenn du Glück hast erkennt das Gericht wegen dem provozierten Ausruf einen minderschweren Fall, dann hast du noch die Chance, mit einer Bewährung davonzukommen. 

Kommentar von LoparkaLisa ,

Du hättest ihn ja auch auf andere Weise überwältigen können - nicht unbedingt. Es geht das eigene Leben . Es geht um Bomben , um Waffen, um Momente. Danke aber für die Antwort ! 

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Solange keine Waffe sichtbar ist und du Zeit hattest den Stuhl zu greifen, auszuholen und tödlich zuzuschlagen, hättest du ihm den Stuhl auch auf die Schulter oder in den Unterleib rammen können. Jemanden etwas auf den Kopf hingegen zu schlagen kann immer tödliche Folgen haben, weshalb es wahrscheinlich Totschlag wäre. Wie gesagt, das muss das Gericht aber prüfen.

Antwort
von masteryi2, 207

Ich denke wenn er gar nichts gemacht hätte, wirst du mit körperverletzung bestraft. Allerdings würde das Strafmaß bestimmt recht klein ausfallen, weil sie das irgendwie so drehen würden, dass du fast gar nicht anders hättest handeln können. Es hätte sozusagen dann jeder gemacht, wenn er nicht gerade wegrennt.
Also denke Körperverletzung mit kleiner Geldstrafe oder so..

Antwort
von Schnoofy, 162

Abgewandelter 1. Satz Deiner Frage:

Hallo , stelle mir folgende Frage. Angesichts der Lage unserer Welt , wäre ich, sowie jeder andere vermutlich ziemlich geschockt, wenn jemand neben mir in der Bank auf einmal "Geld her" schreit(!) - nicht sagt.

Was ändert das an der von Dir beschrieben Situation?

Faktisch nichts.

Eine Bedrohung Deines Lebens kannst Du in beiden Fällen befürchten; Du kannst natürlich auch in beiden Fällen einen üblen Scherz unterstellen.

Wenn Du mir jedoch versicherst, dass es gerade dieses "Allahu Akbar" ist was Dir Angst einflößt muss ich entgegenhalten, dass es dann wohl den Medien gelungen ist, ganze Arbeit zu leisten.

Sie haben es geschafft, dass Du durch ihre Berichterstattung manipuliert wurdest und eine religiöse Aussage plötzlich mit Gewalt gleichsetzt.

Oder um es deutlicher zu sagen, ohne es zu merken bist Du bereits ein Opfer geworden, nämlich das der Medien - unfähig Deinen eigenen Verstand zu nutzen und die realen Gegebenheiten selbständig zu erfassen.

Ich weiß, klingt hart, musste aber raus.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Is kein Problem , hast ja recht ,die Medien pushen es. Aber, ich habe ebenso viele Videos ,berichte gesehen , welche keinen Einzug in unsere Massenmedien finden . Und siehe da , diese Menschen existieren ,diese Menschen sind grausam , und sie schreien liebend gerne "Allahu Akbar" bevor sie etwas schlimmes tun - natürlich auch danach , und manchmal dazwischen .     Ich habe diese Worte also hauptsächlich von Mördern gehört.(Video)   - mir ist bewusst, dass sie etwas gewöhnliches mitteilen , allerdings wurden diese Worte nunmal missbraucht. Und wenn nun jemand diese Worte in der Öffentlichkeit schreit, sollte es sich der wirkung bewusst sein . Insofern , entsteht eine brenzlige Situation . - und hier würde mich interessieren ,was andere Menschen davon halten . 

Dir gebe ich aber eines zu bedenken , die Medien haben auch dir eine Meinung eingeflöst , nämlich, dass alles halb so wild ist , und diese Bedrohung nicht existiert. Erzähl das mal jemanden , der ein Familienmitglied bei einem Anschlag verloren hat.   Es kommt immer darauf an mit wem du sprichst ; ) 

Kommentar von Schnoofy ,

die Medien haben auch dir eine Meinung eingeflöst , nämlich, dass alles halb so wild ist , und diese Bedrohung nicht existiert.

Das stimmt so nicht.

Ich leugne nicht die Existenz einer Bedrohung, aber ich berücksichtige die Wahrscheinlich ihr ausgesetzt zu sein.

Und ich weiß auch, dass es viele andere Bedrohungen gibt deren Wahrscheinlichkeit, dass sie auch mich einwirken, wesentlich höher sind.

Soll ich wegen der Berichte über Flugzeugabstürze und Massencrashs auf Autobahnen auf meinen Urlaub verzichten? Sicher, ich könnte zuhause bleiben - wenn da nicht diese ständigen Berichte wären, dass man nachts von Einbrechern überrascht wird.


Kommentar von LoparkaLisa ,

Das stimmt so doch , oder , du musst deine Aussage ebenso zurückziehen . Man kann es so , oder so sehen . Nur weil du sagst, dass du die wahrscheinlichkeit miteinkalkulierst, macht dich das nicht zum "richtig handelnden"  .Man könnte sich auch über andere Menschen , die Welt an sich gedanken machen . Denkst du NUR für dich, alles was für dich nicht relevant ist, ist es für niemanden ?

Du nimmst das ganze scheinbar sehr lustig hin . Ist okay, doch dann hör auf mich zu beleidigen . Du hast scheinbar alles perfekt im Griff, und kannst dich in deinem Leben darauf konzentrieren anderen Menschen klar zu machen , dass jedliche Fragen keinen Sinn machen , da du bereits die Antwort hast - oder sie nicht benötigst. 

Ich frage mich gerne Dinge , und kann es nicht verstehen , warum das immer wieder manche Menschen stört; ) Wer weiß vielleicht bist du ja auch ein Troll, wie soviele andere hier, welche nichts anderes zutun haben, als auf GuteFrage darüber zu entscheiden welche Frage " berechtigt " oder " unnötig " ist . 

Egal was du hier laberst 19 antworten nach 1h , 4 Likes - Das ist , eine sehr gute Frage   - für Gute Frage ;) Allein weil sie soviel Aufmerksamkeit erreicht. 


Kommentar von Treueste ,

.. dann ist das Ziel ja auch erreicht...

Kommentar von Schnoofy ,

Sicherlich ist das eine gute Frage.

Ich mach mich auch nicht lustig über deine Haltung sondern versuche Dir Ängste zu nehmen.

Ich habe festgestellt, dass man sich mit Gedanken über Dinge, die man nicht ändern kann einfach nur selbst kaputt macht.

Man grübelt endlos, dreht sich im Kreis, kommt zu keiner Lösung und fängt schließlich wieder von vorne an. Eine unendliche Spirale.

Schließlich verliert man das Gefühl für die schönen Dinge des Lebens von denen es doch so unendlich viele gibt.

Welche ich davon genießen will kann ich selbst entscheiden, das was der Mensch, der neben mir steht sagt oder tut nicht.

Deshalb ziehe ich es persönlich vor, mir wenigstens von anderen nicht vorschreiben zu lassen, welche Gefühle  oder Ängste ich haben soll. Den Triumpf gönne ich niemandem.

Kommentar von LoparkaLisa ,

In dem Fall danke für den Versuch , ich habe keine Ängste, ich habe interesse, und tausche mich gerne aus. Auch wenn das oft heißt , dass ich anderen versuche meinen Standpunkt näher zu bringene . 

Kommentar von JanfoxDE ,

Ich habe auch die Videos gesehen, besonders da, wo sie die Soldaten öffentlich auf der Straße gefoltert haben mit Allahu Akbar rufen und habe auch viele Fotos gesehen, wo schon davor auf die Soldaten in Allahu Akbar Ruf-massen eingeschlagen wurden, OBWOHL der Soldat friedlich war und nicht zurückgeschossen haben.

Sie haben auch die verprügelt, die im Panzer waren, aber nicht auf die Bürger schiesen wollten. Was rief man, während man auf diese Panzer mit Stöckern(! ja, mit Stöckern haben die draufgeschlagen... unglaublich. Das zeigt schon die Intelligenz dieser Leute) einschlug? Richtig, Allahu Akbar.

Es könnte wirklich Ausnahmen geben, wo Leute nicht so welche sind. Aber die Gefahr ist mittlerweile so groß, das es sich nicht lohnt, das Risiko einzugehen, sein Leben nicht zu verteidigen.

Welcher rational denkender Mensch ruft den in der Öffentlichkeit Allahu Akbar?

Endet hier nicht zumindestens die Meinungsfreiheit, weil es gegen die guten Sitten verstößt?

Antwort
von Treueste, 100

Alle Spekulation, vielleicht alles Philosophieren ist nur ein Denken in
Spiralen; wir kommen wohl höher, aber nicht eigentlich weiter, und dem
Zentrum der Welt bleiben wir immer gleich fern

Arthur Schnitzler

Antwort
von Tilgung, 98

Ganz einfach. Wenn du aus Verwirrung davon ausgehen musstest in einer Notwehrsituation zu sein, dann kommst du mit einer geringeren oder gar keiner Strafe davon.

Antwort
von howelljenkins, 42

Jurasuppe hat das ja hier rechtlich kompetent schon aufgedroeselt und ich bin kompletter laie auf dem gebiet, deshalb kann ich zur rechtlichen grundlage nichts sagen.

ich moechte trotzdem meinen senf dazu geben, weil hier viel ueber die "notwendigkeit" einer erhoehten alarmbereitschaft in der bevoelkerung gestritten wird, bzw. ob diese berechtigt ist.

was hier in den grossen suppentopf "terror" geworfen wird, ist nicht alles das gleiche. meine befuerchtung ist, dass der umstand, dass social media heutzutage beliebig zusammenhangloses zeug in die welt plaestern ein grund fuer ein missverhaeltnis zwischen tatsaechlichen terror-anschlaegen und den "gefuehlten" ist.

beispiel: die anschlaege im november 2015 in paris, die zwischenfaelle silvester in koeln, der attentaeter/amokschuetze in muenchen, der todesfahrer in nizza ... sind aufgrund der "berichterstattung", durch zum teil aehnlich lautende hashtags (#prayfor...) und durch propaganda einschlaegiger medien in den koepfen vieler menschen zu einer einheitlichen suppe mit namen "islamischer terror" zusammengekocht worden.

otto normal-angsthase beschaeftigt sich in den meisten faellen nicht naeher mit den umstaenden und hintergruenden, da otto normal-angsthase dafuer nicht ausreichend aufmerksamkeitsspanne zusammengekratzt bekommt.

das ist, abgesehen von unnoetig, auch in gewissem umfang gefaehrlich. hier wird analog zu dem, was in amerika passiert (und die amerikanischen #prayfor... hashtags kommen ja zu allem anderen auch bei uns noch dazu), vor allem panik verbreitet. genau DAS wiederum ist ein ziel der ISIS und wir machen es denen leichter, wenn wir tatsaechliche terroranschlaege aus deren lager beliebig mit anderen zwischenfaellen zusammenschmeissen.

panik und feindseligkeit gegenueber muslimen fuehrt zu einer entfremdung derer, die gar keine IS sympathisanten sind und macht sie angreifbarer und moeglicher weise anfaelliger fuer eine radikalisierung. das ist ein rekrutierungsprozess des IS, den viele durch ueberreaktion unbewusst unterstuetzen. 

darueber sollten einige wenigstens mal nachdenken. 

Antwort
von onomant, 49

Was ist dann, rechtlich?

Wie bei jeder Rechtsfrage auch, käme es auch hier auf die genauen Umstände des Einzelfalles an. Und letztlich auf den Richter^^  Daher kann dir diese Frage keiner pauschal beantworten.

Die Aussage von Jurasuppe:

T hat sich weder aus § 223 I, noch aus § 229 StGB [unsicher] strafbar gemacht.

halte ich daher für sehr gewagt.

Wenn ich T. oder sein Verteidiger wäre, würde ich eher noch  https://de.wikipedia.org/wiki/Affekthandlung

ins Spiel bringen.

Antwort
von heidemarie510, 202

Da gebe ich Dir Recht...ich lebe in Berlin und arbeite in einem riesigen Center, direkt in Mitte, wo alle Touristen sind..diese Gedanken hatten meine Kolleginnen und ich auch schon. Ich fahre täglich mit der U2 quer durch die Stadt...mir macht das wirklich auch angst.  Ich verdränge das irgendwie. Wirklich sicher bist Du NIE.

Unser Laden ist täglich voll von Menschen aus wirklich aller Welt, auch vollständig verschleierte Frauen, gleich mehrere...es ist laut, unruhig..nervig. Ich möchte dann ganz oft einfach raus! In diesen Momenten denken wir, was ist, wenn jetzt was passiert? Hilfe und Schutz gibt es nicht wirklich. Ich vertraue einfach darauf, dass ich abends heil wieder zu Hause ankomme...Alles Gute!

Kommentar von Treueste ,

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du, gerade in Berlin, von einem Radfahrer auf dem Bürgersteig oder von irren Rasern auf dem Ku-Damm überfahren wirst ist ungleich größer.....

Kommentar von heidemarie510 ,

Na klar! Man darf nicht so viel Angst haben, sonst müsste man zu hause bleiben...und da kann auch was passieren! :-)

Kommentar von LoparkaLisa ,

Es gibt viele Wahrscheinlichkeiten - doch was hat dies mit einer konkreten Antwort/Frage zutun ? Ist es dir unrecht, dass jemand Angst hat ? Willst du die Angst mit solchen vergleichen nehmen ? Es sind Menschen gestorben. Der Gedanke, dass einen selbst nicht treffen kann , ist nur naiv. Ich bin nicht dafür, sich unnötig sorgen zu machen . Aber alles als hirngespinst abtun , ist ebenso falsch . 

Kommentar von heidemarie510 ,

Kommentierst Du jetzt mich, LoparkalLisa ? Ich will damit ja nur sagen, dass man sich mit Angst nur das Leben unnötig schwer macht. Mir geht es doch genauso! Jeder Anschlag ist einer zu viel! Das sind weiß Gott keine Hirngespinste, das war ein Missverständnis!

Kommentar von LoparkaLisa ,

heidemarie, nein , es galt "Treuste" , du warst zu schnell dazwischen;)

Kommentar von Treueste ,

@LoparkaLisa

Sollte neben Dir tatsächlich einmal jemand "Allahu Akbar" rufen, wirst Du mit ziemlicher Sicherheit nicht überlegen, ob Du demjenigen einen Stuhl über den Kopf ziehst, sondern wahrscheinlich losrennen.

Denn hätte derjenige tatsächlich eine Bombe, kämst Du nicht mehr dazu ihm einen Stuhl über den Kopf zu ziehen.

Insofern stellt sich für mich diese Frage gar nicht erst.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Insofern ? so fern bist du nicht gegangen . Er könnte zögern . Warst du schon bei sovielen Bombenanschlägen dabei , dass du davon ausgehen kannst , das alles genauso läuft, wie du dir einen Terroranschlag vorstellst? 

Kommentar von Treueste ,

@ LoparkaLisa

Wenn es soweit ist, und Du nicht rennen, sondern den Helden spielen möchtest, dann zieh ihm einen Stuhl über den Schädel und fertig ist es.......

Aber vielleicht wird das laute "Allahu Akbar" rufen in Österreich ja noch verboten.............

Kommentar von ThommyGunn ,

Er könnte auch "nur" ein Messer ziehen. Eine Axt würde man wohl vorher bemerken.

Kommentar von arasur ,

Falls es jemand ruft man kann sich ja auch verhört haben. Ich finde die frage ja schon beängstigend mit aussagen darf ihn eine rüberziehen. Wir sind da schnell bei der Selbstustiz zumal man nicht vergessen soll in amerika unter anderen gibt es auch christlich extreme darf ich dann den Pastor auch nen stuhl über den Kopf ziehen weil er sonntag um 10 die Kirchenglocken läutet? ma abgesehen davon das man mit einem stuhl viel zu langsam ist sich zu verteidigen reden wir in erster linie über versuchten totschlag vielleicht sogar mord den es ist ja auch auslegungssache das wenn man öffentlich nach konsequenzen fragt vorher nicht eine Planung vorliegt es gibt staatsanwälte die so denken könnten zu recht :)

Kommentar von LoparkaLisa ,

Ja,das mit den "nach Konsequenzen fragen" hab ich mir auch überlegt;) 

Ich bin guter Dinge, diese Situation nicht durchleben zu müssen . Und wie man das plant - ist ja auch eine schwierige Frage:) Wüsste ich von dem Attentat, und wäre so (durch viel Glück) in der Lage das Attentat mittels stuhl zu verhindern , so würde sich die Frage stellen, warum ich mit dieser Information nicht anders umgegangen bin : ) 

Und hätte ich vor einem friedlichen Moslem aufzulauern, um ihm beim "öffentlichen Ruf" zu ertappen , um ihm einen Stuhl Straffrei überzuziehen, so würde ich diese Theorie wohl nicht an dieser Stelle preisgeben :) 

Kommentar von LoparkaLisa ,

Wird schon alles gut gehen. Wichtig finde ich, dass man sich selbst für diese Gedanken keinen Vorwurf macht. Es ist beängstigend . Die Medien fördern das, und wollen im gleichen Moment, dass wir uns alle lieb haben. 

Kommentar von heidemarie510 ,

Aber der Vergleich mit dem Fahrradfahrer stimmt wirklich...ich hatte schon des öfteren Beinahekarambolagen mit ihnen, aber das ist ein Kapitel für sich und ein anderes Thema...:-)

Antwort
von Suboptimierer, 162

Wenn er dich ernsthaft bedroht oder angegriffen hat, ist es Notwehr, ansonsten kann man dich dafür dran kriegen, dass du jemanden verletzt hast, nur weil er etwas gerufen hat.

Aber du wirst dir wahrscheinlich denken: "Egal Knast, Hauptsache der Terrorist hat mich nicht erwischt."

Antwort
von wfwbinder, 166

Interessant worüber Du und andere Leute sich Gedanken machen.

Ich habe jetzt nicht nachgezählt, aber es gab in den letzten12 Monaten kaum mehr als 20-25 Anschläge in Europa. Bei einer Bevölkerung von ca. 500 Millionen.

Über Dinge bei denen die Wahrscheinlichkeit, dass ich betroffen sein könnte, so extrem gering ist, mache ich mir keine Gedanken.

Da ist es ja weitaus wahrscheinlicher, dass der Lokführer des Zuges in dem ich sitze, ein Computerspiel auf dem Smartphone spielt und dabei ein Signal übersieht, oder ich beim Aussteigen aus dem Bus stolpere und mir bei Hinfallen das Genick breche.

Sollte also dieser Extreme Fall (unwahrscheinlicher als ein Lottogewinn) wirklich eintreten, werde ich für den Bruchteil einer Sekunde wissen, dass mich die Hölle ein paar Jahr früher bekommt, als erwartet.

Im Orient nennt man so etwas wohl das Kismet.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Vielleicht denke ich nicht nur über mein Leben nach. Vielleicht ist diese Frage interessant für einige Menschen - es scheint so . 

Was stört dich daran, dass man sich diese Gedanken macht? Geht es dir um das typische - "nur nichts schlechtes über Moslems sagen"

Kommentar von wfwbinder ,

    Was stört dich daran, dass man sich diese Gedanken macht? Geht es dir um das typische - "nur nichts schlechtes über Moslems sagen"

Es stört mich nichts daran, dass sich Leute diese Gedanken machen. Ich finde es nur aus den genannten Gründen, mich mich als völlig unnötig.

Mit dem:

  "nur nichts schlechtes über Moslems sagen"

hat es garantiert nichts zu tun. In Berlin (wo ich zur Zeit lebe) ist es viel wahrscheinlicher, dass man von marodierenden Jugendlichen Nachts auf dem Weg vom Theater nach Hause in der U-Bahn zusammen geprügelt wird, als dass man es mit einem böswilligen Moslem zu tun bekommt.

Ausserdem gab es in Deutschland in den letzten 12 Monaten mehr Anschläge auf Flüchtlingsheime in den Moslems wohnen, als Anschläge von Moslems, auf Nichtmoslems. Beim Amoklauf in München starben übrigens auch junge Menschen muslimischen Glaubens.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Komisch , und trotz all der Statistiken , reagiere ich sowie andere Menschen etwas angespannt, wenn sie bestimmte junge Männer mit Bärten sehen . Was sind wir doch für unmenschen.

Kommentar von wfwbinder ,

Und ich reagiere eher ängstlich, wenn ich die Straße überqueren will und einen Autofahrer mit Mobiltel. am Ohr sehe.

Kommentar von Niklas140102 ,

Du kannst deine Wahrscheinlichkeit ausrechnen. Schau dir die Orte der Anschläge an. Wenn du ihn nem kleinen 1000er Dorf wohnst, bist du sicherer als jemand der in Mitte Berlin wohnt

Kommentar von JanfoxDE ,

Und nun rechne dir die Chance aus, das wenn jemand Allahu Akbar (! in Deutschland! Nicht in der Türkei, da würde es auch sicherlich höher sein.) ruft, ein Terrorist sein könnte..

Kommentar von Niklas140102 ,

*Nicht :D

Antwort
von PatrickLassan, 100

Neben § 32 StGB (Notwehr) gibt es  noch den § 33 StGB (Überschreitung der Notwehr), allerdings bezweifele ich, dass der bei einer solchen Überreaktion
greift.

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__33.html

Antwort
von DanBam, 113

Bekanntermaßen stumpft der Mensch irgendwann ab. 

Ich vermute dass nahezu alle Menschen auf der Welt diesen Terror einfach nur noch satt haben.

Es nervt bloß noch, weil die Taten der Terroristen an sinnloser Dummheit einfach nicht mehr zu überbieten sind.

Antwort
von Hasenmann81, 190

In Betracht könnte hier eine Notwehr gem. § 32 StGB kommen.

Notwehr setzt allerdings einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff voraus. Und da habe ich sehr starke Zweifel, wenn jemand bloß "Allahu Akbar" ruft. Ein Angriff ist jedes menschliche Verhalten/Handeln, dass eine Bedrohung rechtlich geschützter Güter darstellt. Wenn man den Ausruf schon als eine Bedrohung ansieht, dann ist es in Deutschland um die Religionsfreiheit geschehen. 

Gibt es keinen weiteren Hinweis auf die Intention desjenigen, so wirst Du mit Notwehr nicht sehr weit kommen. 

Eine andere rechtliche Grundlage sehe ich nicht.

Dein Verhalten wäre somit eine vorsätzliche Körperverletzung und demnach strafbar.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Wirklich ? Ich meine , ich habe Sekunden bruchteile. Ich ging eher davon aus(man darf mich natürlich eines besseren belehren) dass hier der "schreiende" eindeutig im Nachteil ist . Ich finde, dazu hätte man auch schon öffentlich Stellung beziehen sollen , als Politiker . .zB ein vorrübergehendes Verbot - des Schreiens dieser Worte in der Öffentlichkeit . - niemand kann mir erzählen,dass er dadurch in seiner Religionsfreiheit eingeengt wird.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Wirst du jetzt alle Antworten, die dir nicht passen, besenfen? Vorsicht, das ... tut man nicht. Also du schon mal gar nicht ! :)

Kommentar von LoparkaLisa ,

Wirst du jetzt alle Kommentare, die dir nicht passen, besenfen? Doch,man unterhält sich in der Regel mit anderen Menschen , die Kommentarfunktion ist dazu gedacht, das gesagte weiter auszuführen . Wenn du dieses Konzept in Frage stellst , beschwere dich doch bei GF direkt , nicht bei mir. 

Kommentar von Sachsenbruch ,

Lopark, du verstehst das falsch. Hier kommen die Leute mit einem Ratgeberproblem und fragen, dann lauschen sie auf die Antworten. Wenn du allerdings meinst, die "unrichtigen" niederlabern zu sollen, ist dein doofes Spiel hier bald zu Ende.
Nur zu! Du ... weißt Bescheid. :)


Kommentar von LoparkaLisa ,

Sachsen , du verstehst das falsch. wie gesagt, es gibt die Kommentarfunktion , um gesagtes genauer auszuführen . Man ist sich nicht immer einig - wie du vielleicht merkst. In dieser Situation geht es dann nicht darum recht zu haben , sondern Umstände zu klären , Fakten aufeinander treffen zu lassen . Ich könnte jeden Moment an den Punkt kommen, an dem ich sage : "Aaah, Sachsenbruch hatte recht , ich habe doch keine Angst, denn Fahrräder sind gefählicher" Solange du dies nicht in mir auslöst, werde ich dir widersprechen . 

Kommentar von Sachsenbruch ,

Und hinterher "Zensur" beanstanden ... :)

Kommentar von Treueste ,

@LoparkaLisa

Meinst Du ernsthaft, dass sich Attentäter durch solch ein Verbot abhalten lassen würden...??

Aber Du hast schon Recht, wenn dann jemand  "Allahu Akbar" schreit, dann kann man ihm in Notwehr einen Stuhl über den Kopf ziehen.................

Kommentar von LoparkaLisa ,

Meinst Du ernsthaft, dass sich Attentäter durch solch ein Verbot abhalten lassen würden...??

nein . 

Aber Du hast schon Recht, wenn dann jemand "Allahu Akbar" schreit, dann kann man ihm in Notwehr einen Stuhl über den Kopf ziehen.................

Darum ging es. Und darum , dass man es dann garnicht erst tut(schreien) ! Schützt vor allem die vermeintlichen Terroristen ;)

Kommentar von Hasenmann81 ,

Das ist Unsinn!
Es muss ein gegenwärtiger rechtswidriger Angriff vorliegen. Würde man diesen Ausruf als Angriff ansehen, würde man implizieren, dass jeder, der dies ausruft ein religöser Fanatiker ist, der einen terroristischen Anschlag verüben will. Und das kann man so pauschal nicht tun.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Kann man schon , wenn man es ankündigt. 

Kommentar von Hasenmann81 ,

Ja, und da wären wir dann wieder bei der "Beschneidung" von Art. 4 GG, Religionsfreiheit. Wir drehen uns im Kreis ;)

Kommentar von LoparkaLisa ,

Muss es erlaubt sein , es zu schreien ? Also wenn mir jemand sagt ich darf "ich liebe Gott" fortan nur noch zu einem Gesprächspartner in angemessner lautstärke sagen, würde ich mich nicht eingeschränkt fühlen . Darüber lässt sich natürlich streiten . Aber die andere Variante beschneidet jedenfalls mein gesamtes Freiheitsgefühl , in einer Welt leben zu können , in welcher man keinen Angst vor Terror haben muss. Ich finde, der Islam muss/sollte diese Einschränkung hinnehmen . Und ich finde , sie sollten es selbst wollen !  Um uns andere nicht in die Verlegenheit zu bringen. Wer ist " der Islam" ? Niemand, ich meine die muslimische Gemeinschaft Europas. 

Kommentar von Hasenmann81 ,

Ja, wirklich! Bei der Notwehr geht es darum, wie sich die Situation für einen besonnen Dritten dargestellt hat. Und wie ich bereits erörtert habe, müsste der Ausruf generell eine Bedrohung darstellen. Pauschal kann der Ausruf, frei übersetzt Gott ist groß, nicht als Bedrohung angesehen werden, denn dann wäre es ein Freifahrtschein für Gewaltanwendung dem Ausrufenden gegenüber. Und, die Politiker von CDU und SPD werden sich hüten, diesen Ausruf einer Bedrohung gleichzusetzen.

Außerdem ruft dies auch nicht jeder religöse Attentäter.

Antwort
von atzef, 69

Ich habe noch nie in Deutschland erlebt, dass ein einzelner Mensch das ruft. Auch noch nie, dass eine Gruppe das ruft.

Insofern ist deine spekulative Konstruktion reichlich an den Haaren herbeigezogen.

Um dich auf Notwehr zu berufen, müsste ein gegenwärtiger Angriff auf dich oder eine 3. Person vorliegen. Der liegt aber nicht vor. Denn wenn dir noch Zeit bliebe, dich nach einem "Stuhl" umzuschauen, diesen zu nehmen, auf den Rufer zuzugehen und diesen damit niederzustrecken, hat der sich anscheinend ja gerade nicht in die Luft gesprengt.

Dann aber liegt auch kein Angriff auf dich vor. Dann kannst du dich aber nicht auf Notwehr berufen. Dann wirst du selber als Straftäter belangt.

Antwort
von oelbart, 104

Wenn er eine Bombe hat, wirst Du zwischen "Allahu Akbar" und dem zünden wohl nicht genug Zeit finden, einen Stuhl zu nehmen und ihn ihm über den Kopf zu ziehen.

Derjenige könnte aber beispielsweise auch gerade die Nachricht bekommen haben, dass er Vater geworden ist und sich darüber lautstark freuen - wenn Du ihm dann einen Stuhl über die Rübe ziehst, wirst Du vermutlich ziemlich blöd dastehen. 

Es gab letztes(?) Jahr in Israel auch einen Fall, in dem ein offenbar psychisch verwirrter Mann direkt an der Klagemauer so getan hat, als trüge er eine Bombe am Leib und würde die unter dem Ruf "allahu akbar" zünden wollen. Das war wohl ein klassischer Suizid durch Polizei - was auch funktioniert hat.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Stand die Polizei in Israel blöd da? Sie hat ihre Pflicht getan . Und das ist die Zwickmühle. Ist es meine ,deine , unsere Pflicht, unser Recht - dieses  Risiko einzugehen?

Kommentar von oelbart ,

Naja...es gab natürlich Kritik, aber ich weiß nicht, was draus geworden ist. In dem Fall hat der Typ aber auch sehr auffällig in seine Jacke gegriffen, um den Eindruck zu erwecken, dass er eine Bombe zünden möchte.

Bei den Anschlägen in Belgien haben die Terroristen m.W. den Auslöser für die Zünder in ihren Handschuhen versteckt. Da wirst Du wenig Chancen haben, zwischen Ruf und Zündung noch dazwischenzugehen...

Antwort
von NSchuder, 97

wenn ich zufällig z.b. einen Stuhl neben mir habe, und ich ihn dem rufenden über den Kopf ziehe

Dann ist das mindestens eine Körperverletzung. Ob derjenige vorher etwas gerufen hat oder nicht... 

was, wenn ... er nicht mehr aufsteht?

Dann ist das Körperverletzung mit Todesfolge oder fahrlässige Tötung

Gibt es hierzu schon ein Gesetz, eine Fall? 

- Gesetz? Ja!
- Fall? Einen? Tausende...

Stell Dir mal vor, Du schreist "Ich glaube an Gott" und irgendein Moslem zieht Dir gleich nen Stuhl über den Kopf ... Du könntest ja genauso eine Waffe haben...

Kommentar von oelbart ,

Ich stelle mir gerade die Prügelei in einer koptischen Kirche vor, nachdem die Gemeinde die arabischsprachige Variante von "Großer Gott, wir loben Dich" angestimmt hat...

Kommentar von NSchuder ,

Massenschlägerei und Dutzende von Toten...

Kommentar von LoparkaLisa ,

Stell Dir mal vor, Du schreist "Ich glaube an Gott" und irgendein Moslem zieht Dir gleich nen Stuhl über den Kopf ... Du könntest ja genauso eine Waffe haben...

willst du das wirklich vergleichen ? Terror in Europa, ich glaube die Aussage, "hat es in den letzten 20 Jahren(zumindest) in diesem Ausmaß nicht gegeben . " - ist korrekt . 

Kommentar von eccojohn ,

 NSchuder,         Ganz kleines VETO:

Mit Kirchenbänken jemanden zu erschlagen ist real wesentlich kraftaufwendiger als mit einem "Stuhl" / wie in der Fragestellung. Somit theoretisch kaum möglich. Stühle ? Woher nehmen und nicht.. ......

Fazit:

Es gäbe viel mehr blaue Augen, gebrochene Nasen und sonstiges - aber DUTZENDE von Toten, das wage ich angesichts der Größe und des Gewicht von Kirchenbänken zu bezweifeln. Es sei denn, es ist ein > Ungläubiger< mit bösen Absichten / mit Bombengürtel / mit Sprengstoff oder sonst was dabei und möchte nach weltlichem Verständniss nach einem lebenslänglichen Vollversagen nun bei "seinem  Boss" punkten und in die vermeintlich "ERSTE REIHE" und wenigstens seine in Urzeiten versprochene "Fräuleins" als Trost im Jenseits für sein vergeudetes Leben erbitten.

Welch eine böse Überraschung würde es für so einen Troll aber geben, wenn er dann feststellen müßte, das die in Aussicht gestellten "Jungfrauen" nun aufgrund der langen zeitlichen Differenz mittlerweile nicht mal mehr als alte Omas zu bezeichnen wären.

Der Zahn der Zeit ? - eine BÖSE GESCHICHTE ?

Antwort
von GrasshopperFK, 151

Sofern ein Verdacht, nur aufrgund eines Ausruf's besteht, wirst du dich mit deiner Reaktion starfbar machen.

Antwort
von ThommyGunn, 64

Dieser Paragraph könnte greifen, der 2. Absatz:

https://dejure.org/gesetze/StGB/35.html

Antwort
von peace1287, 61

Dann würdest du eine Straftat begehen wegen, vorsätzlicher Körperverletzung! 

Allahu Akbar bedeuted nur, dass Gott am Größten ist und über allem steht! Nicht nur der IS verwendet das! Um das zu wissen muss man noch nicht mal in Eigeninitiative recherchieren! Dazu reicht es, nur die Nachrichten zu schaun. Wenn du da nämlich Aufnahmen ansiehst, wie zb MUSLIME nach einem Anschlag um ihre Geliebten trauern, rufen sie auch oft Allahu Akbar.

Deshalb ist das nicht mal im Ansatz eine Rechtfertigung dafür, einen Menschen einfach anzugreifen, ihn vielleicht sogar dabei schwer zu verletzten! Und das sieht auch unser Rechststaat so! 

Kommentar von Tilgung ,

Naja, wenn jemand zitternd und stark schwitzend neben einem sitzt, dann "Allah Akbar" schreit, wäre es zumindest ein Grund seine Arme zu fixieren um zu schauen was da los ist.

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